Nebraska Staats-Anzeiger. (Lincoln, Nebraska) 1880-1901, May 24, 1900, Image 7

Below is the OCR text representation for this newspapers page. It is also available as plain text as well as XML.

    o
Öiotttlafrtganp.
y SÜarren. C, 1. Mai.
In fuv.ii Tlocmfield tjai ein ÜJIor,
Cifclgt ccn einem Lynchoersuch profe
Lusregunq hervorgerufen. John 'Lur.
ton. ein hervorraciender junqkr Land
wirih. wurde von Leon Atkins. einem
reisenden Patentmedi,zinen Lerkäuscr.
mit einem Stück VaKröhre zu Boden
plschlogen und dann erschossen. At
linö floh, wurde aber eingefangen. ge
rade als er im Begriff war. einen
Bahnzug zu besteigen. Etwa 200 Mä.
riet machten verzweifelte Versuche, ihn
in ihre (Gewalt zu bekommen und zu
liinchen; dock gelang eS schließlich, ihn
in das Gefcingnib zu bringen. Te
Gefahr ist indeß noch nicht vorüber.
Äegn japanische Einwan
d k r u n g.
Nelv Whoicom. Wash.. 16. Mai.
Hier wurden 37 Japaner verhaftet,
unier derAnlage. daß sie .Pauper'seien
und in die Ver. Staaten einzuwandern
beabsichtigten.
Aus der Bundeshauptstadt.
Washington. D. C.. 16. Mai.
Sekretär Gage wurde auf eine De
pesche von Chicago aufmerksam ge
macht, in welcher gesagt wurde, daß
Nicht-Unionarbeiter an dem dortigen
Bundesgebäude beschäftigt werden
sollten und das; die Bundesregierung
dieselben schützen müsse. Ter Sekretär
erklärte, die Regierung habe einenCon
trakt mit John A. Pierce und dieser
müsst selbst über die Methoden tnt
scheiden, wie er den Contrakt aussuh
l
ren würde. Niemand hab das Recht
anzunehmen, das; die Regierung in tu
en dem (I
Stellung
fc,m (fi,tMflnr
i :i .r ,r.r.n ir""::
und der Union
'
werde..
Der Hilfs . General Anwalt Boy)
hat entschieden, daß Expreß' . Gesell,
schaften nicht verpflichtet sind dieSteue:
zu bezahlen, welche den Geldmaklern
auferlegt ist, weil sie Geldanweisungen
und .Travelers Checks" auestellen.
Der verfügbare Baar , Bestand des
Bundes-Schätzamtes beträgt dem heu
te veröffentlichten Ausweise zufolge
Z141.609.138. wovon 574.201.41
Gold ist. Dies schließt die Gold-Ne-serve
von Z150.000.000 nicht ein.
ZuhoheHotelpreise.
New flork. 16. Mai.
Sen. Jones, der Vorsitzer des de
mokratischen National-Comites. wird
mit Briefen von hervorragenden Mit
gliedern seiner, Partei überfluthet, in
welchen Klage darüber geführt wird.
daß die Hotelbesitzer von Kansas City
JLrtALi. rw. ,N. I5ä fnn.n
z. . je 5 Gäste in einem Zimmer f all aus indig ! gemacht werden,
schlafen und jeder $5.00 dafür bezah- obwohl schon viele derselben die kriti
len und sich verpflichten, für 4 Tage zu schen 20er Jahre erreicht haben. Die
bezahlen. j Erklärung findet Dr. Stigl darin, daß
Jones schrieb daraufhin an den Bi , der Hausvater mit rücksichtsloser
ceLorsitzer Stone von Missouri und , Strenge für die Durchführung de:
ersuchte ihn, das Lacal-Czniite von peinlichsten Reinlichkeit der Betten, der
Kansas City zu veranlassen, die B , Gcräthe u. s. w. und für möglichst aus
schwerden zu untersuchen. Er erklärte: giebige Lüftung der Zimmer, auch bei
Die Hotelbesitzer haben sich, ehe Kau- Nacht! sorgt. Ferner ist für viel Be
fas City die Convention hielt. ver'wegung im Freien gesorgt; die Kinder
pslichtei. v,e waten nicht zu eryoycn
vnS hi sMXft in ftnr TOpif 111
und die Gaste IN keiner Weife zu
schröpfen. Wir werden darnach sehen.
t daß dieses Versprechen erfüllt wird.
tf. rn.u.. Lftl... l. . tlU i ! .
I ( n ( u u ( a n c i u v n x'i 1 1'
s o u r i.
Kansas City. 16. Mai.
Die Convention wurde um 10 Uhr
zur Ordnung gerufen.
Tk Vorsitzer ,
des Staats-Comites Thom. I. Aiken t-mt konzentrierten Lösung desselben
hielt eineAnsprache in welcher er die werden die Eisentheilc überstrichen.
Auslichten der Partei als vortrefflich bem Antrocknen der Lösung wer
hinstellte Edw. A. Rosicr von St. hn sodann die überstrichenen Theile in
Louis. Bundes-Districtsanwalt. wur- qigneter Weise entweder in einem
de ' zum temporaren Vorsitzer vorgk' ! ht, nh,r nutnhUr,t,,r in na
schlagen und hielt gleichfalls ine An
spräche, in der er die demotratischePar
tei heftig angriff.
, Clark spricht.
Washington. D. C.. 16. Mai
Am Sckluß der Vvrmlitagdsitzung
des Senats erhob sich Senator Clark ,
von Montana und bat um die Erlaub-
niß, eine persönliche Erklärung vc.'le
sen zu dürfen. Er geißelte die geM
ihn stattgehabte Untersuchung als nn
aerccht und unbillig. Sie sei nicht nach
juristischen Regeln geführt worden und
die Beweisführung widerspreche allen
Regeln.
Später kündigte Clark an. daß
er auf seinen Sitz im Senat resigniere.
WheelcrbleibtinderAr
mee.
Washington. D. C.., 16. Mai.
Nach einer Besprechung mit dem
Präsidenten, in welcher ihm die Er
nennung zum Brigade-General der re
gulären Armee in Aussicht gestellt
wurde, kündete Gen. Jos. Wheeler an.
das er als Candidat für die Wieder
, erwählung im 8. Congreß Distrikt
V von Alabama zurücktrete. Er dankte
feinen Wählern für das ihm so lange
geschenkte Vertrauen.
G st o r b e n.
Green Bay. Wis.. 16. Mai.
Der ehemalige Postmeister diese?
Stadt. I. C. Robinson, starb an ei
ner Herzkrankheit. Derselbe war Mit
glied der Firma Lehman .& Robinson.
Herausgeber des Wochenblattes Der
L,ndsmr.n." Er war 75 Jahre alt
und kam 1846 nach dieser Stadt. Er
hinterläßt fünf Töchter.
Liliuokalani scheidet.
Washington. D. C.. 16. Mai.
Die Er-Komain iiiuokaiani von
.. . t rl m I I I
Hawaii ist nebst Gefolge nach Hono-j
lulu abgehst. Ihr GefundKeits'Zn-
stand ist k'iN guter und es ist Nicht
wahrscheinlich, daß sie nach AmerÜZ
zurückkehren wird. Der Königin g'nz
der Abschied von ihren Freunden sehr
nahe und sie vertheilte eine Menge An
denken unter denselben.
Massenmord.
Peoria, JH., IG. Mai.
In ihrer Wohnung, drei SZcilca
nördlich von Tremont. Jll.. fand man
die Leiche der Frau Thomas Moscr,
Gattin eines Farmer, ferner die Lei
chen ihrer vier kleinen Kinder. Ter
Tod der Fünf trat k.nscheinend schon
cm Sonntag ein. Allen war der H.ilZ
von Ohr zu Ohr durchschnitten. Frsu
Mcfer's Leicke wurde im Keller
funden, mit alten Teppichstücken b.
deckt. Die Kind:r lasen :n ibren Bc
len im cl.:en sie waren a:
f einen 3 fcfcrer.d des Silaf flfiö-
tet worden.
M:ser ist tKrfcwur.cen; doch weis!
soweit nichts auf ihn als den muih
mählichen Zhäier. außer daß er e:
schwunden ist.
Jndustrik'Convention.
öbat'anooga. Tenn.. 16. Mai.
Hier hat die erste Sitzung der Süd
lichen Industrie Convention begon
nen.
Hcmeinnütziges.
Sorschriften für Raucher.
Wer an Appetitmangel, an chroni
'chem Magenkatarrh leidet, muh. wie
Prof. Laqueur schreibt, vcrsichiig im
Tabakgenusse fein. Tie Zabaisblind
zeit fehlt im Allgemeinen bei Personen,
velche auf die Dauer weniger als 25
Äramm Tabak täglich consumiren;
Störungen der Herzthätigkeit können
iich bei empfindlichen Personen aller
,ings auch bei etwas kleinerer Gabe ein
stellen. 25 Gramm Tabak entsprechen
ungefähr einer Anzahl von fünf Cigar
cen mittlerer Größe, und diese Quanti
tät sollte auch von passionirten Rau
jhern niemals überschritten werden.
Lei leerem Magen zu rauchen, wie es
sielfach geschieht, ist schädlich; am besten
lvird das Rauchen unmittelbar nach der
LZahlzeit vertragen. Will man zwi
schen zwei Mahlzeiten noch eine Ei
Harre rauchen, so soll man ein wenig
Nahrung zu sich nehmen und sei es ein
Stückchen Zwieback oder Chocolade. Zu
verwerfen ist die Gewohnheit, die Ci
zarre fortwährend im Munde zu be
Uu"1 Ivillvllyl
i feiten und bis an das äußerste Ende
I nn(iii.Aiiit4.H I.M ..Hsn 'flO VAttliiiinSi
IU,)UIUUUIJL .OIC lllU 0(lllUU9'
:rscheinungen machen sich gewöhnlich
seitens des HerzenS bemertbar;anfangs
in mehrtägigen, später in immer kürze
ren Pausen tritt ein plötzliches Be
llemmungsgefühl und Herzklopfen ein.
Es ist die erste Warnung für den Rau
cher. Wer sie nicht befolgt und den
Tabakgenuß nicht einschrankt, wird
bald von ernsteren Störungen heiinge
sucht sein.
Lungenschwindsucht. Dr. Stigl von
Nürnberg erzählt folgendes. Im dorti
gen Waisenhaus beobachtete er seit die
len Jahren nur einen einzigen Fall von
Lungenschwindsucht, trotzdem eine
Menge hochgradig erblich belasteter
genommen woi.cn waren.
, Auch unter den aus dem Waisenhaus
, entlassenen Zöglingen tonnte nur ein
muffen täglich den Oberkörper kalt wa
rjs, v. ic v :
U;cil UHU VUIIN UUUIUCII UHU Illl om
mer täglich ein Fußbad nehmen, sich
also möglichst abhärten. Das alles sind
doch wahrhaft einfache WüitU
Schutz gegen Rosten des Eisens. Ein
utes Wittel atatn das Rosten de3 Ei-
itr,i ist das rnihe if.rnmfslure ff alt. M?it
zwei Minuten erhitzt, wodurch eine Re
duktion der Chromsäure eintritt. Die
Dauer des Erhitzcns läßt sich danach'
beurtheilen, ob das Elsenstuc! beim
Spülen in Wasser diesem eine gelbe
Farbe giebt oder dasselbe ungefärbt
läßt. Im ersteren Falle muß das Ver-
fahren wiederholt werden. Durch einen
vorhergehenden Versuch lernt man den
erforderlichen Hitzegrad bald kennen.
Steigert man denselben, so erhält man
einen glänzenden schwarzen Ueberzng.
Wird an Stelle des chromsauren Kalis
bei gleicher BeHandlungsweise eine Lö
sung von 60 Theilen Waser. 1 Theil
Salmiak und 20 Teilen Eisenvitriol
verwendet, so erhallt man ebenfalls ei
nen schwarzen Ueberzug.
Das Rosten der Ackergeräthe etc.
kann durch einen einfachen Ueberzug
o:r Eisentheile von Speck und Harz
leicht vermieden werden. Man schmilzt
dreiTheilc Speck mit einem Theile Harz
zusammen und trägt die Mischung mit
einer Bürste oder einem Lappen aus.
Die feinsten wie die gröbsten Gegen
stände aus Stahl u. Eisen können da
mit geschützt werden. Die Salbe sollte
immer in Bereitschaft fein. Das Ver
hüten des Rostes besteht bekanntlich
darin, den Sauerstoff der Luft abzu
halten, und dies ist am besten zu er
reichen durch Ueberziehen der Gegen
stände mit einem Anstrich, wie angege
ben.
Pelzwerk zu waschen. Man taucht
das Pelzwerk in geseihtes lauwarmes
Seifenwasscr und drückt es, ohne dabei
zu reiben, wiederholt gut aus. Nach
Sem dies mehreremale ausgeführt, spült
man das Pelzwerk in Regen- oder
IIIUII UU3 UliaiVlll III .ril
,ass ach und trc
j oder durch Best
'S,t," und Abkämmen
cknet es in
reuen mit
Stärkemehl und Auskämmen.
Thüringer Klöße. Ew Dutzend
zroße Kartoffeln werden in einer
Schüssel mit kaltem Wasser gerieben,
zann durch ein reines Tuch gedrückt und
zas sich zu Boden fetzende Kartoffel
nehl wieder dazu gethan. Von einer
ileinen Tasse Gries wird mit Milch ein
ilüssiger Brei gekocht, mit dem nöthigen
Falz zu den Kartoffeln gegeben und
lach dem Erkalten mit 2 Eiern gemengt.
Nachdem man noch in Butter geröstete
Zemmelwllrfelchen hinzugegeben, formt
nan schöne runde Klöße, die in leicht oe
'alzcnem, siedendem Wasser der Größe
'sprechend lnige gekocht werden.
eingegangen.
flu v .sau Zi,?il,,t f an.)
1 Die Maler Pinselmann und Strich
xnaier hatten zusammen ein Zimmer
gemiethet, da sie von Jugend aus gute
Freunde waren und sich nicht trenne
wollten. Sie machten Alles gemein
scm mit, und nur selten kam es vor,
daß einer den anderen allein zu Hause
ließ, um auf eigene Faust seinen Ver
gnügungen nachzugehen. Trotz dieser
guten Kameradschaft war jeder stets
geneigt, wenn es ging, dem anderen ei
nen Streich zu spielen, und wenn so
eine Unternehmung gelungen war, so
lachten beide herzlich darüber, und
das Opfer suchte sich möglichst bald
und möglichst kräftig zu rächen.
Seit langer Zeit war Pinselmann
wieder einmal Abends allein ausge
gangen, und Strichmaier wollte sich
natürlich die gute Gelegenheit nicht
entgehen lassen, ihm eine kleine Ueber
raschung zu bereiten So malte er
ihm denn vor sein Bett einen Stiefel
zieher hin. der so täuschend ähnlich
war, daß man ihn leicht mit dem
Original, das Strichmaier, sorgfältig
versteckte verwechseln konnte. Nach ge
thaner Arbeit legte sich der Künstler
ins Bett und wartet mit höhnischer
Freude, bis sein Freund nach Hause
kommen würde.
Der ließ auch nicht lange aus sich
warten, und an dem schweren Schritt,
mit dem er über die Treppe herauf
polterte, konnte man erkennen, daß er
in lustiger Gesellschaft gewesen und et
was hoch geladen hatte. Nachdem er
mit Mühe und Noth . die Thüre ge
funden, stolperte er herein und machte
einige vergebliche Versuche, das Licht
anzuzünden.
Endlich gelang auch dieses schwierige
Kunststück, und jetzt ging's an's Aus
ziehen. Zuerst die Schuhe weg! Ah, da
ist schon der Stiefelzieher also wirds
ja keine Schwierigkeiten machen! Doch
vergeblich bemühte er fich. einen Erfolg
zu erzielen, und verdrießlich will er
endlich den Stiefelknecht mit einem
wohlverdienten Fußtritt hinter das
Bett schleudern, holt kräftig aus und
schlägt mit dem Fuße so heftig auf den
Boden auf, daß er einen Schmcrzens
schrei nicht unterdrücken kann. Da
erst merkt er den Betrug und mit einem
grimmigen na warte, das wird ver
gölten!" entkleidet er sich vollständig
und bald konnte Strichmaier. der den
ganzen Vorgang mit heimlicher Scha
dcnfreude zugesehen hatte, aus den re
gelmäßigen Athemzügen seines Fcei.n
des entnehmen, daß er redlich bemüht
war. feinen Dusel auszuschlafen.
Der Vorfall wurde zwischen den
Beiden nicht weiter erwähnt, doch Pin
selmann behielt ihn gut im Gedacht
niß und schwor Strichmaier im Gehei
men fürchterliche ache nach ge
räumet Zeit war dieser einmal Abends
zu Verwandten geladen, und di:se!
Abend war von Pinselmann dazu
ausersehen, Vergeltung zu üben. Er
nahm einen Waschbecken, füllte es
eiskaltem Wasser und stellte e in des
Freundes Bett. Dann legte er sich
auf die Lauer und freute sich könig
lich auf den Reinfall seines Opfers.
Endlich betrat Strichmaier das
Zimmer, schritt geradeweg? aur sein
Bett zu und untersuchte, da c: Unheil
vermuthete, den Fußboden. Doch da
er hier nichts Verdächtiges sand. war
er beruhigt und begann sich rasch aus
zukleiden. Eben wollte er ich nieder
legen, als er das Waschbecken bemerkt:.
Ah. das hast Du gut gemacht,
Freund Pinselmann! Du dachtest
wohl, ich würde Deine Malerei auch
für Wirklichkeit halten nd mich deß
halb nicht ins Bett legen? O, so dumm
bin ich nicht.-ich weiß auch um Mltier
nacht zu entscheiden, was gemalt vnd
was echt ist!"
Sagt's, und setzt sich, überlegen lä
chelnd. mitten in das Waschbeclen. des
sen eisiger Inhalt hoch aufspritzt und
ihn mit einem unbehaglichen Sturzbad
übergießt.
-S e l b st e m p f e h l u n g.
. . Ehe ich Sie in meinen Dienst
nehme noch eine Frage: Können
Sie schweigen?" O, auf mich kön
nen Sie sich verlassen! Ich sag' nichis
und wenn Herr Graf täglich einen
Raubmord begehen!"
Schusterjungen - Stolz.
.... Dein Meister hat Dich also aus
der Lehre weggejagt?! Hast Du ooch
schon von meenem Sturze jehört?"
Nur!
Mama." sagt die kleine Nelly
triumphirend. als sie von einem Gang
zurückkehrt, bei dem sie den neuen Bur
schen begleiten durfte, ich habe auch
Bier getrunken!" Die Frau Majorin
nimmt den Burschen in's Gebet. Sie
sind eingekehrt. Willcm?" Dat
wohl" Haben Sie am Ende gar
auch meiner Nelly Bier gegeben?' I
keene Idee! Ick hab' ihr nur so 'nen
ganz klcenen Kümmelschnaps jekooft!"
Examen.
Professor (legt dem zu Prüfenden
einen Gegenstand vor): Herr Kandi
dat. wollen Sie mir sagen, was oas
ist!"
Kandidat (ein Pole): Das Lcbber".
Professor: Erstens ist es nicht das
Lebber. sondern die Lebber; zweitens ist
es nicht die Lebber, sondern die Leber;
drittens ist es nicht die Leber, sondern
die Lunge; ich danke Ihnen. Herr Kan
didat, Sie können abtreten."
Gemeinnütziges'
Syps und Gypsdüngung.
Es unterliegt kaum einem Zweifel,
daß das Gypsen des Stalldüngers sehr
wesentlich zur Vermehrung und Kräf
tigung des letzteren beiträgt, da da
durch die Verflüchtigung des für die
Pflanzennahrung so wichtigen Stof
fes. des Ammoniaks, vorgebeugt wird, j
Vielfach damit angestellte Versuche,
haben das Ergebniß geliefert, da bei
MhergewsiMlch gimstiHe
(
EUTSCHliiWS HEER und FLOTTE"
in Geiß Folio Format und 41 brillanten gbendruckToseIa und 184 ??ten bkschrirbenem 7rk in d,uickie u ,"li
fiter Sprache, och nie, weder in diesem Lande noch in Deutschland, ist ein ähnliches Prachlwerk zu rn'x bill g r,n
Preis als tlO.OO geboten worden.
Durch Abnahme einer großen Anzvhl dieier füttr sind wir im S'and, di'se große Preis eukiirn ein!iIn zu ,,'!
len. JedeS Bild ist m IS Farben gedruckt und jede SLfs.ngliunz de rm e und ölolte verliebn.
Feiner senden wir Jedem, der uns 1 0 neue Avonnenlen nebst Abonnement aus ei Jahr einsendet, kiese xrachlvo le
Wert portofrei zu. - (jnn fich als aus liefe Weise ein Jider, diese Buch, welche eine Zierde für j den cin'talt
ohne viele Muhe verdieri.
rmrr vungug nui gegypiem tan
mist bis z mehr Getreide und Kar
löffeln auf einer gleichen Fläche geern
te wurden, als mit ungegypstem. Bei
dem geringen Preise des Gqpses ver
dient 'dieser Ersolg gewiß die Auf merk
samkeit der Landwirthe in höherem
Grade, als dies bisher der Fall war.
Aus ein Stück Großvieh rechnet man
täglich lj bis iz Pfund Gyps. wel
cher am zweckmäßigsten im Stall selbst
eingestreut wird. Man erreicht da
durch noch den weiteren Zweck, daß die
Ställe gesunder werden, indem durch
den Gyps das Ammoniak, jener scharfe,
starkriechende Stoff, welcher oft die
Augen der Thiere angreift, gebunden
und. unschädlich gemacht wird.
Liebiq hat bekackitlich der Anwen-
dung des Gypses in jeder Beziehung
das Wort geredet und Dr. W. Wicke
äußert sich über die vorliegende Frage: '
Schon lange hat man bemerkt, daß
ein mit Gyps geschichteter Dünger ein '
eigenthümliches Verhalten zeigt. Daß
er fich insofern verbessert, als er nie
moderig und schimmelig wird, daß das
Stroh 'in solchem Dünger rascher zer-
setzt wird. Der ganze Dünger wird ,
kürzer. Die Folge davon ist. daß ein
mit Gyps behandelter Dünger rascher
als bei dem gewöhnlichen Verfahren
zur Wirksamkeit gelangt. Nach ver
gleichenden Versuchen, die darüber vor-.
liegen, stellt sich heraus, daß ein ge-
gypster Dünger, der zwei Monate ge
legen, dieselbe Wirkung hat, wie ein
anderer Dünger ohne Gyps in sechs
Monaten (ohne gleichen Verlust der ,
Masse). Daß ein Mist, der mit Gyps
bestreut und sonst richtig behandelt ist.
nicht den durchdringenden lästigen Ge- j
ruch nach Ammoniak verbreitet, ist eine ,
bekannte Thatsache. I
Mit demselben guten Erfolge hat
man den Gyps auch zur Entseuchung
von Aborten benutzt. Es kommt hier-,
bei zweierlei zur Sprache: das am- j
moniakerzeugende" und das ammo- j
niakbindende" Vermögen, des Gypses.
Da derselbe das flüchtige Ammoniak ,
zurückhält und an die Scholle fesselt. !
so wirkt der Gyps nicht allein als !
Schutzpatron unserer Geruchsnerven,
sondern auch unmittelbar als Geld-!
quelle. Wer mit dem Ammoniak zu i
wirthschaften versteht, wer die Mittel
kennt und anwendet, diesen wichtigsten
und werthvollsten Nahrungsstoff der
Pflanzen festzuhalten, und so mit dem ,
in seiner Wirthschaft arbeitenden Ka- ;
pital von Ammoniak zu wuchern, wird i
seine Rechnung dabei finden. Ammo- j
niak ist so gut, wie baar Geld. Wie ,
mancher Dollar verfluchtet sich unter
der Form von Ammoniak von der
Düngerstätte in die Luft Er geht auf
Reisen und sagt der Heim'Mstäte aus
immer Lebewohl. !
Die Regel heißt:
Der Mist sei stets mit einer Lage
Eyps (nicht zu viel, versteht sich) be
deckt. Sorge, daß der Ammoniakfän
ger nicht austrockne, denn nur im an
gefeuchteten Zustand thut der Gyps
feine Schuldigkeit."
Warum ist in Krankenzimmern
stehendes Trinkwasser schädlich. Das
Wasser nimmt die in der Luft befind
lichen Krankheitsstoffe auf und wer
von dem Wasser trinkt, nimmt diese
mit dem Wasser zugleich zu sich, so
daß schon oft ansteckende Krankheiten
aus diese Weise verschleppt wurden.
Auch das Wasser zu trinken, daß über
Nacht in Schlafzimmern stand, ist
nicht rathsam. da die Luft des Schlaf
zimmers meist verdorben ist.
Kräutersemmeln. Zum Frühstück
oder Abendessen bereitet man sehr
wohlschmeckende Semmeln aus folgende
Art: Zunächst werden 250 Gramm
Butter gut verrührt. Nachdem dies
geschehen, wird feingewiegte Petersilie
darunter gemischt. Schließlich werden
I 4 Eier recht hart gekocht, und eben
falls fein gewiegt zur vorher bereiteten
Masse gegeben. Dies Alles gut durch
einander gerührt, streicht man aus die
Brödchen. Diese Semmeln sind wegen
ihres trefflichen Geschmackes sehr be
liebt. Frisches Ochsen-, Rind- und Ham
melfleisch erhält sich in kalter Jahreszeit
8 10 Tage an. der Luft hängend,
doch darf es vorher weder obgewaschen
noch gesalzen werden. Bei Frostwetter
erhält es sich so lange, als der Frost
dauert; Thauwetter macht sofortigen
Gebrauch nothwendig. Bedeckt man
das Fleisch im Sommer mit Brennes
sein und hängt es im Keller in einem
Filletnetze an einem Haken auf, so hält
es sich mindestens drei Tage nach dem
Schlachten. Nur hüte man sich vor dem
Hinzutreten von Schmeißfliegen.
Uebrig gebliebener Kalbsbraten
schmeckt am folgenden Tage fast besser
als am ersten, wenn man ihn in Schei
ben schneidet und in der dazu servir
ten Sauce ohne irgend welchen Zusatz
in zugedecktem Topfe langsam erhitzt,
aber ohne ihn zu kochen.
unsere Abonüentctt !
Wer II- eitsk Summ, li,stndet,dem ir.,da wir den
Stunt -.ViizeifetM-
uf ein J.hr und da, Prachtwerk ersten Range
Eie Aufsehe erregende Rede
!jd der britische Premierminister Lord
Salisbury dieser Tage bei einem
Club - Bankett in London gehalten.
In dem ersten Theile derselben ver
sicherte er. daß die völlige Unterwer
sung der Buren - Republiken in Süd
asrika nahe bevorstehe. Lord Roberts
befinde sich nämlich an der Spitze einer
Armee von zweimalhunderttausend
Mann auf dem Marsche nach Preto
ria. Im zweiten Theilr seiner Rede er
mahnte er seine Zuhörer zu zeitiger
Vorbereitung nationaler Vertheidi
gung. Zwar lebe Großbritannien mit den
anderen europäischen Großmächten in
völligem Frieden; aber Niemand könne
sagen, was die Zukunft noch bringen
werde.
Ueberall in der Welt verstärke man
seine Vertheidigungsmittel, und es sei
keineswegs unmöglich, daß ein sehr
großer Theil derselben sich eines Ta
ges, gleich einer ungeheuren Woge, ge
gen Englands Küsten wenden würde.
Und die Weltgeschichte lehre, daß
große Colonialmächte nicht durch Nie
Verlagen in irgend einem abhängigen
Territorium, sondern nur durch einen
Stoß in's Herz zu stürzen sind.
Unsere Kriegsmarine" so fuhr
Lord Salisbury fort ist natürlich
genügend. Aber man sollte sich auch
auf eine Vertheidigung zu Lande vor
bereiten. Allerdings ist ja allgemeine Dienst
Pflicht bei uns keineswegs populär und
könnte unserem Volke auch kaum aufge
zwungen werden. Dagegen sollte un
ser Volk sich freiwillig auf die Verthei
digung seiner Heimath und feines Lan
des vorbereiten. Ueberall sollten Schll-tzen-Clubs
gegründet und gepflegt wer
den. Allgemein sollte die Ueberzeugung
verbreitet werden, daß es die Pflicht
jedes körperlich gesunden Engländers
ist. sich zur Vertheidigung feines Va
terlandes tüchtig zu machen.
Geschieht dies, so werden unsere
Wrtheidigungskräft so stark sein, daß
kein Angreifer es wagen wird hier zu
landen."
Wir übergehen den Abschnitt der
Salisbury'schen Rede, der als ein Fuß
tritt für die Jrländer betrachtet wer
den könnte. Denn der edle Lord ver
sichert, daß von Home Rule für die
Grüne Insel nie ernstlich die Rede sein
könne. Denn der echte Jrländer sei voll
ständig unversöhnlich.
Klingt aber die Ermahnung des
Premiers an das englische Volk zur
Vorbereitung besserer Landesverthei
digung nicht so, als wenn er in naher
Zukunft eine Coalition Frankreichs und
Rußlands gegen Großbritannien er
wartete? Wie wir die Cubaner anlernen.
, Der Generalpostmeister Smith hat
jüngst in einer Wochenschrift einen
I Ueberblick über die von seinem Departe
' ment auf Cuba gethane Arbeit gegeben.
Danach hat man Großes vollbracht,
, den Kubanern einen Postdicnst gegeben,
der an Zuverlässigkeit und Schnellig
, Zeit seines Gleichen sucht auf dem gan
l zen Erdenrund, billig arbeitet und da-
bei eine wahre Musterschule ist zur
Heranbildung von Cubanern zu tüch
tigen und pflichtgetreuen Beamten.
Noch hatte die loyale" Presse nicht
Zeit gefunden, Herrn Smith gebüh
rend zu loben, da kam aus Havana
das Gerücht, daß man im dortigen
Postamte einem großen Schwindel aus
die Spur gekommen fei und neuere
Depeschen bestätigen die früheren Mit
theilungcn nicht ,nur. fondern lassen
den Schwindel noch viel größer er
scheinen als er anfangs schien und zei
gen, daß die PostVerwaltung Cubas
sich einer geradezu polizeiwidrigen
Nachlässigkeit und Liederlichkeit schul
big gemacht haben muß. so große Be
trllgereien zu ermöglichen. Das Post
Departement gibt zu. 'um 575.000 be
trogen worden zu sein, aber die Sum
me ist böchstwayrscheinlich viel größer,
rrzzz
4fe
;M
iRADtI HARft
kV T T
A
mzxtz für
i i i
8.5
denn schon eine fiuchlige Unleriuchung
hat gezeigt, daß die Posteinnahmen
des Monats Juni 1899 gegenüber der
Turchfchnittseinnahme der Vormonate
eine Abnahme von D12.000 zeigten,
und daß seither jeder Monat einen sol
chen Minderbetrag aufwies. Anfangs
Juli letzten Jahres kam die neue cu
banische Postmark in den Verkehr und
der Postdirektor Rathbone gab den
Befehl, alte Marken zum Nennwerthe
von 5411.000 zu zerstören. Ein Beam
ter. Namens Charles F. W. Neeley
er wird Ober Finanz - Agent" ge
nannt wurde mit der Zerstörung der
Marken beauftragt, man glaubt aber
jetzt, daß er die Marken nicht vernichtete
fondern sie weiterhin an die Postämter
der Insel abgab und das dafür erhal
tene Geld in die Tasche steckte.
Natürlich hat Neeley den Schwindel
nicht ohne Mitwissen Anderer durch
führen können und man glaubt, daß
Unterbeamte ihre Finger d'rin" hat
ten. Es dürfte also von den 108 amen
kanischen Postbeamten aus der Insel
ein gewisser Prozentsatz als gemeine
Betrüger entlarvt werden. Aber fast
ebenso schuldig wie Neeley und seine
Helfershelfer erscheinen deren Borge
setzte. Bei halbwegs gewissenhafter
Amtsführung hatte die plötzliche Ver
Minderung der Einnahmen um $12,
000 monatlich zur Aufdeckung des Be-
trugs fuhren müssen.
Die Philosophen sind die Taucher
im Meere des Lebens.
um einen l o o i e n jgunui
Dem obersten Gerichtshofe von In
diana ist gegenwärtig auf dem Appclla
tionswege ein großem Prozeß vorgelegt
worden, in welchem es sich um einen
todten Hund handelt! R. Magee. der
Verklagte in dem Falle, soll eines schö-
nen Tages im verflossenen August aus
emer öffentlichen Straße im Town
ship Washington, im County Decatur,
den Korper des umstrittenen Hundes
gefunden und fich angeeignet haben.
Der Besitzer des Hundes, I. Vantrecse.
kannte sich jedoch über den Verlust des
tdten Thieres, an welchem er und seine
ganze Familie mit jahrelanger Liebe
von Herzen hingen, nicht trösten, und
klagte deshalb vor einem Fricdensrich
ter auf Herausgabe des Hundecada
vers und Zahlung von $1 Schadener
satz. Der Friedensrichter sprach dem
Kläger nichts zu. als einen Cent.
Vantrecse brachte die Klage darauf vor
das Kreisgcricht und fiel hier erst recht
hinein, denn das Gericht entschied zu
Gunsten des Beklagten und verurtheilte
Vantrecse zur Zahlung der schon ganz
beträchtlichen Kosten. ,Nun hat der
Aermste an das Ober - Gericht appel
lirt, von welchem er hofft, daß es mehr
Verständniß habe für seine treue Liebe
zum todten Liebling.
In Chicago ist eine eigen
thümliche Steuer-Jnquisition im Gan
ge. Den dortigen Lehrern und Lehrer
innen an den öffentlichen Schulen wur
den die Gehälter bedeutend herabgesetzt
aus dem Grunde, daß die ungenügen
den Einkünfte der Stadt dies nothwen
dig machten. Die Meister und Meister
innen der Schule nahmen diese Ver
kürzung ihrer Gehälter nicht ruhig hin
und erklärten, daß genügend Geld vor-
i Handen wäre, wenn die Beamten sich
die Muhe geben wollten, die Steuern
einzutreiben. Da sie aber kein Ver
trauen zu den Chicagoer Assessoren
hatten, daß diese ihre Pflicht thun wür
den. konstituirte sich eine Anzahl von
ihnen als Volontär - Assessoren. Am
thätigsten darin scheint eine Lehrerin
Namens Margaret Haley zu sein, da
diese bereits eine ganze Anzahl Steuer
Hinterziehungen zur Kenntniß der Bc
Horden gebracht hat. So behauptet sie.
.daß eine Gas - Kompagnie ihr steuer
pflichtiges Eioerthum um nicht weniger
als 60 Millionen Dollars zu niedrig
eingeschätzt habe und sie will den Bk
weis dafür in einer der nächsten Sitz
ungen der Steuerbehörden liefern. Nach
diesem will es scheinen, daß das Steu
erfach ein Beruf ist, in welchem die
Frauen ganz Besonderes leisten kön
nen wenn man sie durch Gehalts
Verkürzung reizt.
TTTTTTTTTTT
AAAAAAAAAAA
Ein schlimmer Zustand.
ift'nn ir am morgen rnabrit. Ms Ueber
srfimrrien, und i Hau rmxstndlich, ,
merken ir sofort, daß tr ten
Steifheit und Schmerzen
besaNen (in, ir foNte diesem Zustande, welcder
durch eine plv,Iike xrkältun, er,eu,t erde
lau, unser, sofortig, usmerksamkett idmen.
8t. Znkob Gck
Ist Immer bereit ,i keilen und war rascd und wirk,
sam. f macbl , ivkuaktln geschmeidig, lindert
di, iikchm,r,,n und bring
Ttärke und Bekiaglichkeit,
z&
r j"
A.A.A,A,A, AA.A.
KARL WITZEI
3atrtcnt tta
Cigarren!
21,5 N Straße Lincoln. Nk
EXCELSIOR
Cigamu . Fabrik '
S. R. 01s & Co. s,g,h.
r-
4V1
.
Nauch.
und -
Kau.Tabal.
1039 H Sir., 4inrosn, Dkb
Photograph mit
Landschaftsmaie,
mfiilidx ii. Crr.tz,.
Probiret
The Best Lanndry,
Tel. 579 2249 D S.raße.
Toronsend & Plarnondon, Eigenth.
9laufc Enden glatt
gemacht.
Deutsche Wirthschasi
von .
ChaSi Seh war Z'
126 südl. 10. tr., iac0ln,
Die feinsten Liqueur, da derSHmt
Anheuser-Busch B,er, sowie die oefhi
Cigarren stehen hier ,ur Verfügung.
First National Bank.
Ecke O und 10. Straße.
a!tl, 1400,000- Utrfttl
(100,000
Beamte :
D. D. Muir. Priksidrnt,
H. S. Freeman. Kasftrer,
W. Ci Phillips. Affi'tfsirn
Direktoren:
Sha. F. Smith. E. E. Perkin, W.
E. Wilfon. C. I. Ernst. John H.
Ames. D.D. Muir.
Fred HagensicIc
Händler In
Feinen Weinen
und Liqneuren
Viller's beruh
tes Mm und Ila
scheröier stets vorralhi
Nur einheimische Cigarren flnd
hier zu haben.
10 noercll. lö, 8?t
Jodn Wittoiff.
John Rosenstock.
Wittoiff & Rosecstock.
(Nachfolger von John Lauer)
Deutsche Wirthschaft.
915 O Straße,
Lincoln, . Nebraska
Jeden Morgen warmer Lunch von 9:3g
b 12 Udr Mittag. Tas brühmte Dick
BrvS. Lagerbier, sowie die feinsten Liqueu
und die besten einheimischen Cigarren wer
d?i. en Kunden verabkkicht. dprechtt da
selbst vor I
Geld
auf Land zu verleihe !
Vollmachten ausgefertigt
Erbschaften prompt besorgt.
tW Land und Stadt ' Eiaen.hum
unter günstigen Bedingungen zu verkau
fen.
echtff'gentv5UNd ollektt 4
schift.
Cv. A. HagensicIc.
921 O Straße, Lincoln.
Handel'S etui, 1029 C etf.
(Hute ffflbntft Ldakoorookikn nnn !
bis ?? per Vutz'nd,
, Luile Cvoi 95- 50 Cent v r Tuben.
Svrccket vor ni überzeugt euch, vaß mn
die beste Arbeit in ter Slaol liese.n.
IV. O Htrnsse
S derr Tr. Tayton. elchcr sich durch
gnndliite?'rtuiiium sowohl ,mInl aucb
im uilande reiche enntiiiss alö ugenant
erworben hat, und dem eine langiäbnac Er
sadrung xu' Seite steht. emt'ielilt nck den
eutfdrn STfamtlieu vincon'S und Umgeaci.
1208 C Stro&t.
Pf
S
h
öi
S
s&bn&nfy
&