Die Bloomfield Germania. (Bloomfield, Nebraska) 1???-1914, June 30, 1910, Image 6

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    äjts der Woche.
Welt und Leben unter der Cupc edi
toricllcr VA-« Kinn -.
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srbettumctiwetw
Beständig werden Klagen laut, daß
in manchen Theilen unseres Landes
eine Arbeiternoth herrsche. Aus der
anderen Seite suchen arbeitgwillige
Leute Beschäftigung, ohne sie zu sin
den. Eines der schwierigsten sozialen
Probleme ist, hier einen Aus-gleich ber
beizusiihren. Die Bemühungen, die
Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, siihrte
in verschiedenen Ländern in früherer
Zeit zu eigenartigen Maßregeln Man
bot statt Arbeit Almosen. Das hat
sich» überall als ein Fehlschlaa erwie
sen, selbst dort, Ivo man die Unter
stüyung des Arbeitslosen davon ab
hängig machte, baß er Arbeit leistete.
Nur dort, Ivo die Erwerbgunsäbigteit
.purch Krantheit oder Alter herbeige
fuyrt wim, irr nie szirinenpriege von
Erfolg. Schliinnier ist es, wenn die
Unsähigkeit zum Erwerb durch soziale
Verhältnisse herbeigeführt wird. Dann
folgt ein unaufhörliches Hetzen und
Suchen, sich und die Seinen vor dem
Mangel zu schützen Allmählich vers
sagen die letzten Hilfsmittel, bis jede
andere Empfindung als die des leib
lichen Mangels-, verloren geht. Durch
Einrichtung des Arbeitsnachweisee hat ;
man berfucht, den Arbeitsmarkt zu re
ulieren. Es sind jedoch nicht Schach
tguren, die man da aufzustellen hat.
Dem besten Arbeitstiachweis gelingt
es s wer, Leute in großer Zahl von
der tadt auf das Land zurückzu
schaffen, die Abneigung gegen den
Berufewechsel zu bekämpfen und vor
allem Arbeit zu schaffen, die nicht
vorhanden ist·
Jn verschiedenen Ländern hat man
infolgedessen neuerdings begonnen,
staatliche Arbeit-werniittlungsstellen
zu gründen. Den größten Erfolg
hatte in dieser hinsicht bisher Deutsch
land. Die Zentrale dafür befindet sich
in Berlin, doch gibt es auch in allen
größeren Industriebezirken Zweigstel
len. Jnt ganzen beträgt ihre Zahl
etwa 7000. Die Unterhaltungskosten
find ganz unbedeutend. Gegenwärtig
wird durch diese Biireaus im Monat
durchschnittlich 160,00() Arbeitswilli
en geeignete Beschäftigung nachgewie
en. Auch andere Staaten, wie Frank
reich, England usw« haben das deut
sche System mit Erfolg eingeführt.
Ganz anders ale in diesen Län
dern, wo die Arbeitggeber auf diefeni
Wege die erforderlichen Arbeitskräfte
erlangen, steht diese Angelegenheit
hierzulande. Es schreibt darüber diel
New Yorter Staatszeitung:
«Trohdent die Eitttvandeiiingclielidrde
Beamte aiisgeseliiett hat« nm dietllrbeitos
inärkte zu untersiutien, filieiiit iie feine
Ahnung davon zu halten« wie dringend
die Eisenbahuen alliilierall im Lande Ar
leiter fiir die Auoiiihrini voi: tioiiftrnb
instit-arbeiten brauitieii, uiid sie sasickt Mo
nat fiir Monat Tausende jungen triiftiger
arbeitcwilli er Leute unter der tiaiitraktss
arbeitet - tlausel «iiiriiek, Leute« die von
einein Kontrast ist ilirem Leben nin nie
etwan geliort haben lliu jetit LWIU Leute
sitt sionitruktiriiietardeiteii zii erlitt-rein
mirs-. man dad ganze Land diiisslisuiieiu
lkin egen konnte man zu iraeud einer jseit
in ikein Wort Estititi Eli-ite- in zwei Tagen
haben Tie Eifeiilialnien haben iiietit nur
iin Erlangeii der Arbeits-kriter aroike
Sasttiierigkeiteii, sondern aiiiti darin, zu
halten. was- sie lialieir Eie Kisiteii ihri
Arbeitskräfte aus Chieaaiy Ei Paul, Et.
Luni-J und anderen arnneii Etiidteii des
mittleren Wein-ne, aelieii ihnen its-ten
Tiaiisiioist dorthin. tiso iie iic liranelietr.
und in eiiietn Jahre nierden iie «-.elnnnal
so viel nötig bade-in ttiie sie sent liesanftii
gen. Ju der Ernteieit wird allen ent
tiiskirlielten Leuten arstattet, iii die Etiitez
gefielde zu gehen. Liiae das lieliaute
Land nicht niiter veisanedenen Breit-sam
den, so daf-, die Cisnten in der gteit tioui I
Mai lud inn Jetiteinlier ieiien. iii im.
ren iiiitit rlieilthriifte neiiiia tseiliaiideii,
niti ainti nur die Diilfte der Ernte ein u
beimsisii. Eo aber kiiiinen die Yes-te ie
kiibe Ernte iii Irr-as eiiiliriiiaeii iiiid
ml nordwärts- ruhen« isiid iilseialL triu
hiii sit leimen-in finden in- Nil-est
« Den Aar-gleich zwilchen lteberfluk
nnd Mangel an Arbeitskräften herbei
ufiihren. bildet ein Problem, dae niir
durch geeigneten Arbeiteriaainieie aiie
gegan werden sann- Tiee erite
schritt. des Uebele Here zu werden«
ist es zu erkennen- oee zweite. ieine
setämdfmta ernftlieti zu wollen. W
is« wie die Sogioloaen Sie-neu nnd
Veatrite Wedd in itnein Wert iibee
Jie Organisation dei- Arbeiteiiiartte
Ist-rieth nicht eine der loziateii Fra
m. der Antwort zii litctien in. ei- ili
die soziale Frage-.
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ssssmscmmnmt m Franks
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Ist U- IIIMI Ihmsoßmw Wedtm
MS ustsmni Frau-en m most-»
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Ins-»- Ww k.
ZEIT
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lrvin Während der dritter. Republit
shaben Paula Mind« Frau Vincent
lu. a. ihre Kandidatur sür die Kammer
oder sür den Gemeinderat ausgestellt.
Bei den Wahlen von 1894 bewarb sich
Frau Coutant, die Vorsitzende des
Synditats der Biiglerinnem um die
Stimmen der Wähler des Sorbonne
Viertels. Jn ihrem scharlachroten
Maueranschlag hieß es: »Bijrger! Als
Frau und Arbeiterin bitte ich unt Jhre
Stimme. Jch weiß wohl, daß die
Stimmen, die sich auf meinen Namen
vereinigen, teine Santtion erhalten,
aber sie werden eine revolutionäre
Kundqebunq sein. Im Atterthum war
die Frau der erste Stlave des Hauses;
sie blieb während ihres ganzen Lebens
unter der Vormundschast ihres Vaters,
ihres Gatten, ihres Sohnes-; sie war
nur ein Wert-selig zun- Vergnügen des
Mannes nnd lzur Hervorbringung von
Vertheioiaern einer lxsjesellschcsh deren
Sklavin sie wor. So ist es heute
«nvch.« Bei den Wahlen von 1898 wur
den teine FratcensAandidaturen aus
gestellt; die verschiedenen Frauenvers
’eine venüaten sich damit, die Wahl von
solchen Kandidaten zu empfehlen, die
dem Frauenstimmrecht günstig waren.
’Jm Jahre 1902 gka es wieder mehrere
weibliche Knndidatntem namentlich
von Arbeiter-innen
Die Pariser Blätter haben sieh na
tiirlich mit den Frauen Kandidaturen
beschäftigt, einige mit wohlwollender
Freundlichteit, andere mit billiger
Ironie. Jin »Figaro« hat Marcel
Prevost einen Artikel veröffentlicht, in
dem er auf die im allgemeinen vor
herrschende Gleichgiiltigteit der Frauen
gegen die Politik hinweist und sagt, sie
könnten sich freilich bei einer Revolu
tion zum höchsten Enthusiasmus hin
reißen lassen, wo sie dann die Männer
überbieten, unter normalen Verhält
nissen aber werde die Frau der Politik
weder ihren Nachmittagsthee noch das
Ausprobieren eines Hutes ovfern. Vor
läufig schließe dieser Mangel an Jn
teresse die Frauen aus und doch, fügt
er hinzu, sei es lächerlich, einem jungen
Mann von 21 Jahren, der nur daran
denke, sich zu amiisieren, das Stimm
recht zu geben, dagegen eine Frau von
535 Jahren, Witwe, Mutter von meh
reren Kindern, die sie versorge und er
ziehe, von der Urne fortzuweisen. Man
sollte damit beginnen, das Wahlrecht
für die Frauen zu fordern, die an der
Spitze einer Familie stehen; nach und
nach würden es immer mehr Frauen
erhalten, je nachdem ihre politische Bil
dung fortschreite. Jn zwanzig Jah
ren, vielleicht noch früher, wäre die er.
wünschte Gleichheit erreicht.
Auf einen wichtigen Puntt hat
Henri Coulon im »Siecle« hingewie
sen. Es gibt in Frankreich nahezu sie
ben Millionen Arbeiterinnen und
weibliche Angestellte, denen die Shndi--«
tatstätigleit offen steht; aber nur we
nige machen von der Shndikatssreiheit
Gebrauch. Es gibt in Paris nur sechs
zigShnditate, die männliche und weib
liche Mitglieder vereinigen und blon
drei, die ausschließlich von Frauen ge
bildet sind, nämlich die Weißnäheriu
nen, die Blucneninacherinnen und die
BuffetsDamem dazu kamen in neuester
Zeit noch die Tänzerinnen Vor 2 Jah
ren hat der ,,’Jtationalr.1th der fran
zösischen Frauen« festgestellt, daß noch
nicht zwei Prozent der Arbeiterinnen
und weiblichen Angestellten sich in
Synditaten befinden und ihre Zahl ist
seither nicht größer geworden. Diese
Lücke, meint der Verfasser, miisse vor
altem ausgefüllt werden: die Frauen
miissen in den Shnditaten sich mit ih
ren gemeinschaftlichen Interessen be
schäftigen und auf diese Weise lernen,
sich mit den Angelegenheiten des Lan
des zu beschäftigen; so haben es die
Frauen in Finland, Amerita und Au
stralien gemacht. die sich die politischen
Rechte erobert haben. Der Weg, der
denFraueu da angerathenwird, ist et
was lang und uiiihevoll, aber er siihrt
viel sicherer an das Ziel alo die Aus
istelluna von siandidaturein denen die
Yallenueisleu Frauen selbst aleiatsaiiltig
geaeuiiberitetieu
—
Uhososwrsstssnsofh
Das Bis-des - Arbeit-ducken ver
Wes-sucht in Mann Damms Ro. 86
Ue Ergebnisse einer Unterweisung du
Mtgsstuafssescsnn in du Wust-öl
miobtllc Ion du Vu- ötmum voi
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Isocuma für scheue-may Gefes
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Idu tm II Mr III-. und
5 ist traurig bezeichnend, daß Frauen
und Kinder dem furchtbaren Gift in
riel höherem Grade ausgesetzt werden,
alc die Männer. Von den Frauen
arbeiteten 95 Prozent, von den Arbei
tern und Arbeiterinnen unter 16 Jah
ren M Prozent unter ständiger Vers
gistungggefahr.
Die Untersuchung wurde in der
Weise geführt, daß Spezial - Agenten
des Arbeitgbureaus die Fabriten be
suchten und auch die Unternehmer
Persönlich befragten, während Dr.
Andrewg die Arbeiter in ihren Woh
nungen aufsuchte. Innerhalb sehr kur
zer Zeit wurden so mehr alg 100 Fälle
von Phogphorvergistung ermittelt, und
zwar durch Dr. Andrewg allein 82
solcher Fälle, und das, trotzdem eg die
Behauptuna mancher Fabrikanten und
cn vielen Plätzen auch der Eindruck
des Publitumg ist, das; ernstliche
Phogphorvergistungen in amerikani
schen Zündhölzer Fabriten seit 20
Jahren nicht mehr vorgekommen seien.
Unter den Arbeitern einer einzigen
Fabrik, und zwar einer der modern
sten, wurden allein 40 derartiae Fälle
von Vergiftung festgestellt; 15 der da:
von betrosseiren Personen trugen
dauernde körperliche Entstellung durch
Verlust esneg oder beider Kinnbaclen
davon, und tn mehreren Fallen fithrte
die Vergiftung zum Tode. Jn einer
kleineren Fabrik, die sich seit 1892 in
den gleichcn Händen befindet, ereignei
ten sich innerhalb der verflossenen 30
Jahre 20 schwere Fälle von Phogphor
Netrose, deren ineiste die Entfernung
des ganzen Kinn-Z nöthig machten.
Co scheint also, alg ob die Fabri
tanten durchaus unwissend find über
die Gefahren der Arbeit, die in ihren
Geschäften verrichtet wird, in denen sich
daher oft nicht der geringste Anfchlag
zur Warnung der Arbeiter vor der
Vergiftungggesahr findet. Ein Fabrik
Manager wurde erst dadurch aus diese
xGefahr aufmerksam, daß die Phas
-phor-Netrofe unter seinen Arbeitern
plöklich epidemifch wurde. Wenigstens
ver icherte diefer Manager, der fünf
Jahre vorher feine Stellung antrat,
daß er bis zum Ausbruch dieser uns
heiinlichen Epidemie niemals den Ver
dacht gefaßt habe, das in der Fabrit
grbrauchte Arbeitssnaterial könnte
irgendwie gefährlicher Natur fein.
i Jn den meisten Ländern Europas
fift der Gebrauch des tveißenPhosphorS
ytetanntlich feit Jahren verboten, und
»zwe» durch eine llebereintunft, die der
Berner Arbeiterfchutztonferenz un
zsahre 1907 folgte. Das Verbot, dem
später auch England beitrat, nachdem
zeg sich von der Erfolglosigteit aller
YSchutz - Regulierung dieser Form der
Zündhölzerproduttion überzeugt hatte,
bezieht sich gleichermafzeu auf Herstel
lung, Einfuhr und Verlauf jener Art
Zündhölzen Dieses stritte Verbot ist
umso gerechtfertigter, als die ZündhöL
Her-Industrie längst ungefährlichen
Ersatz fiir den weißen Phosphor ge l
funden hat.
Was unser gelobtes Land anbetrisst,
so haben zwar mehrere Staten gesetz
liche Bestimmungen erlassen, die es
verbieten, Personen unter 16 Jahren
zu gewissen Verrichtungen in den
Zündhölzer - Verrichtungen heranzu
ziehen, aber in keinem einzigen Staate
der Union hat die Gesetzgebung bisher
an den Schatz der Arbeiter iiber 16
Jahren iin mindesten gedacht. Was
um so schmachvoller fiir dieses Land
ist, als die Gefahren des Arbeitens mit
weißem Phosphor auch in Amerika seit
mehr als 50 Jahren bekannt sind.
lPhiL TageblaxU
NR
Die Oeirathsmiidigkeit in Deutsch
land ninnnt in den letzten zehn Jahren
unverkennbar zu. Jni Jahrzehnt 1861
bis l87l tamen aus 1000 Einwohner
8,.«s isheschliesiungen und 1871 Ri
Hi in der Heil Inn-; inne-, Mk »F
Die wesentliche Verthenernng der Ve
benshaltnng in der letzten Zeit scheint
manchen heirathesiitsiaen Mnnn von
dem Entschluß eine Ehe einzitaehen
zurückgehalten in haben tss ilt anai
niin zu verteunen daß das altinnhlntie
tsinriieten der Feiiiienakheit in höhere
Ber::srthiiti,!teit muntre-it Manne die
P
Aussicht auf iiiiiimi Gehalt nnd damit
auch die Aussicht qui Verdeikatdnng
festhält-i Tini die im Jahre iiW in
einem Familieuoewunde lebenden
Gaum you kund 2415 Millionen
mänuiichtt nnd weih-ich» Personen
wann-a allem-me um Umij ein
ais lebende Linie-am d. d. qui Si
Köpfe Vers-imm- iommi kund eine
eins-in iedesdeiiiekfm Dieieoiskaedniii
iiisi immerhin not qui em- guisiedm
Heilmit- Deimidiisiiuiigieii ichiiksnh
mirs-m am tm um io mit-m- Mid
muo seit die sodi du Maxime-ide
imo des michs-Osten Meist-. Web
Heim name-. Die mit Smiiiti m
Immun- cvisuu Mit-m cui im
hist Institut-u Hain-m mu Xkm
männlich-. pova um« Nimm-i
»Wi. tie- Im »Im-u is m«
satii iiim im Niin sum Lede. bis-ihm
iimmwit permissin Seid M
ists-tits- unvniimamtms Mast-set
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Ists Cis-i Miit-sit um du« Hi. via-m
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csnsus tu sum und im h m
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Ochs-im O inst. umn- du
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In den tiefsten Tiefen.
Heimindusirie ist einer der Nothbe
helfe des Fabrikationgtresenz das nach
allen Mitteln greift, um mit den bil
ligsteu Kosten die größtmögliche Pro
duttion zu erzielen. Es treibt nicht
nur den Mann in die Werkstätten, son
dern dringt auch in die Wohnung der
Familie ein, um auch hier Arbeitskräf
te zu gewinnen, die in naturgemäßer
Ordnung andere Verwendung am
häuslichen Herde fänden. Heimindu
strie ist eine alte Einrichtung, schon
vor dein Eintritt des Reitalters des
Taxrspfes und der Maschine da ge
rrsefen und durch Jahrhunderte in der
kitefellsihast eingebisjrgert, nur ist ihr
tcharakter heute ein anderer als er ehe
deni gewesen, seit behaglicher, bürger
liehertssrwerb sich in denDienst rastloser
Arbeitverwerthung mußte fpannen
lassen. Die älteren Finlturländer haben
darin nichts nor den iiingeren voraus,
»nur das; in diesen, wie in den Ver.
"(?taaten, die Ausbeutung sich schrau
kenloser entwickeln konnte als dort,
weil es hier nieder obrigkeitliche Auf
ficht gab, die moralische Verpflichtung
des siiemeinwesens zu repräsentieren
hatte, norii iiberhaupt das, was man
jetzt recht bezeichnend das soziale Ge
wissen nennt. Als die großen Ges
werbtreibenden, wie zum Beispiel die
Kleiderniacher in den Großstädten des
Ostens, begannen, ihre Arbeit aus
dein Hause zu geben und zahlreichen
Bewohnern der umliegenden Dörfer
Gelegenheit zu Nebenverdienst gaben,
der in hauslichen Mußestunden betrie
ben werden konnte, sah sich die Ein
richtung recht hsirmlos an, in den
Schwitzbuden aber hat diese Arbeit mit
dem anmuthenden Titel ein ganz ande
res. hiiesartiges Ansehen gewonnen und
Hiustaride geschaffen, die an die Hun
gerdistrikie der Weber Schlesiens und
der sächsischen Spielwarenindustrie er
innern, in der sogar die noch nicht
schulpflichtigen Kinder schon beschäf
tigt werden, sobald die kleinen Finger
nur gelenkia genug für kleine Hand
verrichtungen find.
Jn New York findet zur Zeit eine
bei-tunmissen-Ansstellng statt, die
von einer menschenfreundlichen Gesell
schnit, einer kirchlichen Consumers
League, veranstaltet und beabsichtigt
ist, der biiraerlichen Gesellschaft, von
der die eine Hälfte nicht weiß, wie die
andere lebt, einen Einblick in die Lage
armer Familien zu geben, die auf den
untersten Stufen des Erwerbglebends
trotz fleißiger Arbeit darlrend ihr Da
sein fristen iniissen. Mitten inner
halb ihrer Wohnungsguartiere befin
den sich die AuZstellungslotalitäten
und charakteristisch genug für die
Schatten- und Licliticiten des Groß
siadtlebeug nur wenige Schritte ent
fernt von den Hauptgeschiiftsstraßen,«
in denen die Gegenstände, die miide
Frauen und siinderhände gegen einen
Hituaerlohn angefertigt haben, uiu
theures Geld, oft um dar-Zehnfache des
Herstellunasvreiies ver-lauft werden.
Die Aissstellung ist recht anschnnliclx
geordnet. Unter den zur Schon ges
,stellten Gegenständen ist der fiit die
Herstellung bezahlte Arbeitslohn, der
erzielte Arbeitsverdienst, die zur Fer
tigstellung nothwendige Zeit u. schließ
lich noch der iibliche Verlansgpreis an
aeaeben Photographien erzählen von
den WolJnungsverljältnilsen der Heim—
arbeitet nnd ergänzen die Zuhlenangir
ben, die neben den ausgestellten Geaens
ständen verzeichnet sind. Viele die
set Photographien sind mit Blitzlicht
ansaenmmnen worden, weil in den
meisten Räumen, in denen Alt nnd
Jung vom stiilten klimmen bis in die
späte Nacht kattloe sich mühen, selbst
am hellen Taqe triibc Dämmerung
herrsitt
Ta fieln man, sagt ein vorliegende-r
Perinm csne « mn in einem kleinen
vMiunncrlcin in jin-en beiden Knaben
im Alter von zehn nnd sieben Jahren fer
tigt sie Unansettenhüllesh IWU für 10
Semel. te verloelkien Minder kennen
kein jugendliche-s Treiben zur Leben
ipielt sieh in nvsunnpfenper eintönjgseit
n der Schule nnd In der li uofen Stube
am Acheiiösisäks av. Die uner ist den
lieben lanaen In «rül1rig bei der Neben
Und dennoch sind te dre- Men even kaum
vor dein Verhungern es t. Noch
fchsinnner in eine andere « mnilse dartun
Muster nnd sieben Kinder Inneren sanft
liche Rosen. du- pee Stück Nr sehn bis
fünf-de nie-ne verrinnt werden Mk die
Liner unn von Mva Mär-I Rosen wet
hen fnn Cent- besaslt Lille uumen unt
dessenjcåqkae disk Umgren. die noch niem
un - u e m- n ebne-uns ward-n
cis mea- dns vcme der ZimuwfhaMn
die Zier em tosend cum csknuwwnndei
hin zieme erhalten Gemeinsam am
isten beiden Mühn-en von neben und Mit
lade-en drohte ev eine Ema ans muckt
Teedj Ins-end und soc-m uns emen Ina«
Indiens wu NO Ernte Ist-se Nr
Musik«-· wend- .zu 25 »Im-e m Ism
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»Ist-O da M. nd M W III-h
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IIOQIIIIM diss- ss sub-O
Henrg s Platz
ehean Gtohnmnm Eigenthümer-.
Liefere Getränke in Groß- nnd Kleinhandel in jeder gewünschten
Quantität. Empfehle meine vorzjglichen Getränke und
Cigartm Das berühmte
Z t o r z B i c r
stets an Zapf·
65 bittet freundlichst um geneigten Zuspruch
sicut-U Grolmunm.
XFXXKRZXKILHIXEMYIHY sysy n Tis- HVD vasvasWssWikde
Edwatd Ren-nd Präsident F. H· than, Ase-Präsident
E. D. Mai-m- Kassiker.
Citizrng grtatc Yanln
Kapiea1820,000.00 - net-ermaß «815,000.00
Jst ausschließlich von Knox Connm Leuten geeignet
nnd betrieben.
Kann irgend etwas im Baumeer verrichten. Machet hier
den Versuch.
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Wir machen Fakne-theleil)en anf lange Zeit nnd zu niedri
gen Zinsen.
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Westrand co.
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Kunst Getrcide jeder Art, sowie Vieh, zu den höchsten
TUkurktpnsisen und ersucht den Former um die Gelegenheit,
ihm Auge-hole auf seine Verkaufsprodnkte zu mach rn
xliclk paper (5)cschäftsfiil)1c1.
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Deutscher Hand - Zlgcnt
Ich Innfk nnd vers-mir Land in Nebraska, Nord- und Süd Dakota und
des- Pnn-Lsundlechamd, Texas-. Lasset mich eure Formen zuin Verkauf
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