Nebraska Staats-Anzeiger. (Lincoln, Nebraska) 1880-1901, October 05, 1899, Image 7

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SEARS, ROEBUCK & CO., CHICAGO
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Erntcbcrichte.
Aus amtlick-en Quellen gehen unS
Lber den Ausfall der heurigen Ernte
in verschiedenen Staaten Berichte zu.
Im Staate Missouri hat die
verflossene Woche nur einem Theile der
Counties Ncen gebracht. Durch die
langanhaltende Türre ist das spätre
pflanzte Wclschtorn. namentlich in den
südlichen Theilen des Staates, erheb
lich beschädigt. Infolgedessen wird
der (5rnteertrag wohl hinter dem ge.
'J f 1 fiN t. e j 1 1 ..-
luuymiujrn ura,iazniii zuruaoleiven.
Das frühgkpflanzte Welfchkorn gibt
eine bkfriedigkndc. abcr keineswegs so
riesige. Ernte, als vielfach gehofft
Murde.
' Mit dem Besteller, der Winterwei
nfelder ist man in den nördlichen
Counties gut vorwärts gekommen,
während die meisten Farmer in den
südlichen Distrikten nicht dasselbe von
sich sagen können.
In den Bezirken, welche in der letz
ten Zeit Negen erhielten, haben sich die
Wiesen und Weiden merklich erholt.
Späte Kartoffeln liefern in den
nördlichen und mittleren öounties gu
te Erträge.
Das Pflücken der Baumwolle machr
in den südlichen Bezirken Fortschritte,
doch sind die Ernteerträge wenig be
friedigend.
In Illinois ist man vielfach
mit dem Schneiden des WelschkornZ
beschäftigt, und das frühgkpflanzte lie
fert gute Erträge.
Mit dem Pflügen und Säen deZ
Winierweizens geht es langsam, weil
der Boden zu trocken ist.
Viele Farmer sind mit der Äepfel
ernte beschäftigt, doch bleibt dieselbe
namentlich im südlichen Theile des
Staates hinter einer Durchschnitts
ernte zurück.
' In I n d a n a haben zeitgemäße
Regen den Boden sür Bestellung der
Winterweizensaaten gut vorbereitet.
Die Tabakernte ist im Ganzen befrie
digend. Spätgepflanztes Welfchkorn
gibt eine geringere Ernte als eine Wei
le gehofft wurde; frühgepflanztes be
friLdigt mehr. Die Aepfelernte ist in
Mn größeren Theile des Staates gut.
: Im Staate K a n sa s ist man
eifrig mit dem Weizensäen beschäftigt;
ja auf einigen Feldern geht derselbe
schon auf. Aepfel gibt es wohl, aber
ihre Qualität entspricht vielfach nicht
den Wünschen der Obstzüchter.
Die Welschkornernte ist nicht so
enorm, wie die Chicago' Bären eine
Weile behaupteten, aber sie ist im Gan
zen befriedigend.
Dem Staate N e b r a s k a hat die
vergangene Woche wenig Regen ge
bracht. Das Welschkorn hat sich rasch
zur Reife entwickelt, aber mit der Vor
bereitung der Wintermeizensvaten ist
man vielfach im Rückstände.
Nachtfröste sind im westlichen Theile
des Staates wiederholt aufgetreten,
doch haben sie glücklicherweise nicht viel
Schaden gethan. ,
Im Staate Iowa verlangen die
Farmer vielfach nach Regen; die
Welschkornernte entspricht vernünfti
gen Erwartungen. Ebenso die Kar-'
toffelernte, mit der man jetzt in vielen
Counties beschäftigt ist.
In Nord Dakota ist man mi'
den Erträgen des Sommerweizens und
des Welschkorns im Allgemeinen zu
frieden. Fröste können auf den Fel
dern kaum noch Schadm verursachen.
In Süd Dakota ist nicht al
Itn hl (&nmmrhwt3tirnt snithttn
r auch die Flachsernte glücklich beendigt.
Auch mit dem Ertrage der Spätkartof
feln ist man dort recht zufrieden.
Im Staate Texas 'war die ver
flossene Woche kühl und trocken. Man
ersehnt dort Regen, um die Winterwei.
zenfelder bestellen zu können.
Die Nachricht, daß die Baumwoll
ernte im Staate viel geringer als ge
wöbnlicb gewesen ist. findet leider ihre
Bestätigung. Besser steht es mit der
Welschkornernte.
Arkansas hat neuerdings heiße
Tage und kühle Nächte erlebt. Jnfol
gedessen macht die Baumwollernte so
wie die Welschkornernte Fortschritte.
Der Ertrag der Baumwollfelder ist
aber um fünfzig Prozent geringer als
er in guten Jahren zu sein pflegte.
Auch der Ertrag der Spätkartoffeln
und Aepfel läßt viel zu wünschen
übrig.
In Oklahoma macht die Be
stellung der Winterweizenfelder er
freulicht Fortschritte. Mit der Welsch
kvrnernte. sowie mit der Aepfelernte. ist
man dort im Allgemeinen zufrieden.
Tas Hochwafser in Oesterreich.
Wiener Zeitungen vom 14. Sepiem
ber berichten: In Payerbach hat sich
heute Abend nach 10 Uhr in Folge des
Hochwassers in der Schwarz ein
schwerer Unglücksfall ereignet, über
den uns in später Nachtstunde zuerst
aus Gloggnitz ein Bericht zugekommen
ist.
Das Wasser der Schwarza war heute
Abend zu einer Höhe gestiegen, die es
schon seit mehreren Decennien nicht er
reicht hatte. : Die Ortsbrücke in Paker
bach eine Eisenbrücke neuerer Con
struction. die erst vor zehn Jahren er
baut worden ist war aus Sicher
'heitsrücksichten Abends für den .Wo
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czeber aber eü'en geblieben. ?$ frr
nielten sich auf der Brücke Personen er.
die ten dort aus dem Tah:n':ef,'i:
des H:ci,!?a'''ers. das viel Holz n il si5
führte, ,usa!-en. Plötzlich ist ritfe
ruit finqeftürU und alle dara'is ft
nndliä en Menschen sind in die rei
sndk Strömung gestürzt, ehrt 5isz in
der Dunkelbeit der NackZt etwas zu
Ibrer Äeltuna gksZ'kkkn konnte. Ilnl
Skwäl,r!mann in logznitz hat von
Panerdach eueren. lag mindestens
zwanzig Menschen vkrunglicki seien.
Ob dic'e jahl verbürgt sei. konnten
wir zu so später Stunde nicht mehr er
fahren: etenfowkn!g tonnten wir ir
gend eine Au-kunstt erkalten, wer sich
unter den Verunglückten befindet. Un
ser Gewährsmann meinte nur. c
dürften meiiiens Ortsbewohner ge
wefen sein. Auch über die '.'hl und
Weise, wie der Einsturz der Eisenbriicke
erfolgt ist. konnte uns unser Gewcibr?
mann keine Auskunft geben. Er qlaubt
aber, es fei nicht anzunehmen, daf; die
steinernen Uferpfeiler der Brücke unter
waschen und abgerissen worden seien.
Vielmehr nimmt er an. das HoZiwasser
sei bis zur Fahrbahn der Brücke, ge
stiegen und durch den Anstoß der ron
dem Wasser daherqct.-ikben?n ''l'asscn
grofzer Balken undBäume fei die Brücke
zerstört worden.
Auf eine direkte Anfrage in Paver
bach meldet man uns um N Uhr
Nachts: Die Brücke wurde seinerzeit
eigens zum Schutze gegen Hochwsser
aus Eisen in solidester Weife erbaut.
Heute Abend waren gerade beruhigende
Meldungen über den Stand des Hoch
Wassers einaelaufen, und zu beiden
Seiten der Brücke befanden sich arosze
Menschenmassen, welche sich noch spät
Abends erkundigen wollten, ob weiters
eine Gefahr zu besorgen sei. Plötzlich
hörte man ein donnerähnliches Getöse.
Der mittlere Pfeiler der Brücke war
von den Schwarzabachfluthen unter
waschen worden und eingestürzt. Di:
schweren Eisentraversen brachen im Nu
zusammen und versanken in der Tiefe.
Ein hundertstimmiges Schreien und
Jammern der Zuschauer erhob sich auk
beiden Seiten der Brücke. Im Augen
blicke ist es nicht möglich, festzustellen,
wer sich während des Einsturzes auf
der Brücke befand. Es beißt, daß min
bestens zehn Orisbewohner, worunter
sich auch Organe der Feuerwehr und
der Sicherheitswache befanden, in der
Dunkelheit das Grab in den Wellen
gefunden haben. In Payerbach und
auch im nahen Reichenau herrscht un
beschreibliche Aufregung.
Um halb 2 Uhr Nachts wird aus
Payerbach gemeldet, daß noch keine
Leiche geborgen worden ist. Auz die
Zahl und die Namen der Verunglück
ten konnten noch nicht festgestellt wer
den. Das Wasser der Schwarz ist
noch immer im Steigen.
Robert Koch und die Malaria.
Den ersten Bericht über die Thätig'
' keit der vom deutschen Reich zur Er
forschung der Malaria ':ich Italien
entsandten Expedition veröffentlicht
Robert Koch in der Deutschen medizi
Nischen Wochenschrift. Die Untersu
chungen wurden in der Zeit vom 25.
April bis 1. August in der in den tos
, kanischen Maremmen gelegenen Stadt
Grosseto angestellt. Bei allen Ma
lariakranken fand sich im, Blut der
schon seit längerer Zeit bekannte Ma
I laria Parasit, so daß Koch auch hier
die Annahme bestätigt fand, daß die
ser Parasit der eigentliche Erreger der
Krankheit fei. Ueber die Art. wie
durch diese Lebewesen die Malaria
' verbreitet wird, gaben die Untersu
j chungen interessante Aufschlüsse. Es
j fand sich nämlich schon beim Beginn
i der Untersuchungen, daß gar keine
frischen Fälle zur Beobachtung ka
men. Mit vereinzelten Ausnahmen
gaben die Kranken an. daß ihre
Krankheit schon aus dem Jahre 1893
stammte. Erst von einem ganz be
stimmten Zeitpunkt ab traten frische
'Fälle auf. und zwar in solcher Menge,
daß es den Eindruck machte, als ob ei
ne heftige Epidemie ausgebrochen sei.
Da nun die Malaria - Parasiten au
her im Menschen nur noch in gewissen
Arten von Stechmücken zu leben ver
mögen und sie in diesen nur während
der heißen Sommermonate zur Ent-
l Wicklung gelangen, so schließt Prof.
Koch, daß rn den übrigen 0 y Mo
naten die Parasiten allem auf die
Existenz im menschlichen Körper an
gewiesen sind. Der Mensch ist also
der einzige Wirth für die Lebewesen,
deren Uebertragung nur innerhalb der
kurzen Sommerzeit durch Vermitt
lung der Stechmücken geschieht. Die
Mücken müssen nun natürlich die zu
übertragenden Parasiten auch vorfin'
den. Dafür ist nun eben durch die
Malaria Recidive gesorgt. Diese
bilden das ist der Kernpunkt der
Untersuchungen Kochs gewisserma
ßen das Bindeglied, die Brücke von der
F'eberzeit des einen Jahres bis zu
derjenigen des nächstfolgenden. Wenn
es möglich wäre, dieses Bindeglied zu
unterbrechen, dann wäre damit auch
die Erneuerung der Infektion verhin
dert, das Entstehen der frischen Fälle
würde immer seltener werden und die
Malaria müßte allmählich in einer
solchen Gegend verschwinden. Die
Möglichkeit dazu ist aber sür die Ma
laria gegeben, da wir in dem Chinin
ein Mittel besitzen, das vollkommen
ausreicht, um die Malaria Parafi
ten im menschlichen Körper definitiv
zu vernichten. , Man wird mehr und
mehr dahin kommen, den einzelnen
Malariakranken als eine Gefahr für
seine Umgebung anzusehen und die
, Malaria nach denselben Grundsätzen
zu bekämpfen, weiche sur .yolcra, Pe,r
und Lepra gelten, nur mit dem Unter'
schiede, daßbei der Malaria an Stelle
von Jsolirung und Desinfektion die
Anwendung des einzig in seiner Art
dastehenden Mittels, des Chinins,
tritt, um den Jnfektionsstoff zu ver
Nichten. Von der Zweckmäßigkeit die
sei Mittels konnte sich Prof. Koch auch
bei dieser Reise überzeugen. Durch
die Bebandluna mit Chinin bat er er
reicht, dß von 281 ini HoZp.zal ve
bandelten Patienten niXt ein einziger
starb. Die Untersuchungen über die
Art der Stechmücken, welch: die Ueber
iragung vermitteln, haben n cht zu iit
senttich neuen Resultaten geführt. Da
es nicht zu den GewshnKeilen der toi'
kanifchen Bevölkerung gkt,ört. im
Freien zu nächtigen, fo konnten für di
Malaria Aetiologie nur solche Ar
ten von Mücken in Betracht kommen,
welche in die Wohnungen und speziell
in Schlafräume eindringen. Von den
vier Mückenarten. welche in den Wob
nungen vorkommen, glaubt Koch nach
eingehenden Untersuchungen besondert
zwei als Vermittler der Malaria-a
rasiten ansehen zu sollen, Ealer pi
piens und Anopheles maculipenniS.
Diese Mücken sind nun zwar das gan'
je Jahr hindurch in jenen Gegenden zu
finden, aber es stellte sich heraus, daß
die Malaria - Parasiten in den Mi!
ckenleibern nur während der Som
mermonate denjenigen Grad von Wär
me finden, den sie zur Entwicklung
und Reife nöthig haben.
Vorboten frühen Winters.
Die Landwirthc in unserer Zeit,
namentlich bei uns, find nicht so lehr
geneigt, den Bewegungen ver Vögel
nachzuforschen, wenn jie etwas üder
die künftige Witterung und Tempera
tur erfahren wollen; sie haben grö
ßere Vorliebe für sonstige Zeichen aus
dem Thier oder Pflanzenleben. Wenn
man aber Vogelkennern glauben will,
sind die Bewegungen mancher Gat
tungen Vögel, besonders der Flug
der Wandervögel, von Wichtigkeit für
die längere Vorherbestimmung der
Witterung; und auf Grund gewisser
diesbezüglicher Erscheinungen, welche
fie heu:r bei uns beobachtet haben, sa
gen sie einen frühen und strengen
Winter voraus!
Es läßt sich nicht leugnen, daß viele
Vogel höchst empfindlich und scharf
sichtig" für Witterungs - Verhältnisse
sind, vielleicht sogar in höherem
Grad, als irgend welche andere Ge
schöpfe. Die Natur scheint fie mit die
ser Fähigkeit desto mehr ausgestattet
zu haben, je mehr ihre Ernährung von
dem Wetter abhängt. Vorwiegend gilt
dies von allerlei Familien der Wan
dervögel.
Da ist z. B. die Schwalbe, welche
sich ganz von kleinen Infekten nährt,
die sie im Fluge fängt, und zwar
hauptsächlich in der obern Luftschicht
und unter keinen Umständen ihre Nah'
rung von Bäumen. Sträuchern oder
aus der Erde nimmt. Beim ersten
winterlichen Hauch ist es mit ihrer
Nahrungsquelle vollständig zu Ende!
Auf welche Weise es ihrem Gefühle
rechtzeitig kund wird, daß ein früher
Eintritt kalter Witterung zu erwarten
sei. wer vermöchte es zu sagen?
Thatsächlich hat man schon oft beob
achtet, daß binnen kurzer Zeit nach
dem Verschwinden der Schalben sich
eine Kälte einstellte, welche genügend
war, alle jene kleinen luftschwärmen
den Insekten zu tödten.
In manchen Jahren verlassen uns
die Schwalben berhältnißmäßig spät,
in andern schon früh, trotzdem viel
leicht augenblicklich wimmelwarmeS
Wetter herrscht. Letzteres war diese?
Jahr der Fall, wie wenigstens von Be
obachtern an verschiedenen Orten ver
sichert wird. Es kann in einer be'
stimmten Gegend z. B. noch um 4 Uhr
Nachmittags von Schwalben wimmeln
(gleichviel, ob Kamm- oder Mauer
schwalben) und am nächsten Morgen
keine einzige mehr zu sehen sein. Das
pflegt schnell zu gehen.
Auch will man beobachtet haben, daß
jene taubengroßen Vögel, die man
hierzulande Nachtfalken oder night
hawks" nennt obwohl sie in Wirk
lichkeit gar keine Falken oder ähnliche
Raubvögel sind, sondern ausschließlich
von Insekten leben, die sie im Fluge
fangen schon etwa drei Wochen vor
der gewöhnlichen Zeit südwärts geflo
gen sind.
Noch bezüglich mehrerer anderer
, Gattungen Wandervögel will man die
gleiche Wahrnehmung gemacht haben;
theils drei, theils zwei Wochen vor der
gewohnten Zeit sah man solche nach
Süden ziehen.
Und darnach erwarten, vie gesagt,
die Vogelflug-Beschauer welche in
deß nicht mit den römischen Auguren
zu verwechseln sind einen frühen
und heftigen Winterfrost. Ob sie
Recht behalten, muß sich ja bald zei'
gen; immerhin dürfen sie nach frühe
ren Erfahrungen Anspruch darauf er
heben, daß ihre Schlüsse einigermaßen
ernst genommen werden, womit frei
lich noch lange nicht gesagt ist, daß sie
unfehlbar sind.
Ueberwältigend.
(In einer Schwurgerichtsverhand
lung, nachdem vorher ; der Staatsaw
walt dann der Vertheidiger gespro
chen.)
Staatsanwalt: Was haben Sie
noch zu sagen, Angeklagter?"
Angeklagter: Daß i' mi' gar nun
mer auskenn'! Seit Sie über mich mrt
nachher mein Vertheidiger g'sprochen
haben weiß ich wirklich nimmer:
bin i' jetzt unschuldig oder net!"
Der Protz.
Oh. bei mir zu Hause darf
keines müßig geh'n . . . meine ganz
Familie muß fleißig mit helfe Con
pons schneiden!
T q o m a s Edison erklär.,
daß er seine Erfindung, mittelst der
Elektrizität und ohne Wasser aus gold
haltigem Sand das reine Gold zu ge
Minnen, nunmehr vollendet habe und
in der Nähe von Santa Fe. R.-M.. zuf
einer Landstrecke von 100 Quadratmei
len. welche Gold im Werthe von $8.
000,000 enthalte, in Anwendung brin
gen wolle. Die elektrische Maschine
würde das Gold direkt aus dem Sande
ziehen und täglich einen Schatz im
Werthe von $10,000 heben.
Uebrr die sonder der
Thicrchirurgie
erzählt eine englische Revue folgende
hundökägigen Gesiten: .Hund
mit Gia-augen oder mit neuen Zaknen,
Pferde oder Kühne wir tünstlilen Bei
nen find dort gar nichts Ungewöhnli
äxi viedr. Der erste Zhierarzt. der
eine jtuh mit einem künstlichen Bein
versah, war der verstorbene Iahn
Snarrn. der einen großen Ruf im Ost
kreis von Z)ortfhire hatte. Ein wohl
bekannter Züchter lzatte eine kurzge
hörnte Kuh. die sich unglücklicherweise
ein Bein brach. Das Thier war sehr
wertkvoll und der Eigenthümer wollte
es sehr ungern opfern. Snarry am
putirte daher das Bein und setzte ihm
geschickt ein hölzernes an. das seinem
Zweck durchaus entsprach. Die Kuh
tonnte sich mit dem hölzernen Bein
ebenso gut bewegen, wie mit dem wirk
lichen. und sie blieb für ihren Besitzer
ein sebr wertbvolles Zuchtthier. Eine
sehr geschickte Operation wurde an der
kgl. thierärztlichen Hochschule an einem
Hunde vollzogen, der mit einem voll
ständig neuen Gebiß ausgestattet wur
de. Der Hund war, so alt er war, sei
nein Begleiter sehr lieb, und die Au!
gäbe kam nicht in Betracht. Er wurde
chloroformirt und eine genaue Abbil
dung feines Mundes gemacht. Dar
nach wurden ein Gebiß aus Porzellan
mit Rändern aus Platin und Gold und
ein ganzer Gaumen angefertigt. In
teressant war auch die Operation, die
kürzlich an einer Katze, die einem Kapi
tän Bidal von Sunderland gehörte,
ausgeführt wurde. Die Katze hatte eine
Damenhutnadcl, die sechs und einen
halben Zoll lang war. verschluckt und
litt in Folge dessen an empfindlichen
Störungen. Fevens, ein Thierarzt je
ner Gegend, der berufen wurde, machte
einen Einschnitt in den Hals der Katze,
entdeckte die Hutnadel und zog sie her
aus. Der Patient ist jetzt so gesund
und so frisch wie je. Es gibt heute vie- '
le Hunde, die mit künstlichen Beinen
herumlaufen, die ebenso geschickt kon
struirt sind wie die für ein menschliches
Wesen. Sie werden aus verschiedenen
Materialien hergestellt, wie Silber,
Holz und Aluminium, und sie haben
bewegliche Gelenke. Viele Hunde und
Katzen haben auch künstliche Augen, die
so geschickt gemacht sind, daß sie nicht
von den wirklichen zu unterscheiden
sind. Eine fashivnable" Dame in
London hat einen ganzen chirurgischen
Hundestall Einer ihrer Hunde hat
ein Glasauge, ein anderer ein ausge
zeichnetes falsches Gebiß, ein dritter
hüpft mit einem Aluminiumbein her
um." In einem einzigen Jahre be
zahlte diese Dame über 4000 Mark an
Honorar für Thierärzte. Eine andere
Dame bezahlt 4000 Mark jährlich festes
Honorar für den Thierarzt, der für ihre
Lieblinge sorgen muß. Für Löwen und
Tiger sind zwar noch keine Gebisse an
gefertigt worden; aber man hat ihnen
schon Zähne ausgezogen, was immer
eine nicht ungefährliche Sache ist. Wenn
ein Kanarienvogel oder ein anderer
Stubenvogel ein Bein bricht, so ist es
gar nicht so schwer, es wieder zu hei
len. Das Bein wird mit warmem
Wasser gewaschen und in antiseptische
Baumwolle gewickelt. Kleine Holzstäbe
werden mit Leim an der Baumwolle be
festigt und mit einem Faden in der rich
tiaen Lage aebalten.
Taö neue Schlachtschiff Alabama.
Das Vereinigte Staaten Kriegs
schiff Alabama" hat seine erste Pro
befahlt überstanden und damit gezeigt,
daß es nicht nur dem Kontrakte ent
spricht, sondern mehr leistet, als dieser
verlangt. Aus diesem Grunde kehrte
es mit einem Besen am Vormars zu
rück in die Schiffsbauhöfe der Cramp
Ship and Engine Building Company
zu Philadelphia. Es war geplant
! dasselbe solle 16 Knoten in der Stunde
zurücklegen, es dampfte jedoch mit
leichter Mühe 16.33 Knoten. Das
Schlachtschiff zeichnete sich durch
Schnelligkeit, leichte Lenkbarkeit und
große Stabilität aus, was Letzteres
besonders beim Schießen auf hoher
See von Wichtiakeit ist. Die ganze
Fahrt betrug etwa 43 Knoten. Wenn
vollendet, wird das Schlachtschiff 368
Fuß lang sein, 11,525 Tonnen Gehalt
haben, die Maschine wird 10.000 Pfer
dekräfte repräsentiren und die Kosten
werden sich auf 52,722,695 belaufen.
An Geschützen wird es vier Dreizehn
zöllige und 14 Sechszöllige und viele
kleinere tragen. Die Bemannung wird
aus 49 Mann bestehen.
Freundin: . .He" Du es denn schon
mit Thränen versucht?" Junge
Frau: Natürlich!" Freundin:
Und?" Junge Frau: Er nahm
mir das Taschentuch weg und ging da
mit auf sein Zimmer, um die Thra'
nen zu analysiren!"
Verzuckerte Pille.
Bierhuber (krank): Alte, gieß mir
die Medizin wenigstens, in's Bierkrll
gcl, da krieg ich's besser runter!"
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ih m w Vn'.ivi'iy'
cm.
Eine sonderbar: okf.ti.fle, welche
auf den EdaraZter unseres genialen
Olerbefebl-bc:bers aus den PdüN'Z'i
nen ein eigentküm:ches .'icht wirst,
macht jetzt die Runde durch die Psse.
Lawrence F. H?on. ein dluti'insier Bur
s.te und Sokn eine? gewissen L. ei.
Hoon von Bellt Eentre. O., katie sich
in patriotischer Begeisterung im 14.
Bundes Infanterie - Regiment an
werden lajfen. das jetzt auf den X-'u
lippinen stationirt ist. Der kaum 20
jährige Jüngling beging das schreckli
ckk Verbrechen, sich in einem Schreiben
direkt an General Otis zu wenden, s.at:
den üblichen Instanzenweg zu betreten.
Dafür wurde er zunächst in'S Gefa.tg'
niß geworfen, dann nach dreimonaNi
cker ' schlecht?? Bebandlung vor ein
Kriegsgericht gestellt und zu 1 Jahr
Festung und Ausstoßung aus der Ar
mee verurtheilt. Gegen diese Beband
lung seines -ohnes hat der alte Hoon
bei Gouverneur Bufhnell Protest ein
gelegt, der wiederum den Präsidenien
benachrichtigt hat. Letzterer soll eine
offiziell Untersuchung eingeleitet ha
ben. Wenn die Geschickte auf Wahr
heit beruht und es liegt kein Grund
vor, daran zu zweifeln dann ver
dient die Handlungsweise unseres gro
ßen Ttategen Otis Tadel. Gott sei
Dank befinden wir uns einstweilen noch
in einem freien Lande, in dem Militär
Despotismus keinen großen Anklang
findet, die Geschichte beweist aber, wo
. hin Imperialismus und Militarismus
noch führen mögen.
TaC Zchllch lfapitel im Trcyfus
Falle.
Der Präsident der französischen Re
publik hat den Vorschlag seines M'ni
steriums angenommen, und den vom
Kriegsgerichte zu Rennes zu zehnjähri
ger Festungshaft verurtheilten Alfred
Dreyfus begnadigt.
Zugleich mit der Ankündigung dicses
Aktes des oberstenExecutivbeamten oer
öffentlicht das officielle Journal einen
merkwürdigen Armeebefehl des franzö
fischen Kriegsministers, Marquis de
Gallifet, an die kommandircnden Ge
nerale. Der Zwischenfall ist geschlossen"
so heißt es in demselben. Die Mit
glieder des Kriegsgerichts, welche sich
allgemeiner Achtung erfreuen, haben
ihren Wahrspruch mit völliger Unab
hängigkeit abgegeben. Wir alle fühlen
uns, ohne Hintergedanken, durch ihre
Entscheidung gebunden. Ebenso rück
haltslos aber äcceptiren wir die Akiion,
welche ein Gefühl tiefen Mitleides dem
Präsidenten der Republik eingegeben
hat. Ich ersuche Sie also, das Bergan
gene zu vergefsen und, Ihre Gedanken
ausschließlich der Zukunft zuzuwenden.
Mit Ihnen und allen meinen Kamera
den rufe ich also: Es lebe die Ar
mee!"". welche keiner Partei, sondern
nur Frankreich angehört."
Diese grundvernünftige Anschauung
wird wohl allmählich in Frank
reich durchdringen. Und daran wird
auch die in der pariser Aurore" pub
lizirte Erklärung des Begnadigten
kaum etwas ändern. Jene Erklärung,
in welcher Alfred Dreyfus versichert,
daß er eine völlige Wiederherstellung
' seiner Ehre suchen werde. .
Uebrigens wird der Streit um Drey
fus wohl bald von der Bildfläche des
pariser Lebens verschwinden. Denn
schon haben die guten Pariser eine neue
Sensation: die vor den Senat ge
brachte Anklage gegen angebliche roya
listische Verschwörer.
ÜHaxhlbexiehi,
Lincoln 14. September
Eafhpreise für folgende Ar
kel:
Wetzen. Ro. 3
Mehl, bestes Patent per
10 Pfd 2 00
. 6li ? I
2 1
Zweite Qualität, per
100 Pfd.... 1 60 2 Oi
Corn 26
Hafer 2518
Roggen 3540
Leinsamen, per Tonne 16 00
Heu, upland, neu 800 6 50
Kleie, per Tonne ) 00
Kleie, Chop, per Tonne 9 50
Butter, Creamer, Roll 16
Butter, Choice, Dsiry 17
Eier ..I2j
Junge Hühner 6c
Enten Sj
Turkeys ., 1
Kartoffeln 85c per Bufhel
Süßkurtoffeln, per Barrel 2 oC
Zitronen 3 50 4 50
Orangen 3 50 4 0(
Aepfel, Faß. 2 002 7s
LincolnerKlklnhandkl
Viehprei fe.
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