Die Bloomfield Germania. (Bloomfield, Nebraska) 1???-1914, October 24, 1912, Image 2

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    Türken bombardieren Parna
END
Benenleedek tinlgtnilcher Wen tm der
Küste des Schmerzen Meeres.
Minnen daselbst nichtw viel eine-richten
»A-,
Nach den lepten Rock-richten zogen sich die tiirkifelnsn Wiege-schiffe- die
ans einer Entfernung von zelm Meilen schonen- mekty kurzer Zeit
wieder zurück. —- König Peter von Seebien nnd Mönig Indisan
von Marien veelnfen vor iltecn Arme-en Prollnnmtionem dLe
von den Sold-ten begeistert entgegen genommen wurden. -- - lsiue
geiechifche Armee, die unter dem Obre-bereut deo Mkonnriuzen steter
«.’ vertrieb eine ftnele Abteilung tüelifelter Truppeu sue-« ihren Lse
« feftigten Stellungen on der tüelifelsen Meenze Weinernte-weder
Rede des geiechifelyen Ptemierministeeo in det- Teputiertentnmmee
Türkei versuchte, Griechenland mit dennndceen Balkunstnnteu m
entzweien. —- lirkliitt, dan dieses niemle gelingen werde-.
Bulletin. Konstantinopel, 119.
Ott. Dte tütttfche Flotte traf heute
vor Manna ein und eröffnete sofort
ein Bombardement auf dte Stadt, die
der wichtigste bulgarifche Hafenplaß
an der Köfte des Schwarzen Meeres
zwischen Kuftendfe und dem Bot-po
rus ist. Die Vertreter der verschie-.
denen europätfchen Großmächte, die
hter attredtttert find, wurden heute
davon in Kenntnis gefest, dafz dte
Türken die Blocke-de von Vatna nnd
Burghas nach dein Süden begonnen
hat. Varna tft durch ksdte Schlacht
dte der tllrttfche Sultan Amurath ll.
tm Jahre 1444 der von König Ladu
lae befehlt ten ungartfchsen tArmee lie
ferte, her mt geworden. Dte Stadt
zählt heute etwa 35,000 Einwohner.
Softa, Balgarten, 19. Okt. Hier
wurde heute gemeldet, daß das von
den Türken auf Varna eröffnete
Bombardement vollständts wirkungs
los war und das dte Tür en ftch bald
zurückzogen Ste fenerten auf etne
Entfernung von zehn Wettern "
Athen, 19.-Olt.« Eine griechische
Armee, die unter dem Dberbeiehl des
Kronprin en steht, trieb heute eine
staeie A teilung titrlitcher Etappen
aus ihrer befestigten Stellung oet
Elassona an der türkischen Grenze
und beiette die Stadt. Zwei Batail
lone Jnfanterie und zwei Batterien
Artillerie lreuzten heute den Fluß
Arta und drangen in Epirus vor. Sie
vbesetzten die Höhen von Grunborvmv
«Belgrad, Seel-ten, 19. Dit. Jn
der Stadt Nitsch verlas heute König
Peter vor versamdmelten Truppen eine
lange Protlamation, tn der er die
Gründe auseinanderlente, die Ser
litten-veranlaßten der Tllrieti den
Krieg zu erklären. Er betont-, daß
die Lage der in der Tiiriei ansitssigen
« Serben seit Jahren unterträglich ge
- wesen sei iind der Vertrag-von Berlin
. ihnen. keine Besserung der Lage ge
bracht habe. Die Türkei suche, so
tagte König Peter in seiner Prokla
,mation, die wirtschaftliche Entwicke
lung Sei-dient in- jeder Weise n diri
dern. Vergeblich Habe Setlt en bei
der Türkei um die Erlaubnis nach
aefucht, von der Grenze eine-Eisen
bahn nach dem Adriatischen Meere zu
bauen. da diese-site die Entwickelung
. des Landes absolut notwendig sei.
Nachdem die Proiiamatton verlefen
. war, wurde der ferbifchen Armee dir
···Beieltl erteilt, auf der ganzen Line
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me Gefahr und durch die Hiermit-erns
werie Lage der christtichen Bewohner
der Türkei zustande gebracht tooren
ist, kann nicht aufgelde merken. Dsr
Kreuzzug auf dem Valtan ist fiir
Fortschritt, fiir Zivitisatiom fiir
Freiheit gegen asiatische Herrschaft
iiiber Nationen, die weiter form-zweit
ten find, als die Türkei. Dse Ver
Piinbeten können f;(n),0(n) Mann ins-;
Feid stellen.«
, Jn hiesigen diplomatifchen Streifen
hegt man die leise Furcht, daß da:
von König Ferdinnnd von Butgarien
veröffentlichte Manifest dte Rassen in
Aufregung versetzen und die russifche
Regierung veranlassen könnte, im Jn
-terefse« ihrer ,flawischen Stammeng
nossen einzugreifen «
London, 1.9. Okt. Aus Wien traf
Heute hier die Nachricht»ein, daß eine
an's 2,000 Mann bestehende Abteilung
kes tiiriischenheeres bei dem Versuch
Betana zurii zu erobern, von monte
negrinischen Truppen aus dem Hin
terhait « überfallen 4uni- niedergemacht
worden sind. ' " « "
-"-" ·"p;iihiisps nieset-sub
Deutschland wird ven der amerikani
., » . Jeden Reste-Jung Adam-idem «
. Washingtom D. C» m. Okt. Das
Bimdess « atzquhqt die von« Deutsch
land ege die Absicht der·amentam
sehe-W ehiercmg, Split Erbsen und
Meist-« auss- Deutschiand mit einem
all zu bete en, eingereichten Protefte
abgelehnt te Vet. Staien stellen
sich «an den ' Standpunkt das-,
Deutschland auf- den Expoet dieser
Artikel eine Ausfuhrprämie gewährt
in Form sog. »Jmport z- Zertifitate'.«,
doch Deutschland behauptet, daß diese
Zettisitate »Deine « Prämien seien.
,»-Die»Regiecung in Washington be
hauptet, daß Deutschlands Wettbe
werb in diesem Handeigzweig die
ownitayiische Industrie, besonders im
mittleren Weiten und-Michigan ver
nichte. Des Zoll spll am 21. Oktober
in Keaft treten; Deutschland hat aber «
um eine Hinciusschiebung des Terkz
mins stack-gesucht
"«· ’ Mincio-e heftoyven.’ .
Hist-i Pköfksivk Dr. Jakob Mino-, «
Goethes usw Grill-parzekforichek. · !
--«Wien, 19·. Okt. Der besonders ;
asöi Gokthes und Grillparzerforjwerj
be·rii.hxnt»e Ph»ilologe, ZHofxat Professur I
Dis Just ·YJkMor,« Mikglied sscr
ANDERE der - Wissenfchdftkm M nach
einem«·-schwtten Leiden im M Les-i
verklagt-. gestorben-Je Heft-at Minos
zmußte Hm as destifcho Lehrtätigkeit
für das Wintekfemestcy;1.biggeu, hoff-«
Ruhm Im Sommer wiädek wohl zu
e n. «
-sIPsMkMesMk7-seine«3tudiks .
in,·Wk»en absoxvikkt, war muss-mit darf
Uksvätdötnkxsdahn kn« Maikan mrd
Mag tm Jfolgw IWM Mka eixmn
SICH-Oh Witt- deß M »die Lebt
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Hat viele Gegner
Plan der Bei-staatli
clmng des Parolequ
Das Haus Wittelsbaeln
Berlin 19. Okt. Ein lebhafter
Streit hat sich schon jetzt um die
mirhreewähnte Petroleummonopols
Vorlage entspannen, welche dem
Reichstag in seiner bevorstehenden
Eikzungsperiode zugehen soll. Die
Zahl der Gegner ist eine weit größere,
als zuerst angenommen worden war,
und die Regierung hut sich aus einen
zähen Widerstand gesafzt zu machen.
In einer Flugschrift polemisiert die
»Teutsel) Ameriianische Petroleunp
Giesellschast«, die Tochter-(.Iesellschnft
der »Standard Oil Coinpany«, gegen ;
die Deutsche Vani. Diese, so heißt
es in dee Vetössentlichung, habe in
einem türzlichen Bericht selbst konsta
stiert, daß die Oelpreise in den mei
Esten Ländern während der letzten Mo
lnsiie eine entschiedene Erhöhung et
isnlseen hätten, während sie in Deutsch- «
llund aus aewissen Gründen niedrig
sgehulten wären. Daraus wird ent
snommem dasz die Deutsche Bank durch
Idas Monapol den Preis des Petri
leums zu erhöhen trachte, und der
Schluß gezogen, das Reich wiirde bes
ser fahren, wenn mie der Deutsch
Lllmeriiunischen Peteoleum - Gesell
schaft«, bezw. der ,,Standard Oil
Co.«, verhandelt wurde, als durch
Errichtung eines Monat-alt -
Die Finanzministee der Einzelstaa
ten werden demnächst in Berlin zur
Beratung itber die Monopol-Vorlnge
gnsammentretem Das Inkrafttreten
er Maßregel ist site den Monat Ol
toder des Jahrez 1913 geplant. Ein
Geheimrat des .Retch5schahamts, wel
cher als Retchsiomrnissar fungieren
soll, wird der Mondpol-Beewaltung
gegenüber das Veto-Recht erhalten«
- Verlieh 19. Oli. An die bereits
lurz vloeriehtete Einweihung des in
Traunstetm Bauern, errichteten Kaus
mannserholungslzeims schloß sich ein
Festinahl im Traunsteiner Hosbriim
licens. Jen Verlauf des Festmahls
Helt Prinz· Ludwig von Bayern eine
Heide. Er gab feiner Freude darüber
Ausdqu daß es gelungen sei, in so
;«11-,1iaitblis1) kurzer Zeit ein lHeim kän
Jan-en und wohnbar zu machen. es
sssi im höchsten Grade erfreulich, daß
xke deutsste Kaufmannschast die Mit
i-l habe, in so so kurzer Zeit ein so
-««—·os1eiz Werk zu schaffen. Doppelt
isfreuliih sei es, daß es zu wohltä
tTaem Zwecke, zur Fürsorge fiir jene
Standesgenossen geschaffen sei, die
Oh in weniq guten Verhältnissen be
·Ende?n. Es freue ihn besonders,
msz das erste Nansmannserholungk
Eins seinen Namen trage. Der Prinz.
··wiihnie dann. dasz sein Vorredner
.ie nationalenVeedienste der verschie
· :nen liAngehörigen des baherischen
Töniaähauseå hervor-gehoben habe,
nd fuhr fort, es sei selbstvers;ändlich,
sknß ein Fiirstenhaus, das so ur
"eni-sch«sei wie das Witte-lsbacher, des
n tiiltester «ilrsprnng·, wohl nie zu
knicken sein werde, unds das seit Eil
«:ste.n»«Z-eit»en mit dein Landein dem
Hi seit TM Jahren regiere, rerwachs
’·n,sei, nicht nur für seine Heimat,
»·:1dern siir das ganze Deutschland
.1h«(i!e. nnd zwar nicht nur für das
Deutsche Reich, wie es jth sei, sons
. «rn"siir»dag ganze große Deutsch
.xnd-,so«weit.die deutsche Sprache reiche-.
"«asiir sei der beste Zeuge der vom
E,T’«orreiuk:r genannte König Ludwig l.
! «’cnn man die Namen in der Wal
nalta und in der Ruhmeshalle lese
Uns-sehe man, daß ee sich durchaus
Hast aus dav« Reich beschränkt habe;
sann sche) dass er alle Deutschen iin
essen Sinne aeehrt nnd gesichtet und
«is»:e«’.ikamen siir alle Zulnnst iivers
jragn rothen wollte. Schliesni.d
Hosen JstrinzOLndtoig den; Wunsch
..«d Ists- Sio Ohnsminosckis e skum ;
7inftszsn Zeiten io geldlriistig islei
"·:n nnd sie ihr Geld auch in Wohl-«
sideitinscscten verwenden möge- Bein
cbisaii nnsgeimnimenes Doch galt der
»in-inson- leansmannsrdait
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»Gefållige21)kufter in
Herren Anzugen nnd
Ueberziehern
schon-»O Ist-Tuns s ev
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Wir haben dieselben hier in ausgewählten
Mustern nnd dieselben stellen die höchste Ent
wickelung in fertig zum Tragen gearbeiteten
Kleidern dar.
Jedermann, der unsere Kleiner trägt wird
ein Zeichen von Kleider-Verschiedenheittragen.
Wir haben hier Besonderes, nnd zeigen
jedermann die Borziiglichkeir in der Schnei
derei.
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