Nebraska Staats-Anzeiger. (Lincoln, Nebraska) 1880-1901, October 20, 1898, Image 7

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' Die Jrrenpflege und die auf Hei
lang der K'rsnkheit hinaukgehendc Le
invlung dcr Geisteskranlen ist tmt
Errungenschaft der neueren Zeit. DaS
Mlerthum kannte charitative Anstal
kn im eigentlichen Sinne überhaupt
iriitjt. Das Mittelalter war reich da
init versehen, man braucht nur an Le
Prosenhäuser, d. h. Geistspitälcr. die
Institute zur Beherbergung rElen
en", d. h. dcr Fremden, zu iim'.i,
sowie an die vielen Alterstcrsor
ungshäuser, indessen kam man erst
in verhältnikmäßig, kurzer Zeit dazu,
für Irrsinnige besondere Anstalten zu
gründen, und erst in neuerer Z:it hat
man angefangen, die Störung der gei
stigen Kräfte als eine Krankheit, die
sich bei rationeller Behandlung viel
fach heilen läßt, zu betrachten, und da
rauf ist die noch jung, Wissenschaft
der Behandlung der Geisteskranken,
die Psychiatrie,' begründet. Gewisser
maßen ist diese auch eine Errungen
schuft der französischen Revolution,
indem der Pariser Arzt Pinel vom
Konvente die Erlaubniß erreichte, den
Irren in der Anstalt Bicetre bei Paris
die Ketten abzunehmen, und der Erste
wurde, welcher wissenschaftliche
, Grundsätze für die Behandlung der
J Irren aufstellte, die noch jetzt al
grundlegend anerkannt werden.
Die Errichtung von Jrrenansial
ten ist indeß bedeutend älter. Die äl
teste und cuf lange Zeit hinaus einzige
in Deutschland war die bereits 1872
eristircnde in Hamburg, dieTollkiste",
cista stolidorum", genannt. Ansckei
nend war die Anstalt in einem der
FestungSthürme untergebracht, von
denen, wie in anderen Städten, meh
rere als Gefängniß dienten, und cS
schemt, als ob sie auch meist den Cha
kter eines Gefängnisses gehabt hat.
Unter allen Umständen hatte sie le-
diglich den Zweck, Geisteskranke für die
Öffentlichkeit unschädlich zu machen.
Den gleichen Zweck verfolgten die spä
ter in anderen Städten deS Mittelal
ter gegründeten Spitäler für Jrrfin
nige oder die besonderen Abtheilun
gen, welche in Spitälern für sie einge
richtet waren. Nicht gemeinaesährli
che Irre behielt man im Hause oder
gab sie zur Pflege bei Anverwandten,
aber auch gefährliche Irre wurden
manchmal der Privatpflege oder den
Spitälern übergeben. Auch nur an
den Versuch, solche Unglückliche zu hei
lcn, dachte man nicht, wenigstens ii
davon nichts nachweisbar. Was man
bezweckte, war der Schutz anderer
Menschen vor ihnen, und darnach rich
tcte inan die Institute ein. Die Un
schädlichen ließ man frei umhergehen,
die übrigen wurden, wenn sie Fremde
' waren, über dieGrenze gebracht, wenn
sie eingebürgert, in oben erwähnter
Weise nothdürjtilz untergebracht oder
wohl gar den Gefängnissen übergeben, j
Y Taß fremde Irrsinnige über die
l Grenze der damals meist kleinen Ter- ,
ritoricn gebracht wurden, kam sehr '
bäufig vor, sonderbarer Weise ließ
man sie. obwohl sie unzurechnungs
sähig waren, manmal noch c5.ien Eid
oder Urfehde schwören, d. h. das Vcr
sprechen ablegen, bei schwerer Strafe
nicht wiederkehren zu wollen. Nicht
selten ist es auch, daß man GcisleZ
kranke für Thaten, die sie verübt hat
ten. z. B. Brandstiftung, strafte, als
wenn sie bei gesunden Sinnen seien,
sogar läkt sich von 1490 aus Frank
furt a. M. nachweisen, daß ein dazu
noch aussätziger Verrückter im Ge
sängniß gefoltert wurde. Irrsinnige
einzusperren und ihnen Fesseln an
zulegen, bedürfte es keiner besonderen
behördlichen Erlaubniß. Für dicJrr
sinnigen waren die Angehörigen ver
antwortlich, sowohl für deren Pflege,
als für den Schaden, den sie anrichte
ten. Namenilich aus letzterem Grunde
läßt sich leicht denken, daß die Angehö
rizen nach Möglichkeit sorgten, gc
meingefährliche Irre unschädlich zu
machen, sei eZ, daß sie diese gegen Te
Zahlung in Pflege gaben oder sie in
Gefängnisse sperren ließen oder
sÄließlich selber dafür sorgten, daß sie
weder sich noch anderen ein Leid thun
konnten. Nicht gar selten ist, daßArr ,
Zinnige in ein transportables Gesang
niß, eine Art Käsig, gesteckt wurden,
wie es auch wohl für Lerbrechcr zur
Anwendung kam. Uebcrhaupt war
die ganze Art und Weise, wie man mit
X Geisteskranken umzugehen pslcgte,
mehr oder minder unwürdig, so zB.
loenn man sie m Gcsangnißzellcn in
, ' Vrllckenbauten sperrte oder wenn man
ihnen die.AuWcht nach .allen Seiten
wrirTSuene, wert), van) 5rtiuictr
schlüge enNog. so daß sie nur tn
Himmel sehen konnten. EZ, batie
dies nicht seinen Grund dirin. daß
man hartherzig gezen LeiLende sein
wollte, sondern vielmehr darin, daß
man über die Kcistezkrankheiten all
qen,ein andere Auffassungen hatte, als
heute. Vielfach oder wodl zumeist salz
man in ihnen eine Stra'e Gottes,
manmal sogar Besessenheit, und den
davon befallenen Menschen fand man
nicht würdig, unter den anderen zu lc
den. Aber auch wenn man in ihm nur
den .Thoren' sah. so fiel es doch Nie
manden ein. zu dcnken.dah durch ärzt
Zick,e Einwirkung eine Heilung mög
lich sei. ebenso wenig eine Besserung
des Kranlheit'zustandcs. Trat eine
solche ein. so kam sie .von ungefähr',
und man ließ solche Irre wohl behufs ,
keobachwnz auf einige Tage frei.Be'
standen sie die Probe, war die Frei ;
lit dauernd, bis vielleick,t Nückfälle
eintraten. Daß jemals ein Arzt hin
zugezogen worden fei, findet man im
ganzen Mitielalter nirgends erwähnt.
Geisteskranke unter Vormundschaft
zu stellen, kommt erst, spät vor. Noch
1308 wird ein in Oppenheim wohnen
der Irrsinniger als Zins von einem
Hause zahlend, als als selbständig
und zu Ncchtslndlungen befugt, auf
feführi; erst um IM kserum scheint
ür Irre die Kuratel allgemeiner c e
worden zu sein. Man lieft jet häusig
in den Blättern Statistiken über die
Zunahme der Geisteskrankheiten trotz
aller Psychiatrie und Jrrenfürsorge;
ich will den Aufs'elungen nicht wider
sprechen, und es ist leicht einzusehen,
daß in unserer nervösen und alcohol
verseuchten Zeit die Keistesumnach
tung sich leichter einstellen kann, al
früher; aber die vielen Notizen, wel
che sich in fast allen mitteralterlichen
Stadtreckmungen über Irrsinnige sin
den. müssen doch die Ansicht festigen, !
daß auch damals die Geisteskrankheit
nicht fetten war. Man muß dabei er
wägen, daß nur der allcrkleinfte Theil
der Irrsinnigen die Behörde behelligte
oder zur Fürsorge veranlate. da es ei
ne JrnpNege ez officio nicht gab, und
r. rt t. r'-
um Die rumqen .qoren q icin
ehrbarer Railz kümmerte. ,
Ucbrigens muß man sich hüten,
wenn man in mittelalterlichen Bcrich
ten von Narrenhäusern" liest, sofort
an Irrenanstalten zu denken. Diese
treten schon im 13. Jahrhundert auf,
das älteste 1472 in der Stadt Nörd.
lingcn; aber das Wort hatte damals
eine andere Bedeutung als später. Im
Mittelalter gebrauchte man den AuL
druck Narrenhaus niemals für etwas
anderes, als für eine Art von polizeill
chen Gefängnissen. Es war nämlich
gebräuchlich, Nachtschwärmer, ZZuhe
störer und andere polizeilich auffällig
gewordene Leute in ein durchsichtiges
Gefängniß einzusperren, damit sie
dem Spotte des Pöbels preiszugeben
seien; diese Gesängnisse nannte man
Aarrenhäuser, weil die Leute in ihnen
genarrt, d. h. verspottet, zum Besten
gehabt werden sollten. Die Narren
Häuser waren auf besuchten öfsentli
chen Plätzen errichtete, aus eisernen
oder hölzernen Gittern gebaute oder
wenigstens vorne mit solchen versehe
ne Menschenkäfige. In Regensburg
dienten sie. wie Kriegs, Teutsches
Bürgerthum im Mittelalter", anführt,
zur Einsperrung von nächtlichen Ru
hcstörern jedes Standes; in Bayern
wurden sie 1630 für ebensolche Leute
und Gotteslästerer bestimmt; in
Schafshausen ließ der Rath 1527 ein
neues Narrcnhusli" bauen, aber dcr
Chronist, welcher soebrn von tollen
Ausschweifungen erzählt hat, berichtet,
es fei viel zu klein, und würde es viel
leicht auch sein, wenn man das ganze
Kaufhaus hinzugenommcn hätte. In
Nördlingcn brachte man Ehemänner,
welche sich vergangen hatten, bis zu ih
rer weiteren Bestrafung ins Narren
Haus". In Frankfurt sperrte man zur
Meßzeit lästig gewordene Bettler mas
senhaft ein, das Gleich geschah sicher
auch anderswo. Im Allgemeinen er
füllten also die Narrenhäuser" einen
ähnlichen Zweck wie die Pranger, dem
man als Knak, Knacks usw. in den vcr
schiedensten Orten begegnet. Im Mit
tclalter war die Oeffentlichkeit der Be
ftrafung bekanntlich viel ausgedehnter
als jetzt; man verfolgte damals jeden
falls die Absicht.Andere durch Borfüh
rung des abschreckenden Beispieles von
der Berübung ähnlicher Thaten abzu
halten. Ob dieser Zweck in den mei
sten Fällen erreicht wurde, mag dahin
gestellt bleiben, aber für manche lloer
miithige Lümmel oder rohe Gesellen
wäre es noch heutigen Tages wohl an-
gebracht, daß sie ins Narrenhaus
oder an den Knacks" kämen.
Originelle Vögel.
Einen merkwürdigen Kolkraben bt
faß der Naturforscher Pietruwsky.
Der Vogel hatte einmal zufällig auf
mehrere Tage eine Elster zur Gesell
schaft in den Käfig bekommen, seit
dem zeigte er eine merkwürdige Vor
liebe für diese bunten Schwätzerinnen.
Als sich im nächsten Winter mehrere
Elstern in der Nähe seiner Wohnung
niederließen, begann er förmlich Jagd
darauf zu machen. Sobald der War
ter ihn Ijeranslicß, fing er sich eine
Elster, hielt sie mit den Klauen auf
dem Boden fest und schrie, bis sein
Wärter erschien. Ließ dieser nun die
Gefangene frei, so ging Jacob" un
ausgefetzt weiter auf die Elsternjagd
und wiederholte das Spiel stets von
Neuem. Erst wenn man ihm die Beu
te in den Käfig setzte, spazirte er frei
willig hinein und unterhielt sich mit
der neuen Genossin. Aehnlich betrug
sich ein Papagei von dem Wood berich
tet. Im Garten seines Besitzes befan
den sich mehrere Nosenbüsche, in de
nen ein Finkcüpärchen nistete. Die
Bewohner d?s Hauses streuten den
Thierchen öfter Futter, und dieses
hatte sich Polly". der Papagei, gc
merkt. Sobald er seinen Käfig ver
lassen durfte, flog er gleichfalls in
den Nosenhain und trug den v,r : :i
Finken ganze Schnäbel voll von s
nein Futter zu. Die Kleinen nah
men die neue Pflegemutter dankbar
auf: die alten abcr flogen vor dem
grofzen Vogel erschreckt von danncn.
Icht war Polly" überhaupt nicht
inehr in den Käsig zurückzubringen.
Ä?, blieb, imjZnsnbain .imd zo die
cnraj Vfxt exT)tno iri?kn ly.nr
ki fitoß. Keine Mutter sonnte die
Jungen sgrotälZiger pflezen und
füttern als sie. Ali die Keinen Mggc
waren, faßen sie oft aus stets und
Rücken ihrer Stiefmama und ließe
sich von dieser durch Hcf und Garte
spazieren tragen.
Student : Hören Sie einmal. Ih
re Gekörlappen sind aber wahrhaziiq
bald so groß, wie die nrewes Phyla."
Handelsmann : .Nun. wissen Se.
Herr Student, ich geb, schon z, djj
meine Ohren für einen Menschen yi
groß sind ; aber Sie werden verzc'n.
d?e Ihrigen sind aber auch für eine
esel zu klein.'
Qumcn-iPtlfd es.
0
maha Brewirag JLss'n
Zur Zeit des cü:ii Fritz
wurden (wie dies ja nock heute de
Fall) alle königlichen Dienstsachen etc,
portofrei befördert und trugen auf
dem Eouvert die Bemerlung: Herr
schaftliche Dienstsache."
Außerdem war damals noch einß
königliche Observanz, daß der Fami
lie. welcher dcr siebente Junge geboren
wurde, aus einem besonderen tönigli
chen Fonds eine Gcldprämi? aubge
zahlt wurde.
Ein Dorsschu'meister wurde Bater
eines siebenten Jungen und meldete
dies Ercigniß natürlich sofort dem
König. Da er aber das damals ziem
lich theure Briefporto nicht bezahlen
konnte, half er sich so, daß er auf da
Eouvert getrost den Vermerk setzte:
Herrschaftliche Sieben - jungen
Dienst - Sache'. und die Post bcfor
derte den Brief mit anerkennenswer
ther Coukanz denn auch richtig porto
frei.
Schone Aussicht.
Ein Handlungsrcisender kommt zu
einem seiner Kunden, Herrn Aein
beerl, der gerade daran war, seinen I
Hund durchzuprügeln. Als Herr
Weinbeerl den Nei senden gewahr ;
wird, fagt er: Gedulden Sie fica ei ,
nen Augenblick. Eins nach dem Au ,
dern."
Darum.
Fräulein bilden sich für die Oper
aus ?" Vorläufig, meine Mama
hat aber gesagt, wenn ich inzwischen
auf eine andere Weis? zu einem Mann
komm', so wär's ihr lieber."
Fassungsvermögen.
Ein Dieb wurde im Zuchthause vom
Revisor befragt, weshalb er hier sei.
Der sehr gebildete Dieb antwortete:
Ich bin hier, weil mich Mutter Natu
mit einem zu sehr um sich greifenden
Fassungsvermögen ausgestattet hat." ,
Aufklärung.
Ein Bewohner in Neuschatel hatt
eine sehr störrische Gattin. Diese frag
te ihn einst, was die Oppositionspar,
tei in England eigentlich sei, wovon
die Zeitungen so häufig sprächen?
Es ist eben das, was Du in der,
HauZl)altung bist!" erwiderte er lako,
nisch.
Selbsturtheil.
Ein sehr geduldiger Mann.dem seint
Frau immer widersprach, sagte einst,
als dies wieder geschah, zu ihr: Nun,
laß es gut sein, mein Stxnb, ich weitz
doch, daß ich ein gutes Weib habe.".
Den Teufel hast Du!" rief die Frau '
in der Hitze.
Er fühlt sich getroffen.
Herr an der Tafel in feinem Trink
spruch): Also meine Damen, trinke
wir auf das Wohl dessen, mas Sie lic
den!" Lieutenant sich zum Nednek
verneigend): Danke schön!"
Der wüthende Hund.
Jakob, mir scheint Dein Karo ift :
wüthend, er mag kein Wasser saufend j
Höre, Hans, wenn das ein sich?reZ !
Zeichen ist, dann bist Du der wüthenst
unv, oen eö gibt.
' . !
Auch ein Steuergrund.
Steuerzahler : Es ist doch eigen!
lich zu viel verlangt, daß ick von mei
ner Wohnung in der Willenstraße bis
hierher kommen muß, um meint
Steuern zu zahlen. Jedesmal muß
ich eine Droschke nehmen !" Steu
erbeamter : Was ? Droschke ? Rom
men Sie eine Stufe höher !"
Das Höchste in der Sparsamkeit. '
Ein Böttcher, der in einem Dorf
wohnte, beklagte sich eines Tages bil
ter über die große Sparsamkeit der
Dorfbewohner, die immer nur ihre al
ten Sachen ausbessern ließen und
nichts Neues gebrauchten. Es geht
am Ende soweit," sagte er, daß s!
mir ihre alten Spundlöcher bringe:
und wollen neue Fässer daraus ge
macht haben."
', : Berechtigter Zweifel. ' " 1
Dienstmädchen (beim Konditor) :
Die gnädige F,u laßt Ihnen ,a-
en: die Kuchen schmeckten neulich nicht
o gut wie sonst." Konditor: Thut !
mir unendlich leiv, aber ich stecke leSkr
nicht in jedem Kuchen." Dienstmäd
chen : Ja glauben Sie denn, daß sie
dann wirklich besser schmecken wür
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(5ine Sammlung' der besten deu''cher'
nd kneIischn N!ona: und Vo',k.Uieder
mit Muük V'glciiunq.
Dieses Buch enthalt 20) deuts,h und
qlikch ÄotU, Mw, Ssld'stcu,.
trinfi, Wander', Cprni-, 0)'iÜ!cha!rj
nd National Wieder und wird im E:
elnJerk!f nicht unter 60 llcntl abj
geben.
Die Zucklins
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das b'merk,-nsvi-rlb'ste unter a'l'n, der
F?dcr rieft Herrn Cpie Ncod entflamme,
de, piachxgl'n Vü Kern. besitz! de B,r
w,edcrh,l:e- s?r,,sät!,flsr :) oijionf
seitens des !ci 'ni. i'er e'ivüs Um
(yt ali einem Jahr ist das i:ch eut
finndci:, des;,.' Bläüer Ü, hnrokirrichilde
urgn niiMi e im, die wir in ihrer Siti
bcüS:h:h'il (iii unRcicjä.niUJ) H.Ulin..
denn Wahrkzei! ist beehrn deS RsniaaZ.
frt'X Re,,d bat sein innklstcS f ir.i. inben
in iiefftn Buch niedeizelegt inid spiicht
si,k d!e.be;iif,.!ch n:e folgt aht : ,Ich
bifcniif nuine 35 n liebe für diese emf
bm. humorvellr-n nid kigerthömlsche
Beeusäe. Sie ilud urgekünst I! und
rraljv. jedoch im Vc, schwinden befristen,
folglich wird uns eine naturzetrene ch'l:
derunz ihres Weseus zur heilizenPsticht.-
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E wäre nutzlos zu leugnen, daiz die
Handleiekiu.st rasch ans dem Stadirm
der Mode und deS Dilettainiszius her
auFwäcbst, und wenn ach och nicht als
Wissenschaft im st, eng' n Ainne des Wor
tes aiierkanrt, so h,,t sie dich di. Auf?
mkiksamkeit uzistoegiciiger und geduldeter
!'eule in Ämersa ,nd Europa .auf sich
ßelenkk, milchen Kaltenafschlayeii,
Hellsehen. (.Gedankenlesen usw einersit
und der Haudleseknnst andere, s?i!K n:acht
das ?Ludlik,iin nur wzniz Unterschied u?b
cS vcrnrlhtilt sie alle unker der verZchtli
chen Gcsammtbezeichnung : Wihisoge
kunst Zur Beitheidiuna der Hindlese
kaust qi-ben wir nun zuerst dir gzr,z k'
stimmte Erklärung ad, daß sie bs!
kein? Form tu Wahrsageknnst ist;
ist vielmehr in geradem Gegensatz da
a!S daZ Studium der .äutzeren' Fo
u:,d Zacken der and Kenn;eieh
deS inneren Menschen,' zu desiiucren.
?!Vrks?en'ZZtnderk'r:g.
Wir ersuchen jene unserer Aboneti,,
klche iky.x Wodnsrt wechseln, unS dr
den in Äcuitt'iit? zu setzen, damt wir d
ress,'N!-,'lenderl!:z recht-ei:ig bcisrgeu
köiüikn, fa d-,st in der Zusend!:. bet
LlatteZ seine törunq eintritt. Gleich
;?i!iz mit der neuen Adresse szllie ach
c:ngrg:'ben erden, wohin der betreffend
n&.v.ncui bisher die Zeitaüg geschickt er
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1) V'"r Dr. Äsi!!e (2'3 llim
Hi'.rck) hat in I, iii'-n priickt.g kinzericht
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ciibriii'i.-rt lasten. ioe iclrbt sein Sah...
r.;t, weülich von C!,ic,i,-o bent. 91 rt
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