Nebraska Staats-Anzeiger. (Lincoln, Nebraska) 1880-1901, December 13, 1900, Image 2

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    Haun s ZLüstk Nbetrkr.
?iicht dcr vielgenannte Senat
IlZark ijanru, wohl adn ein Setter von
ihm. I. Ä. ftanna, hat unlängst ftn
i)ud'aijti iüiififnafcfnlfutr im Süo
Westen zu bestehen gehabt, ist aber we
nigstkns noch lebendig aus demselben
Kervorgegangen. im Gegensatz zu o
uianchen anderen Unglücklichen.
Dieser Hanna ist nämlich Ober
Ausseher der orst Reserven für Ari
zona und New Mexico, und in Be
ßleitung von Ä. F. fcermann, Tupervi
sor des berühmten Grand Canyon vom
Eoloradoflufz. und eine! Führers Na
inens Pierce wollte er sich eine Tour
vorn Colorado aus bis nach der Grenz
linie von Utah leisten. Alle Drei wa
ien an Wüsten und Hochgebirge ge
wöhnt, und mit ihren ausdauernden
Mauleseln, reichlicher Nahrung in den
Satteltaschen und die an den Sätteln
hängenden .DemijohnT" mit Wasser
gefüllt, schien die Expedition für diee
.Praktikusse leicht genug zu fein.
Doch der unabsehbare Wüstensand, der
sich von Los Angeles ostwärts durch
Arizona und Colorado hin erstreckt, hcll
uch schon manchen Erfahrenen in un
heimliche Situationen gebracht!
Als die Drei an ihrer ersten acht
lichen Lagerstätte erwachten, da sa
hen sie absolut nichts, als röthlich glü
henden Sand rings um sich, und ihre
Maulesel mit fast allen Vorräthen und
dem Wasser waren verschwunden! l?nt
setzen befiel fie. Denn was sie an Spei
se und Trank unmittelbar bei sich tru
gen, reichte nur für einen Tag. Er
barmungsloser schien ihnen die Sonne
noch niemals aufgegangen zu sein, als
an diesem Mögen; es war, als leuchte
sie ihnen wirklich zu frühem Tod."
Natürlich entschlossen sie sich, schleu
riigst nach den Mauleseln zu suchen,
und sie schoben los. ohne sich weiter um
die Lagerstätte und um das. was sie
dort zurückließen, zu kümmern. Viele
Stunden spähten sie umher, ohne eine
Spur von den Thieren zu entdecken,
und als sie endlich die Suche als ganz
lich hoffnungslos aufgaben, und wie
der nach dem Lager zurückkehren woll
tcn, konnten sie auch dieses nicht mehr
finden! Sie hatten sich in dem Wü
stenmeer mit seiner unheimlichen
Gleichförmigkeit vollständig verlaufen,
und wenn kein Wunder passirte, waren
sie verloren wie Viele, deren Gebeine im
Sande zerstreut sind.
Drei trostlose Wanderer irrten sie
ziellos herum, in der dämonischen blen
denden Hitze und dem Staub und AI
kali; sie schliefen, wo die Nacht fie ge
rade überraschte, in dem Sande, und
wanderten dann wiederum blindlings
weiter. Das sich oft in Wolken erhe
bende Alkali brannte sich förmlich in
ihre Haut ein, ihre Lippen sprangen aus
und schälten sich ab. und ihre Äugen
entzündeten sich immer bösartiger und
drangen weit hervor. Und dazu die
tantalusmäßiqen Durstqualen! Wü
stenbilder erhoben sich vor ihrem Fic
berblick und verschwanden wieder.
Hanna war der Erste, der vollstän
big schachmatt wurde und sich nicht
mehr weiterschleppen konnte. Hermann
machte dem Ohnmächtigen ein Sand
kissen zurecht, schob seinen Hut über
seine Augen und taumelte dann weiter,
um zurückzukehren, wenn er vielleicht
irgend welche unerwartete Hülfe gefun
den hätte, oder anderenfalls an irgend
einer anderen Stätte das Ende seiner
Jrrwanderung zu sehen und den Tod
zu erwarten.
Doch diesmal begünstigte das Schick
sal seine wankenden Schritte. Gerade
als die Dunkelheit hereinzubrechen be
gann, sah er eine, mit Salbei-Gestrüpp
bewachsene Anhöhe vor sich. Erst
traute er seinen Augen nicht; aber das
Bild schien ihm doch nicht wie eine Fata
Morgana auszusehen. Er machte ei
nige Schritte weiter. und zu seiner
höchsten Freude stieß er auf feuchten
Sand! Die Ursache dieser Erscheinung
weiter verfolgend, fand er endlich eine
Quelle.
Nachdem er seinen glühenden Durst
so weit gestillt hatte, wie er es unter
den Umständen wagte, füllte er seinen
Hut mit Wasser und eilte zu Hanna zu
rück. Es wurde 10 Uhr Nachts, bis er
ihn wiederfand, und Hanna hatte das
Delirium im höchsten Grade. Als er
wieder leidlich zu sich gebracht war, gab
man sich der Nachtruhe hin. Am
nächsten Morgen kam ein mexikanischer
Hirtenbursche des Weges daher galop
pirt und brachte die Beiden nach einem
Lager.
Aber wo war der Dritte im Bunde,
der Führer der Partie? Die Geretteten
suchten ihn vom Lager aus und wurden
feiner endlich ansichtig aber sie hat
ten einen Rasenden vor sich, der bei ih
rer Annäherung wie ein Wilder floh
und mit dem Lasso eingefangen und
gebunden werden mufzte.Noch tagelang
murmelte er von den kleinen grauen
Hunden", die ihm in seinem Fieber
Wahn verfolgten.
Schließlich kehrte die ganze Partie
nach Flagstaff. Arizona, zurück. Sie
hatten genug Wüsten - Abenteuer für
ihr ganzes Leben, besonders aber
Hanni!
Ter Pkstfall in Breme.
Ueber die Erkrankung des an der
Pest verstorbenen Seemannes Kunze
theilt die Weser - Ztg." solgende Ein
zelheiten mit: Kunze fand am 30. Ok
tober im hiesigen Diakonissenhaufe
Aufnahme, da er an einer Drüsenan
schwellung litt, die in dem behandeln
den Arzt nicht die Vermuthung auf
kommen ließ, daß der Mann durch
Pestbacillen infizirt sei. Als aber nach
ein Operation sich Eiter bildete,
wurde dieser auf Veranlassung des
Herrn Dr. Kulenkampff dem bakterio
logischen Institute zur Untersuchung
übergeben, und am Sonntag mußie
Herr Direktor Dr. Kurth dem Medi-
! zinalamte die Mittheilung machen, daß
i der Erkrankte stark pestverdächtig sei.
; Ein endgiltiges Urtheil hierüber konn
! te jedoch am Sonntag noch nicht abge
geben werden, da die Thiirversuche. die
von den Bakkertologen angestettt wa
ren. noch nicht beendet waren. Am
Montag Morgen bestätigte jedoch das
Hinsterben der insizirtcn Thiere die
Richtigkeit der am Sonntag gestellten
Diagnose. Der erkrankte Kunze wur
de nun auf Veranlassung des Medizi
nalamtes sofort in die Jsolirbaracke
der Krankenanstalt iibergesührt und
dort weiter behandelt, während zwei
Diakonissinnen und ein Wärter, die
ihn gepflegt hatten, unter Beobachtung
gestellt wurden. Das Befinden der
Letzteren ist gut. Kunzes Zustand war
am Montag Morgen ein Verhältniß
mäßig guter, dann aber trat eine Wen
dung zum Schlimmeren ein. und sehr
schnell ging er seiner Auflösung entge
gen. Er wird selbstverständlich unter
genauester Beachtung der vorgeschrie
denen Vorsichtsmaßregeln beerdigt.
Wo Kunze den Pestkeim in sich ausge
nommen, darüber sind keine bestimm
ten Angaben möglich, und man kann
daher nur Vermuthungen hegen. Die
mit dem Dampser gekommenenWaaren
sind, soweit es möglich war, unter
Kontrolle gestellt, auch werden die Per
sonen. welche mit Kunze in Berührung
gekommen sind, ärztlich beobachtet.
Leider ist es jedoch bis jetzt nicht gelun
gen, alle Leute der früheren Besatzung
des Dampfers zu ermitteln. In Ham
bürg sind sieben Mann abgemustert
worden, zwei davon sind nach Mit
theilung der Hamburger Behörden so
fort nach Bremen gefahren, um hier
neue Heuer zu nehmen. Sie sind hier
denn auch angetroffen worden und
stehen unter Beobachtung, während
man den Aufenthaltshort der fünf An
deren nicht kennt. Von sieben anderen
Kameraden des Kunze, die die Reise
des Dampfers von Hamburg nach hier
mitgemacht haben und am 29. Oktober
hier abgemustert sind, werden sechs
ebenfalls ärztlich kontrolirt, während
ein Holländer, der von hier nach Hol
land gereist ist, noch nicht ermittelt wer
den konnte, da man nicht weiß, wohin
er sich begeben hat. Er soll jedoch in
den nächsten Tagen nach hier zurückkch
ren und wird dann ebenfalls der Be
obachtungsstation zugeführt werden.
Daö Haus Gröpelingerdeich Nr. 2 in
welchem sich ein Restaurant befindet,
und wo Seeleute zu verkehren Pflegen,
ist polizeilich abgesperrt und wird be
wacht, während der Wirth sowi dessen
Angehörige und Bedienstete täglich sich
einer ärztlichen Untersuchung unter
ziehen müssen. Herr Professor Dr.
Kossel, welcher als Mitglied des
Reichsgesundheitsamtes gestern die
Quarantänemaßnahmen prüfte, auch
die Jsolirbaracke der Krankenanstalt
einer Besichtigung unterzog, ist der
Ansicht, daß die Vorsichtsmaßregeln
in weitestgehenderWeise getroffen sind.
Im Hinblick auf die Bewegungsfreiheit
der oben erwähnten Leute ist immerhin
das Vorkommen vereinzelter Erkrank
ungsfälle denkbar, obgleich es den un
ter Beobachtung gestellten Personen
bis jetzt ausnahmslos gut geht. Ande
rerfeits ist aber die Inkubationszeit
des Keimes, als welche man in der Re
gel zehn Tage annimmt, seit dem
Tage, wo, er hätte wirksam werden
können, verstrichen. Man darf sich da
her der Hoffnung hingeben, daß dieser
eine Fall keine weiteren nach sich ziehe,
die sllr Deutschland sowohl als auch
insbesondere für das bremische Ge
meinwesen unheilvoll werden könnten.
U ck e r a t h. In einer hiesigen Rs
stauration wurde der bei 'dem Doppel
morde an der Familie Stockhausen in
Köln vor etwa 17 Jahren betheiligt ge
wesene H. Salzmann dingfest gemacht.
Derselbe hatte sich im Zuchthause irr
sinnig gestellt und war nach der Irren
anstatt gebracht worden, von dort aber
im Mai entflohen.
U e r z i g. Der verstorbene Abge
ordnete Dieben hatte den größten Theil
seines Lermögens der hiesigen Pfarr
kirche zur Gründung einer klösterlichen
Genossenschaft, welche die Krankenpfle
ge in der Gemeinde ausüben soll, testa
mentarisch vermacht. Das Vermächtniß
hat die landesherrliche Genehmigung
erhalten.
München. Hier stürzte ein bei ei
nem Neubau an der Römerstraße be
schäftigter Arbeiter vom 1. Stockwerk
auf die Straße und blieb sofort todt.
M i n d e l h e i m. Der verheirathete
Sattler Hatzelmann aus Wörishofen
stürzte dieser Tage von einer Hochzeit
im benachbarten Nassenbeuren kom
mend, in der Dunkelheit in eine 8 Me
ter tiei. Kiesgrube, woselbst dcr Ver
unglückte am anderen Morgen von
Nassanten todt mit zertrümmerter
Lchädeldecke ausaefunden würd?.
Der Arizona Kicker
schreibt in seiner neuesten Nummer:
In östlichen Blättern lesen wir öf
ters von Städten und Städtchen, die
sich darum balgen, Eisenbahnstation zu
werden. Erst kürzlich ist es in Süd
Dakota wegen einer solchen Sache zu
einem argen Krakehl zwischen drei
Ortschaften gekommen, von denen die
eine immer mehr Vergünstigungen bot,
als die andere, damit eine gewisse
Bahngesellschaft ihre Geleise dahinlege.
Uns in Arizona sind solche Streitig
leiten unerklärlich. Wir freuen uns,
daß wir keine Eisenbahnverbindung
haben und der Kicker" rechnet es sich
z. B. zur höchsten Ehre an, daß er vier
mal den Versuch, Givedam Gulch zu
einem Railroadstatiönchen zu degradi
ren. vereitelt hat. Was sollte uns eine
Eisenbahnverbindung auch nützen?
Lumpengesindel würde sie uns auf den
Hals laden, das ist alles. Mit dem
idyllischen Cowboylcben wäre es vor
bei. Wenn wir eine Eisenbahn haben
wollen, so bauen wir uns selber eine,
so fein und so weit, wie es uns gefällt,
und lassen uns nicht von einem Trust
oussaugen und das Fell über die Oh
ren ziehen. Aber, heißt es, solange ihr
keine Eisenbahn habt, werdet ihr
keine Industrien haben. Wo haißt,
Industrien! Ist die Viehzucht keine
Industrie? und die Destillation von
! Vulaue? Was wollen wir mit ;(ncu
strien? Wo Industrien floriren. ir,üi
ten c,k xreuie aroe'len. wenn it nun:
verhungern wollen. Gegen das Aibei
ten aber haben die meisten von unsern
Leuten eine tiefe Abneigung. Wozu
sollten sie sich auch quälen? Die Wal
der und Prairien liefern ihnen Fleisch
in Fülle, solange sie eine Flinte haben,
und Brot findet sich auf jeglichem Frei
lunchcounter.
Mykenische lamenmode.
Die Funde in dem alten mykenischen
Fürstenschlosse von Knossos auf Kreta
haben manche neuen Züge dem Bilde
der urgriechischen Kultur hinzugefügt,
u. A. haben sie auch über die Kleidung
der mykenischen Damen, von der man
bis dahin noch fast nichts wußte, sehr
bemerkenswerthe Aufschlüsse gewährt.
Wir verdanken sie einem in einzelnen
Theilen ziemlich wohlerhaltenen Wand
gemälde. Auf schneeweißem Kalkgrund
sind die Umrisse der Personen durch
schwarze Striche eingezeichnet, die Ge
Wandfarben sind blau, roth und gelb,
die langen, zierlich geflochtenen Haare
aber find mit schwarzer Farbe über
malt. Vom Gürtel abwärts tragen die
Frauen einen weiten, mit horizontalen
Bandverzierungen versehenen Rock, der
Oberkörper aber ist völlig unbekleidet 6U
auf weitbauschige, bis zum Ellenbogen
reichende Aermel. Diese Aermel sind,
worüber nach den erhaltenen Andeu
tungen keinZweifel herrschen kann, hin
ten auf dem Rücken zusammengebun
den. In dieser Tracht sind die Frauen
in großem Kreise im Freien versam
melt. während auf der anderen Seite
eine Männergruppe dargestellt ist. Das
Merkwürdige und Auffallende an dem
Gemälde ist. daß es uns lehrt, wie schon
um's Jahr 1300 v. Chr. die griechische
Damenwelt von der einfachen, naturge
mäßen Kleidung zur gesuchten, koketten
Modetracht übergegangen ist. daß also
die reizenden Tanagräerinnen schon
Über tausend Jahre früher ihre Vor
gängerinnen gehabt haben. Hoffentlich
wird das hübsche Wandbild, das zu
gleich auch ein prächtiges Beispiel myke
nischer Linienzeichnung ist, in das neu
errichtete Museum von Herakleion. das
zur Aufnahme der Knofsosfunde be
stimmt ist. sogleich übergeführt werden,
damit die Erhaltung des werthvollen
Stückes gesichert ist.
Stil und Weisheitsproben
aus den Aufsatzhefien seiner Schwester
theilt Joseph Wichner im Oktoberheft
des Heimgarten" mit. Hier einige
Beispiele: Herrmann's Vater hatte
schon längst den Wunsch, von einer
Schwiegermutter umgeben ?u sein.
Niobe wurde in Stein verwandelt und
cuf einen Berg versetzt, wo sie heute
noch kräuselt. Der König war seh,
grausam, sowohl gegen seine Untertha
ncn, aus auch gegen seine Mitmenschen.
Die Bevölkerungszahl verdankt ihre
Größe hauptsächlich dem Militär.
Am Morgen ist der Geist, sowie alle
anderen Körpertheile zur Arbeit am
geeignetsten. Beim Orakel von Del
phi wurden zweideutige Reden geführt.
Die Götter des Himmels aßen Am
brosia und tranken aus dem Neckar.
Die Cyklopen waren ungeschlachtste
Riesen. Der Jagdhund des Odys
seus lag sterbend auf dem Misthaufen,
welcher mit dem Schweife wedelte.
Karl Moor war von Natur aus mit
Geist und Körper reichlich versehen.
Dcmetrius ist das letzte Bruchstück des
großen Dichters Schiller. Der
Thron von Schottland war dem Lei
cester zu klein, darum wollte er sich auf
den von England setzen.
Hemcinttülttges.
Drei Hsuptfehler bei der
Herbstfütterung der
Bienen.
Es ist eine allbekannte Thaisache,
daß nach honigarmen Jahren eine
Menge Völker, besonders solche in
Srohkörben an Futterangel zu
gründe gehen. Drei Fehler sind es
hauptsächlich, welche namentlich die
bäu;rüch?n Bienenzüchter bei der
Herbstfütterung begehen: 1. Sie haben
keine richtige Vorstellung vom Winter
bedürfe eines Bienenvolkes und glauben
gut gefuttert zu haben, wenn sie 4 bis
6 Pfund Honig oder Zucker darreichten.
Die Bienen brauchen aber über Winter
und zur Bruternährung in den ersten
Frühlingsiiionatcn mindestens lö
Pfund an Futter. Was sie nicht sam
mcln konnten, muß eingefüttert werden.
2. Sie füttern in ganz verkehrter Weise
in kleinen Rationen. Das oftmalige
Füttern bewirkt als speculative Füt
terunq reichlichen Brutansatz. Das dar
gereichte Futter wird für die Brüt so
fort wieder verbraucht, und der Zweck
ist dadurch verfehlt. Also nicht in kler
nen. sondern in großen Portionen füt
tern ty, bis 6 Pfund auf einmal! 3.
Sie füttern meistens viel zu spät. Da
her kann das aufgespeicherte Futter
nicht mehr verdeckelt werden und geht
frühzeitig in Säure über. Wird erst
bei Eintritt von Frösten gefüttert, so
wird die Nahrung nicht mehr in die
Zellen befördert und die Bienen ver
hungern dann neben dem Futter. Bei
der Nothsiitterung im Herbst gelte da
her als Regel: Füttere lieber m viel
als zu wenig, ferner sehr zeit! lim
September) und jedes Mal in großen
Portionen.
Im letzten Jahre
wurden in der Dead Letter Office in
Washington nicht weniger als 35,000
Briefe eingeliefert, die überhaupt nicht
adressirt waren, und in ihnen und den
falsch adressirtcn Briefen wurden
51,086,000 in Baar gefunden. Es
muß demnach in den Ver. Staaten noch
sebr viele Leute aeben, die sich einer
Zerstreutheit erfreuen, die man ge-
wöhnlich nur den deutschen Professoren
. zuschreibt.
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Ncrvenkrankbeiten, Leberr und Nteren
kcankhe'ten, sowie chronische Krarkbe'ten
werde,, ersvlaieicd betzankelt Sk'böer
können in unkeiem Scb immbnn. 1 0
bei 1 12 ffuß. 5 big 10 ftnfe !ikf, bei
ner Temverstur von 60 Grad, ger,om
men werden.
Dr. M. H. & I. O, Sv're't.
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Bull'S Husten Eyrnp, ist das beste
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KustenSyrnp
jhirirt raf9 und fir an aU Limaen- nd Brust
uttib !k Pre ill mu i iicnlt 5 Flalch.
gestern WasHerS und gilst. ec bei
ZedGchmidt & Uref
Der S l a H l k ö n i g Andy
Carnegie wie Leute, die's wissen
sollten, behaupten, eine der reichsten
Persönlichkeiten der Welt. Der
Standard Oil-Magnat Rockesellermag
einige koschere Dollar mehr auf die
hohe Kante gelegt haben, als der schlaue
Schotte, sein Jahres-Einkommen kann
aber nicht viel größer sein als das Car
negie's. Letzterer hat in kaum 6 Mo
naten an den Aktien des Stahl-TrustZ
die Kleinigkeit von 25,800.000 ver
dient. Sein in guten Bonds und Ak
tien angelegtes Baar Vermögen wird
auf 200 Millionen Dollars in runder
Summe abgeschätzt. Der Mult!Mil
lionär kann daher noch manche öfsent
liehe Bibliothek schenken, okzne befürch
ten zu müssen, seine Tage im Armen
Hause zu beschließen.
KaisicoXn, Klebr.
qilm
cMlM.
Liqncurcn
UllHlllUllP
in Barrels. Kegs und Flaschen,
ftfittc PiillliMiri. die (ifitrn Nkrin tilth )Moif !ticliiv fr.in,
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