Die Bloomfield Germania. (Bloomfield, Nebraska) 1???-1914, November 28, 1912, Der Sonntagsgast., Image 3

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    Der Ionntagsgast
B ila acg zur »oBl oemfi ld Ge rmania«.
QUIIIEO
Von Tkerefe Köstlin.·
Nicht gern hab ich den Heimruf einst
» vernommen-«
Mtt fremdem Herzen bin ich hergekom
men.
Du aber Hast die Arme ausgebreitet,
Und mächtig hat es mich Zu dir gezo
» · gen. ·
Nun bm ich dem. Was mir die Seele
iveitet
Zu frohem Flug, mein Sehnen und
mein Singen,
Dit, Heimat,· will ich alles, alte-«- brin
genl
Aus deinen Lüften hsalk ich Licht Ae
en
qu deinen Hshen ji«-s ich Kraft ge
trunken
Wy deines Tannen dunkelgrünet Nacht
« bm ich in süßen Kindheit-kramen
un en
Geneigten Hauptes frei ich- Die entge
. gen.
Dein bin ich. Gönre mir den Heimat
« . setzen.
SOL
Uec Juni-Witter
-.—-—
«
Siizge von W. Oarold Thomsom
Siephan wars seinen Zigarrens
stummel iiber das Geländer der Ve
randa und sah ihm nach, wie er aus
ben, sonnenbeschienenen Gartenpsad
fiel und bläuliche Rauchwdlkchen in
die Luft sandte. »
Dann wandte er sich dem bfondi
haarigem jungen Mädchen an seiner
Seite zu. ,
»Warum«, begann er langsam,
»"hast Du bisher nie etwas davon dr
wiihnt. Warum hast Du mir nie
darüber geschrieben Lenai Hat es
Dich denn gar ncht bedrückt, die
Sache so ganz fiir Dich zu behalteni
.Natiirli"ch hast Du doch keine Silbe
aus diesen gemeinen Briesen ge
glaubti«
»Sieh mal her«, sagte sie und
streckte ihm die Hand entgegen. »Hier
ist Dein Ring; den wiirde ich wohl
nicht mehr tragen, wenn ich ein
Sterbenswörtchen geglaubt hättet
Drei Jahre bist Du jetzt beinahe fort
gewesen, Stephan, aber ich habe die
ganze Zeit auf Dich vertraut —- nie
hatte ich irgendwelche Zweifel an,Dei
net Treue, —- auch nicht, als die!
Briefe damals iamen.« «
»Aber Du weißt doch, daß man
sich von dem Leben im Ausland aller-;
band Wunderdinge erzählt. Und ich»
habe doch nun so lange draußen ge-;
lebt. Und dazu die beiden Briefe»
die Du bekommen hast! Herrgott!
Jch wünschte, ich hätte den Schreiber
jetzt hier! Eine Frauenhandschrift ist«
es gewesen, sagst Du? Und nach
dem, was sie schreibt, bin ich also der
reine Wüstling gewesen! So daß ich
überhaupt kein Recht hätte, noch mit
Dir verlobt zu sein! Und Du solltest
mich ausgeben! Lena —- — ——«
»Nun?«
Es hämmerte ihm in den Schläer.
»Ich wollte, Du hättest die Briefe
lieber aufgehoben statt sie zu ver
brennen. Jch hätte sie gern gesehen.
Schon um zu erfahren, wer ·r
Schreiber gewesen ist. Natürlich
brauche ich Dir nicht zu versicheru,
daß er oder sie Dir platte Lügen aus
getischt hat«
»Laß das alles-, laß!« ries sie. »Ich
wollte Dir das alles gar nicht erzäh
len. Aber nun, da Du bei mir bist,
— übertain ed mich doch. Wir
haben uns ja auch versprochen, nie Ge
hiimnisse vor einander zu haben. Und
nun ist ed gut. Du gehst ja jth
nicht wieder aus Reisen. und in zwei
Monaten —- — —« lächelnd sah sie
ihn an.
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sus- sus- m- MAX-m
Mir ist seine Akt zu nich-tu gar nicht’
einmal aufgefallen.«
Sie versuchte zu lachen, aber es ge
lang ihr nicht recht.
»Natürlich nicht«, sagie sie. »Viel-»
leicht war es nur Einbildung bei mirJ
vielleicht habe ich ihn auch zu sebr’
mit Dir verglichen. Wenn er unser
Brautsiihrer sein soll, dann will ich
mir meine Eindrücke von ihm auszu-J
reden suchen. Nur —- — —«
»Nuni« «
»Nur wäre es mir natürlich lieber
genesen, Du Hättest jemand dazu aus-J
gesucht, den wir beide schon länger
kennen." ’
»Aber warum denn? Ich bade ibn
unterwegs kennen elernt und er st»
mit mir auf demse n Schiss gefah-;
ren. Er ist zwar kein iniimer Freund
aber ich habe es ihm angeboten und
er erklärte sich gern bereit. Außer
genö kenne ich ihn nun schon sasi drei
a re.« - ?
Diese Erklärung mußte ihr gentis
gen, im Stillen aber genügie sie ibr
doch nicht. Wie kam Ernst Breuer
dazu, eine so wichtige Rolle bei ibrer
hochzeit zu spielen? Aber wenn Ste
pban es so wollte —- -- —
Und sie beschloß, daß, wenn
Breuer am Abend kommn sollte, sie
ihm so freundlich wie irgend einem
ungetrenFreund von Stepban begegnen
wo .
Aber sie sollte es schwerer finoem
alt sie es sich gedacht hatte. Breuer
war allerdings ein Mann, der sich
sehen lassen konnte; höflichxund ge
wandt, und wußte sich schnell bei Le
nas Mutter ins rechte Licht zu sehen
—— aber ed war irgend etwas an
ihm, was Lena nicht leiden konnte.
Sie hätte nicht sagen können; was es
war. Ab nnd zu fiihlie sie, daß er
sie forschend ansah, und das verur
sachte ihr Unbehagen. Sie ver
wünschte die Röte, die jedesmal un
ter seinen Blicken in ihr aufstieg.
Sie wußte, daß er sie bemerken
würde.
Als er eine kleine Photographie
von ihr aus einem Tischchen am Fen
ster stehen sah, beugte er sich meh
rere Sekunden darüber und starrte
sie an.
Dann lehnte er sich in seinen Stuhl
zufügt nnd sah langsam von Lena zu
ihrer Mutter hinüber.
»Was fiir eine- mertwiirdige Aehn
lichkeit«, sagte er, »mit einer Photo
graphte, die ich einmal bei Jhrem
Bräutigam gesehen habe. Nun kann
ich sie wenigstens mit dem Original
vergleichen.«
Er hielt einen Augenblick inne,
dann fuhr er fort:
»Man findet so selten eine schöne
Photographie. die ganz ähnlich ist.«
Lena sah ihm an, daß seine Worte
ernst gemeint waren und biß sich aus
die Lippen.'
Brener blieb an diesem ersten
Abend nicht sehr lange. Beim Fort
gehen ließ er durchblicken, daß er
während seines Aufenthalts nichts zu
tun hätte und die Bekanntschaft
fremder Leute nicht suchte, so daß
ihn Lenas Mutter höflicherweise ein
lud, so oft zu kommen, wie es ihm
paßte.
»Es würde uns sehr freuen«, schloß
sie, »denn wenn Lena auch allerhand
vor der Hochzeit zu tun hat« so ist sie
doch in dieser Woche viel allein, Herr
Breuer.«
; Und Breuer sorgte dafür, daß das
Junge Mädchen nicht so viel allein
Jblieb. Nicht, daß er von der freund
Jlichetäecösinladung einen zu ausgiebi
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,g«:: "«!«Y9OZWHX"E:7de: Bis-«
fLenat Mutter keine Ursache u ir
gend welchem Veracht hat, un auch
Lena sah in ihm nichts weiter cis
den Gesellschaften den the der der
:lodte iiir die Zeit seiner Abwesenheit
empfohlen hatte.
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Ursache zu und handelte rasch enisi
schlossen. -
Er legte einen Augenblick lang sei-.
ne Finger aus ihren Arm und zwang
sie, ihn anzusehen. -
»Nun?« fragte sie erstaunt.
»Ich bitte Sie, Fräulein Lena,
lausen Sie mir ni.i davon, wenn
Sie dad, was ich s« nen sagen will,
erschreckt. hören Sie mir zu, ich
flehe Sie an. Wissen Sie, warum
ich mit Ihrem Bräutigam zusammen
hierhergeiommen bin «-—- —- warum
ich eine so große Freundschaft siir ihn
vorgab, —- und warum ich so bereit
willig Brausithrer sein wolltei Soll
ich es Ihnen sageni«
« «Nein«, slitsterte sie und rückte
von ihm ab, als sie seine flackern
den Augen und sein sitterndes Ge
sicht sch— .
«Jhrentwegen tat ich das alles!
Wie Sie zusammen uckeni Aber war
ten Sie, ich ahe Jenen noch me r zu
sa n, was ie hören müssen. un
S e mir davonlausen, gehe ich zu
Ihrer Mutter und erzähle ihr die
Geschichte zn Ende.«
»Den Breuer«, sagte sie heftig er
regt, »ich verstehe nichi, was das alles
zu bedeuten hat, aber ich wiinsche
nicht — — --«
! Sie sprach nicht zu Ende. weil er
koietder die Hand aus ihren Arm
eg e.
»Höre-i Sie mir zut« sagte ek
«Jch habe nun einmal angefanng
und will weiterreden. Vor einem
;Jahr sah ich ihr Bild bei Ihrem
sBerlobten zum ersten Male —- und
»ich verliebte mich rettungslos tn Sie.
Mein, nein, laufen Sie nicht fort —
les geht noch weiter. Jch habe mich
sin ihr Getcht verliebt, und als ich
shörte, da QSie verlobt seien, habe
sich versucht, meine Liebe fiir Sie, die
Ich nie persönlich gesehen hatte, zu
»bekämpfen. Aber es gelang mir
znicht. Und seitdem ich Sie seht ken
!nen und schätzen gelernt habe, ist es
mit meiner Kraft zu Ende» Um Sie
kennen zu lernen, bin ich mit dem
Manne, den Sie heiraten wollen« hier
hergereift.«
»halt!« fchrie sie jetzt, »lassen Sie
mich gehen, Herr Breuert Sie wollen
von Liebe reden und verraten kaltblii
tig meinen Verlobten! Jch denke, er
und ich sind von heute an mit Jhnen
fertigt«
»Was geht mich der andere ant
Nur um Jhretwillen habe ich ihm
Freundschaft vorgetäufcht. Verstehen
Sie das nichti Jhretwillent Sie
wollen den andern heiraten, aber Sie
diirfen nicht« Sie können nicht! Er
hat kein Recht, Sie für sich in An
spruch zu nehmen. JawohU Jch
werde Jhnen gleich sagen, weshalb!
Jhr Verlobter ist nicht der Heilige,
fiir den Sie ihn halten. Jch habt
ihn draußen kennen gelernt. Er hatte
einen guten Ruf und war recht lie
benswürdig, das ist aber nichts
Ungewiihnliches bei Leuten seines
Schlages. Er war beliebt, und die
meisten hätten wohl auf seinen ta
dellosen Lebenswandel geschworen.
Jch aber kann Jhnen reinen Wein
einschenken.«
,,Schreiben Sie ihm«, bat er,
»schreiben Sie ihm, dafz Sie ihn
nicht wieder sehen wollen, aus wel
chem Grunde Sie wollen. Und, —
kommen Sie mit mir, kommen Sie!
IEs geht alles viel leichter, als Sie
Fendlen Wenn Sie erst meine Frau
in —- — ——«
Mit einer schleudernden Bewe ung
hatte sie seine Hand von irem
Arm abgeschiittelt und wandte sich
Zeiss-en :s.:ns twbI Sf OIIOO fkdk Ist
Wes-.
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P Im IW glauben wolle-. —- —
sie Ihm-. trat et an ihn
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benignissimo-s mda
Ins-h II ssmsuts III-. I
ssh u min
, »Morgen um drei«, sagte sie und
sließ ihn stehen.
’ Er sah ihr nach, wie sie durch
den Garten aus das Haus zuging.
Dann schritt er durch die Garten
psorte ins Freie.
. . .
Am folgenden Tage wartete sie
auf ihn im Wohnsimmer.
Sie nahm ihm die Briefe ad, die
er ihr schweigend bot.
I .Wo sind denn die umsch(ager«
fragte sie.
»Die Umschlii ei Die wird er wohl
sortgeworfen ha en. Daraus kommt
es ja gar nicht so sehr an.«
Sie durchleg das erste Blatt und
errötete tief.
1»Das ist eine Gemeinheitt« rief sie.
»Im-wish das ist e5«, sagte er nä-.
her« aus sie zutretend. »Und Sie ha
ben ihm geglaubt und wollten ihn
wrka steh« ich ill icht ich
« r «n m v e e n t
richtig-C gab sie zurück. » ch dachte
an etwas anderes. Das sin nämlich
nicht die ersten Briese in dieser
dschrist, die mir in die hände
allen.
Wieiitt«
Sie heim- iykeu sue fest qui sei-;
ne Gesichtsztige und sagte: — !
»Der einiger Zeit habe ich einen
Brief in derselben Handschrift des
stammen, in dem ich gewarnt wurde
vor meinem Bräutigam und zwar
aus denselben Gründen, aus die Sie
anspielen. .Mir scheint, Sie sind et
wai· unvorsichtig gewesen, herr
Bewies-« , s
«Unvorsichtigf Wie meinen Sie
das?«,sragte er. J
»Wissen Sie, was ich glaube, Herr;
Bretter-i« :
»Mein-; sagte er ruz. -
»Ich glaube, daß Sie irgendein
wetbliches Wesen veranlaßt haben, fo
wohl diese Liebesbriefe hier an mei
nen Bräutigam, als auch die Briefe,
die ich tiirzlich bekommen habe, zu
verfassen. habe ich rechtf«
Sie fah, wie er mit den Hän
den neroiiz an sich herumiaftete, aber
g- er dann auf sie zutrat, sagte
· »Nein«, und griff nach der Tisch
glocle, ,,einen Au endlich i habe
heilte an jmeinen räutigam elegra
phiert, er ift augenblicklich bei meiner
Mutter, und sobald ich liingele, kommt
er hier herein. «Aber ich will das gar
nicht, denn-es könnte iibel fiir Sie
ablaufen. Ich habe ihm nichts von
dem gesagt, was in diesen Tagen vor
elommen ist, und wenn Sie mir
Fest bestätigen, daß meine Annahme
mt den Brieer richtig ist, will ich
thnen ein Rusammenireffen mit ihm
er paren nn Ihnen freien Abzug ge
währen.«
Sie hielt die Hand noch immer
kauf der Glocke.
Er aber nickte langsam, und so
ließ sie sie los.
»Ich gehe«, sagte er, »aber, mein
Gott« ich habe alles aus Liebe für
Sirt getan.«
Eine halbe Stunde später trat
Stephan in das Wohnzimmer und
fand Lena zufammengelaueri in ei
nem großen Stuhle sitzend, aber als
sie ihn kommen sah, lächelte sie ihm
durch Tränen glücklich zu.
cumvsmso Indus-.
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Nedner, bei beten Wskmn man
eins-lecken Kürzt- ultetåedksts deren
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du Ist-« Mai Ot- Its-·
Usw M sum-. samin W
Roms-iu
steinerne-.
Erzählung von Dora Duncker.
Nur sehr ungern hatte Kanzleirat
Müller seine Einwilligung zu dieser
Reife nach heringgdors gegeben.
Wahrhaftig, die Zeiten waren nicht
danach.
»Und deine Töchter, die doch auch
etwas vom Leben haben und endlich
zu einem Mann kommen wollenf«
Der Kanzleirat hatte trübe gelit
ckielt. »Wenn sie in Berlin nicht dazu
kcmrnen, weshalb sollten sie es in
Heringsdorfi Uebrigens, Mella ist
kaum achtzehn, sie hat Zeit.«
»Aber Klara mit ihren sechsund
zwanzig nicht.«
«Sie hat wohl resigniert!«
»Aber ich nicht,« hatte die Kanz
leiriitin eeifert. So war sie Siege
rin gebleben.
In wenigen Tagen hatte sich's die
Familie in einem verhältnismäßig be
eheidenen sittlichen, nahe der Ahl
becker Grenze, behagli gemacht.
Mella hatte ihren ennisklub, die
Alten einen be uemen Strandlorh ge
funden. Selbst Klara, die eigentlich
immer zu kurz lam, hatte ein stilles
Pliizchen in dem weißen, weichen
Sand entdeckt, in dem fiel-U wunder
svoll träumen. lesen und von den När
’geleien des Alltage ausruhen ließ. -
Als sie zu Ende der ersten Woche
an einem heißen Tage in ihrem schlich
ten Leinenlletd, mit dem grossen,
zfchattenden but die Bline herunter
-kam« fand sie zu ihrem Schrecken
Nachbarschaft ganz nahe ihrem stil
zlen Pla . Ein herr. der ihr sltr den
Augenblcl den Rücken wandte, war
in Gemeinschaft eines tleinery weiß
gekleideten Mädchens gerade dabei,
;den legten Spatenstich an einer tie
lsen, hochlehntgen Mulde zu tun.
Verstimmt, auf lautes Plappern.
ltirmende Spiele, Kindergeschrei ge
faßt, nahm Klara ihren Siß ein.
Das Buch schlug sie gar nicht erst
aus. Es lohnte wohl kaum den Ver
such, sich in been zu vertiefen.
Aber auch mit dem Träumen war
es- nichts. Ohne es zu wollen, hörte
sie, den Kon zurückgelehnt, die Au
en unter dem großen Hut geschlos
fem auf das leise, zärtliche Gespräch
der beiden.
Um einen kleinen, eigenen Sin «im
Stühlchen aus Sand dicht bei Papi«
bat das Kind, nur so groß, daß
ijkpchen Else mit daraus Platz
a e.
»Du weißt doch, Papi, Onkel Dol
ior hat Seelust silr Eise verordnet,
weil sie so blasse Backen hat«
»Und deshalb hast du sie oben in
ihrem Bettchen liegen lassen?" neckte
der Vater.«
ie Wohnung mußte doch erst
g sein, wie neulich bei ung, roo
du mich erst von Tante Lieschen hol
test, als mein Stäbchen in Ordnung
war.«
»Ja, mein Liebling." Wie tiefe
Schwermut klang eö aus dem Ton
des Mannes. Dann schwiegen sie
beide. Die Kleine hatte ihren Ball
aus dem rotgesiriclten Netz geholt. Der
Vater lag aus gestütztem Arme und
sah aus das Meer hinan-. —- —- —
Die Alten saßen im Strandlorb
und blickten unruhig nach den Töch
tecchem —- Endlich Laden sie Klara«
hart am Wasser, nii erlommen.
Der Kanzleirätin scharse Augen be
merlten sofort, sie lam nicht allein.
Ein stattlicher Mann ging an ihrer
Seite. Vor ihnen her sprang ein
Mied- wart einen Ball borb in die
blaue, reine Lust. sing ihn auf uns
sing sich dann zutraulich in Moral
tm. Nun lamen sie den Bretter
sleg beraus. alle drei, geradewegs aus
den Strandlorb zu.
Du Ko Miti. dem du Hemmt
die sorqu alten noch nicht aus dem
W emsi. fah tm losem-nen
dns Its und IUQIIMI Mc os.
Rufst-I me Laus sehst-un us
III ist-it lata stellte Ists
Don-d v Inm- mu Misi
ist« u sit thu- Mlsdes slll
Ins m Mad- .sksslcls OM I.
Wir
M soc-Ue Im neu-ös
IUU Obst-most M ds- sm
M «- s Miin
Its In MI- IIIMIII is
schuf-II Its-du M Inn-di
W In Misse- ssmsthmt Its
U , III-M- ast-U Mist
das du sum-du m m u »
est-I Nisus-Instit mfst I
M- QIOMIMI kaum-. III ists
IM- Im tm Most-m Wie Mk
s s s t. «
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gdsumsh«. s Mut Meiji« w
Im u M iud- lldss das III s
Busoni-, ! IMM- fes
III IM- , IM- MI Us
mm Its I On Ost-sum XI Its
Mit-ei Ahin u Its-. In see
vor aus der Sandmulde zu ihr her
übergellungen war. —
Nachdem die Fremden fich verab
schiedet, sprach die Mutter eifrig auf
Klara ein« Sie aber hörte wenig
oder nichts von den sie befiiirmenden
Fragen. Jn ihrer stillen, tiefen Seele
atte der schwermiitige Klang Wurzel
geschlagen. Sie forfchte feinem
Grunde nach. Grübelnd fragte sie
sich, ob der Mann das Weib nicht
vergessen könne, das ihm das holde
Kind geschenkt, ob ein früher Tod oder
das grausame Leben es von feiner
Seite gerissen habei
Sie fühlte, fo fehr fie sich dage
gen fträubte, daß von dem er en
Sehen fchon ihre Seele mit ihm iii.
Als Klara am nächsten Morgen an
den Strand hernntertarm fand fie
Kind und Puppe im weisen Sand
ihrer Grube lang hingestreckt Lilit
lachte übermütig. . i
»Bei ethen Sie dem il eits J
tapf. r war von dem ele »
nicht abzubringen.« .
Sie lächelten»heide. Dann nahm«»
er ihr den been ans der Band nnd
bat um die Erlaubnis ihr vorsnles .
sen. Aber er kam nicht weit. Jri ,
gend etwas schien ihn anzuriihren mit
kalter-. abwehrender hand. s .
»Ich iann ihn noch nicht vertrat ·
gen, felbft in Jhrer Gesellschaft nicht.«
Ein warmer Blick streifte fie. Bari
rann die Röte in des Mädchens hinf
ses Gesicht.
Er sprach zu ihr von Mädchen
und Frauen, wie sie das Leben heut »
dem Mann entgegenbringt. Dort
und ungerecht, wir ihr schien. Ah
und zu machte Klara einen schüchter
nen Einwand, den er nicht gelten lies.
»Ich kenne fte nicht, die Selbsth
fen, die nichts fein wollen als Weib
und Mutter —- oder vielmehr: ich
tannte sie nicht — bis gestern!«
Von hinten legte das Kind die Ar
me um Klaras Hals und drückte ihre
zarte Wange an die ihre.
Roberts aber sprang heftig auf und
riß das Kind von Klara los.
,,Komm’, es hat ieinen Zweck.
Nimm deinen Eimer, toir wollen Fi
sche fangen geh’n." ——— —
Alö Roderich Lilli an der hand,
nächsten Morgen an den Strand lam,
war Klaras Plag leer. Er hatte es
nicht anders erwartet.
Mit dunkeln Blicken starrte er auf
das Meer. Endlich iam er zu einem
Entschluß: Ein Geschöpf tvie diefe
Klara Müller fand er lein zweites
mal auf der Welt
Aus dem Strandlorb der Alten
schimmerte ein helles Kleid.
Sie hatte i n kommen gesehen und
Zeit gehabt, ich zu fassen.
Er nahm ihre Dand sanft zwi
schen ore seinen. ·
»Wir haben uns schnell gesunden,
in raschem Berstehem Das Kind
hängt an Ihnen mit leidenschasiiicher
Zärtlichkeit —- dars ich eine Frage an
Sie richtenli«
Der herzschla stockte dem stillen
Mädchen. Ein are-dies blühte vor
ihr auf. Wollte das Glück wirklich
kommen —- unsaßbar —- riesengroß-if
«Wiirden Sie sich entschließen liins
nen. mit tnir nnd dem Kinde nach
München zu gehen?«
Das Leuchten in ihren sonst so
stillen Gesicht ließ ihn stocken. Dann,
ohne sie anzusehen, saht er fort is
überltiirsier Hast. A
qMeine Frau —-«
Von irgendwoher iom ein nahee
Laut. Er blickte nicht aus, er konnte,
et wollte nicht.
.Meine Frau —- ich mache ihr lei
sten Tone-ones Fee-eures — Io- MUUZTL
sein ist vielleicht ein Talent ioie nn
dere Talente euch. es lässt sichnichi er
lernen. nicht erzwingen — meine
Frau isi nicht damit beqnniDeL Sie
sind es. Fräulein Klar-ei Lin Ilim
Hand liegt ei. meinem Kinde das
Gliiet mir den Frieden so Ie
ien « wollen Sie. Materi«
Sie wandten sich einander wieder
zu.
In das Mädchens Gesicht Isnr bis
isedernde Giiietssiorntne aussucht
Stett ihrer tin-it eine iiiise. opsers
sandige Zärtlichkeit dar n.
Lici- nsiii.' iceie iie Mit-i Its
legte ihre dani- incht in die ausse
tsieeette des Nonne-L
svf
»i-— du IIUUI Ist
III-: « setzt-M Mäi
Im MI
! Its-: . Ist-as ist II tm
cis-f du Its Sinn VIII
ins-« m sum m ist-.
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usw-u Ums-It
s-— s s NinfnsOusts
Un IAUIIHIIOIIL Mk
Z. It Ism« at M Ind
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jin-I sich M MI
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