Nebraska Staats-Anzeiger. (Lincoln, Nebraska) 1880-1901, October 20, 1898, Image 6

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,gründt 1880.
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Lincoln, Nev.
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Kai,: und Irj'lcolle 5timrnc cir.c
Stiminr, die cbcntall au der rust
eines 'Jlicjcn IMü femmen fenntn,
sagte: .Tu ti''i .'öcntij Tc.sqljcrtn.
der in Sdcnandciii) de:i genfer deo
Tircltcr-3 Beyle au den .finden der
'Sdjctflcii Iqrcitei'"
.04) bin co."
,'2o fei mir ivill fo;:;:uca ; ich habe
?ich erivarlet. ?kiia!,uc, Du wirst
dafür folgen, daß uns Niemand siört
hörst Tu, Nieinand wa es auch sei."
Mit einer gebieterischen Hand'
bewegnnz lriükie ei dem ioutm;dt(c
ga!en, sich y, entfernen, und beutele
dann mit einer zueilen heberte uuf
einen 2tuI)I, wahrend er selbst an dem
Tisch inmitten des Znuuierö flehen
tliel'.
.Tu kennst mich nicht?"
.Nein. Aber ich glaube zu euathcn,
zu wem man mich gesichrt hat."
,2o acc e5."
Ich Halle 2ic für den pemisyl
vanischcn taatsdelegaten der Hiber
itier. tlivaö irie ein irtuiische? l'iichclu
zuckle um den energischen Aund des
verwachsenen, .ist Tu ein Hiber
vier? Och glaube. Tu seiest ein Äolly
!?.l'aguiic."
Tie ivrage brachte Tcughcrty ein
wenig in Verwirrung.
2o ist niclil jeder Molly Maguirc
zuch ein Hibcrnicr?" gab er au?-
weichend zurück. Man Hai mich bis
jetzt nicht anders gelehrt, als daß wir
alle Glieder jenes alten und ehrwür
digen irischen Ordens seien."
Lines Ordens von Feiglingen, die
nicht den Muth haben, sich offen zu
uns zu bekennen und unsere Lache zu
der ihrige zu machen. Thäten sie es.
so gehörte uns heute Amerika. Mag
sich die sininpfsitinige Menge in ihrer
anerzogenen Pieiät für v,s Neberlie
fcrte immerhin an den alten Namen
klammern ! '-Wir, die wir uns über den
blöden Haufen erheben, haben dazu
wahrlich keinen iy.;mb. Oecr tat? ich
mich in Dir getäuscht? Bist Tu auch
einer von denen, die sich aus der einen
Knechtschaft nur l?reiszett sönnen, um
blindlings in die audere zu taumeln?"
Mein 2io verbietet mir, aus
solche Frage zu antworten. Und sie
erscheint mir überdies seltsam genug
aus dem Munde eines Manne?, der
berufen ift, über di? strenge Befolgung
der Ordcnögejetze zu wachen."
.äjzt sich die grosze Masse denn
anders als durch eiserne Disziplin
regieren? Sie ist noch nicht tcif für
die Freiheit, und ohne den Zwang
unserer Ordcnsgcset)5 würden diese
Tummköpfe längst aufgehört haben,
an ihrem (Glücke zu arbeiten. Aber was
für sie gilt, gilt nicht auch für uns.
Wer eine große Bewegung leiten will,
muß vor Allem selbst ein freier Mann
sein. Äohl bin ich dem Nauicn nach
nur der fcnnshlvanische Staatsdclcgat
der Hibernier, wie Tn es richtig er
rathen hast, und nach der Verfassung
des Bundes abhängig von den Bc
schlüsselt der obersten Veitcr. Aber an
dein Tage, wo sie es wagen würden,
mir mit einem Beschluß zu kommen,
der meinen eigenen Äünschcn und Ab
sichten nicht entspricht, würde ich undc
denklich auch daö letzte äußere Band zcr
reißen,, das die Molly Maguires noch
mit dieser Gesellschaft von Schwache
lingcn und Ordnungsphilister!! ver
knüpft. Ich bin stark genug, es zu
thun, denn ich allein habe die Frei
heitsbcwcguug in Pennsylvania! ge
schaffen, in meiner Haud laufen alle
Fäden zusammen ich bin der unum
schränkte Herrscher in meinem Reiche
und erkenne über mir keinen an kci
ncn, welchen Namen er auch immer
tragen möge."
Seine Worte klangen wie fernhin
rollender Donner. Er war impomrend
trolz seiner Zwerggestalt. Aber was
in seinen Augen sprühte und flackerte,
war doch vielleicht noch etwas Anderes,
als die leidenschaftliche Begeisterung
des Fanatikers. Es war vielleicht scheu
die auszüngelnde Glulh des Wahn
sinnS, und besser als bisher begriff
Dougherly nun, weshalb das Bc
freiungswcrk der Molly Maguires durch
so viel vergossenes Menschenblut gc
kennzeichnet war.
Wenn Sie der Urheber der Bc
wcgung sind, in deren Dienst auch ich
meine geringe Kraft gestellt habe,"
sagte er, so ist Ihnen wahrlich schon
Großes gelungen. Führen Sie das
Werk zu Ende, und die ganze irische
Nation wird Sie als ihren Helden
und Befreier feiern."
Ich werde es zu Ende führen. Aber
warum nennst Tu mich Sie? Sind
wir denn nicht Brüder?"
Und Dein Name? Wie soll ich
Dich anreden, wenn ich ihn nicht
kenne?"
Frank O'Brien. Noch ist 'cr ein
Geheimniß, ein dunkler, unbekannter
Name ein Nichts. Aber es gab eine
Zeit, da auch der Name Bonaparte
nicht mehr war als das. Eine winzige
Spanne nur, und die Welt erzitterte
bei seinem Klang."
Er strich sich das Haar aus der
Stirn und sagte dann in einem ver
änderten Ton, mit einem Auslug von
Hcilerkcil, die ihm indessen seltsam
genug zu Gesicht stand: Man erzählt
mir. Tu hallest den Stein der Weisen
gesunden und könntest die Millionen
aus der Erde stampfen. Wenn es sich
so verhält, hat uns der Himmel in
Dir den Mann geschickt, dessen wir
eben jetzt am dringendsten bedürfen.
Denn unsere Kassen sind leer, und ich
brauche Geld, viel Geld, um auch den
letzten Entscheidungskampf gegen unsere
Unterdrücker siegreich durchzuführen.
Äannst Tn es mir verschaffen?"
Wenn man mir Zeit läßt, mich mit
meinen Freunden in Verbindung zu
setzen, und wenn die von ihnen aus
gegebenen Banknoten genügen ja."
,;ta eczir.'. ras e cninifit.
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-ach?crs!z::di,'.e. denen ich icmr ,y. ':n
rollanieu ;ur 'l'iüiung udaqad, ri
lläilcu sie i .u e il, und hr vierte ti'i
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machen !
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werken."
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t:eu:;it eidienfehlcr, der
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rr.:.'. ".'il-ei man theilte mii
du-r nüil: noJi t.jii'.uit
. Tie 5iii.fe, die i:t tUi-,
riet S'JeJieü ?.ui sein werden, sollen
ohne .Ii'M in::.
.Gut! v;i eura:e also binnen
heute und einem Monat luindciitause!:I
Tvtlaie reu ?,r zu erhallen. Weiden
Deine ieuude. deren Namen Tu
nicht enüc wiliii. eine Gegenleistung
dasnr rcr:an.ieii?"
Och leibst knüpfe die Eksüllnnq
Deine? Wunsches an eine Bedingung."
Auf der gewaltigen Stirn de? tflei
neu zeigte i:ch eine Falte. Och Vlleee
mir von eiueni Mally Maguire ktine
Bedingn!, gen luachen zu lassen. Henry
Deugherir,
,5aae eo dmen, die Deine Be
fehlen blindlings gehorchen müssen.
Ich bin ein freier Mann, und ich diene
der Sache nicht Dir.
Die sprühenden Augen wandten sich
ihm zu, als ob sie Um versengen woll'
ten. Aber O'Biien konnte noch nicht
vergessen haben, waS er selbst erst vor
wenigen Minuteiiigesprochen, und io
bezwäng er seinen aufflammenden Un
willen.
,'afz hören!"
Och kenne die Stimmung unter den
Molly Maguires wahrscheinlich besser
als Du, denn ich fcabe ja Gelegenheil,
mich Tag für Tag unter ihnen zu be
wegen. Und ich weiß, daß ,der ni!
einer gefahl lichen Unzufriedenheit in
den Gruppen umgebt ein Geist, der
vor Allem gebannt werde muß, elie
neue entscheidende Thäte geplant wer
den können."
.Davon he,! man mir bisher nichts
gesagt. Was für ein Geist der Unzu
friedenheit ist das, und wodmch wuiee
er heraufbeschworen?"
Dadurch, d,ß seit langem Niemand
mehr für geleistete Dienste die Be
lohnung erhallen hat. ans die er s,ch
Hoffnung gemacht. Männer, die für
den Olden unbedenklich ihreben auf'?
Spiel setzten, müssen Noth leiden und
ihre Zünder bungein scheu. Man fängt
an zu glauben, daß die Leitung des
Ordens entweder nicht die Mach! oder
nicht den Willen bat, ihren Pflichten
gegen den Einzelnen nachzuloiumen.
Tu aber solltest die eine Vermuthung
so wenig aufkommen lassen, als die
andere."
Ah, diese Bestien!-, knirschte
O'Brien. Also nur um Geld wollen
sie thun, was sie für ihre und ihrer
Kinder Freiheit mit freudigem Herzen
thun sollten nur um schuöoes, ver
ruchtes Geld ! "
ES ist nun einmal nicht anders,
O'Brien. Und wir können nicht über
Nacht aus jedem unserer andsleute
einen Helden machen. Man hat das
System der Belohnungen für hervor
ragende Thaten einmal eingeführt, uns
ich meine, daß es zu früh isl, es auf
zugeben. Denn es ist ein gutes
System, das uns sicherer als jede?
andere willige Werkzeuge schafft, wenn
wir ihrer bedürfen."
Sei eö denn!. Bringe mir Geld,
und ich werde eS an Bezahlung für die
Bestien, die darnach verlangen, nicht
fehlen lassen."
Auch für diejenigen nicht, in deren
Schuld sich der Orden gewissermaßen
bereits befindet nicht wahr? Tie Be
geisterung für unsere große Sache wird
überall von Neuem in hellen Flammen
I auflodern, wenn wir die Murrenden
zum schweigen gebracht und die Unzii
fiiedenen beschämt haben. Mein Bor
schlag ist, daß.wir von den Borslehetn
der Gruppen ein genaues Berzcichniß
aller derer ausstellen lassen, die sich
besondere Verdienste um den Otdcn
erworben haben, sei es, indem sie das
Urtheil an einem unserer Feinde voll
streckten, sei es, indem sie durch die
Zerstörung feindlichen Eigenlhurnö
Furcht und Schrecken verbreilcten.
Damit erfahren wir zugleich, welches
die Männer sind, auf die wir uns im
Nothfalle verlassen dürfen, und ich
sollte meinen, eine solche Vifle müßte
für bei! Leiter des Ordens von nnschätz
darein Werthe sein."
Der Gedanke ist gut," sagte
O'Brien nach kurzein Uebcrlegeu.
Ich habe mich bisher immer nur um
die Thaten, nicht um die Thäter ge
kümmert. Aber ich sehe ein, daß Du
Recht hast. Und ich nehme Deine Bc
dingung an, vorausgesetzt, daß Du
selbst jene Verzeichnisse beschaffst."
Gib mir eine Schrift, die mich bei
den Gruppenvorslchcrn legiiimirl, und
ich werde von einer zur anderen reisen,
um die Namen derer festzust:llen, die
wir belohnen müssen. In einigen
Wochen kann es gelhan sein."
Es soll geschehen. Und wenn Dn
diese Arbeit verrichtet hast, wirst Du
als mein Gehilfe bci mir bleiben.
Vielleicht werde ich Dich eines Tages
auch zum Bertrauten der großen Pläne
machen, die in meinein Kopfe ihrer
Verwirklichung enlgegenrcifcn jener
Plane, die bestimmt sind, die Neue
Welt in ihren Grundfesten zu erschül
lern. Man klopft das ist Tvnahuc.
Hast Du mir sonst noch etwas zu
sagen?"
Nichts, als daß mich Dein Ver
trauen stolz macht, 'Frank O'Brien.
Sei gewiß, ich werde i der Stunde
der Entscheidung nicht fehlen."
Genug denn für jetzt! Und was
zwischen uns gesprochen werden isl.
wird keiner von den Anderen erfahren."
Keiner mein Woit darauf."
So offne und sage Tonahne, die
Kouvenlion mc'ge ihre Sitzung begin
nen. Ich werde erscheinen, nachdem
ich das Schriftstück für Dich ausgesetzt
habe. Geh!"
Wieder winkle er mit der Majestät
eines geborenen Fürsten; aber als
Henry Dougherly die Thür de Zini
mers hinter sich zuzog, sah er, daß
O'Brien schwer und mühsam athmend
ans einem Stuhl zusammengesunken
war wie ein hilfloses Kind, und daß
heiße, sieberroihe Flecken auf seinen
Wangen brannten. Dieser armselige,
u::& z :;.
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n.:'.e:.l zerz:,--!
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M.i'.iuiieii cittt eiut'umiiu.i .zum Stire
t.ir reis SitmwUH countu env.i!lt wei
den ii o i und uiidiuut jeiue Nundreiie
duirtj den Mi: endisiiilt angetreten
I: a u . . Der lia.vfelilutigetnief des
Staa'odeiegate:, hatte i' 1.1 bei den
!r::ppen?orst,ind-,':i die reipektvolisie
'.iu!ue.!,me ve:ich.:ll. i:i:d mit groser
Bereilwilligieil ra: man überall auf
seine Wünsche eingegangen, sobald man
enahreu hatte, "baß es sich um die Ver
theilnng reu Btlcl; innigen an verdienst
volle Moll:, Maguires bandeln sollte.
0 schleunigst einbeiuseuen Sitzun
gen waren die Namen derer festgestellt
werden, die auf solche Belohnung Au
spruch erheben dursten, und da Dcngl,
erly daraus bcstznden Halle, daß die
von ilmen verrichtete Thaten mit An
gäbe aller Einzelheiten und begleiten
den Umstände in den Visteil veizeicliuel
würde, so hatte er innerhalb dieier
kuizen Zeit bereits ein sehr umsang
reiche? und für seine Zweeke außeiü
wcrthvollez Material zujmmenbri:',
gcn können.
Der Abrede gemäß hatte er eine uv.
ihm s.lbsl gen,umene Abschrift jener
Giften sogleich an O'Brieü abgeschickt !
die von der Hand der einzelnen Sehe
icire heinihrendeu und von den Vor
slcherii beglaubigten Originale tu t
hatte er dem Polizcikapitän Gowen
eingehändigt, mit dein er zweimal an
vorher vereinbarten Platzen zusammen
getroffen war.
Oe'tzt hatte er nur noch einen kleinen
Theil deö Minengebietes, die Gegend
um Franton und Tamagua, zu bereifen,
und er würde damil Verlauf einer
wcilcrcn Woche zu Ende gekemmtn
sein, wenn ihn nicht ein uiivorhergefebe
ncr ZwischenfaN genöthigt hätte, sich
am zehnten Tage nach Piltton .zu be
geben, einer kleinen, rorwiegend von
Miueuai beilern bewohnten Stadt, die
den Endpunkt der von Palcville über
Mahanoy Eily führenden Eisenbahn
liine bildet.
Ter Anlaß dazu war ein Brief
Tatfys, der ihm in Easlon durch den
Vorstand der dortigen Gruppe übet
geben worden war, und den er nicht
unberücksichtigt lassen durste, da er bei
der Vorsicht der Abjenderin seinen
Empfang nicht hätte leugnen können.
Das Schreiben lautete :
Geliebter! Ein Freund, der bci
uns eintraf, hat mir verrathen, daß
Tn gestern in Hazleton gewesen bist
und die Absicht ausgesprochen hast,
nach Easlon zu gehen. Ich schicke bieten
Brief deshalb durch einen sicheren
Boten dorthin und bin gewiß, daß er
richtig in Deine Hände gelangt. Ich
muß Dir schreiben und muß Dich an
einem der nächsten Tage sprechen,
wenn mich nicht diese schreckliche kluge
wischest noch ganz uns den Verstand
bringen soll.
Seit einer Woche schon bin ich aus
Philadelphia zurück. Es duldete mich
dort nicht länger, obwohl ich mir vor
genommen hatte, nicht früher zurüek
zukehren, als bis Du mich rufen wiir
best. Denn ich war thöricht genug,
mich durch Dein Benehmen gekränkt
zu fühlen Du weißt wohl, was ich
meine. Doch eS ist ja unmöglich, daß
ich mich in Deinen Empfindungen so
ganz getäuscht haben sollte Deine
Augen und der Trnck Teiner Hand
können nicht gelogen haben. Nur um
der Anderen willen hattest Tu Dich an
jenem Abend bezwungen, nur um nicht
den Verdacht auskommen zn lassen, al
wären wir schon vorher im Einverständ
nis; gewesen, uud es hätte des armen
Kerrigan Tod darum in Deinen W:in
scheu gelegen.
Habe ich mit dieser Erklärung das
Rechte getroffen, so hast Tu nur klug
und rücksichtsvoll gehandelt klüger
alö ich in meiner überfchwänglichen
Herzensfreude über Teiüe glückliche
Wiederkehr. Und ich halte vielmehr
Ursache gehabt, Dir dankbar zu sein,
als Dir zu zürnen.
Wie ich das einmal erkannt hatte,
litt eS mich nicht eine Stunde langer
in Philadelphia. Ich rille nach Potts
vUle zurück und war zum Tode er
schlacken, als ich von meinem Vater
vernehmen mußte, daß Du fort seiest,
und als Niemand mir sagen konnte,
wohin Du gegangen. Nun zweifelte
ich nicht mehr, daß c3 der Zorn über
meine kindische Flucht gewesen war,
der Dich vertrieb. Nun beschwöre ich
Tich bei Allem. waS Tir theuer ist,
mir eine Zusammenkunft zu gewähren,
damit ich endlich volle Gewißheit Über
mein Schicksal erhalte. Ich finde
leicht einen Vorwand, am Freilag die
ser Woche nach Pitlölon zu fahren,
und wenn Tu Tich in Easton aufhältst,
sind eS für Tich nur wenige Meilen
bis dahin. Icffe Major, der ein Hotel
in Pillston halt, ist meinem Vater be
freundet, und ich bin öfter in feinem,
Hanse gewesen. Bei ihm wollen wir
uns treffen. Ich erwarte keine Ant
wort, denn es dürste ja keine ab.
schlagige sein, wenn Du mich nicht der
Verzweiflung überliefern willst, und
so bleibe ich in sehnlicher Erwartung
des Wiedersehens Deine bis in den
Ted getreue Tai sy."
Der Br'ef war nicht darnach ange
than, Dougherly mit Freude zu erfül
len, denn er sah voraus, daß die Aus
einandersetzung mit Daisy eine sehr
peinliche weiden winde. Aber es wäre
ihm zugleich als eine Feigheit und lo
eine Un'lugheit ajchicncii, sich ihr zu
entziehen, und so war er schon am
Donnerstag Abend in Pittslen ringe
treffe, um in OMe Majors Holet,
einem kleinen, an!li',digcn Vogirliaufe,
Ouartier zu nelnue und die Ankunft
des jungen Mädchens zu erwarten.
Da er ich nicht gejlimmt fühlte, in
eine der wnsten Branulweinschänlen
einzutreten, die d.'u wenig verwohnten
Bürgern ven Püriern eile anderen
Erholung- und Vrj:i!!qi:iigsiättei: er
setzen müssen, schuirne er a:'i
!
Gerathene,!,! d!
jchmittzi,:en
'.raei, Ce-J Vü.. i" f et
cut'laut, ken er ,:: d.i N.i!
let'cö oeie:.::.::,
C'.: V.:i:;r:e. .!.' . ; .; '
ier, r,y.:: zn !,
Was ,'ilt'e- de::.! de," ':.','! ' :
einen elt.'.I M.:.::i i:i :::..::
tracht, d.r ich eben t..: K:-.,:. :
löste und cs a:i!.!;:i :;:::d ):- c.ii.z
hatte, i:gend wo'.,, ". !,::.:.:.:..
Haben sie einen u ngedrael
Nein. Ein i:üii es Machen ist
krank eder e!!:!inae!,lig znsai.imenae'eio
chen, und ich will lauten, eine:! Te!;e;
oder wenigstens ein p.ur Franertzimmer
herbeizuschaffen, denn eö wcii; sKi;
inand rech!, was er mit ihr auf.; )r.
soll."
Nun wrr Dougheil,, Theilnahme
doch gewec'.t, und ei schob bei Seite,
toas ihm bis letzt noch den Anblick d;r
Szene versperrt hatte. Er sah eine
schlanke Miidchen.-f!ult, die nur den
Stufen einer Haustieppe nietet.iejd::
ken war, und die ein meitfchensieltüd
licher Arbeiter soeben de,dur:l! uiV
Veben zitrückzurufcn suchte, das; er ihre
Schlafen mit einigen Zropsen ans sei
er Biauutweinfiafche benetzte, fit:.
entzog ihm der Mann den Autlief ihres
Gesiiiitetf, aber in ihrer ganzen fein
gliedeiigen Figur lind vor Allem in
der Faite ihres prächtigen, in dickin
geldig schimmernden Flechte ange
steckten Haares war etwas, das r.iv.a
erty wie mit ei fernen Krallen in 0
Herz griff, und das für einen Mcnicnt
seinen Atbem stocke machte.
Er stürzte zu der Ohnmächtigen hin.
und da lang es sich wie ein Aui,chrei
l'alb des Schreckens und lale, des
Jubels von seinen Vippen: Mand!
O mein Gott Maud! Mein snßeö.
geliebtes Mädchen!"
Und was alle gutgemeinten Be
mühungen ihrer ungeschickten Heiser
nicht vermocht halte, der langverniißto
und hcißersehnte Klang seiner Stiium.'
brachte eö wie durch ei Wunder zn
Stande. Die Lider der Ohnmiichtige',
begannen zu zittern, und eine -Sekunde
später sah sie air? großen, en't.r.:;ii e:i
Augen um sich, ohne schleich b-e
Situation zu begreifen, in d.r sie sich
da befeind.
Maud! mein Viel)! Ja bis, Tu n
denn auch wirklich? Wenn Tu inich
erkennst, so sage mir, was ist Dir ee
schehen?" Sie bückte in das zärtliche Manne'.
anllitz empor, das sich über sie her.b
geneigt hatte. Die wohlbeiannle,
weiche Stimme hatte ein dunüeS Er
rothen in ihre Wangen geinct, aber
die veränderte Farbe des Haares :l
der wilde reibe a:t verhindeite sie,
ihn sogleich zu erkennen.
Es ist ein Traum," flüsterte sie.
Und dann suchte sie sich trcv i!:rer
Schwäche mit einer energischen Be
weguug aus dem umschlingenden Man--nerarm
zu befreien.
Ter aber hielt sie fest, und nun
rauttle er ihr mil heißem Athem iu's
Ohr: Nein, Maud, es ist kein
Traum. Ich bin es Mcraan. Und
Du bist sicher und geborgen unter mei
nem Schutz."
Weit öffneten sich ihre Auaeu, die
noch großer und glänzender erschienen
in dem schmal und blaß gewordenen
Gesicht. Tu Tu! Ach. wie glücklich
ich bin Tu mein Geliebter!"
Wie fichtst Du Dich, Mar.tr" fragte
er lcife. Ist Dir setzt besser, und
glaubst Tu Tich stark genug, um auf
zustehen und mit meiner llutcistützung
eine kurze Strecke zn gehen?"
Jcnk erst kam fie wieder zu der vel
len Erkenntniß ihrer Lage, und das
Blut strömte ihr auf's Neue in'ö Gc
sicht bei dem Anblick so viclcr Manna
in schmutzigen Arbeitcranzüe.cn, die fie
mit neugierigen Mienen umdrängten.
0 Morgan, mir ist ganz wohl.
Fiiltre mich hinweg von hier schnell i"
Sie halte sich rasch erheben wollen,
aber sie wäre doch außer Staude ge
wesen, sich aufrecht zu halten, wenn
sein starker Arm sie nicht umsaßt und
gestützt hätte.
Und wohin darf ich Tich bringen?"
fragte er. Sicherlich bist Tu hier ja
nicht allein. Wo werden wir Tie
jenigen finden, mit denen Tn gckom
mcn bist?"
Sie schüttelte den Kopf, und der
Blick, mit dem sie ihn dabei ansah,
hätte ihm euch ohne weitete Antwort
Sllleij -offenbart.
Es ist Niemand bei mir, Morgan.
Ich bin ja gekommen, um Dich zu
suchen."
Wohin soll ich denn jetzt mit dein
Koffer?" wandte sich in diesem Augen
blick ein halbwüchsiger Bursche, den
Dougherly bis dahin im Gedränge der
Anderen nicht bemerkt Halle, an das
junge Mädchen. Der Schnellzug von
Pottöville kommt in einer Viertel
stunde, und bis dahin muß- ich wieder
am Bahnhöfe sein. "
Ueber Mands bleiches Gesicht ging
ein Lächeln. Fragen Sie diese
Herrn erwiderte sie, cr allein ist
es, der jetzt darüber zu bestimmen hat."
Bringen Sie den Koffer in Iejje
Majors Hotel," befahl Dougherly in
dem Gefühl, daß jetzt nicht lange Zeit
zum Ueberlegen sei. Er kannte kein
anderes Gasthaus in Pittslon und
hatte überdies einigen Grund zn der
Aniwhme, daß die übrigen .zum Aufent
halt für ein: jun.ie Dame noch viel
weniger geeignet fein dürsten.
Auf seinen Arm gestützt, ging Maud
an seiner Seite dabin. Sie war csien
bar noch sehr schwach, aber sie Halle ,e
wenig das Bewußtsein ihrer Schwäche,
alö dasjenige irgend eines andere,:
körperlichen ll.ndehageus. Wie in einem
wunderseligen Traume, der sie noch
über alle udiscüen Widerwärtigkeiten
emporhob, wandelte sie nebe den:
wiedergefundenen Geliebten dahin.
Du darfst mich hier nicht bei mei.
nein Namen nennen. Maud,' flüsterte
Dottghert!) ihr zn, aa fie sich Ieü'
Majors .nause näherte:!, Du rnn
mich in Allen, gewahren lasier, rb:
mir zu widerspreel'en rter mien v,;;
zu strafen. Ich weide Dir .V
klaren, weshalb es sei sein m'i" "
Aber er hätte wohl auch tu;.1
rning nicht zu fürchten brauchen, das: ,
ibiu wieciivteeben oder ib. Lüaen sua
frn winde.' Schweigend ließ sie tS stf
schehen. das: er sie dem Besiver te?
Hotels ali? seine S,1"'iitet ne:, teilte
und daß er die tebe.in v Wttilnn n.
::,!,le, ibr da sreu!:d'.,,1 ite und de
ka.zlichs'.e Zi'itmer anznu'.if.n, tet., es
im Hause gebe.
.Meine Schwester ist ein wenig
angegriffen, fugte er hinzu, sie ke
da es der E'.holunq, ::S i.1 weide Ihnen
vv Heize tanlbar sein. wen: it
ihr ledeii nur niedliche Beistand leisten
wol len."
Maud Elscheinnng hatte sogleich
diS Heiz der gulinnthigen Wirth, ge
wonnen. und sie l'it, wa in ünen
Kräften stand, um Deuglictti)? Wün
schen zu eutfpreechen. Er war unten im
Gastzimmer zniiickgeblieben. eine Beule
widerstreitender Einpfindungen, unter
denen ein Gefühl des Bangen '.'or der
intiti'ten Entwickelung der Dinge mehr
und melir bei alle anderen de Sieg
behalte wvllte. Aber e war och
keine Viertelstunde vergangen, als die
Wirthin in der Zlm erschien 11110 ihm
mit einem beruhigenden Lächeln zu
winkte, Herauszukommen.
.Ihre Schwester befindet siel, jetzt
wieder ganz wohl und laßt Sie bitten,
sogleich zn itzr heranfzulomme."
Maud halte eilig ein andere? Kleid
übergeworfen und alle Spuren des
peinlichen Unfalls in ihrem Aeußeren
getilgt. In der Absicht, dem Geliebten
einen Beweis ihrer wiedergewonnenen
Kraft zu liefern, war sie ihm um einige
Schritte entgegengegangen, und die
freudige Erwartung batte ein leichte
Noth wie einen Scbimuier der Gesund
heit über ihre Wangen gehaucht. Aber
er sah trotzdem ans den ersten Blick,
daß es ihr nicht leicht wurde, sich auf
recht zu halten, und so führte er sie
schnell zu einem Stuhle, um dann
neben ihr Plau zn nehme.
Minuten ve: .inetcit, ohne daß der
Freiidenrausa:, in den ihr Anblick ihn
von Nettem versetzt hatte, ihm gestat
tete, eine Frage an sie zu riebten, und
mit glücklichem Lächeln ließ Maud ihn
gewahren. Dann aber war sie e, die
zuerst den Weg in die Wirklichkeit zn
lückfaud. indem sie mit liebevollem
Vorwuif sagte: Du lieber, böser
Mann! Wie viel Stunden augilvvller
Sorge haft Tu denen bereitet, die Tich
lieben! Und wie schrecklich hast Tn
Dich verunstaltet, nur um nicht von
ihnen gefunden zu werten. Ich glaube,
ohne diese Ohnmacht wäre mir da-z
Glück deö Wiedersehens nie zu theil ge
worden. Denn Dn Grausamer wärest
im Stande gewesen, an mir vorüber
zn gehen, ehne Diel, zu verrathen."
Er war plölich sehr ernst geworden
imd hatte ihre Hände freigegeben.
Ich weiß nicht, eb ich dazu die Kraft
gehabt hätte," beifette er. Aber ick'
weiß, daß eö eigentlich meine Pflicht
gewesen wäre, es zu thun. Doch nicht
von mir wollen wir jetzt zuerst reden,
sondern von Tir. Ich stehe a vor die
ser Begegnung noch wie vor einem
Wunder, Tu, des Millionär Ferguson
Tochter, hier im Bergreviei und
mutterseelen allein? Es ist unfaßbar.
Und daS Alles nur um mich?"
Um wen joiiil hätte ich mich wohl
in diese Gegend begeben sollen? Da
Tu lein Lebenszeichen nach New ?)oik
gelangen ließest und ich an Deinen
Tod nicht glauben konnte, mutue ich
mich wohl entschließen.
Deines Schweifn: 1:1 ci
zn erforschen."
Woher aber wüs-tefl Tn. daß ich
hier bin? Wer laut: es Tir gesagt
haben, da es doch ein ftieng gehütete
Geheimnis: so weniger Menschen ist?"
Zur Hälfte habe ich ee errathen und
zur "anderen Hälfte erfuhr ich es aus
dem Munde einer Person, die sich um
'.einer Liebe willen nicht berechtigt
glaubte, es mir zu verichwetgen.'
-Maui) wenn i eil Ticli leett 111
tie Ursache
euer Person.
.yiuiu iveua mj i.iui ueiji un uti s
meine Mutter"
Ja. Teine Mutter. Mergun
unsere Mutter! Sie hat mir ÄüeZ ge
sagt, denn sie wußte, daß ein Geheim
üiß, au dessen Bewahrung Tei Leben
hängt, bei keinem Menschen ans Erden
besser und sicherer aufgehoben sei
kann, als bei mir."
Tu haft sie also kennen gelernt
bist ihr nahe getreten? Und diesAlles,
obwohl"
Obwohl ich von Tir verschmäht
war."
Wie hart Tu mich strafst, Ge
liebte! Ach. wenn Tn wüßtest, weö e?
mich gekostet hat, jenen ungine'jelinen
Brief zu schreiben, und wie ich tazn ge
bracht wurde, eö zu thun !"
Sie neigte sich über ihn. um ihn zu
küssen. Wähnst Tu. thörichter Mann,
daß ich hier sein würde, wen ich es
nicht wüßte? Ich habe Alles erfahren, -und
weil ich begreife, daß Tu den Zu
famntenhang der Dinge nicht cchnc
meine Hilfe errathen kannst, so laß
Dir's erzählen."
Sie legte ihren Arm um seine Schul
tern, und in tiefer Bewegung vernahm
er, was sich seit seiner Abreise von
New oik dort zugetragen halte. Er
hörte schweigend zu. Als sie taun aber
so schonend als möglich von der erschüt
terten Gesundheit und der zunehmen
den Schwäche seiner Mutter sprach,
sprang er bestürzt empor.
Sie ist krank schwer krank viel
leicht! O, Maud, sage mir die ganze
Wahrheit meine Mutter ist nicht mehr
am Leben?"
Doch, Morgan sie lebt, und ihre
Kranlbeit ist zum Glück nicht unhcil
bar. Aber eö gibt nur ein eiu-iges
Heilmittel, und Dn bist es, der es be
sitzt. Deine Rückkehr allein kann sie
gesund machen, und darum habe ich ihr
versprochen. Tick, zn holen."
Meine Rückkehr? Nein, Maud?
So schwachen Herzens ist meine Mut
ter nicht, daß sie an der Sehnsucht nach
mir zu Grunde gehen könnte. Sie selbst
ift es ja gewesen, die mich angefeuert
hat, dieses Werk der Rache zu überneh
men." .Gerade, daß sie Dich dazu ange
feuert hat, ist ja die Urjache ihre Lei
dens. Tn darfst eS mir glaubn, Mor
gan, denn ich weiß eS aus ihrem eigc
neu Munde."