Die Bloomfield Germania. (Bloomfield, Nebraska) 1???-1914, September 09, 1909, Image 8

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    UUS der Woche. «
Welt und Leben unter der Eure
editorieller Betrachtung
P O
Yeisbsmtrihas Haupfsiadi.
Die »Tin·.es« erzählt in ihrem vor
gestrigen Aatelbriese einc lustige Ge
schichte aus Berlin; es habe in einein
der feinsten dortigen Hotelg Unter den
Linden vorige Woche förmliche Bewe
gung hervorgerufen, ivie ein Gast an
lam, der - deutsch sprach: der sich als
Bürger des deutschen Slteichs und treuer
Unterthan seiner staiserlichrn Muse
stät erwiesen. Der Haus-dienen der
sein Grväek aus dein lzliito nahm, re
dete ihn englisch an; dann der Portier
und der (5lerk: bis der litast verlegen s
fragte, ob nicht vielleicht jemand da fei,
der etwas deutsch verstehe; denn er
selbst, er miisse es beschämend gestehen.
Verstünde keine andere Sprache.
Dies Gefchichtchen mag iibertrieben
sein, aber es ist immerhin ainiisant
und, vor Allem, bezeichnend. Die gro
szen Karaivansereien Berlins sind saft
ausschließlich von den Gästen aus On
kel Sams Land occuvirt: eine wahr
haftige amerikanische ,,Jnvasion«. Istu
mal die »viekseinen« Hotels, «Esplana«
de«, «Adlon«, ,,Bristol«, ,,.5iaiserlwf«:
das beste, d. h. dJs theiierste, ist für den
Reisenden aus Amerika gerade gut ge
nug. Die »Haussprache« in diesen
modernsten Gastpalästen ist ,,ameri
kanifch«. Die ganze Dienerschaft und
Beamtenschaft ist daraus eingerichtet.
Ueberaus selten hört man darin
ein deutsches Wort. Der Gast aus
der deutschen Provinz, aus andrem
deutschen Land, mufi die bescheidenen
Stätten bezahlter Gastlichkeit aufsu
chen --—— in den anderen wird er als ein
,,unliebsamer Foreigner« angesehen.
DerKakel-Berichterstatter der ,,Times«
konstatirt noch die weitere Beobach
tun , »daß der Deutsche Unter den
Lin en und in der LeipzigerstraszeBer
lins in vereinzelten Eremolaren zu
finden fei, daß er aber unter den
,,schneidergeniachten«, breithutigen
Frauen und unter den breithosigen
Männern mit wattirten Schultrrhlät
tern, deren ganzes Auftreten ihre Na
tionalität unverkennbar verrathe, in
lljioffnungsloser Minderheit sich befin
e.«
Auch diese Darstellung ist offenbar
amerikanifch übertrieben —— der Kern
davon ist aber zweifellos wahr. Und
diese Wahrheit ist nach mancher Rich
tung hin interessant und erfreulich.
Nicht länger sind Paris und London
das Hauptauartier des Amerikaner
thums auf Reisen. Amerika hat Berlin
entdeckt, hat es schätzenswerth und ha
benswerth gefunden u. hat davon ohne
Weiteres Besitz ergriffen. Bis daß
Berlin die hauptstadt der ,,Verseinigken
Staaten im Ausland« geworden ist.
Wie sich ja oft in der Geschichte ge
zeigt, so wirkt auch in diesem Falle
das erorberte Voll wohlthätig auf Sit
ten u. Gebräuche undAnschauungen des
Eroberers ein. Der amerikanische Er
oberer von Berlin lernt dort deutsche
Kultur und deutsches Wesen kennen
und schätzen. Nicht länger kann ihm
Londons tendenz-liigende Presse
blauen Dunst über Deutschland vor-«
machen. Nicht länger wäre jetzt eine
solche Han- und Haßlainpagiie gegen
Deutschland möglich, wie sie vor einem
Jahrzehnt hier von England mit so be
dauerlichen Erfolg betrieben worden
ist. Die Eroberung Berlins durch
Amerika aus Reifeni das ist eine Etap
pe in der Kulturgefchichte von unüber
sebbarer ethischer, politischer u. irsirths
schaftlicher Perfpektivr. (N. Y. Zig.)
--—-—
inilifation in gib-sieh
Wenn die amerikanifchen Kommifs
färe von ihrer Fahrt nach Liberia zu
riieflehren, werden sie mancherlei Jn
tereffantee über Land und Leute ’ zu
berichten haben, fich auch wohl iibek
die ulunft der fchtvarzen Repudlit.
die ligllchleiten ihrer Entwicklung
auslaffen ob es thunlich, date die Ver.
Staaten ihr auch fernerhin morali
fchen Riirtdait gewähren. damit d
von hier ans eingeführte Civilifation
unter den wilden Stämmen der afrii
lunifchen Bruder Wurzel faffe. Viel
leieftt rathen fie alled. daa Land aanz
feinem Schiufal zu itlterlaffen. worin
fee mit einer dortigen Autorität in
etdnptoatfcden Fragen. dein Dr. E.
W. Binden. übereinstimmen würden.
der leit zwanzig Jahren eine derwe»
rasende Rolle tn den öffentlichen stin
eleaendeiten friett und doch der Lin
itzt lft, daft dae dein afrilantfmenJ
liedoll aufaevtevnfte tfteie weltliche-.
refttetiive eurapaifctper. speziell edrlftsl
ilOer civtttfation dort nie nnd nun
He Reh-then wirkt Dei Mann trittst
aus Erfadrun und aant aeaen feine
e ne- Wiin Oe. die dahin aeden
ne see-. die ffnusaeu dee est-under
sen Uideeta . eeiet entfatten »Hu fe
stu. alter er verleihst tied der Wade
seist-an stot« in dee ee aucd von der
Ilsesfdaftlteten Itltllerlunde der
stelltest zielt heftet-aus« findet. das
Ine- ntett mer-edeln und seen-seen
las-. Ieise n- Idorattee. is den Tea
sitt-sen der InseWtetrft und Ia
items-ten Gean einaewuesett in
Its-e Leder die den see Staaten
aus« seid eins-at tn den seit-dreim
Itt see est-milden stetem- tiee werden
sied.
Since seiten-a diefee Ins-alte dat
Ve. Hist-en tat same-e dtetee Faden
e- eu ais-ems- w emsi- «
Wissmsefaut zu Reue-ein ne
ifeinen Stammeggenossen gehalten,in
idem er augfiihrte, daß es den zwan
Izigtausend sogenannten cioilisirten
Negern der tltepublit nie gelingen
werde, die zwei Millionen uncioili
sirter Stammesgenoffen kulturell zu
durchdringen. Und feine Landsleute
haben nicht remonftrirt, ihn nicht ge
prügelt oder hinausgeworsem sondern
die Ausführungen ruhig hingenorn
men, vermuthlich weil sie von deren
Wahrheit überzeugt find. Daß die
kleine Republik in den achtzig Jahren
ihres Bestehens bedeutende Männer
hervorgebracht hat, konnte der Vor
tragende zu ihrem Ruhme hervorhe
ben, auch dass sie den Stlavenhandel,
der früher an der sechs-hundert Mei
len langen Küste liliihte, unterdrückt,
auch ihre Unabhängigkeit aufrecht er:
halten hat, obwohl England sowohl
wie Frankreich koloniale Gelüste aus
das Gebiet hatten; aber eine Gut
wicklung im Sinne der sogenannten
christlichen Civilisation wird dort
nicht möglich sein, weil das einheimi
sche afrilanische Element mit seinen
charakteristischen nationalen Elemen
ten überwiegt und diese-, wo es über
haupt höherer Kultur zugänglich ist,
eher dern Kultus der Moharnmedaner
zuneigt, dem die große Mehrheit der
Schwarzen in Afrita angehört. Wenn
daher irgendwie eivilisatorifch auf
die Stämme des Hinterlandee ge
wirkt werden soll, so müsse man,
nieint Dr. Blhden, wenn nicht gerade
den christlichen Traditionen entsagen,
aber doch der Eigenart der Bevölke
rung Rechnung tragen, wie dies von
Seiten anderer Nationen geschieht, die
es aufgegeben haben, den Völkerschaf
ten eine sremdeKultur auszudrängery
dagegen den Jstam gewähren lassen,
um mit diesem ihre Ziele zu erreichen.
Und mit dieserAnlehnung an den mo
hamrnedanischen Kultus müßte man
auch die Vielweiberei, die die christ
liche Religion verpönt, in den Hauf
nehmen. Das Verbot derselben müßte
aus den Gesehbiichern von Liberia
ausgemerzt werden, denn das sei die
Vorbedingung der dort zu verbreiten
Een Erziehung und Moral Jeder,
der die klimatischen und physiologi
schen Bedingungen kennt, sagt Dr.
Blhden, weis-z, dasz die Pluralehe ihre
Physische Begründung hat. Sie ist
nicht nur Sache der Nützlichkeit, son
dern der Nothwendiakeit in trodilchen
Fllirnas und unter tropischen Rassen.
Es ist schwer zu begreifen, warum die
Millionäre diese wissenschaftlicheThat
sache nicht anerkennen wollen.
---.- —-q
Fort Jltagarm
Wohl kein Fleckchen Erde -——- in An
betracht seines gerinaen Flächenraums
—-— ins aanzen Gebiete der Ver. Staa
ten ist von größerem acschichtlichen Jn
teresfe als die vom Ostuser der Ria
Heim-Mündung mit dein Gestade des
OntarioiSees gebildete Laut-spitze
auf der Fort Niagara steht, das mit
seinen Wällen historische Denkmal-:
von nahezu zwei und einem halben
Jahrhundert ntnschließt.
Hier errichtete der kühne scanzösische
Pfadfinder Sieur de La Salle mit sei
nen Begleitern, dem Schifft-voll einer
Brigantine von zehn Tonnen Trag
fiihigieit, die von Fort Fronteuac, dem
heutigen Rinastotn aus den Ontario
See durchfurcht hatte, 1669 itn west
lichen Theil des späteren Staates New
York die ersten Hütten, die Europäern
ihr Entstehen verdanlten. Die stein
lsen weißen Männer sanden lsei den an
dieser Stelle dein Fischfang oblieqen
den Sene«-a-Jndianern, die das ,,aroße
hölzerne tkanoe"' mit Staunen betrach
teten, freundliches Entgeaentonnnen
Aus der Landipisze wurde lu78 von
La Stille eine Besestianna anaeleat, die
er Fort Conti tauste. Auf den Triims
mern dieleci Forts baute De Nonoille
1687 ein zweite, das nach dem Er
bauer benannt wurde, das aber von
den Franzosen aus drohendeg Vertan
aen der von den Ennltindern anfaeceie
ten Seneeas dein Erdboden wieder
aleieh aeiuacht werden Initfktr.
1735 errichteten die Franzosen an
der Stelle-. aus der jetzt dao alo »das
tsastellb bekannte Otebaude stem, einen
Eiteinlsaik hellen Grund-natur unzwei«
lett-alt das riltelte noch erbattene von
tsurotuiem aelsante Sittanertvert in
tttnekita tsseitlixti von Albann it««.
VIIIIIIIIII Dass-· IM VIII Ilkfkc VII
fes-kaum bit zum Juli 1 . alt der
tapfmu ade- dek Uebers-sacht du um«
Moden schwang-atmet mit seines
Vesosum matt gewachsen Apfel-Uhu
bek Waden die Schlästrl von Fort
Miasma dem Heut-Wen Weg-m Sie
ANka denfps Odem-w- du die
Im von Wes Heim-stets zum n
Jtm use Um dem Im entfaltet-.
Die Ochs-mission von Von Ma
gst-I kamt hie Weis-du heb-ums
das sinds In dacht-M Icamwl
is Me- WII und N n mu
smpmuhu m hold sm- ven Um
ksmt st- Ue Iman ei- Jus-namh
Im OMAH Um du Unm- Wm M
MIM Mist-n must
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dämmdfsm m Mit Osmia II XII-(
antun-is Ihm-km ;
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Nun got-»M- u IIMHI NO Utah-.
Hochmuts-»Hu m mmh Ist-L
spit- olastm m Ia III m Im
itshsscs Sismu- mi In Imm
ämmsh am Istde sit-i hup
Zeitraums im Verlauf des Krieges
Don 1812—-14, als es von seinem
tlomrnandantem Kavitän Leonatd,
jchmachvoll den Engländern preisge
qeben wurde, flattert über den Wällen
Lon Fort Nianarn das Sternenbanner.
Jetzt kann der Besucher nach Belie
ben ans den Wällen der bistorifchen
Feste nmlzerftteifern von denen aus er
eine Herrliche Fernsicht über den On
tario--?ee, die breite Mündung des
Niaqara nnd das gegenüberliegende
tanadische Ufer, mit dem alten Fort
George, genießt.
Die »nur-ferne stam« in der
Italien-m
Unter der Leitung des amerikani
schen Aegyptologen Dow Covington
lziairof ist gegenwärtig eine Expedi
tion nach dem Herzen der Sahara un
terwegs, die die ,,t11pferne Stadt« auf
snchen und erforschen will. Wie ein
Aliärchen aus Tausend und einer
Nacht klingen die Berichte iiber die
räthselhaste, seit vielen Jahrhunderten
noch von keinem Menschen betretene
Stadt, die im vergangenen Winter
nach einem Bericht der Egyptian Ga
zette in Alexandria nach Kairo ge
langt sind. Niemand wollte zuerst
den Senussthlrabern glauben, die
durch einen Zufall in jene Gegend
verschlagen worden waren. welche seit
ab von allen Karawanenstraszen liegt;
erst verschiedene Gegenstände, die sie
ans der tupfernen Stadt mitgebracht
hatten, ließen ihre Schilderungen als
glaubwürdig erscheinen. Besondere
Kundfchafter, die Dow Covington
dann ausschickte, sollen dann die An
gaben der Senussi-Araber bestätigt
haben. Die Araber, die mit einer Ka
rawane vorn Hinterlande von Tripo
lis aus den Nil erreichen wollten,
wurden überfallen und mußten flie
hen; hierbei gelangten einige von ih
nen sehr weit nach Süden, in eine Ge
gend, die nicht die geringste Spur von
menschlichen Bewohnern zeigte; nicht
eine einzige Karawanenstraße durch
zog die sandige Wüste. Hier erblick
ten sie plötzlich, als sie schon dem Ver
dursten nahe waren, die Kuppeln und
Thurme einer Stadt. Anfangs glaub
ten sie, Opfer einer Fata Morgana zu
sein, bald aber konnten sie sich durch
den Augenschein überzeugen, daß sie
eine tupferne Stadt vor sich hatten,
die seit Jahrhunderten verlassen zu
sein schien. Das Kupfer war dank
der trockenen Wüstenluft ausgezeichnet
erhalten, wie auch die Gegenstände be
wiesen, die sie mit nach Aeghpten ge-»
bracht haben. Die Aeghptoloaen rech- i
nen natürlich damit, daß die Angaben :
etwas übertrieben sind; jedoch handelt
es sich diesmal augenscheinlich nicht
um frei erfundene Berichte von Schät
zen, die in der Wüste schlummern, wie
sie die Araber sonst gern zu erzählen
pflegen. Ueberdies haben die Aeayps
iologen einen Anhalt für das thatsäch
liche Vorhandensein der Kupferstadt
in einigen alten Manuskripten. Sie
nehmen an, daß der Tempel in der
Stadt ptolornäischen Ursprungs ist.
Glaubwiirdig ift auch die Angabe, daß
die Stadt viele lupferne Gräber mit
Bronzeihiiren enthalte, sowie der Be
richt von einer Gruppe von Gräbern,
die nur wenige Stunden von der
Stadt entfernt sein sollen.
Robert Hoch über kein Vierte
und seine kliiinr.
Robert Koch, der als erster Vertre
ter des Fuchs der Balteriologie in die
Berliner Skltadecnie der Wissenschaften
ausgenommen worden ist. macht be
deutsame Ijiittheilungen iilser die Ge
scdielnsr seiner bisherigen Entdeckungen
nnd seine künftigen Pläne in der An- s
trittstede die soeben in den Sitzungs- ;
berichten der Atademie veröffentlicht»
wird. Er erwähnt zunächst, daß er auf
der Universität teine unmittellmre Ans- .
renung siir seine spätere wissenschaft
liche Richtung empfangen habes, einfach
nnd dem Grunde. weil es damals noch
keine eigentliche Batteriotogie gab. Die»
Batteriotogie bildete nur einen winzi-.
gen Atstchnitt der Botanik, dessen Stu- -
rinnt man wenig Aufmerksamkeit wid
mete. Ein Umschwung trat erst ein,
ais ismii in den Batterten die Erreger
einiger der betamiteiten und aesiikirs
kichiteii Seuche-i bei Menschen u. Thie
ren ertamite. Der Erforschung tot
ekier Viikterieii widmete iiid miii Koch.
»Noch Beeiidigiuiii des Studiums in
die ärgttictse Praxis itberqeiianqem
habe ich iede Geteiienbeit iii wissen
tckiaitkiikien Arbeiten wahrgenommen
tktiie der eriteii Riciiiateih welctie stets
Iiiir dot. nur das Vorkommen eigen
Iiiiiitiitiei itävetteiiartiqer Getittve tm
Blute vcii mititieaiidtrtinteii Bei-erm
tse iietaiig thin. eine iirdere Miit-ok
tiir die Reiiitiittur dieiee in ihrem
Weteii hemmte need iw iiiittt eitelm
teii Fletsche-. die wie iest ate Mite«
timusdsizitteii ten-ea. aueiiiditdeti.
die imteottopiiwe Unteeiiiitiiiiig Iee
Isctteiteir dar-d Mantua-i in per
JTteiipiieatieiy Mit-arm iiiid Aktens
Jiiiiii der seid-dies Hatt-seie- weteiits
lieh iii Ieitvseeii due Vorkommen see
thtiooeiisnitmeii in der Wit im be
des uns tin Moses iessuttetteii III
:-iiik diese Weib eiiu ihm peiiitiäei
suin tät see Isttreteii von Kunk
Ieiteeeeeiiess iii sei-miet- .ide Ie
tiiiiii nun isiie im sei-eigen Muse-sei
iees ti- eiitisei mit-sie die isieiiiei und
Ins-sitt sie Ieise-koste einer staut-i Ie
Jiiiekttoiieliimkseiteu iii entwu.
imi seite- titi im eisiWuiidiiitetttnis
teiiiiksetieii Tusitiitite Chemie-.
Ist-Que- Diveieiitie. immeii witt.
Diese seid-Osaka weit-. mitspe
eie eW Weis-Ie- qetiiimeu see
l,ren, uns gewissermaßen wie reife
Früchte in den Schooß fielen, wurden
dann auch fiir praktische Zwecke mög
lichst ausgenutzt: so für die Seuchen
i betämpfung, wie sie in Bezug auf Cho
lera, Typhus, Malaria mit Erfolg
»ausgeiibt wird. . . . Solange es sich
»bei diesen Forschungen um einheimi
-sche Krankheiten handelte, konnten die
betreffenden Untersuchungen im Jn
lande ausgeführt werden. Als sich
dann aber die Notbwendigkeit ergab,
auch erotische Seuchen wie Cholera
uud Pest in den Bereich der Untersu
chungen zu ziehen, da blieb nichts an
deres übrig, als die Arbeitsstätte in
» die Heimath dieser Seuchen zu verle
gen. Die hierdurch veranlaßten Ex
speditionen haben mich eine Reihe von
Jahren hindurch in tropische Länder
geführt . . . Seitdem diese Cxpeditim
nen einen Abschluß gefunden haben, J
habe ich mich einem Arbeitsgebiet wies s
Ider zugewandt, das mich früher lange »
sZeit fast ausschließlich beschäftigte und I
»das ich wegen der Auslande-reisen im
)c-tich lassen mußte, nämlich der Tus
brrtulosr. Diese Krankheit enthält
noch lo viele Probleme und ist zugleich
ivon so eminenter praktischer Bedeu
!tung, daß es sich wohl verlohnt, sich
intensiv mit ihr zu befchäftigen.«
Feuer für-idem
Jn den letzten zehn Jahren hat es
in unserem Lande rund eine Million
Brände gegeben, und die jährlichen
Verluste haben sich im Durchschnitt
auf 600 Millionen Dollars belaufen.
Berlin und Chicago sind Städte von
ungefähr gleicher Größe; die Unterhal
tung der Feuerwehr in Berlin kostet
etwa 8312000 jährlich, die in Chicago
dicht an zwei Millionen Dollars. Da
bei gingen die jährlichen Brandverluste
in Berlin nicht über 8164,0()0 hinaus,
während sie sich in Chicago ungefähr
auf5 Millionen Dollars belaufen-«
Das amerikanische Volk zahlt jährlich
rund 195 Millionen Dollars an
Feuer-Verficherungs - Prämien. Ab
gesehen von den Jahren, die große
Brandkatastrophen bringen, wird
nicht ganz die Hälfte der Prämien in
Form von Entschädigungen an die
Versicherten zurückerstattet. Unter
normalen Verhältnissen machen die
Versicherungs - Gesellschaften also
recht gute Geschäfte. Die Feuerba
luste in den Ver. Staaten und Kanada
in zwei Jahren würden hinreichen, um
die Baulosten des Panama-Kanals zu
bestreiten, selbst wenn man diese so,
hoch wie möglich veranschlagt; in drei
Jahren würden diese Verluste hinrei
chen, um die gesammte Schuld der
Stadt New York zu tilgen. Mit den
Verlusten des letzten Jahres könnte
man 24 Schlachtschisfe der allerbesten
Art bauen; die Zinsen aus die Summe
der Brandschäden zu 4 Prozent be
rechnet, würde hinreichen, um ein
Dutzend Universitäten zu unterhalten.
Und das ist nur der Werth des ver
sicherten Eigenthum-s Nach einer von
dem Superintendenten für Versiche
rungen des Staates New York ge
machten Aufstellung betrug der ver
sicherte Brandschaden für ein Jahr in
den Ver. Staaten und Kanada 8238,
562,000; man kann darnach den Be
trag des nicht versicherten Eigenthums
ungefähr ermessen. Noch wichtiger ist
es festzustellen, wieviel von diesem
Verlust hätte vermieden werden kön
nen. Die strenge Ausführung der
Bau-Gesetze in den Städten würde
sehr viel dazu beitragen, die Feuer
schäden zu verringern und der einzelne
Bürger tann in derHinsicht mehr thun,
als alle Jnspektoren von Houston bis
zur Hudson Ban. Wenn jeder Mann,
der ein Haus oder einen Laden mie
thet, auf ftritterAusfiihrung der Bau
Gesetze bestehen wollte und sich wei
gerte, die Räume zu beziehen, so wür
de sich die Zahl der Zunderbiichfen sehr
schnell verringetn. Das Wohlein, wie
Verwüstung zu vermeiden, ist viel
leicht das grösste, das die nioderne lsi
vilifation der Menschheit zu lösen auf-«
gegeben bat, und der Brand-schaden ist«
nur eine Vhase davon. Unsere Nach
tonnuen werden thener fiir die unge
heure Verschwendung zu zahlen haben,
mit der sent unerseyliche Schöne ver
geudet werden. Jn den Ver. Staav
ten sind die Feuer Versicherung-r
Prämien zwölf mal so hoch niie iq
England und zwanzig nml so hoch wie »
in Italien. tse gibt ungefähr li.
its-»zum Mel-Linde in diesem Lande;
itsr Werth wird ini sesn Mütter-den«
Holland isergnntnagt Nur etwa
NWHI Wedaude sind feucrfeit oder
tollen es sein: von dem Weit gedt Jadr
inr Fuhr ein :sesra-.dtln«.ker Theit in
JFtnnnnen nut. Dai- Iit die ritt-tauchte
der mnentanikten sorglofegteit in
; Ziffern
Mulwitkdiktsoik sinds Ue It
wdsnusqmssk Iqu Its Instit
uoutsu Im- Msmn Ist-Ism. ;
Miso sm- Ioounh III u IMM. III J
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