Die Bloomfield Germania. (Bloomfield, Nebraska) 1???-1914, May 20, 1909, Image 6

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    AktS dijoncha
Welt und Leben unter der cupe edito
rieller Betrachtung.
- - -— '
was ist tin Meter-?
Allgemein glaubt man, diese Frage
mit der Antwort,« das Meter fei der
zehnmillionfte Theil eineg Viertels ei
nes-· Erdmeridiang, erledigt zu haben.
Es ift indessen merkwürdig, daß man
beim Nachfchlagen von Büchern, in de
nen das metrifche System behandelt
wird, die verfehiedenartigften Defini
tionen des Meterg findet, während
man fiir den Grundbeariff der lfinheit
der Länaenrnaße gerade eine und die
felbe Definition erwarten follte. lkin
niederländifeher Gelehrter, Dr. J. G.
van Deventer, veröffentlichte treuer
dinag in der Zeitschrift ,,De Natuur«
eine eingehende Eil-die iiber diese
Frage, und er fiihrt lsi Definitionen
an, die er in ebenfo vielen Lehrbiichern
gefunden hat. Acht von diesen neh
men an, daß die vier Quadranten ei
nes Meridians einander vollftiindig
gleich find, was aber noch keineswegs
bewiefen ist, während fiizsf von der
Voraussetzung ausstehen, daf-, alle Me
ridiane gleich arofi find, was nur dann
der Fall fein würde, wenn die Erde
ein Rotationskiirper wäre, deffen Achse
die Erdachfe ift aber durch spätere
Gradmeffungen und Triangsilirungen
ift bewiesen, daß die Erde kein Nota
tionstörver ist« Nur eine von den 153
Definitionen hebt hervor. daß man fich
den Erdmeridian der Meeresoberllöehe
entlang gezogen denken muß. Ueber
dies wird jede neue Gradmeffung mit
neuen verbesserten Jnftrumenten an
dere Ziffern ergeben. Während van
Swinden den Meridianauadranten zu
10,000,000m annahm, fand Delainbre
bei der endgültiaen Berechnuna der
großen Gradmeffnng is),000,792m,
Begel im Jahre 1841 aus zehn Grad
me ungen 10,000,856m nnd Clarke
im Jahre 1880 10,001,869m. Man
wird deshalb am beften thun, zu sagen:
»Das Meter ift die Länge bei O» ei
nes Platina-Jridiumftabes, der im
Bureau International in Paris he
wahrt wird und dessen Länge fehr we
nig vom zehnmillionften Theil des
geoidifchen lan Meereinivean berech
neten) Meridian - Quadranten von
Paris abweicht.« Am Schluer feiner
s Unterfuchnng macht Dr. v. Deventer
noch eine interessante hiltorifche Mit
theilung. Bis ietzt hat man allgemein
angenommen, dafz Snellius der Erfin
der der Triangulirungsmethode lei;
tiev ift aber nicht richtig, da fchon
lange vor ihm Neinier Gemma, der fich
auch Gemma Frifius nannte listig-—
1553), geboren in Dokkurn und Pro
feffor der Astronomie in Löwen, im
. Jahre 1533. alto 80 Jahre vor Snel
litt-, in einer kleinen Schrift belehrte
beir hat, wie man, von einer Linie, z.
B. Britffel-Antwerven, ausgehend,
durch Winkelmeffung die Lage aller
Pliihe in einer Landfehaft berechnen
und auf dem Papier einzeichnen könne.
Diefer Gemma war mit dem Geogra
vhen Mereator vefreundet nnd hat bei
Kaiser Karl Y. in hohem Ansehen ge
standen.
--
pom instit-im klettern-um
mel.
Aus London wird der »Köln. Zei
tnng« geschrieben: Der Flottenrums
mel nimmt seinen Fortgang, und no
mentlich der jüngere Nachwuchs in den
Reihen der Opposition, die drei Dut
end Leute, die bisher in nnionistis
schen Kabinetten noch teine Minister
posten bekleidet hatten und sest ent
schlossen sind, in der nächsten Regie
rung einen Siy zu ertiimpsen, arbei
ten. schreiben nnd reden mit wahrem
Fee-miser- Da es siir jeden Kabi
nett-KO- der nicht sozusagen schon
beim nächsten Regierungswechset in
sesten händen ist, allerwenigstene drei ;
Bewerber gibt, vermag sich auch der
Fernstebende einen annähernden Be
ariss von der Osse nnd Tinttrast zu
machen. die in dem Gedanten nn die
Möglichkeit einer Parlament-anstö
innn ansaeboten wird. tttestern Abend
wurde in der Agricnltural hall nnter
Artdnr Misoan Fiibenng geredet
nnd das ganze Material an Aran
enenten nnd Redensarten dao eten
erst im Unter-hause Dienste netnon htt
tr. wieder-. langen-endet nnd ausser
eiidrt nnd heute Rattnmttrm nett-W
rnelten stets die Kett-wen der Lonosi
tion in der Vittstndt wieder unter Bat
sonst Itttnven in ter Wuttdtmtt nnd
verarbeiten-n dieselben Dinge mit set
schen Diensten Hatte nnttt rot-Ninus
dor· der teile nntontstitetpe Manne
miniiten doe- ttnntnct nennt-n seine
Stdn-est« nernde sent en verlieren, in
träte gegenwärtig nnitt nn LIderttnnse
eine grosse Medeientnetn tm singe» m
nen Antrag In dieter Riemann tmtte
Lord tinwdor gestellt. der thtun
nknszte dann ais-et des kenne-innre
werten unten-seiten verung nseetsen zu
Witwen neenrtaxnt die Vanan r-«
Unsdztetsnnnen man umringen Wien
nnd innn dadurch ist-» tm- Bedeutung
der set-wann ten-tot muten-en benimmt
est-see andererseits- nmn ten etnsetnen
Reden den Jus-einen Itsext Ins-I Wie
tun-n YDenn n- nent nomine-nun nder
We Mensttienneoglntte innre-ne erst me
Einzelnen-n M ist-minnen Keim-ens
ue leutsth nsenn Its sxir Inn nn
erntest-wetten ihm ist-se Mr Ms its-inne
It( streifte themmstiwet mit Wicht
nettes-set wird he Ums ZU Tktnkn
r- te rette-en nettnetntg »Hei Este tin
steckungswirkung und inszeniren die
Bewegung in der Hauptstadt haupt
sächlich,um einen womöglich noch stär
tern Widerhall in ten Wahltreisen
der Provinz herbeizusühren, allein
vernünftige Menschen werden doch
schon des Getokeg überdrüssig. Sir
George White, der sriihere Oberschiss
baudirettor der Flotte, tam veriviche
nen Abend bei einem Festmahle ehe
maliger Schiller der Royal School os
Mineo aus die Sache zu sprechen und
äußerte dabei einige beherzigengwerthe
Wahrheiten, die oen Lärmpatrioten
empfindlich genug klingen dürften. Er
temertte unter anderm, das Land
gehe gegenwärtig durch einen Zeit
raum hindurch, dessen er siir seine
Person sich einigermaßen schäme. iir
tönne diese litesiihloauswallung die
schon hart an Panit streife, nicht be
greisen und nach manchen Seiten hin
erscheine ihm die ganze Bewegung sast
albern. Englands Ausgabe sei tlar
sür jedermann, und sie miisse eben ge
löst werden, allein ee sei denn doch
nichts weniger als angebracht, in einer »
Weise, wie es neuerdings von mancher -
Seite geschehen sei, von einer großen
und besteundeten Nation zu reden
Diese Nation habe nun einmal ihre
eigene Politik zu verfolgen, und es sei
Englands Sache, zu sorgen, das-, seinj
Uebergewicht zur See, in dein die Si
cherheit des Reiches liege, erhalten
.bleibe. Jn der Westminster Gazette
Ftvird heute an eine andere Fiotteni
spanit erinnert, denn dergleichen wie
stserholt sich hierzulande von Zeit zu
Zeit immer wieder, und an die Art
und Weise, wie sie beschworen wurde,
Damals waren wir Deutsche aller
dings nicht das Aarnickeh das ange
sangen hatte. Denn man schrieb erst
Anno 1848 und unsere Väter dach
ten noch nicht im Ernste an eine wirt
liche Seeniachtstellung. Es wurde also
»wild nach Vermehrung der Flotte ge
lörmt und Lord John Russell, der ein
sehr schneidiaer tteiner Staat-mum
tvar, beschloß, die Bewegung indirekt
zu bekamvsem Er beantragte, die
,Mittel zur Deckung der erhöhten Flot
tenauogaben durch Erhöhung der Ein
tomneensteuer von 7 Penee aus einen
Schilling aus das Psund Sterling
aus-zubringen Nie soll einer großen
Lörmbewegung so rasch der Garan
geinacht worden sein. Ein Schrei der
Entriistung gegen die Steuererhöhung
ain durch das ganze Land. Dad Un
ter aus beauftragte einen Ausschuß
mit Erhebungen über die Lage. Der
Schrecken verzog sich wie durch Zau
terschlog. Ei wurde eine Verminde
rung der Flottenvoranschltige bean
tragt und genehmigt, und der Ein
tornrnensteuersah blieb unverändert
aus sieben Penee. j
-—---.
Dom-latet
Der rnssische Minister des Aeußeren
Jywalsti bleibt einstweilen noch aus
seinem Posten. Er hat zwar seine
Resignation eingereicht, der Zur hat sie
aber noch nicht angenommen Den
noch scheint derisliieitritt bevorzustehem
weil der Minister vor der Enttäus
schung, die sein Verhaltekin der Bal
lansrage den Slatvophilen gebracht
hat, sich lautn wird halten können.
tvenn ian auch neuerdings die sinan
zielte Transaltion gelungen ist« die die
endliche Schuldzahlung der Tiirtei an
Russland iiber Bulaakien nach Peter-z
bnra til-schiebt Jstvolali wird gehen
müssen, weit er besser als viele seiner
Landsleute, die jetzt iiber deutsche Jn
trignen ichimpsen, eingesehen, daß die
finanzielle nnd rnilitärische Lage Nuß
l.-nd die sithrende Stellung, die es in
den Baltanwirren aern eingeschlaan
Stätte, nicht ansrecht erhalten ließen·
Man dars es ihnr ais Verdienit anrech
nen, dass er in dein entscheidenden Au
genblirl sich nicht von chantiinistisch
nationalistischen titedanten sertreisien
ließ, sondern tiililerlleberleanna Raum
gab. Der Tuan hat die Laar in den
Worten artennreichneh »Rnsiland salt
»sich in das diplomatische Vorarbeit ar
drängt. als et ilnn an Zeit artnanqett
iptte, sieli siir ein tnilitiirischeo Vorae
den vorzubereiten . . Bevor es in En-«
rcpa handeln tann. trat es die arbiete
rische titslicht in ersiiiten« sich its-t«utdil
sen nnd tviederherznstelien." Diese
Ansicht deeit sich Init dein Sah. den
dasselbe Blatt var einiaen Tagen
schrieb. bei Ilierliandtnnaeth tsei denen
man nicht von vornherein entschlosserh
sei. sein Erinnert in tir Titaasttiate zu
werten, iet inan itetes der vertierende
Ixeii Ausstand tnt die Jota-n des Ia
isanisrben Miene-s nnd der awiien in
IIIUI UMMIZMM Wshcc UMMUICII
umt- milltstriich Uvektvundm nnd m
denwkhaadlmmn du Rückwva M
ms den maßgebend-a Stellen dick
III-Mache mit um«-u Womit amt
laasl werde-u Stdn Im usw-Mi
mua von eines mifwzm Away-nacht
Miqu Um die bona-situika und
m wammomuo Mit-Win- wem
cost-mu- tm Hemqu und ums
muss-sangen find Mut-O unm.
d Inst-nd »Im Imn muss au
M Miit month viel-non um die
VII-ge da Wunsch-Wesen mai-Mut
ouqu ein diplomatiin Uns-Um
»Was dist. Am M IM- Modus-w
yichs Im EIN-Mk Jst-MA- Anna
»Es-. fonds-n m spinnt i von tm
Wanst-. wem-k- dke m Ia- Wust
w- Isfmm Wie MWMIMII mäs
sm Im km JOHN-tu Monds-h
Ism Ins ums-dikt- M Kampf Mut-I
ww. um w um« M Wust um
m u Im Wmiv sinds-. m Mu
s-» W Gamasus wim. M Ums
«legenheit der Ttipleentente über die
IGroßmächtc Mitteleuropas zu etwei
lscn Der Versuch ist aeicheitett und
Ida-i wird Herrn ngolgki mit sich tei
! ßm
O-—
Iproletartsetiegundgebunsom
Die sranzöiische Republit steht stür
mifchen Zeiten entgegen. Die Roya
listen und Kleritalen tragen sich mit
neuen Hoffnungen auf ihren Sturz
und auf der anderen Seite drohen die
ertrem radilalen Elemente mit dem
gleichen Ende. Das Nieder mit der
tltevublit!, das bei den neulichen Un
sruhen in Merii gehört wurde,
sscbeint zum Losungawort der sozia-;
ilistischen Arbeiterschast werten zu sol- ;
’len. Daß man versucht hat« ihre Jn
Iteressen in den liteig der Regierung
hineinzuziehem hat offenbar die Wir
tung verfehlt, die große Masse nimmt
eine teindliche Haltung an. Und daßl
die Telegraphen und Postbeamten
einen Streit mit lkrsola durchzufüh
ren vermochten, hat erlennen lassen,
wie schlecht geritstet die Regierung re
volutioniiren Bewegungen von dieser
Seite aus gegenübersteht Sozialisti
zsche Organisatorem unter denen der
lFiihrer ver lflettrizrtatsarbeiten
«Pataud, obenan steht, bemühen sich
mit steigendem Erfolg, eine Verbin
dung zwilchen der in den sogenannten
Snndilaten organisirten Arbeiter
ichast und den Angestellten der staat
lichen Betriebe und Dienstzweige her
beizuführen Dielem Zwecke diente
eine von Patand angeregte Riesenveri
sammlung, die im größten Saale von
Paris, dem Hipvodrom, stattgefunden
hat und in der aus eine Einladung
mehrerer Arbeiterorganisationen Hun
derte von Postbeamten und Angestellte
staatlicherVureauo theilnahmen. Kenn
zeichnend siir den Charalter der Ver
sammlung war, daß lein Abgeordne
ter, nicht einmal die sozialistischem
eingeladen war. Ein Beschlu? wurde
angenommen, in der der Ver uch der
Regierung, durch das von ihr geplante
Beamtenstatut, eine Scheidewand zwi
lchen dem «Verwaltungs - Proleta
rit« und den organisirten Arbeitern
der Privatindustrie zu errichten, ver
dammt und ein Zusammenlchlusz der
Arbeiter aller Art vrotlamirt wird,
um iniNothfall die Staats-arbeitet so
lidarisch zu unterstützen Jeder Un
terdriiclungsversuch soll durch kräftige
Mittel, unter Umständen durch druckte
neralstreil beantwortet werden. Einer
der Redner erklärte, die neue Revolu
tion habe zwei Bastillen zu erlitte
men und niederzulegen: das Parla
ment und den Staat,
Jn allen Reden wurden die Politi
ler und Parlameutarier, die Minister
eingeschlossen, mit unendlicher Ler
achtung behandelt: ei seien Leute, de
ren heirschaft und Einflus- zu Ende
gehe, von denen die Massen nichts
mehr wissen wollen; sie seien nur die
Schii r und Vertheidiger der kapita
listis n Gesellschaftsordnung die
man mit Jus-teilten behandeln miissex
die freien Arbeiter müßten und wür
den ihre Geschiiste seht selbst besorgen
und brauchten teine Vertreter mehr.
Am l. Mai soll eine Probe aus die
neue Verbindung durch die allgemeine
Arbeitseinstellung, doch nur siir den
einen Tag, gemacht werden·
Die Regierung steht der Bewegung
einstweilen rathlos gegenüber. Sie
verhandelt mit einer Kommission der
Kammer über die Frage, ob das Stim
Ullulsgcscs VIII IW IIII III-I UUI II »
Staat-angestellten erstrecke, sodaß sie
gleich den Privataibeitern auch das
Streitrechl hätten. Regierung und
Kommission sind einig darin. den Be
amten, die iissentliche Dienste besor
gen, das Streilrecht zu versagen, aber
sie wissen nicht, wie iie dieses Verbot
sü: vie Gesetzgebung wirksam formu
lieen und init welcher Sanktion sie es
versehen sollen. Die Kommission
hatte anfänglich beschlossen, dass Be
amte, die sich zur Unterbrechung ilires
Dienstes iusammentluim edit-sehen
sind und auch noch strasgerichtlich ver
folgt werden lönnen Da lani der
Poststreit, der die Regierung zire
tllach ieliiglelt zwang, und nun tam
die oinmission zur Einsicht, dass sie
uiii iliier Bestimmung zu weil gegan
gen sei; sie änderte sie insolue dessen
dahin. das ver Minister streitenden
Beamten dar Gehalt sperren und sie
deuiTtieiiiiiiiiurinlii überweisen liiiittr.
dir auch aus Avseyuiig ertennen dile
se; diiuiit ivur one Delret vom ist«
Mari. dar dein Postnieister allein das
list-til dir sosortigiu littisetzuiig gab,
aiisaetiotseit Tie Relieiuim iiiiir aber
Jiiiit dieser Fassung iiiclit eitiveisiiius
den« tm sie vuiclt sie ihre Autorität
JiiiclIl getiuglaiii ueiiktiirt glaubte; sie
Hur-langte siie sich iiileiii due :iseiltl,
isiieiteude Beamte nicht tilosi voui
i Dienie iu sueiseiitsiieii iiiiit Wien nnd
ittselisilt iu stieiieu sondern lie auch.
Witwe llllitirsiriiiiiit die Eise-peinlic
iate. nun-seine Die lioiiiiiiissian sie
schlosi Ieiiisieinasi Siuu sit es eine
teiidte Eint-. iii bestimmen drisi inei
leiide Beamte luiiieiidzit im iusmilt
iuituiil uuii iitsiesesi weit-sen limuem
Hut-ei die tiiritislitiiung ist let-user- Die
iOteuteiuiiii siltssi tut biiiitiei sein des
«iiill.issiiiie lsisuuiuu eii gegmuliL sie
Wut lieiiu tesien tsioit lieil ulitxt die st
Hiesuiiki it iititxl eiiiiiint itie Suspen
) aleuiisi mit itletwlteiseiluiiiiin iu
Tigeisugeii gingst-it ltiiis usemi die
txt-»Ist Angestellten von statt . sele
.--tiittsit iiiid Telephon eiiiiiiiii alle tu
iiiiiisiieii iii lieu Etieit net-en lisilteiil
so iiiuiile die Ueileiuiig iiucti imtii iiit
into hitndeiik denn so viele sites-mir
tisiici limii eisen itus etiiiiml nieder ab
setzen noch suspenditen. Was soc
nun ein Statut« wenn ei, wie die EI
fahtung lehrt, praktisch nicht durchzu
führen ist? Des: dritten Republit ist
da eine ungemein schwierige Aufgabe
erwachten: man darf begierig daran
sein, wie sie dieselbe bewältigen wird-.
Eine ..sairrt·ro«pedttion«.
Am Sonnabend den M· März tra
xten zwei Berliner Geologen, die her
.ren Janensch und Dr. Edwin hennig
mit dem Dampfer »Feldniarschall« der
deutschenDstafritalinie in Marseille
oie Fahrt nach Deutsch-Ostafrita an,
um von Lindi auo eine Reise ino Jn
nrre der Landes zu unternehmen und
die großen Saurierreste zu bergen, die
vor etwa zwei Jahren Herr Jngenieur
Sattler auf dem Tendaguruplateau,
funf Tagereisen westlich von Lindi. im
nichtesten afritanischen Busch entdeckt
hat. Dieser Saurierfund hat in wis
si«nschaftl-chen Kreisen außerordentli
che-Aufsehen erregt, weil anoere Sau
tierfunde aus Afrita überhaupt noch
nicht betannt geworden sind, und weil
es sich außerdem um iiremvlare des
jüngsten Vertreters der vortrefflichen
Saurierriesen, teil sogenannten Gi
gantosaurits handelt
herr Sattler, der seine Entdeckung
ganz zufällig gemacht hatte, alo er im
Buschwald über die aus dem Kreide
boden des Tendaguruplateauo zum
Theil herausragenden Knochen gestal
pert war, sandte einen Bericht iiber
seinen Fund, oen er richtig deutete, ob
wohl er nicht Fachgeologe ist, an das
Auiwiirtige Amt in Berlin, Hier aber
vergrub man den Bericht, dessen Be
deutung man durchaus nicht zu ermes
sen vermochte, einfach in den Atten
und erst etwa ein Jahr später, alt im
vorigen Sommer Staatisetretiir
Dernburg seine Reise nach Ostafrita
antrat, tani die Notiz wieder zum
Vorschein. Inzwischen aber hatte be-,
reiti der Stuttgarter Geologe Profes
sor Frau-, alo er 1908 in Ostafrita
weilte, von dem Sattlerschen Funde
gehört und sich infolgedessen veran
laßt gesehen selbst dem Tendaguruz
vlateau einen Besuch abzuftatten, um«
zu sehen ob ei sich wirtlich um Saul
rier handele, und uin nöthigenfalls di
gefundenen Stelettheile zu beraen un
nach Deutschland zu schaffen Da im
dichten Busch die Ueberreste nicht wie
derzufinden waren, steckte Professor
Fraai, kurz entschlossen den ganzen
Busch in Brand und entdeckte nun
mehr nicht weniger als zwölf Stelettö
von Sauriern, in denen er, wie gesagt-«
Ueberreste des Giganto- Sauruo er
rannte Er sah sich völlig auf-erstande
auch nur einen lleinen Theil der tief
im Boden steckenden Stelette zu ber
gen, was um so begreiflicher wird,
wenn man hört, daß schon einzelne
Knochen dieser oorioeltlichen Unaethiis
irre bis zu fiins Hentnern Gewicht ha4
en!
Professor Fraai erstattete den Geo
logen Deutschlands Bericht iiber feine
bedeutsamen Feststellungen, und auch
das Reichztolonialamt das nunmehr
in den Besih des Sattlerschen Berichti
gelangt war, nahm sich der Sache an
Dennoch batteder Staat tein Gel
übrig, urn eine Ort-edition zur gess
nauen Untersuchung des wissenschaft-;
lich so überaus werthvollen Fundeti
auszuriisten oder doch ein tlein wenigz
zu unterftiihen und wenn daher diei
Geologen die entdeckten Schätze ber
gen und das interessante Gebiet weiter-«
absuchen wollten, so waren sie ge-,
zwungem die Mittel für eine größern
Eil-edition ausschließlich auf privatem;
Wege aufzubringen. Mit Hilfe von
wissenschaftlichen Gesellschaften, Ala
temien usw ist es denn auch gelun
gen, imle Mart fiir das Unterneh
men fltifsig zu machen; die Berliner
Atademie der Wissenschaften bat zunts
Beispiel 10,000 Mart beigefteuertz
Derhauvttbeil der Summe aber,50,1
noli Mart, wurde von einem unge-(
nannt gebliebenen Freunde der wis
senschaftlichen Forschung gestistet.
Die auf ein bit zwei Jahre berech
nete Erveditiom die nicht nur die ges
fundenen Stelette ausarabem sondern;
auch die ganze in Betracht kommende
Kreideaegenv, offenbar einen alten
littitenfirich Oitafritae, nach weiteren,
aeolo iich werthvollen Ueberreiten
durch ucheu ioli, wird nun am 5.«
April in Lindi eintreffen, wo sich der
erite Entdecter der Sietette. Ingenieur
Sattter den deutschen Wes-lagen ans
irntieiien wird, urn ihnen wenigsten-i
in den eriten wei Monaten seine
tienntnisr von Land und Leuten tun
itiersuauna zu iieiien. Mit etwa tech
tin seine-nur« Trauern nnd dreifria
Arbeitern nsird alsdann die ifrvedi
tiun iiiti tot-items vsum Tendaaurupius
tmu denetsen und inre Arbeiten tseains
um« dir sieir aufrer aus die eigentliche
Ueraurm der Eiriette auch aui todte
erlitt-, ist-tonliche. sneteorotouiiche Ein
irren uiiv erisreitrn werden Man darf
in diese-trittst tut-di nurtizvaile usiiien
leimt-inne itraeisni von dreier deut
istsen Gaunerrrtseisilton eriwfien
si— »st- - f- --s
k« etite iiiekmtia uns der Its-km
ie m rrsmiants iand sie-linken London
drinne unis Miitiimnt meinst den «.«It.
Juni i--«-·"s· iinii
thun-.- tscssst umt- untenn ten
Nematqu nun iser iuniintiun ’ nd
Tisan In Peiiiiiirrlt Mit-tret
Tis- isunite ist«-Wie Einitv "it
sm m Wir-m eritisuneuer Unterwe,
ier einen tJttsen tu ein visit-i sinkt
Ums-. ci
soxsxskswv woxsksksxxksvkskswv-pxsWxsxsxsvstwxstawyvvbvm
Eis-et Reakt, Rinde-n- s. p. Etat-m sähe-stumm
E. p. Unint- kam-eh
Gitizengi Htate Bank
Knpsisc 020,000.00 s Uthttschus IIZ-000.00
Jst ausschließlich von Knox Connty Leuten geeignet
nnd betrieben.
Kann irgend etwas tm Bankwefen verrichten. Machst hier «
den Versuch.
Wir machen Facm Anleihe-n auf lange Zeit und zu niedri- «
gen Zinsen.
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m. « K« »so-«- fses Eos-!- fffocsnxhrsfdcnsjfs --« eit· Erz he- r- fir- meckrz -i riMmmMam "..
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Jota Sack-Juni h. W. Phillips Jota Gram-an
U MAX-Es ka .
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Deutsche iandiAgenten
Wir habe-c Land im Kion Couuty, Nebraska, sowie auch in
Sitb-Takota zu verkauft-m oder zu vertuufchecr.
Sei-» uns, ehe ka von Jemand anders sank-.
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Jst-Its U. Knie-, M. T. Sau slaine Mitar- M. D
Das Kalar Hofpital
Doma- Kalar E Kasus-, Ietzt- nni Ghin-»ein
Ein allgemein-H cnedizmiichei und chicnmisdzes hospnqL kn- modern
nnd vorzüglich eingerichtet-« Institut fnc die Behauptung von Inans
lsenm und Für thun-mische Operanonen List-n fnr alle Ueczte und
Wut-tät te Eine Sdsxs sle inc Manieinoämnnnm in Verbindung mit
Dem Ho pnal.
Minfsituben nn Posvkshil Theatkcgeväxsdk. Wohnung im Despite-L
PsthZ DIE-m W. Wohnung, L »i.
sinnen-O - - - - - « - - - Reh-asi
e «-HJ-JU1MÄÄGJHJÄAOJW Ol- ÆJULJJPJOJIJOWØJUIJJ-FAJUJJOJOJOJOJXXJOXJZJMJOXO »s)
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LILLQLLLLLLQLLQQLLQLLQLLQQQLELLLQLQLQLLIILLLOLLLLLLD
Saunclerss
Westrancl co.
-Früher Westrand sc Sons Eli-damp
Kaust Getreide jeder Art, sowie Vieh, zu den höchsten
Marftvrciseu ttnd ersucht den Former um die Gelegenheit,
ihm Angebote auf feine Verkauscprodukte zu machen.
xlick Unper. Geschäfte-führen
iZIZIIZZZZZIZZZZOIIOZZOZIZIQLQLLQQLLLQILQII00000000
IIIJJJJJIIIIJIIIIIJJZZZJJJIZJ
d - s - 510 Mäspxzszkj IVXCVIHKIVXOXIXOD V XILVVVKAO
MEDEMOIOJA Ob- OJUIJOJIJL NJAÆJÄIJJ UOJJIJJUVAAOKJSJJUUYOCJJJUJMO
YUartin G. Peter-iß
Deutscher Hand - ?lgcnt.
Ich Laufe nnd verkauft Land in Nehmt-km Not-d und Süd tat-m und
set Bau-Hund« Gegend, Leus- Lasset auch eure Fausten zum Verkauf
übernehme-h
Länder in Knor End-Iw- Nrbr., meine Spezialität
Spreche- vsc oder schreit-h man ihr nqu in diesem Asche mit-nistet
Martin C. Peters.
Als-nisten, · · Inst commi, i Reh-such
O Olypxskslslslslpictflcis-.l».-IlsjsjklsjcOQIOIIJOLOIOllelOAIlIls syislssssclsi NO OLOIIIOJIMIJU
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