Die Bloomfield Germania. (Bloomfield, Nebraska) 1???-1914, June 20, 1912, Image 10

Below is the OCR text representation for this newspapers page. It is also available as plain text as well as XML.

    Eis detbildlicher Stadthanptmann.
Die Stadt Odesia hat schon öfter
nm Schuh vor ihren eigenen Stadt·
hauptleuten bitten müssen, eine Tat
sache, die deren Qualität in eigenar
tigem Lichte erscheinen laßt Am toll
sxn hat es sicher jener Admiral Seie
nai getrieben, iiber en noch immer
Aneldaten im llmlause sind, die sich
anhören wie Venebniise ans einein
entleaenen Varbarenstaate Selenoi,
an den dieser Tage eine rnsfische Zeit
schrist erinnerte-, durfte sich alles, was
mochte, heransnehmen Es tarn aber
doch var, daß er manchmal in die
Patiche aeriet nnd sich entschuldigt-n
miiszte islls einst die Königin der
Hellenen Ldesia passierte befahl sie
Admiral Selenoi in ihre Theater-lage
Selenni erblickte an der Tiir der Lage
den arieebsschen ftonsul Wuiina der
grosse Uniiorni anneleat hatte. Se
lencii iraate, nias Wiizina an der Tür
zn schaffen habe. »Ich stehe bei mei
ner tiiiniain Wache.« —— ,,Hinaus!«
briilite Zelenai; »in cdessa bin ich,
sonst niemand, Schildwache Ihrer
Masestiit Hinanzi« . . . Da Wu
zina einen össentlichen Standal ver
meiden wollte, entfernte er sich: er er
stattete jedoch der Könian später Be
richt Am nächsten Tage wurde Se
lenai zum Ginieralaouvernenr Raop
befohlen, der ihin eröffnete-, die Köni
ain habe ihm sagen lassen, dasz sie
Odessa nicht srüher verlassen werde
als bis Selenai sich beim Konsul ent
schuldigt habe, Da war nun nichts-en
tun: Selenai hiillte sich in Paradennis
sann und ging zum Konsnl Er blieb
aus der Schwelle des Zimmer-s stehen, ;
richtete sich Ierzengerade aus nnd rap- i
traktierte »AusVesehl Ihrer Masestät ’
der Königin det Hellenen habe ich die .
Ehr-, mich zu entschiildigen.«
Sprach’d, machte kehrt nnd ver
schwand. —- Wiihrend der Herrschaft
Selenois mußte sede Anspielung aus
,,atiin« vermieden werden« Er ge
statte-te nicht einmal den Druck grüner
Assichen.- Wenn er das Wort »griin«
in einer Zeitung las, aeriet er in
Unt, die er an dem unglückliche-n Re
dakteur in einer Flut gemeiner
Schimpfwörter weites-. Um so küh
ner war der Streich des Komiker-is
Dur-ani- der einst ein griingestrichenee i
Schwein in der Arena erscheinen lieizs
nnd erklärte, alle anderen Schwein-II
- beuaten sieh var diese-si, Iueil eisi
tat-sitt« sei. Selenai liess den Clown -
var sich zitteren nnd brüllte ihn mut
bebend an. Aber Durow stellte sich
barthöria: er bat snbmissest doch et
was lauter gn reden. Die Foer die
ser eigenartigen iinterrednna niar na
türlich die sofortige Anemieisnna Du
rows und liinaere ideiserieit Seie
nais. —Selenai ivirtschastete beinahe
Zehn Jahre in Odeisa und niemand
riimmte ihm auch nnr ein Härchen
Er erhielt seinen Abschied in allen
Ehren und wurde Waisenrat z
i
Vor dem Hosbriiuhaus zur Vocsaisoin
Wie in einem Bienento:b, an dem
die Bienen ihren ersten Aussing ma
chen, geht es durch die niedere Ein
aanastüre aus und ein. Männlein
und Weiblein, Alt nnd Jung. Es ist
ein fortwährendes Kommen und Ge
hen. In den Läden gegenüber dem
Hofbtiiuhaus verproviantieren sich
ganz besonders Schlage-, die damit
rechnen, daß es ihnen unt das, nun-J
sie dabei einsparen könnten, ein Glas
mehr leidet. Die Kutscher undChanss
teure der in lanaer Reihe vor dein
Hosbriiuhaus aufgestellten Dreisch
ken nnd Autos sitzen aus einer Bank
und probieren mit Kennermiene als
Fachleute den diedjiilninen Etoii
Ab und zu drinnen Irouusetcntöne
herunter aus die Straße nnd verra
ten den Vorübergehende-n daß dort
oben die »in-r« im vollen Mann ist.
Der Dienstmann an der Ecke kennt
die meisten Stnsnnmiiite des Wi
driiuhattses, sie kommen täglich bei
ihm vorüber. Nun begrüßt er einen
alten sen-n- »Nn, auch u ltiitl nun
Mnibocb Herr Meint-« »Hu-lett
verständlich! den kais ich ne anei.«
— »Aber der Doktor bat Jtmen doch
isden MMM verboten« »Hei er «
MO. M trink keinen Misme Ich
W deinen Wein und mak« kein
Ast-« ·- .Uud doch gehen ö· zum
V« — Ja- warum denn net. ;
. Raums M M sein Msodsss T» -"
Mk einen Mund-den« Marien- ·
« « und wie die doder mmmii k
Ostsiplty Mk noO beide-IX Und er ;
ists-M mm m munmaewummr g
IW Im Isidor-km Bewusstsein den «
san-dummen Mem sum Manne z
Mit w Usm Ja dr- Rassmmassp «
IIM Ethik IN ds- Viid We dem
EIN-idem etwa-. Wi- squ usw
MI. des des-m die Im
M ist-Wiesen im Maus-staat
M W Etsch Und d« kommt
M M FUL. M Ist kwsz und
IIIM dies W Ihn-»O sangen Wu
M AMICI. JW NO Monds-II
m YIWIMM III-L Man um
s Uhr IM M cvckumsldimkrix k I
IM « einer Las san-an »D
UIM W lass-»Mit du Im sttm
, « I kwkkiwslsp Kund Wien
M NCWM XII Ofthim
I U VII DER M EIN Alma-a
» W Isme- on III-do uns-a
» O IIM Kam-M Postk- sssssd
III .«kf« fis-Oft Mk Rad »Im
Ist M- -.i«· mass ihm to
as U- MM Wiens-m
- --—.-.-——· «.. ..- .
Jranmbewegung in Japan —- nich
zahm
Tie Japaner machen immer größere
" Fortichritte in der Kultur. Auch ihr
Parlainnit hat iich kürzlich mit der
Frauenbewegung beschäftigt; aber
bit-tm und Schickial des in Rede
stehenden Antrags beweisen, daß nian
tin Lande der Kirschenbluthe iiir die
’7t:teftredurigen der westlichen S iiiros
getten noch nicht das richtige Verständ
nis besitzt
Es besteht nämlich dort noch die
polizeiliche Bot-schnit, daß kjranen in
politiichen Versammlungen nicht ani
treten oder auch nur daran teilneh
-tnen dürfen Das iveiblichelileichlecht
’gilt in Tat-an augenscheinlich als be
fonders gelahrlich und zu klieoolntioii
nen geneigt, unsd deshalb niiiiien dies
Mannen nach Ansicht der weisen ins-«
ievaebeiz Von den Veriuchnngen die-«
ser gefährlichen Verfiihrerinnen besk
wahrt werden —-— wenigstens ani no
litijchem Gebiete Aber die weit-l
lichen Ideen fangen auch in Pia-Jan;
an, die Grundlagen dest- »beitetien-«
den« zu untergraben; und below-ier
ein Parlainentsmitglied —— Hino ist
sein Name —— war von dein geführ-·
licht-n Zauber des mod rnen schon se
an ekriinielch daß er es wagte, die
Aushebung jener altehrwiirdigen Be
inn-mutigen zu beantragen
Natürlich gab es eine heil-Je Dis-l
batte —- gam wie bei uns HerrE
Hino und seine Anhänger wieien da-«
ran hin, daß die Japanekinnen dick
liebenswürdigsten Wespen der Weltl
ieien und von der Underschiinilhrit
amerikanische-r oder eurdpiiiicher klei
ner Hexen nichts wüßten. Aber diese
Galanterien zogen nicht« Mit gewal
tiger Energie warmen die Gegner
davor, den Frauen die vorgeschlage
nen »wer-hörten Freiheiten« zu ge
währen; denn wenn man damit ein
mal aniange, gebe es kein Halten
mehr- Wollte man den Frauen ge
statten- an der Politik teil-zunehmen
id würden sie ihre häusliche-i Pflich
ten vernachlässigten und Unfriede
aller Art halte in die Familien seinen
Ein-ing. Man stelle sich einmal vor
so matten die Redner die Zukunft
ichrecklich aud, daß die Frau eine an
dere politiiche Meinung gewinne, als
der Mann —- welch entsedliche Folgen
würde ein solcher sziicheniall nach
siclhziehenl
nd die Anhänger des alten sieg
ten über die aefiihrlichen Neuen-r —
der Antrag Hinso wurde adielelnih
So wurde das Vaterland noch ein
mal aerettei: aber wie lange wird e-;
dauern, die das maderne immer lau
ter und iniichtixier gegen die verschlos
ienen Türen Japans klopfen nnd
schliesslich doch noch Einlaß erlangen
wird? Frau Panilnirit und miner
ameriiaiiiicheiiSusfragetten seien höf
lichst auf das Land der tiirichenlilüte
aufmerksam gemacht —- dort bietet
sich noch ein dankbares Feld sür ihre
retormatoriichen Beitrebnnaem nnd
wir würden wirklich nicht so einen
niihia seien sie zurückzuhalten wenn
sie ihren geknechteien Schwestern in
Japan zu Hilfe eilen wollten
N Y ital
Eiu fournaliitenflnqblatt der Mii
onticr Staatsnniversitåt.
Die Universität von Missouri lässt
durch ihre Journalistcnjchulc eine
Sei-i- von Rings-nisten veröffentl:
ils-ein in welchen die verschiedenen
Phasen der Journaliitik verhandelt
werden. W handelt lich herbei niclxt
etwa nnt sialaloaanzeincn dchchulcs,1
sondern unt tatsächliche Jeitnngdpwsl
Nenn-, niit denen sicls vor allen Tut-H
gen der Zeitungisnckmwgcvck anij
chn Lande zn lnsiniien Vat. In dei;
ersten disk Flnnichtiitcn gibt Panos-I
sor Waltor Willicnns eine lichem-in
iiber die Mi sonriisr Staqtsqesctzc, dir
sich auf da Zeitnnqdwclcn beziehen
Die wichtigsten Gesetzesabschnitte wer
den in ilimn vollen Wortlaut wieder
gegeben nnd wo Erklärungen erinne
ncn. sind sie in leicht saßlichet Weins
beigefügt worden Ein besonerer
Mist-unt in den ist-seyen gewide
die iich nnl Verlrinndnnqen voneinan
nnd ein anderer nicht M korrekten
Jan-ums der Malen Anselm-n wohin-?
die Staatsamt-se vol-spinnt mn Jn-:
dalisvrneillnni läßt leicht mitnan
was man inwi. sodaß sich dir Wis-i
icnite als ein nnanklichlst Vcsj
linntmsil disk Bibliowt einer Ast-L
tnnnsmänklion erweist
Ruder-e schenkt-n tm- in Vorbei-ci
lnng inw. lwsmdcsln den ..«k:n:i—
isxtcnbsknis Nr L:!.-2tl«iiltlotnss· i si
Linn-wo M. AMI: »Tai Arm-nun
dclsnklcdncni M- :irlllllllwn« von Jn
iwts E Cimdnisii nnd Juni-mik
slnkknitnsndvnv its-n sinnst is Mai
tin Die Länle widin ums-unen
tle an »in-nd isinnnd Nichts« Nr
still Mk M .ii:—nnuW-en mich-H
ils-et Initan nnd an .».Wallct Wes
isiitIcH. Zwei s-« dont-Mitein. Lo
ilnnvm Musen-P m und-n
I- ......... - - .-«« www-.
MÄMM Un eine-I M des
des-umso Mo uspr
Wien New-di MI- nu.
M- IMM ei III M Wahn
nat mit m Kistij Ue
WE
mit m 7 IMM,
JM III» Ue Mk
III-Mississ- - II
IIIwa
II
Fromm Russla.
steure n- ssrru m nd cur- Iett er III
Weise-es bettete dase.
In den fünfziger Jahren des vori
gen Jahrhunderts lebte in Siaratow
Helena Andrervna Jivanoiva, eine
reiche und einflußreiche Danie, die ini
ganzen Gouvernement Bedeutung
und Gewicht hatte. An ihren Ein
Pfanastagen versammelte fich in ih
rem luxuriög ausaestatreten Haufe die
ganze vornehme Welt von Storatom
mit dem Gent-erneut und dein Erzbi
schof an der Spitzt-. Die Jwanowa
thronte in einem vrachtvoll aefchinüets
ten Saal auf erhöhtem Sitz und ließ
ihre Huld je nach dem Range des ihr
Nahenden in mehr oder minder deut
licher Weise strahlen. Madame Jwas
nowa war Anhangerin der Sitten der
Vater und hielt deshalb ihre zahlrei
chen Leibeigenen in der Furcht des
Herrn. Jn einem Faß aber weichten
stets einiae Nutenbiindel, mit denen
ihre Dienerfchaft ausgiebig gestrichen
wurde. Sie war nicht non-i so Mau
fam wie die furchtbare Fürstin Saltys
Iowa, aber sie kannte auch keine Sen
timentalität, wenn es iich um die Er
ziehung ihrer leibeigenen Mädchen
und Diener handelte. Die Jioanoiva
war eine fehr fromme Dame gewor
den, nachdem sie in ihrer Jugend —
weniger fromm war. Sie erbaute
ganz in der Nähe ihres Hauses eine
prächtige Kirche; wenn sie die Kirch-.
befuchen wollte, ließ sie ihren Vierers
zua anspannen, wozu der übliche Vor
reiter und gepuderte Lakaien hinten
auf gehörten Der ganze Apparat
wurde unbedingt zum Kirchgang in
Aktion gefert, wenngleich die Kirche
kaum 50 Schritte vom Hause entfernt
war. Als 1861 die Bauern von
Leibeigenschaft befreit wurden, v ot
die Jwanowa der Geistlichteit, am 19.
Februar, dem Tage, an welchem das
Befreiungödetret erschienen war, die
Glocken zu läuten. Da das aber den
noch geschah, entzog sie der Geistlich
Ieit den Gehalt und vermietete ihr
mächtiges Haus an einen Tifchler.
Erziirnt wandte sie Sfaratow den
Rücken: fie sog sich auf ihre Landgiis
ter zurück, wo sie bis zum Ende ihrer
Taae mit dem Kaiser Alexander II.
ichtnollte Sein Name durfte in ihrer
Gegenwart nicht genannt werden;
den 19. Februar strich fie ans dem
Kalender-: sie verließ an diesem Tage
nicht das Bett nnd rächte sich auf diese
Weite an der Stier-seit die ihr »ihre«
Leute und die Quelle ihres Reichtums
genommen hatte.
Neue Versuche mit Schuhlchildep
Gegenwärtig finden bei der preu
ßischen Mhtpriklungölommission
und der Jnfasnterislchießichule einge
hende Versuche mit Schutzfchilden für
den Gebrauch der Jnfanterie im Fel
de statt. Es handelt lich um neue Mo
delle, die ein geringeres Gewicht als
die bisher erprobten aufweisen und
dementsprechend vor allein auch eine
geringere Belastung des einzelnen
Mannes herbeiführen würden. Die
Stahlplaten lind etwa 9 Millimetet
start nnd halten auf etwa 80 Meter
minder-ne Gewehrgslchosse ab, die nur
sang unbedeutende Eindrücke auf dem
SMALL-spe- erzielen need sen-it einen
vollkommenen Schuh des Schüten
bieten dürften Der Umfang der
Zinlilplnttrn deckt liegende Schüyem
entspricht also etwa der Größe eines
Koiiinirls, unid ferner ist eine Wis
richtimn zur Beseitigung im Erdbo
den vorhanden. da iie wie Scheiben
ausgestellt werden nnd den Geschossen
Widerstand bieten müssen. Das Ge
wicht dürfte unter 5 Kilonramm lies
tragen nnd würde-. falls die Schus
lchilde zur Einführung gelanan toll
ten, vom Jnfnnteisisten mit zum Feld
nepiirk gereckmet werden müssen. also
daiwriid netrnnen morden Die Vor
teile solcher SchuhtchilO die eine
wirkliche Sicherheit vor leindlichrn
Iniaiitermelcheiien bieten nnd bei-n
tilngriii nnd bei der Verteidigung
dem Schiitzsm vor allem ein rirbinise
nnd sichert-S Zielen gewähren liegen
».·S im» ins-h osns Dass-hi- Jsoa sa-»
bedeutende Erhöhung der Feuer-kraft
der sriiiinmlinien nach nat allen Int
stsrnnmnw die heim Nimriii zu durch
incssrn inm. drin-litt iiusrden liiiinem
::::.’ sein-nie könnte »in-: damit rest
nen diiti die Lkrlnlte tich bedeutend
Winzer steiler-« time matt niernlith
w- art-instit Worte ilt nnd kurz vor
der lsiiiiitvilsunn misschlcthend
mer-on Linn zur den Feltunnslnen
nnd tin Positmnslnme ilt bereits
Tit-kleinre neuesten das die SOLO-In
di) mti --i-I«ik.ide«t. mit Lindlsitnldsm
wie-: Hilskiiticendsieksi MIWIHW
Nu Man wird in solchen MM Ue
OWJIPIHUOIJ dcf zdtsdf Mo Wen
WITH-di nnd d» Neids-It tu Its
stu- nsn Nr Fidmzeiyintmn ielt ein«
Y»
« m tx;c"w""0k-." fiu- m
CMOMI M Wiss-« IDVIQ
due-»O du Inst
O . .
Ins M um«-s W das W
Wams m m WonleER-. m M
sei-U Utm n fes-W
»Aus-IF sum
Im Mk M I II W
MI- Mdts III-WO
Æ sum-m EIN-Wi
ZZIJ c arme-VII
Präsng der Zeituugdschreiben
Die ,,Pennsylvania Stute Edito
ricl Association« hat beschloisen, ein
Lin-setz auszuardeiten und es der näch
2 sie-i Legiglatur zur Annahme zu em
åpfehieu, wonach eine Staatsbehörde
zeingeieet werden soll, die Zeitunng
Tschreiber und solche, die es werden
» wollen, einer Prüfung unter-Vieh
: und ihnen eine Vian Juristen-; mel
Zche sie zur Ausübung ihres Berufe-:
;ermächtigt. Begründer wird dieser
eigentümliche Vorschlag dadurch. daß
i ein-as getan werden müsse, rnn Alte-its
tner Von dem ;zeituiigsderuf fern-m
. halten. die ihm zur Unehre gereichen
T und die eine Schande siir das mich
tsgste Geschäft der tommerziellen Welt
- sind.
; Die beiden anderen angeführten
list-unde, sdasz niemand die ärztliche
IPrariI ausüben Zinse- rhne ein Di
Zpiom zu besitzen; und daß niemand
I als Rechtsanwalt austreten darf, ohne
s nach ,,griindlicher« (?) Prüfung zum
lStande zugelassen worden zu sein,
I iibergenen wir, ohne weitere Bemer
flungrn daran zu knüpfen, denn si:
lpassen auf den Fall ganz und gar
nicht, und es läßt sich daraus nicht
ableiten, daß Zeitungdzichrriber eine
Prüfung bestehen und im Besitz einer
sLizenss sein müssen- weil dies von
I Aernen undAdvokaten verlangt wird
! Weiter wird gesagt, die Zeit sei ge
kommen, mehr Aufmerksamkeit auf
die Fähigkeiten derjenigen zu ver
wenden, die sich dem Zeitungsberui
zu widrigen wünschen, da das Juge
rneine Volk heiser lebt, eine höhere
Bildung hat, als zur Zeit, da Horace
Greeley die ,,Tribune« lenkte-« Auch
diese Begründung erscheint uns in
keiner Weise stichhaltig, weil sit
die Sache falsch darstellt. Heute ist
die Nachfrage in unserer amerikani
schen Presse im Einklang mit dem
Geschmack des Publikums nach wirt
lich gebildeten Schreibern nicht so
groß, wie nach solchen, die alles sen
sationell zu behandeln verstehen, und
an die amerikanische Preise wurden
früher höhere Ansprüche gestellt, als
gegenwärtig Die amerikanische Presse
ift nicht auf eine höhere Stufe ge
bracht worden, sondern sie ist ver
slacht, und die vorgeschlagene Maßs
regel zur Prüfung und Lizensierung
der Zeitungsschreiber wird in Zu
kunft nichts daran ändern. Die Zei
tungen werden fortfahren, zu liefern,
was das allgemeine Publikum
wünscht, und das ist Sensation.
Ueberhaupt halten wir den Vor«
schlag auch in mancher anderen Ve
.ziehun-.s für unverständig und un
»vernünstig. Wie mir schon früher
) nachzuweisen versucht haben, läßt sich
f dag- zzeitungsschreiben nicht erlernen
und keine noch so gute wissenschaftliche
Bildung läßt voraussehen, daß ein
» Mann, der sie besitzt, nun auch ctne
« Zeitung redigieren könnte. Jm
Gegenteil sind die gebildetsten Men
schen nut- zu häusig die schlechteste-n
Zeitungsschceiber Tas, was zum
Zeitungsberuf erfordert-lich ist, kann
auf einer Universität nicht erlernt
» werden. Gewiß ist eine Grundlage
imöglichst umfassenden Wissens von
nöten: aber nicht in allen und in
so vielen Stellungen, daß eine Prü
fung und Lizensierung angebracht
ware.
Und was den Teil des Vorschlag-ess
anbetrilft, daß etwas geschehen sollte»
um dem Zeitnngsberuf Elemente
fernznshaltem die ihn in Verruf drin
gen, lo ist dies durch eine Prüfung
des Kandidaten erst recht nicht ers
reichbar, denn derjenige, der die Prü
fung besteht, mag ein qnnz charakter
loser Mensch sein oder sich zu eineni
solchen entwickeln. Wenn jedoch dir
Association in Pennsylvanien tatsäch
lich und ernstlich eine Siinbeknna
und Hebung des Journaliitenstandie-:
herveifübren möchte, so stehen ihr
ganz andere Mittel und Wege dazu
zur Veriiiai1na. Sie schließe einfach
alle anriichigen Mitglieder der Pkessa
solche, die dein Beruf zur Unelire ge
reichen, dnrch eint-n Schiedsspruill
ans ihre-n Kreise aus. und der Zwei-l
ist erreicht. Ader auch in diesem ioic
in vielen anderen Fällen iseiiit ce.
die voran-vormals von na- uis »u
ani andere »in schieden
—W
Oean sc- Itlsk M (
In Geer-ais- detu Staate. in du«-«
eine Meer and. fand für-met cmc
den«-M M den so seiden-using
in den Tod qeeasmmn Mem Aqu
bald Hatt inm. Der Präsident IM
dek ds- Imt ist-wom- ueb es M
Imdt W. Mde Im Izokc m u
kmstrn und diese saht-et Wqu
tm ou et few-u risse-luden Adm
SM das ists-nd- enmfmds Eos
man-am aus-eure »Man Messe
MM Hm cost-Mund- Ismt Nhtm
könne-. iv wurde n m non-am du«
m, ds- Oou ssm Wov. Seh-ans
www-uns W im-· Nu Rom
Wiss-s Um Im w et M m.
ums O» um et am Wo TO vom
lsmm Mc Eindruck Mc Mitte nur
Ins-s III Mann-. um« u Im
MM h EW M Isa- dn ums
QM Wo ou et st- m
Iulu n m III-M uns-um TM
IM- DOM- IM u m um m NO
Wim- mm Dom- m- miss
MU«
III-i m IW ·- dumm
III Its W Und III Ost M
— III W»
John Grohnmnu Jokm Euckftorf
The Two Iobns
Farmch Hauptquartier
·
Tic besten Weint-, LI.T;:. se und Cigar1«rn·stcts:s an Hand.
Sturz ;«.....)mtc-:« Vin an Zupf.
Wir sind im n cui-n Quartier, eine Thür südlich vom
allen Platz.
The Sonnen Bau
Hans Irrt-fein Eigentümer
iiefere Getränke ini Groß- nnd Kleinhandel in jeder
gewünschten Quantität Etnspehle meine
vorzüglichen Getranke nnd Cigarren.
Aas hekiisnule »Nein City Brett-« jun-set an Flut-l
Es hittkt lkeunvllchst um geneigten Zniptuch
Haus Jverien
Eine Viertel
Settion
in der IIItbeivolycItestSahara
ist wertl)los, 160 Acker Früchte
tragendesz Land in Amerika
ist ein Vermögen einbringen
der Besitz.
Es kommt auf die Lage an.
Wir offeiieien einiqe seht qnte Viertel Sektionen in guter
Gegend Dass ninliegende Land ist productionsfähig und der
stiinfek ficht-it sich hier eine gi te Zukunft SprechenSie
bald vor, da die-g werthvolle Land nicht lange im Handel
bleibt.
NR E l) WI.ESE
Bkooinfield, Neb.
" Schjiiltzöi. «
In manchen Sachen find die »Shi
nefen« den Deutschen doch über. Mit
der Titelfucht wurde reiner Tisch av
macht
ijtor Bergst- stsxllt des-« Sokials
demokratcn für die nächste Wo 15
Konqkeßsiye In Aussicht« Auch mer ist
km- Wunsch wieder des Gedankens
Vom-,
Ja New York gab es fis-lich
eintgen chinesischen Seide-wirkt ·,e:«««
u Ehren ein Oundcbankett. Aml cui
sit-as sur Lösung der Its-»am
Frage.
Tat Abgeordnetenlnus des Non
atelies hat einstäkmnjg bcn Antrag
aus Herabsesuna der Meile-meldet
ebchclznt. Tiefe Eiyxkusitiakcit ist
rbeufo leiten wie leicht ckllöttich.
...-..-..,-..-..·-.--.-.
Um ssicht weniger st- 10.000
Diana W m Var-in Bau-ei ver
mehrt werden. Die wollen webt
tin-n Versuch machen, ebne Nilitär
W Vom-mit die Upocheu auszum
Dss Maus-n der Nahrungsmit
tel ohne www-Ihm würde m
Nov wes allem em- Jahres-ärms
von etwa W Museum Toll-Its des
den-m Dem seht um des oftm
Norm
Ost Sperling wird qti Nahm-ab
Its-tm empfohlen Besseres Wann
auch nicht jeder Rom-kamst am
Lemnos- Mn Das-n Im Iopkk hat« so
kamt et dssd femm Evas m M Vieh
III-muss baden
—..-,—·-» .
In Ame-u Baden M III-Mad
l.t fu«-.- Bsccm Hut TMDIIPOUN des
Barth-In smhmdu M um heb
M Our m wenn N NO Mem IM
mm Mut-Hm Wir-wag enges
Musik-» Num
f Vis. lessitfi nnd Feier-;
.«.".«;: 1:..:1 ’;.T«11D(!:«:t,
Officc ijlicr dem Horn-r Trug Storc,
Telephon-Z A W.
Anfragcn werden pünktlich beantwortet,
Tag nnd Nachth
THE-» Deutsch gesprochen. »Es-H
l
TM
Ye. Y. Zä. Fette-l
Z a h n a r z t
, Office jäher Farmew ö- Mer
5chanzs Stati- Bimt Pbone 75
J Moomnetd Wehk.
Meine Arbeit am Eos-umg
! U «
A. D. Hamord
« Himdlcr in
i Grabsteinen und
I xicnmnäwrn
dem-nur m nur Man Ihr welche
is«««’»-. Just-weintengamma-.
Dr. z. Hurka Meinen
Arzt und Wundakzt.
Ums · I s OM
- ..-.. »» --.»-----—---.-—
-.-...««. k— — I
mm
V,.
•Nltikvr: i