Nebraska Staats-Anzeiger. (Lincoln, Nebraska) 1880-1901, September 28, 1899, Image 5

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    u üTaat w o x
Htwtf otfcbUs Wf otf t in Tüv
West Teras.
Recht vkimundkrlich mag für Viele im
A:slen Äugenblick die Munde Hingen, daß
t4 geologische Vermessungs-Bureau der
i'tx. Staaten eine ZorschungS-5rpedilion
nicht nach dein hohen Norden oder nach
der Ludpolai Gegend oder nach einer
unserer" entsernlerenttolonien, sondern
in das südwestliche TcraS gesandt habe,
nämlich in die Region dcr aioßen tS'ic
gung Great Vend") des Rio brande.
Thatsächlich ist aber dieser Ihell der
Ver. Staaten der bis jetzt am wcnigs.cn
bekannte. Und auch die Terancr selber
wissen nicht viel mehr davon, alsAndere !
Ihren Ramen hat diese Gegend von
der großen Biegung des Rio Grande
lusjcS erhalten, innerhalb deren das
l'and liegt. tfs ist eine alte. VolkSsage
im Schwünge, daß diese ungastliche Öe
biet ursprunglich als Stätte für die lln
termelt bestimmt gewesen, aber dieser
Vcstimmung irgendwie entgangen sei.
Man kann sich über die En stchung die
scr Sage nicht wundern, wenn man auch
nur am Saume derGegend dieselbe fluch
tig betrachtet ein l'anb voller unHeim
lich wüster Becken zwischen riesigen ße
birgszügen, welche alle möglichen sellsa
men Gestaltungen haben, und mit einer
Reihe mächtiger Berg Stromschluchtcn,
welche so gut wie unzugänglich sind, da
furchtbare StromschneUen und Wasser
fälle bis jetzt svon jedem Durchgangs
Versuche abgeschreckt haben. Gleichwohl
will man jetzt versuchen, auch diese groß-
V artig'graufigen Schluchten, die an impo
santem Eindruck nur wenig hinter dem
brrjihinten Canyon des Colorado zurück
stehen, zu durchdringen und überhaupt
die Geheimnisse der Region zu ergrün
den.
Ein Bolksspruch sagt von dieser merk
würdigen Gegend, welche dcr RioGrande
'J4.r Meilen weit berührt, daß hier dcr
Reisende nach Waffer klettern undnach
Holz graben" müssc.und das ist vollkom
me zutreffend, sofern nur dadurch Was
scr erreicht werden kann, daß man hoch
in die Gebirge hinausklettert, um zu ei
nein Strome zu gelangen, während in
Folge des vollständigen Mangels an
Bäumen der einzige brauchbare Brenn
stoff in den riesigen Wurzeln des Mcs
quite Strauches besteht, d e man tief aus
dem Boden graben muß. Dem Rio
Grande selbst zu folgen, hat hier noch
Niemand gewagt, cnigKens nicht in
neuerer Zeit.
Uebrigens ist das jetzige Interesse an
dieser Gegend weniger auf Forscher-Be-weggründe
zurückzuführen, als auf
die Entdeckung reicher' Qucckfilberlager
im ChifoS-Gebirge, einer der größten
Gebirgsketten, durch welche dcr Rio
Grande seine felsummauerten Tunnels
gebrochen hat. Nicht weit davon liegt
auch die einträgliche Quecksilber Mine,
welche dem im kubanischen Fcldzug viel
genannten General Shafter gehört und
die während seines Feldzuges gegen die
Apachen und Eomanchen von ihm gefun
ton wurde. Auf den wüsten Ebenen,
We von den hohen Gebirgszügen einge
schlössen sind, giebt es nur den abnorm
zauberhaften Pslanzenwuchs aller amen
kanischen Wüsten, und auf den Gebirgen
selbst wächst fast nichts, als der öaktus,
aber in Tausend verschiedenen Gattun
gen, sowie höchst abschreckend aussehen
des Dorngcsträuch. Die Ströme, wel
che thalwärts rinnen, verlieren sich unlcn
im brennenden Sand.
Und doch ist dieses Unterweltsland,"
. das seinen Beruf verfehlt hatte, ein Jä
gcrparadies ! Denn es wimmelt hier von
Rothwild untz Wildputern sowie von
Jaguaren, E.d-Eidcchscn, ftangura
Rattcn und dem unvermeidliche Wü
sten'Ungezicfcr, wie Eidechse, zUapper
schlangen und Hom-Krötcn. Manche
dcr Eidechsen sind übrigens ein sehr an
nehmbares Nahrungsmittel ; andere wie
derum sollen schneller laufen können, als
- das schnellste Pferd ! Trotz des wüsten
Charakters des ganzen Landes liefern die
Eaktusfrüchte, die Samen dcr sogenann
ten Stachclbirne (einer blätterlosen, aöer
sehr fleischigen Eaktusrt) die Mesquile
Bohnen (und da und dort auf höheren
Gebirgen auch Tannenzapfen) Nahrung
für dieses ganze Wildzeug. Weder
Mexikaner, nochAmerkancr haben je die
ses märchenhaste Gebiet vermessen kön
nen.
Die Schluchien,melche der RioGrande
durch die riesigen "ge senhöhen, wahr
A scheinlich im Lauf von Hunderttausen
den von Jahren gebrochen hat, haben
zum Theil ganz senkrechte Wände und
zeigen so wunderbare Regelmäßigkeiten
in ihrem Bau, daß man mitunter stark
zum Glauben an ein großartiges künstli
che Werk der Vorzeit versucht wird;
der bedeutendste dieser Einschnitte ist
volle 7000 Fuß tief und das Donnern
der Stromschnellen ist von eben unhor
bar!
$500 Belohnung!
Wir bezahl'?, die obige Belohnung für
irgend einen Fall von i'eberleiber:, Tys
pipfi,. Kopfwch. Unverdaulichkeil, Har:
teibigkiit. w.lcher ich! durch Lioerita.
die kleine Lebeivilc. nicht kurirt werde,,
kann, wenn die Borschritien befolgt mix
den. Dieselben find vegetabilisch und
geben immer Zufliedenhkit. L5c bacfct
teln t,h,iten Cü U'.lle. 10c Schach
tcln -10 Pillen, 5c Schrchteln 15 Pillen.
Hütet euch vor Fälschungen, Durch die
Pl'st versandt, Briefmarke werden tn
genommen. Rervita Medical Ho., Ecke
Clinton nd Jicksoi Ztr. Ckicaga. III.
8'r lnfcen bei H,nllU O.uz Co,, lt. u,
ötraß, Lincoln, Neb.
" Heiimingfoid. 23 in. Willmolt, ein l
' er Junqzestlle. tornde am Drn
ttstüg von keiner Nachbarin, Frau Phil
lips. mit tinezt Riemen durckgtb!öut,
iveil er i , ihrer Gegenwart unanständige
Redensarten gebrauchte Die ffamilie
Phillips wurde oft durch da Viel, des
Willmott. melckes auf die Phillip'sche
Karrn kam. belästigt und halte ffrau
Phillips in Slbwescnbelt ihre ManneS
dasselbe einqetyerist. Diese? erregte den
Zorn des Willmolt u, fing er ganz meid
lich an zu schimpfen; deshalb die Hiebe.
Wahoo. Chri. Jensen ist am Mn
tag an der Bl!nddarmentzüdung ge, i
stvrbe.
3 c n den Philippinen.
Manila. 27. Sept.
?.wei (inglänter, welche seit nni
tcn den iisurgIen festhalten wur
den, langten in 'Angeles an. Q.it bt--ricl
ien, das; der pliiiippinische Ecnzreß
beschlcffen labt, 14 amerikznisct-e Ge
fangene, darunter Lieutenant lllino
re. am Äliltiroch odcr Donnerstag aus
anliefern. Bon dem (5o.pt. 15 tj j-:-. M.
Rockcicller vom 14. Infanterie Regi
nenl. der im April verfchirand. ist in
dessen leine Spur entdeckt worden. Die
Engländer rerstchern. daß drei Amcri
kaner. die von den Insurgenten gefan
cen wurden, jcfct als deren Offiziere
thätig seien.
Fünf Offiziere der japanischen Ar
mee leisten den Insurgenten in ihren
Krieasvorbereitungkn Beistand.
Äelirere Eisenbahnbrücken im Ge
' biete dcr Insurgenten sind wegge
schwemmt, so das; die Versorgung der
Truppen, die den aincrikanisckienTrup
pen gegknüderstchen. Schwierigkeiten
bereitet.
Der Hauptwiderstand gegen die
Amerikaner soll bei Tarlac geleistet
werden. Die Engländer hatten Gele
genheit, die Befestigungen zu sehen,
und erklären, dieselden seien stark.
Washington. 27. Sept.
Dein jiriegsamtc wurde von Ma
nila gemeldet, dafz Gen. Snyder die
Stellung der Insurgenten 5 Meilen
von Eebu angegriffen und ihre Forts
sowie mehrere Nanonen erstört habe.
Die Insurgenten wurden zersprengt,
und Eni'der kehrt: nach Eebu zurück.
Das Tennessee Regiment war schon
an Bord des Transportschiffes, das
es heimbringen sollte, wurde aber wie
der an Land gebracht und ',ahm am
Kampfe theil. ' Unser Berlust beträgt
einen Todten. Wm. N. Hanlcy von
Eomp. A 6 .Ins. Rgt.. und 4 Ver
wundete. Der Feind verlor ca. 40
Mann.
Manila. 27. Sept.
Das Transportschiff Pueblo"
welches am 29. August mit 6 Offizie
ren und G59 Rekruten abfuhr, ist
nach guter Fahrt eingetroffen.
Der Schiffscadet Welborn O.
Wood wurde bei der Wegnahme des
Kanonenbootes Urdaneta" von der,
Insurgenten qetödtet.
Washington. D. E.. 27. Sept.
Das Fluttcnamt erhielt heute voir
Admiral Watson einen Bericht uz?i
den Verlust des kleinen Kanonenbooten
Uidcintci" bei der Ortschaft Oran'
am Orani - Flust gelegen. Das Fahr
zeug hielt nur 42 Tonnen und war mi:
einem Einpfünder. einem Eolt'schcn
automatischen Viaschinengeschütz und
einem Nordenfeldt'schen Maschincnge,
schütz von 25 Millimeter Kaliber ar
mirt. Der Kommandeur des Kanonen,
bootes, Kadct Welborn C.Wood, wurvi
getödtet; von dem Schicksal des Rcstez
der Besatzung weist man nichts Be
stimmtes. Auster Woods befanden sich
noch folgende Amerikaner un? ein Ehi'
l ese auf dem Fahrzeug: Benjamin Jas.
Green. Coxswain; William Mitchell.
Matrose; Samuel Tilden Herbert.Ma
trose; George Daniel Powers, Schiffs
junge; Ar:hur William Drummond,
Maschinist: John James Farla. Hci
zer; Thomas Grey. Heizer; Samu?l
Stone. Matrose.
Washington. D. C.. 27. Sept.
Der General 'Otis in Manila hat,
dem Kriegsamt folgende Verluste ge
meldet: Ertrunken: 3. Jnf.-Req.. am 14.
August, Comp. C., Max, Jackson;
Comp. G., Corporal Peter Larson.
Getödtet: 16. Jnf.-Reg.. am 20. Sept.,
Comp. D., William Hardn. Verwun
dct: 21. Jnf.-Reg.. Comp. H.. Ale
xander Hochberg ; 37. Jnf.-Reg..
Comp. V., Corporal Charles H. Law
son. Eine andere Depesche von Otis me?
det die Ankunft des Transgrt
Dampfers Pucblo". dcr am 29. Au
gust mit 6 Offizieren und 659 Re
kruten von San Francisco abfuhr
Es ereigneten sich keine Todesfälle
während der Reise.
Noch kein Streik
Havana. 27. Sept.
Infolge der Auflösung der gestern
Abend abshaltenkn Versammlung von
Seiten der Polizei ist noch lein Beschloz
gcfaszt worden, ob ein allacmeiner
Streit beginnen soll. Die Auflösung er.
folgte weil die Leiter der Bewegung die
Polizei nicht, wie es das Gesetz vor
schreibt, 24 Stunden vorher von dein
Abhalten der Versammlung benach
ricktigte. Eine Anzahl Arbeiterführer
wurde aus'.-'rdem vcrl-aft, weil sie Cir
culare aufreizenden Inhaltes vertheil
ien.
Verkehrs -Verbesserung.
St. Joseph. Mich.. 27. Sept.
Die Via F-ur Bahngesellschaft
plant den Bau ei..cr Trebbrücke über
den St. Joseph Fluf;, sodast die Stadt
erreicht wird. Der jetzige Endpunkt ist
Benton Harbor. Die Gesellschaft wird
dann raschere und bessere Verbindung
für hen Obsttransport he. stellen.
G r o fi e r Schaden.
St. Joseph. Mich.. 27. Sept.
Berichte aus verschiedenen Theilen
des Aevfel - Distrikts ergeben, daß der
Sturm von Sonntag und Montag
.Hunderte von Apfclbaume. sowie auch
viele Vkirsschbäuine ihrer Frucht be
raubte: in vielen fallen wurden die
Bäume aus dem Boden gerissen oder
durchaebrochen. Der Verlust an Ae
Pseln allein soll .sich auf 100.000 58 ü
shcls belaufen.
A u s d e r B u n d e s h a u p t st a d t.
Washington, ü,. C.. 27. Sept.
In der ' l;cutif,cn Zkibincltsiung
wurde cnds,ll!!i,z betreffs dtt Reife des
Präsidenten nach dem Westen entschic
den. Der Präsident und sine Reise
beglcitschaft verlassen Washington am
4. Oktober und kommen am 6. in
Quincp. III.. an. von wo ste am 7.
nach Galesburg. III.. Weiterreisen. Am
nächsten Tag treffen sie in Chicago e'n.
am 11. sind sie in Evansville, am 12.
in Minneapoliö, am 13. in Duluth. cm
15. in Siour Cit, am 16. und 17. in
.uu'ju'.ic uuü 0.U io. in U4er:ij:il.
Die .Geleirnen" des S-ii-Van.leä
f'nd einem neuen Falsifikat, os eq-nt
licd ein alte ist. aus die Spur ceiom
mcn. ES ist dies eine $2 Schatzamt
Rote mit dem Bilde McP!,erscns. AlZ
die Note zuerst in Umlauf kam. wieZ
sie Ekeckletter D auf, jetzt aber den
Bustabeii B. In jeoer anderer Weise
ist d:e Note dieielte.
Für den Dcwey Fond sind folgende
crösiere Beträge einaeaangen : "!on
Ioscp Pulitzcr von New ?oik.
ton Senator H. W. Ecrl'ctt von Ore
gon. $r,()(); von Senator James Mc
Millan von Michigan. ?: von T,
Bown von New ?)?rk. $W); von In
lcs Fleischmann von New ?)ork. ?2'V
rcn Hartler, und Grakam von ?eir
?1ork. .?200.
Der verfügbare Baarbestand de:
Bundes - Schatzamtes beträgt den
heute vcrösienllichten Ausweise zufolie
$287,srr.,c:n. wcbcn f 234.024,85.5
auf die Goldreserve entfallen.
.. In Lebensgefahr.
Chicago. 27. Sept.
Um sechs Uhr deute Morgen fuhr
der 30 Jahre alte Joseph Embs. ein
Angestellter des Bäckers John Leim
hurst. No. 334 Süd Western Avenue.
die Francisco Stras.e entlang. Als
er eben die Geleite der kienannten Ei
senbahn kreuzen wollte, kam auf den
.selben ein Frachtzug daher. Da Embs
an einem Auae blind ist. bemerkte er
den 3u erst, als es bereits zu spät
war. Im nächsten Augenblicke schon
erfolgte der Znsamncnstcf,. Die Lo
komotive rannte mit furchtbarer Ge
walt in das Fuhrwerk hinein und de
molirte dasselbe vollständig. Embs
wurde unter den Trümmern begraben
und reckt schlimm verletzt. Man brachte
ihn per Anibulanzwagen nach dem
County-Hrspltale. wo die Aerzte con
statirtcn. das; der Aermste das linke
Schlüsselbein, sowie mehrere Rippen
gebrochen wurden sind. Obwohl er
auch innerliche Verletzungen erhalten
hat. glaubt man doch, daß der Patient
mit dem Leben davonkommen wird.
S ch i f f s n a ch r i ch i e n.
Angekommen:
New Ark. 26. Sept.
Rotterdam" von Rotterdam.
Southampton. 26. Sept.
Trave" von New Jork nach Are
men. Moville. 26. Sept.
Anchoria" von New Jork nach
Glasgow.
Liverpool. 26. Spt.
Norndic" von New Bork; Domi.
man" von Montreal.
Abgefahren:
New York. 26. Sept.
Saale" nach Bremen via South
ampton; Aurania" nach Liverpool;
Tauric" nach Liverpool.
BlutfcNdkn in cntucky.
Es ist zu bezweifeln, ob die Bluk
räche auf Corsita oder in Süditalien
mehr Opfer fordert, als die Fehden
auf dem sogenannten Blutigen Grun
de in Keniücky. Dort in Clay Coun
ty herrscht ein wahres Schreckensregi
ment, welches an mittelalterliche Zu
stände erinnert. Je mehr Einzelheiten
darüber bekannt werden, desto schlim
mer erscheint die Situation. Aber
mals wird gemeldet, daß zwei der be
rüchtigtesten feindlichen Familien"
gegen einander zu Felde gezogen sind.
Statt mit der Zeit fortzuschreiten,
werden diese Leute immer fanatischer.
Man hatte geglaubt, das; die Civilisa
tion, welche anderwärts mit den Ei
senbahnen und Telegraph?.', Einkehr
geha'.tcn hat, auch auf dem Blutigen
Grunde in Kentuckl, ihre humaneMis
sion erfüllen iverde, aber weit gefehlt.
Jetzt geht das gegenseitige Abschlachtn
noch viel besser. Die feindlichen Par
teien sind mit den modernsten Repe
tiergewehren ausgerüstet, begeben sich
per' Eisenbahn auf die Kampfstätte
und benutzen den Telegraphen oder
das Telephon zum Kundschafterdienft.
Wo keine Eisenbahn hingeht, wird das
Zweirad als Beförderungsmittel ver
wendet. Die modernsten Mittel die
nen dem schändlichsten mittelalterlichen
Zweck. Und dabei finden die Mörder
in ihrer Heimath überall Vertheil
gung und Vorschub, die Behörden sind
angesichts dessen zu schwach, um die
Vendbtta" mit Gewalt zu unterdrü
cken, die Gerichte vermögen die Scbul
digen nicht zu treffen. Früher ?Hejj
es immer, Dieser oder Jener hätten
ein Duell improvisirt und man hatte
wohl auch Respekt vor der Ritterlich
.keit" der Duellanten. Seit aber die
Schießwuth auch Frauen und Kinr-r
bedroht, seit nickt nur das Lebten des
Feindes, sondern auch dessen Eige-?-thum
verfebmt ist, sein Vieh aus pur'r
Niederträchtigkeit getödtet und sein
Haus angezündet wird, muß d heu
tige Methode jener Privatkriege den
blutigen Raubzügen der Indianer
gleickgeackiet werden, und wie räude-i-sche
Indianer sollten auch die Sch-l
digen behandelt werden. Kentuckg ?t
da eine schwere aber dringende Aufgz
be zu erfüllen.
Aubnr''. ftran Maria pu'bertsors
hat 31 9 Sepiember. in der Wohnung
des V.?j?rS Wm. Daili) ihr,,, 100 i?e
burtetaz gefeiert.
Fremvnk. T. V Mshünev, ein
Bremser, wurde in der Donnerstag Nckt
bei Kuppeln i der Magengegend so
schmer verletzt, daß er bald daraus strb.
5lrr Jos. Sondermann vsn
Ai'-"d Island, Sekretär der Einbla
isirurge Bhörde deZ Staates, stattete
uns am Mittwoch einen Besuch ab.
,u .0 t'Mnlni nilli llikt rtn i
i -in.rni lo e.'s..tt. tinv Uie i
frHirht airpllt urHpwIit l'rlr.. t - -ä
la. ., IU) ..r R.n Tt-,.l J
mi freicht chorne. Tl"' niill wclk-hs l'-'O ponniii. and
thp sriKiit will be al,ot ,umii tnr &it. I!..: tmtttr ,
.hc.n.r .11.1, n". In pmportlon. EVERY MILl IS COVERCO If
A IIKDIHO GUARAHTEE: nre l,l,,rv irnk. i-urrlus
n,',riTet' niut will ,ln rnurennd bettet work thfcn tiy
ttilü yu ran Uuy f,r ..o.flO. Hl itptntr wild 4 trom
tt.at t ooe ppvrätlnB. will tpBrte tbr ?. i,d mich u
nmwtard, pik'fon gms, erv., from ttttx on oueeirninu
thruUL-h tllt? ntill. It k p.rfrft elrnr t rl',r ad tlmo
tl,y. Maiie of tbe rrr Iwst mntrinl. Vr fumlsh vlth
it one wln wheat feunlle, three nlevpa. wheat arrwna,
vhpat (rralpr. oon, and oat sieve and harlry M'va. 1 a
ftaHlr. 90 buabPlt, pr haar. SO U ! Sprlal ITrr Prtf a.
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Addrmx. SEARS, ROEBUCK & CO.(mc), CHICAGO. IU
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tt.M-fci'itvsmttasartorvanrt rü. - I ' . s
! - 3 IV
unabhagtger Nkpudlt
kaner.
Der Jlllroiser gercfn Mason ist jtfct
mudttu.n ö il kl !kl ctsenen vrk!a urz
hruta(foinij m, welche ter ejpan'lp'
tollen Cminiftraiior.ipaitn einenTchlgz
ve setzt. v,r sitzt. Ye ist dem w:ckcien
Lenaivr beim besten W'llen nicht p t cb 4 -j
sagen, daß er böj?errä cherisch? Adkich'
ten hege, oder, IS .Nepudlikoner der i
ger,en Pani zu schaden suche. In d r
S'kiaiSkammn', meii.le Herr Mason tu
nm Ji t ivi.rmr gegenüber, ,.w."de ich
meine Oxpostlion iZkgen den iZrober
ukigikiig auf den Philippinen koilsey,"
Ich rröchik lieber aus meinen Sitz er
zichien, all einen Hund zu b.hinOrln
w e wir diese oimen Fil'piuoS. Ich
schäme micg meines Lanoej. Wenn
man sagt, ich sei gegen Erpansion thut
man mir Uniechl; allein ffrpanston,
durch kauf oder opdere ehreohzske Mit
trl ,st ein anz unteres Ting, als ?
panston durch roh? Gemalt, Ich bin
f st davon überzeugt, d.,ß dieser Krieg
gegen kie gilipino ganz unnöihig war
Wenn mir im Eo gr'h eine Resolution
apgeromme hüllen, worin wir dietev
Leuien l i Versicherung geben, dag wie
keine selbstsüchtigen V.bslcdten hä.ten, mir
im gelle Euba'e, divn rrürden wir ad
svlut keir.;Oxpesi:ion auf den Philippi
nen ei fahren haben. Thalsache aber ist.
daß wir den legalen jeden Grund pnS
zu mißlraukn gegeben hben und sie
kämps.n tut ihre Freiheit.
Ter Q'iaisch vom Einziehen unsrer
Jl,rgge ist Unsinn. Wird sie nicht auch
aus iub., eingezogen werden müss?
Zweiselrhne, wenn nir unler fkierlichee
Versprlchen halten N ollen. Und der Tag
n w.lcbcm sie r,ieiergkjogen wird, wnd
terfctönste in unserer Mschichte sein,
weil wir an demselben beweisen, daß wir
eine große, selbstlose Nation strid. oieXon
den wigen Prinzipien von Rech? und
Ehre ftfthi.lt. Soll'en die Eubaner
sxä er die Avglikdirung an die Ber
ötcalen wünschin, so ist das eine onde
re F'age Warum ober können wir die
Zil'pinrs nicht gerade s behandeln? "
Nmeikanische Ko,.ku,renz
Der I98er Jahresbericht der Bochu
mer Hcndelskamer läßt nch über die
künftige Gkstaliuig de amerikanischen
Wettbewerbes folgendermaßen au?:
Die amerikanische Konkurrevj. , die
in 1897 gesahidrohend auf den konti
kntalkn und deutschcn Märkten auftrat,
hat in 1898 weitere Forlschritte gemacht.
So hat die Einfuhr von Roheisen aus
Amerika nach Deutschlnvd um 16 pTt.,
die von seinen Guß- ui,d Schmiedeeisen
waaren um 28 pöt. die von groben Fi
senwearen um 15 pCt,, die von guß
eisren Maschinen um 11 Ct. und die
von gahnäkern und Fahrradthnlcn um
1(,!6 pCt. zugenommen. Der Werth
dieser Einfhrarljkel betrug im Berichts,
jähr; Mail 15 8 Milk gegen nur Mk,
10.1 Mill. in 1897 .ieseauszcroident.
lichen Fortschritte innerhalb einer so kur
tx Zeit geben zu schwerer Besgrgniß An
laß. remenllicu wenn in Betracht gezo
gen wird, daß feit Mille des Jahres der
Bedarf in Amerika selbst außerordentlich
gestieven ist, so daß kline erheblichen Men
gen sür die ÄuSsuhr nach Deutschland
frei gebliedeu em können. ES ist dohkr
m t ziemlicher sicheih il mit einer wei'e
ren Zunahme der amerikanischen Einfuhr
z i rechnen, zu d ren erfolgreilchen Ab
wehr eS großer Anstrengn, gen dcr deut
sehen Eisenindustrie und vor Allem einer
wesentlichen Verbillign, der Frachter,
bei ürfen wiid. Denn ehne eine solche
kann die Eisenindustrie Rheinland-West
salev der durch glt'lstige natürlich? Be
dinzungen und durch erstaunlich billige
Eisenbahntarrse begiinstig'en amerikani'
schiN Konkuiren; aus die Dauer nicht mit
Erfolg kegenübertik en, Daher müssen
wir die alte Forderung noch niedrigen
Eiz'arilen von Loihrirgen uud Lr.rni'
b,irg und nach ermäßigten Ausnadme
taufen für ijenfab-itute nack d n tf
Hasen imm'r wieder und in immer drin
g',r,der,r Weise erheben".
UUt arittströßter .,icg
Obschon unsere Truppen auf dcnPhi-lippinen-Jnfeln
unter der Führung vin
General Otis nach den Kämpfen eines
Jahres noch nicht weit über Manila hin
ausgedrungen sind, .kommen uns doch
diese geringen Erfolge bereits sehr theu
er zu stehen.
Von den 103 Millionen Dollars,
welche unsere Administration in den er
sten beiden Monaten des laufenden Fl
nanzjahreS (Juli und August) ausgcge
den hat, waren nur etwa 21 Millionen
sür Civilverwallung, dagegen über 34
Millionen für die Armee, gegen 1 Mil
Irenen für die Flotte tfnd der Rest für
Militärpcnsionen, Zinsen der National
schuld usw.
Nur Wenige, die sich für Fortführung
unseres Eroberungskrieges bei Manila
begeistern, sind sich dessen klar bewußt,
daß unser gegenwärtiger Krieg nach der
Zahl der Streitkräste dcr drittgrößte in
dcr Geschichte des Landes ist.
In kurzer Zeit wird Otis 0.V0
Mann unter seinem Commando haben.
Nur im Bürgerkriege und bei demkricge
gegen Spanien waren größere Truppen
Massen aufgeboten worden. Der Krieg
von In 12 bestand nicht nur aus größe
rcn Gefechten ; die dabei verrvendet.n
Truppcnmassen waren keine großen. Bei
dem mexikanischen Kriege standen nach
Angaben der Militärschriftslellcr von
unserer Seite nicht mehr als 40,000
Mann im Fclde.
Bei dem Kriege gcgcn Spanien wur
den weit über 200000Mann mobilisirt.
Shafter hatte aber nicht mehr als 2,',000
Mann bei Santiago; Milcs hatte bei
seincm Feldzuge in Porto Rico 15,00o
Mann und Merritt zog mit 20,000
Mann in Manila ein.
Es ist nicht uiiintcrcsiant, unscre
Truvpcnmasscn bei Manila mit denen zu
vergleichen, welche von anderen Völkern
im überseeischen Kriegsdienst verwei'dct
werden. Jnscrc Jnvasionsarince aus
den Philippincn-Jnseln ist größer als
die englische Armee in Indien, die aus
Eingeborenen bestehenden Regimenter
natürlich nicht eingerechnet; zweimal so
groß wie die Zahl französischer Solda
cn in Algier; mehr als zweimal sg
roß als die Armee, die England gczen
die Buren in' Feld sudren will und
dreimal sg groß wie die Masse englischer
Truppen, die i:chener bei Omdurinan
in der mörderischen Schlacht gegen die
chaarcn des haliscn bcsehligle.
Zu Ansang December wird Otis r.
nähernd so viele Mann beisammen ha
den, wie öhcrman fcci fernem berühmten
Marsch nach dem Meer" und fast eben
fo viele wie Wellington bei Watriloo.
Mit einer kleineren Armee vertrieb Na
poleon die Oesterreicher auo Italien und
die englischen Truppen zur Zcir dcS
amerikanischen U.ialihanigkeltS Ztricg's
waren zu keiner Zeit größer als 5",lX)
Mann.
Die Ausrüstung dcr neuen Regimen'
ter für Manila nimmt einen so ruhigen
und förmlich ßeschäftsimißigen Verlauf,
daß sie nur wenig Aussehen erregt.
Durchschiiitilich 500 wurden in Ichler
Zeit täglich angeworben. Zwischen
2an Francisco und Manila find zur
Zcit nicht weniger als 5000 Mann un
terwezS und Massen von .Kriegsmaterial
folgen ihnen aus anderen Transport
schiffen.
Die Armee, welche s'ieneral Otis in
kurzer Zeit unter seinem Oberbefehl ha
ben wird, würde voraussichtlich voll
kommen hinreichen, unter gewöhnlichen
Verhältnissen und in offener Feldschlacht
den Widerstand der Philippiner zu bre
chsn. In dem mörderischen und erschlaf
sende Tropcnkliina, bei der Unugäng
lichkeil des Innern der Insel und zumal
beiderermüdendenGucrillakriegführung,
zu welcher die Filipinos ihre Zuflucht
genommen haben, wird aber wahischei
lich auch diese bedeutende Hceresmacht
ßoch nicht im Staude sein, auch nur die
Insel vuzon zu unterwerfen.
Das Uiiiqik rR.ftJrran, !24
O Ätrufi'. bat amMillmech be Idüren
gef.kios;ea Herr Howard s igt V.t iS-
giben seien zi h?ch, um ein solch' yie
stauiant zu führen.
OmahZ ' Duich einen Rarbgesttlen
w'ilde i. Hess n nn a s Ha lan, Iowa,
am Montag Ade, d iiin 8 Uhr von der
Blöcke dcr U, i n Vacisr.-Bdn in ken
Missouri osti ß-, sie icht von 70
jji'fj Hcfsma, n mal in Eouvcil Bluffs
mit kink Maril'e z:,fimmlr,gelrvsjen.
ter sich Frank 1 th rannte. iU'ttt
wollte nach O nrd unb gingen zus ,n
men nich der 'Sisfiial n'5 iUe. Als ste
etwa iOÜ ,iuß oo::i Ufcr mcren, bat
emiih Hcfsmann, ,hn,S Cents n bor
gen, womit r am wesil'chkn User den
Brückenzoll kezahlen wollte. Hcffmann
zog seine Geldbörse, welche tVi elhi,lt
und in demselben Augenblick riß emi h
ihm die Böise aus der Hand und stirß
ihn oon der Brücke. Lofjma in sti.ß im
fallen en cn Hülferuf aus. wodiiich die
Aufink'.lsanileit des Brück Wäch
ters u d eine? u'öllia n ei
ncm Äcot vorbcisah'enren MannrS er
regt wurde, die ih mit g'oßcr Muhe
aus'? Trockre biach'eir. Er hrt kcine
Bellelzuügea ravonqctrign. DieiZo
lizei sucht den Rävber.
Der Tlrizona Ricker
schreibt in seiner neuesten Nummer:
Präsident Jesse von der Missouri'
Staats - Universität zu Columbia,
Mo., hat die richtigen Erziehungs
grundsätze. Bei der Eröffnung des
neuen Schuljahres vor ein paar Wo
chcn, hielt er den Studenten eine län
gere Ansprache, worin er ihnen zv.
nächst den Rath ertheilte, daß sich Ieg
licher eintn Schatz anschaffe, sintema
icn der Verkehr mit dem weiblichen Ge
schlecht ungemein erzieherisch irnsjun
ge Studenten wirke und die mitten
verbessere. Auch zum eifrigen Fuß
ballspielen animirte er die ihm unter
stellten Musensöhne. Das letztere
läßt fich leicht durchführen, wenn Ei
ner stark und kräftig ist und blaue
Schwielen am Schienbein nicht achtet.
Sich einen Schatz anzuschaffen ist da
legen fchon schwieriger, besonders für
einen Jüngling der schüchtern und
obendrein noch häßlich ist. Eigentlich
sollte der Universitäts - Präsident fei
lien Studiosen gleich die nothwendigen
Schätze selber besorgen. ' ?)ann wiißte
er auch gewiß, daß es die richtige Sorte
ist. Wenn Herr Jesse selber ein paar
Töchter hat. mag er damit den Anfang
machen. Ein gutes Beispiel zieht mehr
wie schöne Worte. Arizona hat noch
keine Staats - Universität, weil es
eben noch kein Staat ist. Aber wenn
wir es einmal zu einer solchen Errun
genschaft bringen, fo sollten wir Alles
dransetzen, den Lerrn Jesse von To
lumbia. Mo., als Direktor zu gewin
nen. Der Mann versteht die amerika
nische Jugend und den Zug der Zeit.
Was nützen uns die altmodischen Er
ziehungs - Grundsätze von Anno Tu
bak. wenn unsre Buben und Mädchen
nicht pariren wollen? Man gebe ihnen
lieber alle Freiheit, die sie wollen.
Wir leben ja im Lande der unbe
schränkten Freiheit, und je eher sie diese
gebrauchen lernen, desto besser.
P. S. Ybiger Artikel war be
reits gesetzt, als wir in St. Louiser
Blättern lasen, daß schon zwei Stu
denten der Missourier Staats - Uni
versität fich in die Fesseln der Ehe ha
hen schmieden lassen. Der gute Rath
des Herrn Rectors war also nicht für
die Katz. Sintemalen die beiden
Paare gleich in die Heimath gezogen
sind, um sich rechtschaffen auf der
Farm zu ernähren, können wir uns
l über das Resultat nur freuen.
I n P u l a s k i, V a., wurde
dieser Tage ein Farbiger gesetzlich"
gehängt. Es ist dies ein Ercignih
von fo großer Seltenheit in Vircflnien,
daß es wirklich besondere Erwähnung
verdient. -
DerMormonen Apostel
Heber I. Grant hat sich, wie sein Col
lege Cannon, der Vielweiberei schuldig
bekannt und $100 Strafe bezahlt. Im
Osten kostet die Vielweiberei in der Re
gel viel mehr.
Ein VasebalEntbu
, s i a st int Westen jammert über den
Niedergang des Interesses an hcm
1 amerikanischen National - Spiel" und
, schiebt die Schuld auf Rum, Rowdyis
mus und Rebellion".
HERPOLSHEIMEP. & WM?.
Eine Poiharic
bit zhnen (inen unserer H.rbst und Winter-Caisloze in'Z H uS und wenn
Ihr einen erhallen habt, werdet Ihr durch einen B!i dao,a übereuzt (",, daß
ki ein Medium ist. wodurch flk viel Keld ersparen fSrner. De, selbe enthält
preise, Beschreibungen und Illustrationen oer voibwendigsten Wiaren sür die
Saison, welche zu Preisen abgegeben werden, die sör unsere ni den kini IMf'.fca
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Herpolsliciliicrmp
Weatriee.
Beatrice, den SS. September, 18LS.
Geehrte Redaktion!
Der Herbst ist eingekehrt, und hat da
durch seine Anwesenheit bestätigt.daß die
sersviorgen schonLis zu consta:iren war.
Zwar nicht dick genug, daßkatzen Schlilt
Ichuh aus demselben lausen konnten, aber
immerhin genug, um den hiesigen Toma-to-Züchtern
etwas ' Furcht einzuflößen.
Und w?l ich grade von dieser saftigen,
gesundheitsfördernden Frucht spreche, sei
eö mir erlaubt, zu bemerken, daß Emil
Lang seinen Agentennach dem Südosten
des Siastes geschickt, um auszuftnden, oh
genügende Aepsel dort vorHandel?, und,
wenn so, will er außer Gurken uch noch
eine große Quantität derselben einmachen,
sobald wie bie Tvmatoes ausgehen, Es
ist zwsr nicht nothwendig, doch mag es
einige Leser Ihrer geschätzten Zeitung
inleressucn, daß Tomakoes auf Deutsch
eigentlich Liebesäpfel heißen.
Wenn es nur bald regnen möchtet (Sie
s he der WetterCterk hat mich noch in
seinen Ba:in.) Falls nicht, herrscht die
Lesürchlurig ob, daß vieler Weizen, der
zuletzt gesät, nicht keimen und aufgehen
wird.
In politischen Kreisen Herrschthier 'du
Frage ob: An wen soll man sich wen
den, um dieWah.heit zu erfahren?" Ich
habe mich redlich bemüht, dieses Conuu
drum zu lösen, bin aber weiter von der
Enischeidung entfernt, als je zuvor. Man
ivirjt den jetzigen Coumu Beamten die
wiedernomiitirt sind, vor, daß ste nicht
nur erneu politischen .Ring' gebildet,
iondcrn auch uuler der Hand und theil
mele, gemogelt haben. Die hi'.stge
,.Criic," deren polllischeArtikel v"n Ge
neral lSolbz geichcicbcn sein sollen, be
hauptct unter Anderem, daß der gege
artige County-Schmeifter G. W. Mu
rei, der mir in Alle n cußer Politik, ste.s
ein guter Freund war, wahrend seiner
Amtszeit 713- Dlstreß Warrants"
ausgegeben snr Personal Steuern, sür
eben derielben, außer teuer ud Met.
lngeldcrn $1.25 emcasstrt, jedoch
dem Eounth nur SO Cents crebilirt ha
be, obglticb das Gsey vorschreibt, daß
er alle iolche innahmen eriiei beson
ders dazu bestimimen Buche eintragen
muß Das würde eine nette Summe
rgibc. Außerkem soll ur die Zln
tn von einem durchschnittlichen Depostt
von HZUOtt eingetragen, wahienv er im
Duichichiiiit 5t700 a Hand" hatie.
.a, würde eine Summe von ungesähi
t(tO dgcben. Seinem Geen - Kandi
dat I. Z. gränz, der au.z friiher.Schstz
meister war, und es jett wieder weiden
miil, hat sein Nachfolger Jacob Klein
oa, jugniß ausgesteüt, aß bei dr
eogü,ligen Abrechnung ach kein einzi-
ger tz.et fehlte. Und dazumals war
liany ei kii'g.'fteischler
K,publkaner, und Herr Kle n, wie Sie
wiss.n ein Popokat auSPrinzig.
ich fcrnde eine emelkung über
lein mche. habe ich zu meinem Bebau
c:n zr coustrtlreit, büß er die imifte
tioiil, U!i itcht jelien in seinem Geschäft
te :u fi iten ist. Hoffen wir. düft der
ue be-oädrte Frui0 bald wie?r seine
i'uie Weiu iheii wiedeur angen n özc!
Lei! mc oer letzten t5,lresvonJinz h
b ich in Ersah' ung gebracht, daß ine
er tle W i d niemals einen Vertreter
t,n Svpervisoren . Ruhe hatte. Kein
iwunder, daß die Republikaner ej he
stenS v.'lsacheit, ihrem Candidaten Sea
man die Nomination zu verschaffen. Er
würde .seinen Constituenten alle Ehre
machen.
Dak bis i?nt nocb kein solaenscbmerr
Unfall beim Müblendannn orsekammen
muh man dem Umstände zuschreiben, daß
jedes Kind seinen Schutzengel im Him
mel hat. Auf welche dreiste und hals
brecherische Art und Weise die Jungen
von iqwiminen, ruvern und fitclzen. geht
übet's Bohnenlicd Dieser Tage sil doch
inet über den 4)amm, dieItrömung des
Vsaster hielt ihn unter, und wäre es
nicht sür die zeitgemäße Hülfe eines be
sonnenen Mannes aewksen. wäre er n,
sehlbar ein Qpfer des Todes gewisen.
unv maa cn? raz oies icyreivc. mag er
schon wieder ein solches Wagestück unter--nehmen.
Auf der Eounty Ausstellung erhielt
K. SX. Randall lii erste Brämi kür die
Lansing Wagen, wegen ausgezeichneter
ari. .il t . e , t
uceu, ,c!NkrZii,ammenei)lNs,ozueryai
tes Material, . s. w. den Nest habe ich
vergessen. Nur habe ich bemerken hö
ren, daß ei? Dame nur vn dem ben
genannten einen Viiggy kaufen will, we
gen der Beliebtheit derselben, und auch,
weil, die Bedienung so anständig istlvide
Miller et al )
Jbr Abonnent John Clayes seierte
am Sonntag sein.'n ö?sten Geburtstag,
mzebcn von seiner Familie vi:len
greunden, und. nicht zu vergessen, dem
,, Beatrice Männercl!?k". Alle Anwe
senden müstrten sich bestens; Zu essen
war da in Hülle und Fülle; der Ge
sanavecein gab die schönsten Weisen zum
Besten; Gratulationen kamen Hagel
dicht, aber John hat nur einen Wunsch,
nämlich den: noch fernere 57 Jahre zu
lebe. Möge es ihm vergönnt sein!
Iield's Co. Hit ihr ÄckerbaugerLih
Geschäft und Kohlen, und was sonst noch
daran hängt nnd bimmelt, in das große,
von M. B Nickolls erbaute Geschäft.
o,ebäude, grade südlich vom R'ckct Store
verlangt. Das ist ein schöner Platz, und
enn ich nicht irre, wird Field diele Ge
legenheit zi feinen, Vortheil benutzen.
Ader eins thut mir w?h . , Wir wer
den dies Jzhr keinen Crn-Earnival ha
ben. Ein Bolksfcft im wahren Einne
des Wortes. Und arun nicht ? Well
manZieder Herren GefchäsIZl?ute nicht
den nöthig: ObuluS bergeben wollen,
um die lleruochwendigsttn Kosten n, be
striiien. Und meistens sind es diesem
pen, die von den vorherigen StuHi',,;.
teil bin meisten Vortheil gezogen, die stch
Ht so b fcbieden in ihre Vorhat zurück,
riehen. sZ'ist die alle Neidhammelei
und, sol!,ge 00s Geschleckt ')!dan,z be
Itetjt. wi'd tieh-i chronische Uebel jj a-ohl
"ch nickt beseitigt werden. Nun hat's
so lange rior üninem Tode die Gemalt,
herrickiist gih.ibt. während meiner kur
z-n Lcbenkz ,t ebenfalls; mag ste bann
doch ,m,er sonbestehen als ein? fttm
muiig dcu, fortschreitenden, als Genuq,
tbling be, Älllaasnrcnschen li'id a's Vof
wand e echten Neidhzmiriel. dr etuch
aus k.ine V'kmrndlszs, pgch. iann
mit ,
Ihrem ergebenen (Jorreipetnderfen,
"rii st ,fi fi h t.
OrraH Die ,icifu' prtü g0
hnt (c. Nichiid von Vyimg tlQVQ
übermittelt al? S.ilrag ::t b?m vend
für die Witt. dk Zherisss Hazen. wel
cher bei der eifoljZiing von Zugräubern
schössen wurde.
ST" ' . ; y p