Nebraska Staats-Anzeiger. (Lincoln, Nebraska) 1880-1901, October 20, 1898, Image 4

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D, bonnem-nt mutz im oi3uSbri,at!t
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Tirtrfitg, tco i0. CCioit 189S.
f t Za .Nebraska Staat . nzeu
ei ist die ßrofete deutsche Zeitung im
lott und liefert ttt Woche
HT 12 Stilen Jti
ibireenkn Les.stcfs. nfer. Sonntag
borf den beste? deutschen Sonntag.
bttUero de, Lande ebenbürtig an d'k
Gettk gestellt werden.
Einheimst deS olnZ höt be
gönne. fcW 18 d Mis ging Porto Rico
s..,.'U den Bcsttz dcr er. Staat.n
über.
2te Sfin M'Ibk,uLh. frühere
Lcvlu.la iBoi.teibiU. hat cm Freitag t
nrm nkden da Leden geichenki.
$i M 'A'tuischen Kaiser ttäie ei aus
stii.n Siclsk duich Jlaiikn beinahe schlecht
k,gne. T'e naichisten Halle,, de,
ai.ri;bia ein Attentat geplant.
Nsk?e cvxsindsawen jungen T
Mtn nelchk d,k HNden der Galion uiu
,h,,n lfln b"h,en. v,rkchskl Ie,dci
tut ju et den Ruhm mit der 'Jißtonttä
Rutzer d,m nrch nicht abgelchlcsse.
ten Finden m Spanien geben such we
Humen Vorgöng: imJllinoiser Kohlen
bistuMe e,rc lescnDere Beranlassung zur
JiiedenSfeier.
I allen anderen Trusts soll nun
auch noch ein Hemden und KragkN-Trust
kommen. ! vd die armen Nähmim
jeCen nicht j.tzl jchon wtNiz gcnug vec
dienten.
Kaiser Wilhelm wird dem Sultan
un seiv'M Ha,,m Geschenke in Höhe
von 300.0' u Mark machen. Ein
Echtt vom (Zlhaber.en zum Lächerlichen
Ein Ki,che tirweihen ud dann einem
Harem Opfer bringen.
Tie P'vkperitSt ist in NeSr!ka sich
kilich eti'gklr, ssen, denn in der verflösse
nen Woche sind drei grohe Schadenersatz'
Nagen anhängig gemacht worden Uno
;wr wegen Aneignung der Liebe der
grauen anderer Männer.
ffrankktilk wacht eine Vnzahl sei I
'i ..schifte für den aktive Dienst
bereit und veisiä.lt lie Öef stigungen van
Br.st. Man laubt.dah ds ei Bluff"
ist. mit welchem Frankreich den England r
iwponii.n m ll. J'tz' siagt's sich nur.
welche von b.iden Nationrn ta3,Bluf
s,n"am Besten ve,st,hk.
Wir siebkn am nsang einer Neuz'
Pallung der Parieien D ährend die ei'
vk oriei dem Imperialismus mit R t
slnschiilten zueilt, sollte die ardere bi
Zeitin die S'iualicn lichtig ouffsssenund
sich sur die SihItung und Beseitigung
eine, demokralijchen Polksregierung ver
einigen.
Z?0N ieiPullman Car Company wird
'klangt, dos, sie die oberen Schlaistät'
ten in ihren Cchlaswagen was billiger
terfieben tollte. Augenblicklich ist die
Gksell'chas' durch die Be,wLsserng ih'.s
enkopilvls derartig in Anspiuch ge
vomme, doß der Zeitpunkt als ein
schlecht gewählter beschnei werden muß.
Mart Home, ein Politiker, welcher
schon kllen Parteien angehört hat.
vm Ärmier zu rraern und welcher vor
einig'r Zeit auch von den Poxul st,n
zurückgewiesen mrde, möchte sich bei
den Revudlikanern j,ht wieder einschmei
chel. u diesem Zm,ck bat er eine
lange Litanei über die schlech'igkeit der
Pvxulsten am Montag im hiesigen
Llate Journal" abgelief.ri.
Vhreawerthe Zeugen. Alle
Stanve sind orrlreien, wenn kS sich da
,u han elt filr den Werth von gorni'S
AIpknkSter Bluibeleber eine Lanze z
dnchen Herr Emil Osbrono eog. Pfar
in Äavne, Neb,, sendet gnsgendes: , Ich
kan .jocni'S A,penk,Suter Blutvllebrr
nur da beste Zeugniß aufstellen. Al
UngrlmSfzigteiten des Svftems beseilia.t
wkilbvolle Dttdizin leicht Und prompt
Zumul gegen m inen unverbesselichen
StSlknsric K zeuinatismuS dielet sie die
beste und K'ünd tchste Hülse "
Ex Maygr H W. hardy hat in
der oe. Samst ,g Stummer des ,Jour
val' einige gr,gen gestellt, welche der
Lütung eimas u unv 'tschämt waren und
nftait vieselden zu miderlegen. sch mvfi
ti einfach mit. Jetzl nach Berlaui von
tn fahren firfat ti die XMtr unsere
damaligen Sladlralhe ein, hätte aber
Jemand nch ero,e,tel vieietven namiis u
rüarn wäre er bei dem.,Iournal' ichletil
egzekommen. denn va, ..Journal" muh
jede Handlung ver Npuvliianer guiyei
tzer.
Vor vielen Jähren tien w',
dem S'adtraih wegen der Corrupnon
hä fil den ümmel.rvuiden aitr von vei,
schi'denen Herren auf die U"gehöigk,it
unseres ehmnS ausmerkjam gemschi.
indem die Tadlet sich einfach ous'S hohe
Rch schmngen und uns bedeuleien. d ß
merik, besoudeiS die Stadt Lincoln,
fi eine Sckond uid Ludrrwiihchaf
g.ftaiten tSnnIeN, weil sie ja reich sr,e.
Wir ir.Ofiru gesl hen. dusj wir hieuulaii.
bt däusig recht glückliche ttunde nniitssen,
nxlche uf ihr Voitemannni,' r ichi weng
st, lz sind, weil sie sich lha,sächt ch r,d,t
d,n. ,e ch zif sein. Heule fidcn w
icht weljr so sielen; Winbbeuiel
und P,vlj!er wie in siüheien Jh,e,
w nn auch zmlen dieier odi j ne,
ontdmann, m t einem zhn DeUa,iche,n
in de, lasche, i ichi übel Lust h ,, ir.u
tain Gtvlo in licnmum zu tlelen.
Wie w,r ver:,ek!ren. t?,'bt V.i
Hcir UiT(f um tii Äa1! iWi
i;l ia:it!;ii. Tr f ir rl in
'tid!ich g'diltiler 1','an. der !er !''
ichen fische ?!lk.'Mi?en rrötni !.
Herr Turnt wir in iiöli en Jahre fc
ker .VesN i'cfftn t LcuiZ rriolz.
lech iblliz. w er weqcn femrr Zisr
rii heule noch der chlttlig sli'
ncr orgestlIcn i cifitüen tjil.
SlUt t.-rrt ver einiger Zeit von
ur gemklket wurC, stanzt nun i'X' n
Kältern ?euiichlan! ni'ch j lz!aiAn
requng ismaicZ'S. Cer ja cui ein g'0
tx Soift und andz?lh gewcün ist. ne
de?, ssikchcimüchkli ö'alma' len cir.rtf 311t
(ehe. Tadurcd roud doS ,(5mc i'jt.'i
fcl." i'i der triftenden Öegenä'r-etftclliina
ofranlafet: Deulschlä!,d roerrtr.
amerikanische Üal-tä.'.me eir g'tiir-it.
Ufit in 'Änar fa itttn sie ou5g?ioi:el.
f ni ist der U"'r'djitB iwi'chen deutscht'
, vd amerikanischer SSerroaliung.".
1 u ..Pullwan i'a:e (iot'
ist von der Ungunst der Zeiiocihälit.it'e
bisher veniz berührt ordeii. IL.7
evuiken sie mil einem Betucbspitlll von
tUn),WQ gegründet. Icofeitt ist mehr
sch vei wässert und ve,giöge,t tvrde
und Iiäat ungeheuere Iio,dendn. Im
letztkn SÜftrcit)'ü!)r hitie die t5efcflfd) af
eine samn lemnahiiik von jtS?4,8S'2;
da ti: fftfubSfasten sich nur aus ti.bl l
88i de'itskN, so blieb iri Reii'eilraz isv
5.403. ('iO in diesem einen Jahr, f-af
'eschaft der ..Piillnianolace yac Co."
töt dcmncich nichts :u rrünschen LKriz;
d.sto mehr oder die Lohnoeihallniffc ;I;iu
Äibci'er.
Thkovor Montane hat deui vlistcr
binen iZurften Bismarck solqen ,! Oie
dichi. betitelt .Wo Sismark lieg.,, soll,
aewidmel :
Nicht in Tom oder gü,stenzruft
fii ruh' in (AolleS freier l'uft,
Trauß n auf Berg und Halb.
iloö) vesier lief. Ins im Walv!
Widukind lädt ihn zu sich ein:
.Ein Socbse war er, d'rum ist er mein,
m.Sachsenwld soll er begraben sein!"
er Leid zerfällt, der Stein zerfällt,
?Iber der Sochsenmald. der hält.
Und kommin nach dreitaufend Jahren
fremde hier des Weges gefahren
Und sehen, geborgen vom licht der S011-
nen,
Den Waldgrund in Eph'u tief eingespor,:
ren,
Und staunen der Schönheit und jauchten
froh,
Zo gebietet Einer: .Lärmt nicht so
Hier unlen liegt Lismarck irgendwo.-
Mit der Königin von Holland",
die kürzlich gekiönt wurde, wnd in d,i
bürgerlichen Preffe nicht übel Schindlu
der getli,ben. Der Backfisch soll, wie
berichtet wird, besonders den arbeitenden
grauen und Mädchen als ein Muster de
En,halllam?eit und Mäßiskeit zu? Nach
nserung einpsohlen weiden. Das Mäd
chen hat noch keinen Irkpfen Alkohol mit
ikien L oon berührt.
T.ie Schranren. die die Enlhaltsamkeu
der Madchen önigin als eine hohe Tu
lend hinstellen, veroesleii hinzuiutözn
daß die Enldallung von Spuituosen dein
Kinde von den Aeizten dringend a' boti n
wurde, da in der Familie Oranien dei
Säuferwahnsinn erblich ilt. ier ver
storbene König Willem war diesem Wahn
linn in kokem Krode unteiworten. lea
ist allerdings die Enthalisa.nlcit der Nj4
kommen sehr am Plag.
Wenn ein Bürger der Ver. Staa
ten das Wort Amerikaner hört, leuchten
seine iluqen vor Stolz und Freude; er
hebt in berechtigtem Selbstdemußlslin
sein Haupt und patriotische Begeisterung
erfüllt sem Herz."
auschdlalk.
Natürlich, nichts kann berichtigter sein
wie dieser Etolz! Denken wir nur an die
zu Tausenden gestorbenen Soldaten, die
der Uusäbizkeit der Vterlandsoertreicr
und der Raubgier gewiffer ,, Stützen der
Gesellsch f(" zum Opser sielen. Ver
gegenwärtigen mir uns weiter die Weis
heil unserer Jirstij. die WahrheitZ' und
Gerechtigkeileliebe der großen Presse,
den patriotischen Stumpfsinn, der in dcv
Schulen großgezogen wird, die Muckere,
undgrömmelei, die das ganze Land durch
keucht. Stellen wir uns dazu noch vor.
wie leicht es hier den Auzehörigen des
arbeitenden Volkes gemacht wird, enen
tueg bei Streiks usw. per Stsatshilfe
iil'S bessere Jenseits dekördert zu werden,
nnv 1b ii wissen es ganz genau, auS wel
ch'n Güuden so ein amerikanischer
Bürger, in dem Bewußtsein, das BlleS
unentwegt mitzumachen, das Haupt stolz
erheben darf.
,as..N. I. Morgen , Journal"
schribt:
, .Durch einen kühnen ,,Deal" sollen
die größten Brauereien deS Landes z
ei em gigintischen ..Combine" vereinigt
werden eine ausgezeichnete JZee für
dt, Trauer zunächst; und dann, mit der
ushörenden Concurrenz unter diesen, für
nie chemische Industrie, die Dsktoren,
Apotheker und Todtengräber "
In der That, die Trustisizirung eines
B'rb auchSarlikelS h,,t in d'N nicifl'n
Eitlen eine qualitolioe Verschlechterung
des betressenden Artikels zr Foige. k a
die Eoncurrenz durch den Truit auS dem
Zelde geschlagen ist, braucht dieser keine
Rücksicht mehr aus die Konsumenten zu
nehmen, diese müssen einfach die Kunden
de Trusts mrden, weil mit derMonopo
lsiung der Waare jeder andere Berkäu-
ser beseitigt ist. Ein Beispiel dafür b,e
tet der Armour Swi't'sche ftleijchtrust.
er bie Flcischhändler völlig unter seiner
ffonlrolle Hai. soweit, da sie von h,n
tvannisirt w-rden und kaufen müssen.
waS er ihnen gnäkost, u d sei es auch
noch so minderwerthig und Nicht preis
würdig, andutet.
Tieie Zeile der Trusts, die ollqemei
ne Ve'schlechkeruna der Volksernährurg,
ii't noch we,iig in Betracht gezogen wor
den.
ftanroont. ffred. (jurtis, von der
flirrn 1 Eu'lis t ou, wurde am Mo!
,ag todt auf der irae liegend ausg
funden.
Wie v'rweisen onrurch aus die Aa
n.-nce irr C,t,iviIIe Blies Ca Co.,
118 südl. 12. Snoße. Tel'phone Lv7.
1tt, ,', nsb'& unk ftiinner (ici
I Fred. S ch m bt & t)iv.
Ttt Jbl3itt öts tiefes.
Cn. 'ifie: :'5H'N a'.s eilen
rc:n :u vanre i:n !y:en tl::eze ceruh::
einer ichliltcn :aa Clara i'.r.tor!.
3 st u rur cickTt neg dasselbe, trai
'.orrncelZ'izhtinz.ale für den iliimUice;
qcaiffn ist: bet 'JitUun.vien.'jd sut rcr
juj'jiloüe 'eüvunoeie und ilunte in
den Vaatcihen wie aus dem 3chlach:se!ö.
'hl-ai rinne ai3 so manchen rerrrurt
freien und erstanden JUie.'.ern bei 3an
t a.ro geworden okne Clara Bar:on?
Ha der" Erbärmlichkeit des Transport
w.-lenS wrde e an'anz'.ich für jene
Äerniften n Ällem aetehlt haben, wenn
nicht in mit ihrer Thal!ran und ihrem
OrganrialicnStalenle toaf geiorqt hätte,
daß die &onä:!,e und lirankenpsttger
von dem unter ihrer .'ciluirz stehenden
,.!liolhen .reuz" einlrajen, ch? ti zu
jpe,t war.
Tas blutige (Gefeit bei Siboncaneig
kc sich seinem (inde zu. ,vm iirb'iicnöen
j(en lajen auf den 3iegest'!u)ei die
erwundeien. ienirnd stillle ihren
,iclierdrirst. Niemand pflege sie; ihre
,'ilcider waren voll Blut. Negcnwaster
und Aorast; und lein Militärarzt, kein
bittet zeigte sich anfänglich ; kein i!er
bantplatr, tein Verbandzeug, fein Trunk.
keine Nahrung. Ta erschien Clara
Battün mit (behülfen. Unbekümmert
um die hier und dort noch stier,endcniu
geln betrai sie das Schlachtfeld; sie ließ
aui Unterholz Jeuer anmachen, so gut
es beim Regen ging; auSdcn mite,ebrach'
ten Borräthcn wurden zwecküiäßige stnr
keiidc etr,rnke und Brühen gekocht ; die
Venvundclen. die man aus den aur'grä
den auflas und von anderen Punkten
herbeibrachte, wurden, wo es anging, ih
rer entsel)lichen Kleidung entledigt, in
große zu diesem Zweck aus dem -chlacht-seid
zurcchtzeschniltene Stücke cinirand
gehüllt und an den Feuern getrocknet,
und die wcn.gcn nun anwesenden Aerzte
sahen nach den Wunden.
So ging es die ganze Nacht hindurch,
bis dann am Morgen trotz dcr entsetüi-
chen Hitze etwa? besser für die leidenden
gesorgt werden konnte.
Man erfahrt das nicht von Clara Äar-
ton selbst, die niemals von ihren Thaten
spricht, sonoern von Augenzeugen und
Zeuginnen, die ihr in jenen Tagen dc:
standen. Tie niemals rastende Mcn
fchcnliebe dcr bereits achtundsechzigjahri
gen Heldin erstreckte sich auch aus die
spanischen jiranken und Verwundeten,
die von Anfang an wenigstens dcn3chuy
von Zellen hakten.
Im Verlaute des Krieges cr,chicn
Elara Barton allenthalben dort, wo sie
am unentbchrichsten war.
Ii ihrer Schönheit hatte nc einst die
Verwundeten und Kranken im amerika
nischen Bürgerkriege auf den Schlacht-
selbem und in Lazarethen gepflegt. Ta
selbe that sie im deutsch - französischen
Kriege, nachdem sie auf die erste Kunde
vom drehenden Kriegsausbrüche zum
deutschen Heere geeilt war, Sie hat
auch auf anderen Kampfgebieten der
neuen und alten Welt, darunter dem
Orient, viel viel Elend gesehen und ge
lindert. Aber die Nacht bei Siboney
ist. was ihre Begleiter sagen, das
Schrecklichste, was sie erlebt hat.
Sie begehrt für ihre Person kein Lob,
keinen Nuhm. Toch sie kann trotz ihrer
übermenschlichen Bescheidenheit nicht ver
hindern, daß die Geschichte sie als einen
der größten Helden seiern wird. Aber
je höher ihr von ihr nicht gesuchter
Ruhm aus dem letzten Krieg, desto tiefer
die Schmach und Schande derjenigen
Regierungsabtheilungen, welche dieTap
feren, für eiche sie hätten sorgen sollen,
so arg vernachlässigten !
Wenn Clara Barton und die von ihr
organisirte und durch ihre Thätigkert
wohlausgestattete Privathülseleistungdcs
Rothen Kreuzes nicht gewesen wäre aus
Cuba, auf Porto Rico und in den hei
mischen Heerlagern, so würden die Fol
gen dcr amtlichen Nachlässigkeit und Un
fahigkeit drei und vierfach io schwer ge
wesen sein. Und selbst in den so lange
nach Beginn des Krieges errichteten
Kranken- und Erholungslagern auf ong
Island war es daZ Rothe Kreuz unter
Clara Aarlon, das durch seine bcwunde
rangSwürdigen Leistungen half und wie
derhalf, wo die Regierung, trotz der
nächsten Nähe New Jorks es an so Vie
lem, ja anfänglich beinahe an Allem, feh
len ließ.
Wie im Krieg so war sie bei einhci
mischen U berschwemmungen Helferin
und Retterin. Ihr einziger Lohn te
steht im Bewußtsein edler Pfl'chiersül
lung. Von Deutschland nahm die dem
Staate New Fork entstammende Men
schenfreundin gleichfalls keineBilohnung
an. Wohl aber empfing siedaS deutsche
eiscrncKreuz und vonBaden, v n woaus
sie im Einverständnis mit der Gro Her
zogin nach Straßburg'S Uebcrgabe die
dortige Kriegsnoth linderte, ein Ordens
kreuz. Das ganze Leben dieser Amerikanerin
muß den Europäern zeigen, daß eö im
Lande des Dollars" denn doch einen er
habeuen Idealismus nieot. Und na
mentlich in der amerikanischen Frauen
well ist er gar nicht so selten. In Cla-
ra Barton aber hat er sein nirgends
überttoffenes Muster. Jll. t.-Ztg.
LsatarrU kann nicht kurirt werden
duich lvcaie pplicalionen, ra sie den
Stz der Krankhe nicht erreichen könne,
jkatarih ist !"e Blut oder Eost,Ial,ons-.
ftranfbnt und um ste tu betten rniifct
Ihr innerliche Heilmittel nehmen Hall's
Ralauy: st ir iviid eingenommen und
roi'ft direkt uf bat Blut und die fctlfi
mige Obe flache H ili' ttalunh , fi'ur
ilt keine O'islctialbfis'Uittiiii Sie wur
de feit I ihren von einem der b't n terz
le dies S Landes veiergn I uu ist ein
reg'lmäß ges R.cepl Sie best. br u?
der besten b'kannien Ton'Ci, vei banden
mit de best N Blirelni,nnqmiiki-In,
die direkl au' die Lchteiinoke stäche mr
ten. ?ie vulUomm'r.e Bei d i'dung dir
zm I 'Vinnri9ni- i,i es. ivaa loiiii' ohn
dcfOollc ijle'ultslte bei cc H ilung von
tta'anh he'voibi'g'. 'oßi Euch Zeug
niste umsonst schicken
.". Eben. & Co.. Teledo. 0.
jntff BfifauMoon allen p,'ikek r 7c.
Hall'S iamil(cn Pillen "iat die beste
Tcr Präsivent aus ver Aus
stell".
?er dritte Tag .'!,ttr?chj rn'Ima'
h's neden-ziubikaum. der zugleich der
Prai'tScnlentag" auf der Trznzmii'is-sippi-Äusstellunz
ist. be.iana mit nudcm
fetter am SM'n, le.eits r.m In Uhr
jedoch herrichte der herrlichste Sonnen
schein. Der Prandeiit war seiner d!e
wihnheit gemß früh angestanden und
befand sich bereits um '.' Uhr in dem
Caipsanzsztmmer des Imaha Club, ivo
er seine Reifegenrssen und andere distin
guirke Besucher begrüßte. inx nach
10 Uhr wurde der President und seine
Rcisegesellschast vorn Präsident Z9a:tels
rcn der Ausstellung und Mital-eder des
Unte hallungS Comites in Kutschen nach
dein Ausslellun.r,5p!a?e geleitet. An der
3p!)c des Zuges be'and sich eine Ab
thcilunq berittener Polizisten, wahrend
der Präsiden: und seine Begleiter von
dein Rath der louvernenre der Ak-3ar-Ben,
alle hoch zu Roß und in ihren C!a-
laiinisgrmen, ckorliit waren. In der
ersten Kutsche fuhr der Präsident mit
k'iordon W. Waillcs. dem Präsidenten
der Ausstellung. Tann folgten Gene-
ral MilcS, l'iencral Cireeley, General
Wheeler, die Minister Gaze, Bl,f; und
Wilson, tencralposimeister Smith, die
Mitglieder des diplomatischen CorpS.
die C!esandtschas:c,sekre!rc und Vertreter
der Preise.
Tie Cicsellschail suhr direkt nach der
ivrand Plaza au der Ausstelllina,, wo
selbst im Musikpavillon das formelle
Programm zur Durchführung gebracht
wurde. Präsident MeKiirley ist wahr
scheinlich nie zuvormit lebhafterer Bcei
sterung begrüßt worden, als am Mitt
woch auf dem Ausstellungtzplatze. Die
Plan'orm, auf welcher der Präsident sei
ne Rede hielt, war von einer der riesig
stcn Menschenmengen, die jemals auf
dem Ausstellungsplatze gewesen waren,
umdrängt und fast nach jedem einzelnen
Satze der Rede brach die Menge in stür
mischen Beifall aus. Nachdem Präsi
den! WattleS den hohen ttast dcr Aus
stellung vorgcstellt hatzc, verstrichen volle
füni Minuten, bis dcr Jubel der Zu
schauer sich gelegt hatte und der Präsi
dent zu Worte kam
Nachdem dcr Präsident sich zuerst in
einigen herzlichen Worten für den bei
spicilos herzlichen Empfang, der ihm zu
Theil wulde, bedankt und die
Bewohner aller Staaten dies
seils des Mississippi zu dcr
großartigen und von so erfreulichen Er
folg gekiöntenAnsstellung beglückmiinscht,
und ferner in großen Umrissen dieun
glaubliche Entwicklung und den Fort
schritt der Ver. Staaten seit ihrer ttrün
dung bis heute geschildert hatte, kam er
auf den tetzten Krieg zu sprechen, über
dessen Bedeutung er sich eingehend ver
breitete. Am '23. April d. I., sagteer,
hätten die Ver. Staaten zum ersten Male
seit einem Menschenalter die Vevölker
ung unter die Waffen gerufen und dem
Rufe sei in begeisterter Weise enispro
chen worden, und der althergebrachte Pa
triotismus des amerikanischenVolkcS sei
in glänzender Weise zu Tage getreten.
Nach kurzer Dauer sei der Kriei, Tank
der unübertrefflichen Tüchtigkeit unseres
Landheeres und der Flotte, zu Ende ge
bracht worden und der Friede stehe nahe
bevor. Zu ganz besonderer Genugthu
ung müsse es gereichen, daß Leidenschaft
und Erbitterung nicht die bewegende
Krakt in dem Kriege gewesen seien, son
dern daß während des ganzen Verlaufes
des Krieges die Menschlichkeit Triumphe
gcfeic.t habe. Tie Helden von Manila,
Santiago und Portorico hätten Thaten
vollbracht, die mit unauslöschlichen Buch
staben in den Annale der Geschichte
verzeichnet seien. Sie seien würdige
Nachkommen Washington's undGrecne's
gewesen, von Paul Jones, Tecatur und
Hull, und von Ärant, Shcrman, Shcri
dan und Logan, von Farragur, Porter
und Cushing, und von Lee, Jackson und
Longstrcct. Neue Namen seien dcr Eh
renliste der große, Männer der Nat on
hinzugefügt und mit diesen ständen, wenn
auch ungenannt, die Helden der Ver
schanznngen und des Vorderdecks, un
besiegbar in dcr Schlacht und freudig den
Tod für's Vaicrland erduldend. Der
intelligente, loyale, unbezwingliche Toi
daten und Matrose und Secsoldat, regn
läre und freiwillige, seien zu gleichem
Lobe berechtigt, da sie ihre Pflicht voll
und ganz ec'üllt, in dcr Heimaih und in
dcr Aeueitaufe unter dem feindlichen Ku
gelregen. Wer will," sagte er, den
CZlanz ihrer Vollbnngung dämpfen? Wer
will ihnen die wohlverdiente Auszeich
nung v renthaltcn? Wer will zu dieser
Zeit an dem mannhaften Geist der amcri
kanischcn Jugend herumäkeln und die
Nützlichkeit der amerikanischen Flotte
schmälern? Wer will dcr Regierung
Verlegenheiten bereiten durch Auöstreu
ung lies Samens der Unzufriedenheit
unter den Männern, die bereit find, ,h
rem Lande zu dienen und, wenn nöthig,
dafür zu sterben? Wer will in dieser
Stunde, die die vereinte 'Weisheit Alle
erheischt, die Ratnschläge dcr Republik
verdunkeln? Sollen wir unS selbst das
versagen, was die ganze übrige " elt uns
so sreiaebig und in so gerechter Weise zu
gesteht? Die Männer, welche in dem kur
zen, ober entscheidkndcn Kampfe dessen
Muhseligkeiten und Entbehrungen, ob
im Felde oder im Lager, zu Schiff oder
bei der Belagerungen, erduldet und die
Siege geplant und vollführt haben, wer
den es nie und nimmer dulden, daß die
jcnigcn, welche den Frieden errungen
haben, dessen großcr Gewinn sür die Ci
vilisation noch unbekannt und ungeschrie
den ist, weder direkt noch indirekt in 'An
klagestand versetzt werden.
Der Glaube einer christlichen Nation
erkennt die Hand des Ällmachiiacn in der
Prüfung, die wir bestanden haben. Got
tes Gnade war überall sichtbar und in un
ferem Kampfe für die Sache dcr Mensch
, lichMt ist Gottes Segen in handgreifli
cher Weise bei uns gewesen. Wir such
len den Krieg nicht, im Gegeniheil, ihn
abzuinenoen, salls dies in Gerechtigkeit
unoChie fnr die Rechte unseres Nachmim
und unser selb,, haue geschehen tonnen,
war unier stetes Gebet. Wir haben den
Krieg ebenso wenig her! e gezogen, ,ric
die Finnen, die Durch die eiitebnisj'' des
selben unS vorgelegt worden sind. Jetzt
wie damals rverden wir unsere Pflicht
thun. Tie Angabe rc;iD nicht 1:1 Ci
cm Ia;.t rieft werde. Wir m tsien
UNS Mit '!edu!d wappnen und den ie,!kn
Cuischluß fassen, recht zu ihun und nur
das Beste der Nation zu ersircben. Ter
!c:iii:s der Nation, ihre Fu".hn!, ihre
Weisheit, ihre Humanität, ihr Mu:h,
ihre Gerechtigkeit, begünstig! von der
göttlichen Vorsehung, wird die Natio
jeder Ausgabe gewachsen machen, sie in
den 3 tan setzen, jede Lage zu beinci
stein," Tie Schlußworte der Rede des Prä
sidenten versetzten die Zuhörer in die
größte Begeisterung, die sich in nicht
endenvollendcn Hochrufen Lust machte.
Ter Präsident dankte den Zuhcrern fnr
ihrenEnthusiacmus. indem er sich freund
lich lächelnd nach allen Seite verneigte.
Tann fetzte er sich, um Gencralpostmei
ster E:nor Smith Platz zu machen, der
auf dem Programm als zweiter Redner
verzeichnet war. Auch ihm wurde bei
feinem Erscheinen ein begeisterter Cmp
sang zu Theil. Seine Rede behandilie
im Allgemeinen die nämlichen Punkte,
welche den Haupitnhalt der Rede des
Präsidenten gebrldii hatten. Mit kräf
tigen Worten empfahl er die vom Prasi
dcnteir eingeschlagen Politik und nann
te ihn eine der größten Gestalten in der
inodcrnen amerikanischen G. schichte.
Nachdem Smith seine Rede beende!
hatte, verlangte die die Platsorm um
wogend: Zuhörcrmcnge noch weileie Re
den von Geneial Miles, den Senatoren
Allen und Thuiston und Gouverneur
Holeomb. Tie genannten Herren schrit
ten nacheinander an die Front der Plat
form und vereinigten sich dankend, hicl
tcn aber keine Ansprachen. Tann
wurde nach dcm chinesischen und korca
nifchen Gesandten aerusen und nach dem
kubanischen Emissär Scnor Qucsada,
die sämmtlich den Zuschaucrn vorbestellt
wurden. Mit dem Vortrage patriatr
scher Lieder gelangte das Programm zum
Abschlüsse.
Nach dcm Luncheon sah sich der Prä
sident die Herrlichkeiten der Ausstellung
an. Um lj Uhr erschien er im Regier
ungsgcbäude und nahm unter der Kup
pel Ausstellung, woraus etwa 20 Minu
lang dsPublikuman il,rn ootbeidesilirle.
In de oberen Gallerten des Mincn
und Bergbauzcbaudcs wurde kurze Rast
gemacht, dann fuhr die Gesellschaft zwi
scheu Reihen Regulärer und Freiwilliger
von Nebraska hindurch nach dcr Jndia
ncr'olo ie, wo der Präsident mit größ
tcm Interesse einem Scheingefecht von
WO Rothhauten zusah. Vor dcr Schlacht
zogen die Indianer in langer Reihe an
der sür den Präsidenten tnid seine Gesell
schast errichtclcn Tribüne vorüber. Gcn.
Miles sah hier seinen alte Fand
von NemMerico, Geronimo, von An
gesicht zu Angesicht. Ehe die Gesellschaft
ihre Kutschen bcsticg, schritten der Präsi
dcnt und Minister Bliß an der Reihe der
Indianer vorüber und drückten vielen die
ausgestreckte Hand. Tie Indianer be
grüßten den Präsidenten mit lautem Ju
belgcschrei. Tas Diner nahm der Präsident und
seine Gesellschaft auf dem Ausstcllungs
platze ein. Tann folgte ein Conzcrt der
Jnnes'schen Kapelle aus der Plaza und
dcr Aufstieg des vor Santiago gewesenen
Kriegsballons. Zum Schluß wurde ein
prachtvolles Feuerwerk abgebrannt.
Als der Präsident den Platz verließ,
gabcr seiner Bewunderung für großartige
Ausstellung Ausdruck und sprach für d n
ihn gewordenen überans herzlichen Em
pfang seinen inn gsten Tank aus.
Ttt ttapitalwertk, von tkö
uigskiou,n.
?ie Nree. nelche .o,,igii V-lh l
mine an iiei Eic.ita (lj:iijck:e vhS
lie (in fj lelijal! 3chick!l HjI k
wurde dekann'I'ch vor Vchien gestcl,!ea.
ein Ihal der Juwelen kann a'.ec tctJei
zurüattlangi) h it einen s.'erth pjn -0 1,
Out. Le üt nicht düi einzige fion'ja
liad:m, toj ein je!lsai,i,s Sch!ckial ,r
fuhr. Vor einiger Znl besucht? Prinz
vo,r Drazs, d'r (ronisie der Er. Ri
nigin I'adella von Spanien, Amerika,
ll' die ttionk, die sine Berwandle. als
sie sich in ihr ul zuiüfzog. mit sich e
nommen. käuflich za erwerbe, f it 1 fi
n nir ihrtr4 h.i.if t 1 11 r , X 'L-rifr h.tt
V VltillS Ul blt v
versio:benen ainerikaiiichen K.öiuS Io
lOoald, die (läsin Castellaire, ihie,
mundeibaren Diaminie. Smaragden
und Saphire wegen süi $123. un cn
g kaujt worccn. Die Kioae d:r liöiü
gcn Lutoria von England, d e nüt .'n 'i
ia;nanirn, 23 1 Peilen, einem in sei
rer Art einzigen und daher beiükrnien
Rubin, mit Saphiren und verschiedenen
Gemmen bisegt ist. würde ihrem Ztapi
t'Iw'rihe nach zu 4 Piocent jihtlich
iTä.OdO abraetfen Einen geradezu fa
d ldaiten Werth soll die Krone dez ö
niqs von Portugal besitzen. Ma
schätzt sie auf rund Ki'.,',0.U'n. ,$ast
zleichwerlhig dinftc die russische Zaren
Iroiie sei, deren kostbar strr Bstindthei
iin auS fünf herrlichen Tiamantii und
Nubine,, gediidet's Kreaz ist. Die un
garische JönigSkione. mit der auch Oc
erreichs jetzt so unglücklicher Monarch
geklönt wurde, wurde vor 810 Jahre
iur Stephan den Zweiten g'f rügt. Sie
wiegt 14 Pfund und ist mit 5:j' Saphi
ren. 50 Rubinen, einem Smaragd und
3 j Perlen geschmückt. Gänzlich weilh
log freilief) müssen alle die Kostbai keit'ii
vor den Kronen morg'nländischer ürst-n
'rsch'iiien. St schätzt mc. z. B. das
von Diamanten glitzernde Hoheitszeichen
des Sultans von Johore aus mindeiienS
1 12,000,000.
AiiUtoae vtrfchruft.
Qi uiup wirklich angenehm aus das
Publi?m einwiiken, zu ersahren, daß rs
wenigstens ein Geschäft in diisem Lande
giebt, melchis den Ännea und Lcldendeu
gegenüber, freigebig ist. Die Eigenthü'
wer von Dr. Äing's Nero Discooeiv für
Zchmindsuchi, Huste 1 und Eikältung ha
den mehr als zehn Millionen Probefla
scheu diesis großenHeilmiltels ve schenkt,
und haben die Genuglh'iung zu wissen,
dieselbe taufende hvssnunzslose gälle
furut hat. Ästhmi, Bronchius, Heiser
seit und alle Krankheiten der ?'ehle,Biuft
und Lungen werden von diesem Heiimits
tet kurirt. Sprechet in der I. H. Har
leg jchen Apotheke vor und holt eine Pro
beflasche gratis. Rez,uä'e G'öße. SOc
und Sl.t, Jede Flasche garanliit,
oder das Ä,ld zuiückerstattet.
0Äe,stano tü,t französisch.
AuS Paris wird von, 22. September
g schnellen : Ei Schauspiel im Zuschuu
citaum: In einer eilten roge der gio
gcn lDper aßen sechs Erwach'cne und
011 ttiiio Nach thiem Äußere und
Lnchnien grho.kea oieje Herticyafien ui
zwciseii den denen Kreisen an, ttaum
,uße,i re ut Minuten, als bie Tyuie
riu ö,1eie und ein Inspektor dem Herrn
es vas Haupt dr a,ni,ie zu ,en jcfiicn
feor b.rjch bemu.eie, da die rjbige nur
eehS Hiaye zahle, mülfe für die jubeiue
45iiun der Piy nachgezahlt welveii.
t)t fremden verstanden rdoch den Be
aui.en ncyi, dlieven, also ruhig sitzen.
Sja In!pekii,r theile nun einen iscmar
m .hervei, der ebenfalls nicht anders
als duich Zeichen sich veiftandtich zu
ehe,, wugie t Jn,asse der Loge ver
ta0e un ernrihcn enclich, bxfz u den
ijlütz zu räumen hatten, wag ne uuch
1 guten. Sie hinten tm Ganzen etwa e
iic Bierielstunve du Yiufjütjiung unge
muh 1. veimoazien aver Niegi, sieh zu tit
f zweien. Und ve- waren diese jiniu
oci'V .ec omuiissar der Brr öiallten
sät oie üiMausiiciUiig,, getdinjnO Peck
litt seiner dtnilte. dieser sprich! eny
Hut) urO bcaisj), über nir,'t s.anzösisa)
iic ibla.tcr drucke, nun um die Weite
iUeoauan uoec den unangtiuchmeti
Ziuischciisull aus, der den rnu, uUnnii
ri ieii 1 011 0. 1 b j 1 tu Begnfs von d, r in
jusi cheu lÄusillchkelt und Hist chtcit bei
üiii'ijcn inue. Jtcuchiie j,ier, d,e
eajun laiijvsen, uiilj-iltn utiniö. In
ihuu ttnic, sl ,S e ne Alt Veiv'kch,,
0usz e,r Pck iZiisianiosiscy spuch'.
, )cnii ü.e Si nniniß o,S g.an'siche,, ist
n ch ihnen d.s uneiläblihe vrolcni sz
de. OitOu.i'j und gmt'ii icllei,sit
C i gelungener Streich.
Es scheint so, oberes ist mahrlich kcii.k
Kunst. Irgend Jemand, der eine tat) -men
Rücken, schwache Nieren. Malaria
oher nervöse Leiden hat, kann es probt
ren. Er kann sich sofort durch Electnc
Bittet? selbst fiittrcn. Diese Medizin
stärkt das ganze System, kräftigt die Le
der und Nieren, rei, igt das Bli.t und
stärkt die Nerven. Es kurirt Verstopf
ung. Kopfweh. Schwindel. Schlostosiq
keil Melancholie. Es ist aus den rein,
sten Pflanzen znsammengcseßt, anfühlend
und verleiht dem Köqer seine natürliche
Krast. Piodirt Electric Bittet und
überzeugt Euch von seiner wundei baren
Hcilkrnst. Jede glasche wird garantiit,
ucur SOc die Flasche in I. H. Hirley'S
Apotheke. !
Vor etwa i Jahren machten Eigar
fabrikanten unserer Stadt gewaltige An
ftrengungen, eine große isabiis, wie sie
die Stadt Omaha autzuweisen hat, zu
errichten. Die Btmühun.'en wren cber
erfolglos, weil, obgleich mehrere Engrus
Ge chaiie der Stadt als Aklionäie sich
a dem Unternehmen beiheiligen wollten,
nur zwei Ezros ginnen gewillt
waren, die jincolner Cigarren zu führen,
Heir H. P. Lau war felbsloeistänolich
ivfoit bereit, ausschließlich nur die in
li icoln versertigten Eiga'.ren zu verkau
sen. In unserer Stadt si.iven ge.je,i
wäktig v 10 Eigarrenaibeiler Beschäs,
kigung, jü'wahr eine geringe Zahl, wäh
lenz eine gadrtk in Omaha ungesähr IQ
Mann bschäsligt. An dem Widerstände
der hiisigen EngroSHändler ist also das
Unleiriehmen, welches die Kaufkrast un
Gemeinwesens bedeutend eihöht hätte,
gescheitert Es hat uns angen,h,n be
rührt, daß den Bemühung, des ,A ze
gers" tm Interesse der einheimische In
bustrie Anerkennung gezollt wird. Da
wir jedoch mit den Verhältnissen unserer
Stadt vertraut sind, so oertz hlen wn
uns durchaus nicht die Thatsache, daß die
gegenwärtig hier ansässigen allen Büi ger
nicht in der Lage sine, industriille Elab.
lissement zu errichten. An Eonsumen
len fehlt iö hier im Westen wahrlich
nicht und bedarf es sonach keiner strug,
daß die h er hergestellten Waaren retß'.i
de Absatz finden würden, wenn das
Publikum tnieüigent genug wäre, densel
be den Borzug vor den vvin Osten njw.
nngesüorien -jadrikaten zu geben. W,r
und persönlich mil vielen Bürgern be'
kannt, welche in Lincoln Geld genug ver
dienen, um ihre Angehörigen zu ernähr
ren, verschmähen es jeovch Artikel, welch
sie, sei es zum täglichen Bedarf oder als
Lr.rus vl wenden, als Möbel usw., hier
zu kaufen, sondern lassen solche von t.
LvuiS, New Pork uud Ehicago kommen,
Arirlel, welcpe in Lincoln nicht zu crlan
gen sin,,, müssen scldstoet stündlich tinße
fuhrt werden. Die Haus - Ulenstlien
und Damen - Gardervdraitikel sind doch
N)oh 1 ch in Lincoln gut genug, um selbst
die Änspi uchövol!sten zu besried gen, zu,
mal, soweit ui s bekannt, sich in unserer
Mus keine Nachkommen aller Adele
Geschlechter befind n, die, zur Edre der
Ariltokraten sei tl gesagt, heute im AU
gemeinen weniger anspruchsvoll sind, als
die meisten Emporkömmlinge. Mögen
diese wohlgemeinten Wo,ie von den
u n tas tkLatzl und Sie Zukunft unserer
hübschen Stadt besorgten Büigetn und
tdü gerinnen beherzigt werden, al?ban
meiden die Klagen über die schwere Noit
der ieit in städtisch, reisen bald vei
stumm, I
Funke Opera-House
(jiant t. Zujiunn, H!fit)ä(t?j4t)rer.
Donnerstag, ilrntng und Samstag und
Mai,,.ee, Oci. LO . 21. und 22.
TÜF MblliUY BEI.L OFKIIA CO
Eine G'slllichfl von 25 Sängern, in
beli bie a Opri n. Vollstanbig,s Oiche
Iier und neue Kostüme. Preise: LS,
50 und 7ö EeirtS.
j Tie bellen Gänielckern bei r t d.
ii in i dt & B r 0.
)" Ant Mo lag iin Di,niiaa
ging ein hetiiger Schi,eestu,m über Mis
ouri, Kasas und Nbraka.
lf" Abraham Pneta und (5 Hz,?
Buf an, kere,he,i am Zenntz ')!bes
an der 1 vikliä', ötrake i,, St,,ii
,vöhi nd ui liiiiiii Potk.i de Bal, r mit
ein M,sser lin n g,säh,lichi Wunde
b ibrachte.
tat en(f J).unrrirjuie
ftrburraa und Ataris!
n. KfinckvORTH,
53i und 5.;i Vine. fütl. t et ti. Stütze
,ucintt, Cljio.
:st crutfannt tc ÜlTtst tecituetbretts ftc
and jupftLffiaite in Amrl.ka u dTeutick
land und alle Ansptilch ans
rblchasten und Siechte
kann man reitraenroll i feine Hände
legen v,,d veisich.rt sei,', döß d,e .'leinslen
wie die größte
Aollulachts.Attstrüae
mit gleichen, Eif.r. vnd genauer Nechts,
kenninill ptan.pl und ge'.v sie.thafk eile
dizl werde::.
Die n,'izielle Liste eimiktcr Erden
itd wöchentlich i d,es.,ni':aile eincven.
Bermtkte i?'bcn.
?,c nachfolgende ausgeioidkile
iZersoiiku oder deren Erben wollen sich
direkt an Hermann 'Äarckmirih. Rech:e
rnwalt und Nstar, UM und ül) Biire
Straf;.-, Eincinnt-ti, Ohi. wenden, bc
Niemand auk.r i'n ufschlnß gebeo
kann. Hermann V,'aickwor!h besorgt
die Einziehu.ig von achbenanniei, un,
allen EibschasilN prompt und billig,,
ikellt die nöthigen Bollmachteü ans, und
erlangt alle erfordeilichen gerichtlichen
und üicklichen Documenle. Herr
viarckivorlh ist durch seine 40jähi,qkg
persönlichen und schriftlichen Verkehr mit
den deutschen Eibschastsgerichten und
-Sanken, sowie durch seine solide Stel
lung, ls der erschrenste und ziivecläs,
ngste Vertreter in deutschen Erdschafls
achen anerkannt und nur sie besähigt
ihn diese gerichtlichen Aufforderungen
oermißter Erben zu erlangen und' in
illen bedeutenden Blättern Amerika'S
zu veröffentlichen.
Albrecht, Gustav aus Ikozencin,
Bordifser. Wilhelm aihatine vereh
Panier, Igsef uns Augnsti auS Nen
chen. Baur. Kaspar aS Wendileheim. ao
gibl in LouiZvige,
Beutel, Alan, aus Jotingen,
Bercer, oh aus Bisslngen,
Böckler, Änna Ehiistine und Maria
Elisabeth aus Frankfurt am Main.
Bröniv, Karl Nob.nt aus Loid.
Airkholm. Ehi isten Nielien. Ich und
Jörgen Nasmusscn, aus Lv'tdrnp,
Bvltger, Eiben von Friedrich Nein
holt,
Vodmann, Ernst Friedrich aus Neu.
Haus.
Bätz, Geerg aus Gesell.
Eh valiß. Jvh auS Podborcwo,
Dimmler, Joh Leonhard und Joh
Georg Karl aus Hansen am Buch,
Dudek.Josesa aus Nennersdorf
Düwcl, Joachim Friedlich Franz auS
Mönchhagen.
Einst, Josef aus Regglisweiler,
Treidel, gcanz aus Kiirlch, angeblich
in New Aork.
Geiger, Konrad aus Schörz'ngen,
Grunwaid, Erben von Anion,
Greulikj), Golllieb Otto au Ebers-
doif,
Grogiickel, Eoroliiie Augnstr, Wil-
Ui1m ,, 7 rjrtrl fvr,,, n.W
umijii f uihu v0n l Uli4il UHU Ci'U(C
Mathilde aus Sünchkhose.
Herrlich. John aus Frankfurt a M,
Hoilendaif, Erben von Louise,
Hüfucr, Erben von Jultus Joh Fried-
'ich.
Johnsen. Nieolat aus Niebnell.
Keppler, Georg Michael aus Merzen
iheim,
Kunpfer. Pclagius und Sebastian aus
Irvsfenzugei,
Kleß. Karl auS lein B olisi,
Krause geb Liedtke.Jaftiste al Auguste
aus Krone a Br
Kuychala. Michael ous LaZzczrn,
Kopp, Erben von Gustav,
Kupka, Benjamin ans ttlein-Peterwitz,
Lang. Jakov auS Frankfurt a M
Lambert Benigna aas Fritzlar,
Lub,'janski. Erden von Ludwig
L'nk, Joh Carl aus Selb,
Lewanbowski. F-a iz aus W'esenburg,
Longner, Josef Aurust aus LoSj'za,
Manz. Barbara aui Ellwangzn,
Möhlmann. Hetn aus Grünendeich,
Wüäer, Kaspar uud Heinrich aus
Holrhkim,
Opitz. Erben von Joh ChristianFried-
rrch,
Posoctek, Erbe on Anna,
Raff, Theodor aus Bochinge,
Nedbemann, Joh ilLilhetm aus Reck
linghauen, Rabitz, Wi Helm Hermann Rudolf aus
Frankenhausen.
Romdom. Oo August Christian aus
Wilhelmsdorf. ,
Stern, Vertha und Alfred aus Lich
tenau. ong b in Brovkiyn,
Schlenker. Joh Mariin aus Schwell
Niiigen, angebt in N A,
Stückle. Joh Georg. Marie Agne.
Joh Geurg, Lorolhee vereh Horlachcr
und Ludwig aus Sondelsfngcn.
Schultz. Anna Maiia Magdalena
Henrielre aus ffrankfnrt a M
Siotz. Heinrich öhristoph aus Ober
Mcckiladt.t Specht. Carl Heiniich Theodor (alias
ChariiS Smith) aus Strolsund,
Schmutzler, Maximilian Jonathan
ous Neinödors.
Schmidt, Albert aus Preetz.
Schnier. Cathrir.e Moigarethe und
Joh kiediich aus Kirchkimwer:,
SchniederS. Heinrich aus Hozheim.
T'Ser (Iiäfrr) la l aus Morin.
W'i'aart. Ehr stine oder Ehristlan
cui Bnljhof,
Weilbuch. Mathias aus Neubnrz a k.
Wilines, Adolph orif? lieber bereit) im,
Wichniann, August geroingnd aus La
deS.
Wkstphal, Karl Ehriflian Zldolst, aus
Demnnn.
Werner, Karl Heinrich Tkaugott LuS
OberConrakeiv,,! :en.
3 Waren Sie je bei Ednard Ee,s &.
So't Sie sollt, n zu den Herre.i (;chf
uin Uliir-r, Schuhe, a, nen u w. zu
tun. S e v.r.', d.,se bst s!e,S zu
vikoaillitNd bedient.
Oliver Tlietr
ü.'0,!lag. den 2t 'kticher.
Louij'e Breyainn's W&Uab und Opera
EoncertS.