Nebraska Staats-Anzeiger. (Lincoln, Nebraska) 1880-1901, July 07, 1898, Image 6

Below is the OCR text representation for this newspapers page. It is also available as plain text as well as XML.

    ;
KBRA3KA STAATS - ANZEIGER. Uncoov
Der HUhco"
r (tir
der Jahreszeit
' Pjlif(li mit tsunt-bf i
Magcnlciden.
Dr..AngnstUol!g
Kamlillrgcr Hropftn
tgtn
Underdaulichleit, erftopsurig, xpetitlosigkeit,
ttiiftiäl ist tmmut cgm.
(K ruullrcn, flcOiB tti fetr brlt-
4 t
m0-HH --. Hl 4 MI-
Aerüßmtes Lagerbier !
John Gund,
Ia Crosse
Wisconsin
T)q GUSräu der Jt,n nd'lchen raunki on i'a tjrpfjf. MiSc.. freut sieh in den
ordstaatrn, besonder Minnesota nr,b Wisconsin, ein außerordentiichkn Beliebt,
frit, d brr nur au Hopse und Gerste der vorzüglichsten Qualität bereitet wird,
Beftkvu,,gkn für Stadt nnd Umgegend nimmt entgegen
rii. riioim,
General Ngent, 113 P tr, Lincoln, Neb.
tgrünvtt 18.10. "
flicrlcs Liiniber & Coal Co.,
125 bis 149 !üdl. . Strafe.
T'l'phon i ffi
Wliolosale
and Rctail
s d und
Holz Kohicn,
d.c.wesMPENER
. ila ta
MzwiAnneien. Gelen. Farben u.f.
ISO fttdl. I. Straß,
Lincoln, Neb.
WESTERN GLASS & PAINT
No. m fiidlliche 12. Ttrafze,
Kroß: und Kleinhändler in
Farben, (Delon unb Glas.
Unsere Preise sind die niedrigsten
Sprechet vor Deutsche Verkäufer
te mmL
Leistungsfähigkeit 500 Barrels pro Tag.
, das berühmte ssrühjahrs-
weizenmehl.
Eis- Futter wird zu 2 Cents per Bushel, in Quantitäten von 20 Bushels, ae
mahlen. , CKETE, IV 12 13.
j)
1) M 4
hlM
j
Brewing Company,
Dsftce: 1007 Jackson St
Brauerei: 24. und Bintou
Telephone: No. 420,
' 0maha5Neb
aSfifc
A
tfms?&L
I H ff i sh r- t A
Cabinet Flaschen Bier
eine Spenalität.
Ll.rugs Ä3iere sind haben' bei
Fred Tingelhoff, 1 1. und N,
S. Seligsohn, 224 nördl. 10.
I.. A. Ksensky, ISttnördl. 10.
Leonh. Bauer, . und O
8. Inman 7 und ,
Bredenbeeli Finley, nördl 10 Str
Wm Brandt, 211 nördl 1)
Lindell Hotel, 13 und M
Ztt iVn jlliiini.
2 o in an von ;t. Crtfi.
I. Hapitet.
Vinecln Brennens vnis in der sanf
ten Avenue zu Nein ;rf tauchte fief
cer dcil siel jen Palaficn in feiner
Nachbarschaft mit zu rerfuef cn. War
es auch in feiner äusseren liijdjciniinej
nicht i bei mäßig prächtig, so ließen den")
die soliden 2sliibsteinqualein, aus
denen e? aiifgefichu war, die kunstvoll
leu Statuen, die es jdimiicften. die
muäitige Einfahit und die hoheu, drei
len Zensier hüilanaUdi aus den Reich
lhum des Cannes schließen, der in der
beneidenswertlien Vage gewesen war,
sich hier in dem vornehmsten Theile
der 'Jiiejcnftadt sein Heim zu kliichlen.
Wem aber die Auszeichnung zu theil
wulde, da? Innere des geräumigen
Haufe als Gast zu betreten, der nn:r,
ivcn eS zum ersten Mal aejdiali,
sicherlich nicht weniger iibenafchl Än
qefichtS der wahrhaft erdrückenden
ulle von Pracht nnd Vnxus, die sich
hinter der verlwllnißmaßiq schlichten
Außenseite des (Gebäudes verbarg.
Kein aller Iiirftensig in Europa konnle
erlesenere Zchäl.-e an Gemälden, ild
werken und kostbaren Cr;eugnifen des
Äunstgcwerbeö anfiveifeu, als sie hier
in den hoben, fast durchweg faalaitig
weiten iKfiuiiu'ii zufainmengelraacn
waren. Und wenn diese verschwende
rifche Zlusslalkung lroidei nirgends
den Eindruck jener nangeneliinen prah
lerifchen Prnnliucht hervonief, der von
so vielen Wohnungen amerikanischer
Aillionärc unzertrennlich ist, so war
das einzig dem vornclnnen und getan
tcrtcn Geschmack zuzuschreiben, der bei
der Änoidnung des (Ganzen gewaltet
halte und sich wohlthuend bis in den
vcrstecklcsten Kinkel hinein offenbarte.
Und doch war Vineoln Ferguson nichts
weniger als ein besonders kunflverslän
diger Mann, tir hatte, wie Jedermann
wußte und wie er selbst edei, der es
hören oder auch nicht hören wollte, sehr
bereitwillig erzählte, seine geschäftliche
Laufbahn mit dreizehn Jahren als
blutarmer Zeitungsjunge begonnen.
Und er war von da bis ans den heutigen
Tag so ausschließlich auf die ermeh
rung seines yjcf ii,c an Tollars bedacht
gewesen, daß er fiir die Bennehiung
feines Befics an wissenschaftlichen
und künstlerischen Kenntnissen niemals
auch nur cinc einzige von den viernnd
zwanzig Stunden dcs Tages übrig be
halten hatte.
'on den Namen der berühmten
ftiinftkr, deren Ameise seine Salons
schmückten, konnte er durchaus keinen
behalten, von den zahllosen, schön gc
bnndenen Büchern seiner Bibliothek
halte er nie eines gelesen, und dem
herrlichen Flügel im '.nnsikzimmcr
schlenderte er, so oft er an ihm vorüber
ging, feindselige Blicke zu, wie einem
verhaßten Eindringling, den zu besei
tigen leider nicht in seine Macht gc
geben war.
Taß die unvergleichliche Ausstattung
feine Hanfes also richt sein Werk gc
wefen fein konnte, lag für jeden auf
der Hand, der Vineoln Ferguson kannte.
Und in dem weiten kreise derer, die
sich um die Ehre drängten, Zutritt in
seine gastfreie Häuolichleil zu erhal
len, war eS auch kein Geheimniß, wer
sie geschaffen. Zu einer Zeit, da auö
dem einstigen Zeitungsjungen bereits
der angesehene iitbefitcr einer großen
ilbcrmine und verschiedener einträg
licher Eisenbahnlinien geworden war,
hatte den rastlos thätigen Geschäfts
mann tret) feines schon ergrauenden
.aatcs heftige Leidenschaft für eine i
bildhübsche junge ,nanzöin ersaht,
eine Sängerin, die nach fciu ?Mk ge
kommen war, um von dort möglichst
reiche .'msveuie an v'vio uns vorcccien
heimzubringen. 12 r hatte t nur zwei
mal auf der Bühne gesehen und och
kein Wort mit ihr gesprochen, als er
ihr in einem Briefe, der nicht mehr als
zehn Zeilen lang war, feine Hand
antrug und ihr für den nächsten Tag
feinen Besuch ankündigte, um rcrjön
lich ihre Antwort in Empfang zu ueh
men. Tie reizende Französin hatte hell
aufgelacht, als der hagere, ältliche und
von der Natur keineswegs günstig be
dachte Mnkee in ihren Hotelfalon ge
führt wurde. Zum Spaß nur hatte sie
es geschehen lassen, daß er ihr in der
kurzen, bündigen Weise, die iln
eigenthümlich war, seine Verhältnisse
darlegte. Bor den riesigen Zahlen
aber, mit denen er dabei höchst gleich
miithig nm sich warf, war ihr sehr
schnell das spöttische Aachen vergangen,
und wenige Stunden svaler hatte 'in
coln Ferguson ihrem Impresario fünf
zehntausend Dollars auf den Tisch gc
zählt, um dadurch den Berlrag zu lösen,
der seine Braut noch zu einer mehr
monatlichen (Gastspielreise durch die
Ber. Staaten verpslictck hätte.
Bis zu jenem Tage war es Lincoln
Ferguson sehr behaglich gewesen in
feiner aus zwei kleinen Zimmern be
stehenden Privatwohnung, die er frei
lich nicht anders als zu kurzer Nacht
ruhe benute ; min aber mußte cr
natürlich auf die Schaffung eines
Heims bedacht fein, das der schönen,
gleichsam im Sturm gewonnenen Ge
fähltin seines Gebens würdig war. Und
da er nach feiner eigenen Ueberzeugung
von solchen Dingen herzlich wenig ver
stand, war er es wohl zufrieden, als
l'ucile sich bereit erklärte, ihm diese
Sorge ganz und gar abzunehmen. Nach
kaum zwei Jahren, die das jungrer
mahlte Paar schlecht und recht in einem
gemietheten Haufe zugebracht, halle
das mit Leidenschaft betriebene Werk
der ehemaligen Sängerin, der Palast
in der fünften Avenue, innen und
außen vollkommen fertig dagestanden,
und bis auf den letzten N'agel in der
Wand hatte Vneilc Alles als eine aus
schließliche Schöpfung ihres eigenen
erfinderischen jiöpfchenS betrachten dar
fen. Ohne ein Wort darüber zu verlieren,
hatte Vineoln Ferguson alle die gewal
tioen Rccknunacn bc:at!i. die Bifitr;r
dt? Z'aurs und der '.lsfmltunz des
Hauies Taz für iaa. in fein Buirau
e'lanerl waren, und clnrc ein Wen
daaUer zu reiheren, lulle er auch w.i
tertiin eile die lefundig w:rt -ielnden,
doch ausnahmslos fccetÜ le't'vuliaep
Vaunen feiner reizenden jungen Frau
beiriedizk, mochten sie sich nun auf den
Äulauf eines kunsiweikes dezieben,
das irgeiidwo in der Welt ven sich
reden machte, eder mochten sie aus die
Ausiiiiiickung idrer eigenen allerlieb
sien Person mit Bnllantdiademen und
Perlenlialsbändein gerichtet sein. Der
selbe Ferguson, der feit den Taqen
feines Zeitungsiungenlhuins in kleinen
wie in großen Dingen niemals anders
als nach feinem eigenen Jlcp ' geban
dclt hatte, der mit einer an Starrsinn
streifenden Energie rücksichtslos überall
feinen Willen durchzusehen wußte
er war feiner zierlicO'.i. quecksilbernen
Vuctle gegeniibc? -'.nkfam und nach
giebig wie t i '.whl gezogenes Wind.
Denn feine Wue für sie hatte sich
nach zehnjähriger Ehe noch nicht vcr
mindert, und wenn er auch keiner von
denen war, die über ihre Empfindun
gen viele Worte zu machen pfF,en, so
verrieth doch sein Benehmen ksegen sie
deutlich genug, daß sie in seinen Augen
etwas ganz Anderes, unendlich viel
Höhere war, als alle übrigen mensch
lichen Wesen.
Nur ein einziges Geschöpf noch gab
es außer ihr, dem er mit beinahe glei
eher Zärtlichkeit zugethan war seine
Tochter Äaud, von der die Vcute bis
zu ihrem zehnten Jahre sagten, daß sie
das schönste ttind in New ;)orf sei.
Sie hatte die Hüge ihrer Mutter, nur
nicht ihr dunkles Haar und ihre fun
kelnden schwarzen Augen. Und Vineoln
Fergusons Herz mochlc wohl höher
schlagen in freudigem väterlich.' Stolz,
wenn er ihre seidenweichen goldblonden
Vocken streichelte oder sein winziges
Spiegelbild in ihren wundervollen gro
ßen graublauen Augensternen suchte.
Darüber, ob die reizende Vueilc eine
mnsterhaire Müller sei, waren die
Meinungen der Vente ebenso getheilt,
wie bei der Beurtheilung ihrer Eigen
schatten als Gaklin. Diejenigen, die
zufällig einmal einem ihrer gelegent
lichen Ziinlichfeitsaiubiiiche beige
wohnt und gesehen halten, wie sie das
Kind mit ihren leidenschaftlichen Lieb
kosungen fast erstickte, mußien trehl
glauben, daß es für die ehemalige
Cpernjangeriii nichts köstlicheres und
WichligereS gebe, als ihr Töchteichen.
Ihre a;uuicrjuugfcr aber und Mauds
Erzieherinnen waren darüber sicherlich
anderer Ansicht, denn sie hätten erzäh
len können, daß Mrs. Ferguson oft
Tage und Wochen verstreichen ließ,
ohne mit ihrem Winde' mehr als einen
kühlen Morgen- und Abendgruß ,ztt
wechseln, und daß jene stürmischen
Viebesbeweise in der Negel nichts
Anderes waren, als die Aeußerung
einer plötzlichen, unmotivirten und ra'fch
vorübergehenden Vautte, die denn auch
die Meine zumeist ganz unverkennbar
viel mehr erschreckte als beglückte.
Bon einer regelrechten und nac'
irgend welchen bestimmten Ernndfätzcu
geleiteten Erziehung war bei Maud
Ferguson ganz und gar keine Rede,
obwohl sie englische, französische und
deutsche (Gouvernanten, sowie für alle
Zweige nützlichen Wissens die besten
und theuersten Vehrcr hatte. Jhf
Mutter war von der ersten Morge
toilctte bis zur nächtlichen Heimkehr
aus dem Theater oder ans irgend einer
Soiree durch ihre gesellschaftliche','
Pflichten so vollständig in Anspruch
genommen, daß sie durchaus keine Zeit
hatte, sich um eine Angelegenheit zi
kümmern, die nach ihrer Ueberzeugung
so wohl geordnet war. Vineoin Fer
guson aber sah in seinem goldlockige.t
Kinde sehr bald ein so ausbündiges
Wunder an .lugheit, (Bclchrsamkeit
und anmuthig-vvriiehmcm Betragen,
daß Niemand ihm hülle versländlich
machen können, wozu sie noch einer
anderen und besseren Erziehung bcdiir
fen solle.
Und die fürstlich bezahlten Gouvcr
naiiten hüteten sich sehr wohl, den
Eltern ihres Zöglings cinzugesteheu,
welche Schwierigkeiten ihnen die blau
äugige kleine Elfe bereitete und wie
wenig sie mit all' ihren pädagogischen
Künsten über sie vermochten. Geduldig
ertrugen sie die mannigfachen kleinen
Veiden, die ihnen ans dem starken
Selbstgefühl, dem unbeugsamen Eigen
willen und der unbestechlichen Wahr
hcitslicbc der blonden Maud erwuchsen.
Daß die Gesetze des guten Tons und
der konventionellen gesellschaftlichen
Höflichkeit einem wohlerzogenen un
gen Mädchen zahllose kleine und große
Bcrstöße gegen die Wahrhaftigkeil ge
wisscrmaßcn zur Pflicht machen, war
diesem starrsinnigen Kinde eben durch
aus nicht beizubringen, und zu allem
Unglück für die vieigcplagtcn Erziehe
rinnen zeigte es überdies schon fiüh
zeitig eine so scharfe Beobachtungsgabe,
in so sicheres Urtheil und einen so
i mchdringendcn Beistand, daß der aus
ihrer Aufrichtigkeit erwachsenden Bcr
legenheiten schier kein Ende war.
Maud Ferguson hatte vor wenig
Wochen ihren zehnten Geburtstag gc
feiert, als die schöne Zueile sich aus
einem Balle in Folge allzu lc'cn
schaftlichcn TanzcnS eine schweie Ei'
kältung zuzog, der sie anfänglich nur
geringe Bedeutung beilegte, bis sie
von heftigen Fiebersröslen geschüttelt
wurde und siechende, unciliägliche
Brustschmerzen empfand. Der herzn
gerufene Arzt mußle eine Vungencnl
Zündung feststellen, und seine' besorgte
Miene vcianlaßtc Vineoln Ferguson,
sofort ein Kalbes Dutzend berühmter
ärztlicher Autoritäten an das ranken
lagcr zu rufen. Aber von den berühm
ten Hcilküustlcrn war leider keiner im
Besitz dcs Wundermittels, das dem
Tode ein von ihm gezeichnetes Opfer
zu entreißen vermag, und wahrend sie
eben mit wichtigen Mienen ihre drille
Berathung abhicllcn, hatte Vueile die
herrlichen schwarzen Augen für immer
geschlossen.
Bon dem Moi'nt an, da er die
Ueberzeugung gewonnen hatte, daß sie
ihm nun wirklich aus ewig genommen
sei. daß er ibr belle flcnr'.'rlle
in;;:ne v.r x.-x':t 1 e:en. i':x ie:;::;.;cs
Vai.elsi nie rn.b: ielien (eile, iv;i rei:i
Mcnuiit ü: !u::ie Vn.vli Fnau'cu
reite ricruudzwznzic, stunden t," a
mit keinem Me"'1en ein Sterbens
lrntchen geti'ieicn. Et bitte sich in
fein .Zarinet eiu.;ei.l:leueii, baue
weder ;vic iifrti Trank ;u füll ,
n omme 11 ii:,d h,Uie nicht einmal Ant
wort gegeben, als Ma::d an die T!ür
geklo'il und Uüi Einlaß gebelen haue.
Als er am na,1::en Tage ineeer zum
Berschein far:, K'.ir er dem Ausleben
nach um zehn Jahre gIieit und in
fein ohnehin irf;e!! 0 ialliaes Geliebt
hatten sich neue, tiefe, unoerülgbaie
Furchen eingegiaben. In leinem
Wesen und feinem Benehme aber
war ron nun an nicht die geringste Ber
andeiung mehr gegen früher zu deiner
fen. Er ordnete die Borlekrungeii für
ein beispiellos rompba'ies Begräbnis:
mit derielben gemessenen Nuhe und
Bestimmtheit, wie er seine geichast
lichen Dispositionen traf, und er
schritt hinler dem Sarge der scheuen
Vueile daher mit steinernem. Auiliß
und tlnaiieiilofein Auge.
Das Mausoleum, das er der Bee
fiorbenen eirichten ließ, kostete ein
Bermögen. und allwöchentlich an einem
bestimmten Tage, zu einer bestimmten
Stunde, pünktlich bis auf die Minute,
begab sich Viitectn Ferguson dahin, 11111
eine geraume Zeit neben dem M.nmer
sarkophage zuzubringen, der inebl in
einem feierlich düsteren Gewölbe, son
dern in einem hellen, lichttn Naume
fla"ö. der mit iiumergrüncn Gewachsen
geschmückt war, und in dessen hohe
Fenster die Sonne ungehinderten Zu
tritt hatte.
Diese genau abgezählten Minuten
andachtsvollen Gedenkeas aber bildete,',
den einzigen Kultus, den er der Ei
inneruug an die Berstetbene zu widmen
schien. Ihr Name kam kaum jemals
über feine Vippen, am wenigsten in
den Gesprächen, die er mit seiner Toch
ter Maud führte, und seltsamer Weise
fuhlle auch das ttii'.d offenbar sein
Bedürfniß, von der todten Mutter zu
sprechen. Ihr Berfchwindeu Halle keine
Vücke in das junge Veben gerissen, und
die Erinnerung au jene wenig zahl'
reichen Stunden, in denen die launen
hafte Frau ihr etwas wie echte miitler
lichc Viebc offenbart Halle, mußle sich
bald vcrwischk haben.
Aus dem schönen Winde war inner
halb einiger Jahre ein wunderschönes
junges Mädchen geworden, das keiner
Gouvernauleu mehr bedürfte und das
sich feine Vehrcr nach eigenem Gefallen
auSwählIe. Denn Vineoln Feignsen
ließ ihr darin den Willen wie i allem
Anderen, was zu bestimmen irr out
schien. Er sah mit geheimem Stelz,
daß sie von den Borzügen ihrer vc
götterten Mutter, der sie sonst freilich
in Anlagen und i$banifler unähnlich
genug war, wenigstens den feine Ge
jchuiack und die vicbe für das Schöne
geerbt hatte. Und es wachte ihm un-
vcrkcnnbar Bernnügen, ihren lünslle
rischen Neigungen durch dieselbe schrau
kenlosc Freigebigkeit Befriedigung zu
verschaffen, die er einst für die wech
selnden Veiuncn der schönen Vueile ge
zeigt hatte. Maud brauchte nur ein
Gemälde zu loben, das iie bei einem
jcunsthändler oder in einer Ausstellung
gesehen, und sicherlich prangte cs bald
nachher an einer Wand in Vineoln Fer
gusons Hauic. Ein Wort des Ent
zückens über einen Sänger oder einen
Birtuoscn, den sie im !onzertsaal gc
hört, genügte, um diesem alsbald eine
Einladung zu Vineoln Fergusons Abend
gesellschaften zu versehci'sen. Und wenn
der millioiienreiche Miucnbesitzcr fei rc
Tochter uicl,., wie einst ihre gefall
süchtige Mutter, mit Perlen, Bnllan
teil nnd kosibaien Toilelicn üben'chiit
tcn konnte, weil sie fiir alle diese
Herrlichkeilen weder Borliebe Noch
Berfläudniß zeigte, so kostete ihn doch,
die Erfüllung jener zumeist unausge
fprochcnen Wünsche jedenfalls viel giö
ßere Summen, als Maud eS in ihre,
Unkenntnis, des praktischen Vebeus und
in ibrer Unwissenheit von dem Werth
dcs Geldes r.hntc.
Als sie achtzehn Jahre alt geworden
war, lag ihr die ganze hcirath'ahigc
Männerwelt der vornehmen New )'er
ker reise huldigend zu Füßen. Sie
war die unbestrittene Wonigin aller
Feste, die sie der Ehic ihres Erfchei
nens würdigte, und die Bewerber, die
sie mit immer gleicher Gelassenheit
lind zweifelloser Bestimmtheit abge
wiesen, zähl'en nach Dutzenden.
Vineoln Ferguson schien entschlossen,
in dieser wichtigen Angelegenheit
ebenso wenig irgend welchen Einsluß
i.nf die Entschließungen feiner Tochter
u üben, als in allen anderen. Wenig.
ftens hatte er noch jedem Freier erklärt,
daß Miß Maud die unnmschränkle
Herrin ihrer Hand fei und daß er nicht
den Wunsch hege, in dem einen oder
dem anderen Sinne einen Zwang aus
sie auszuüben. Nie hatte er bei ihr
ein Wort zu Gunsten des einen oder
anderen Bewerbers eingelegt, und
wenn sie wieder einmal einen Korb
ausgetheilt hatte, war aus seinem Be
nehmen nicht zu errathen gewesen, ob
er Befriedigung oder Mißvergnügen
darüber empfand. Das Verhältniß
zwischen Pater und Tochter hatte aus
solche Art niemals auch nur die leiseste
Trübung erfahren, und es war vollkom
men begreiflich, wenn alle Welt von
Vincoln Fergusons häuslichem Veben
nur als von einem überaus glücklichen
sprach.
2. Kaufte k.
In dem großen Mufikfalon, wo der
von dem Hausherrn heimlich mit so
mißgünstigen Blicken betrachtete aIü
gcl stand, hatte sich wieder, wie es
wöchentlich mehrmals zu geschehen
pflegte, eine zahlreiche Gesellschaft
von Gästen zusammengesunden.
Eine Wiener Opcretteiidiva. die
zum ersten Mal über das große Wasser
gekommen war, und für die seit ach:
Tagen ganz New jork schwärmte, halle
soeben durch ihre heiteren Weisen einen
Sturm des Entzückens entfesselt, und
Mond Ferguson war wohl die Einzige
gewesen, die nicht in den rauschenden
Beisall eingestimmt hatte. Ihr schönes
Geliebt hatte während der iibenuittbicen
Vieder und .:e::i'l.:s der breite
einen lallen, sau r::i c lüi.ren '.la-iück
",ie"e:iiii!i''i. und c'.'e m-eii die .'
genn eine MValur.keit g, fünde n bnie.
dem allgemeine Beilau en nach einer
Zugabe zu eüi'vieel'.u. war iie selbst
an den Fla rel getreten, und tni Wir.t
ibrer Augen hatte einen der Geiiie,
einen seblan'en. braunl aariae Heun
re vielleicht iiebenut'.dz.ran; g I .ih
ren, an ihre eite gciuiVn.
Iaif i,! te bitten, mich zu beglei
ten. Mr. O'Eonuor?' fragte sie halb,
laut. Ich möchte nicht, daß eine
Musik, wie wir sie eben gehott haben,
in unserem Hanse heimisch werde.
Mein Gesang wird den Herischasien
wahrscheinlich weniger Bergungen be
leiten; aber es ist auch nicht ihr Bei
fall, nach dem es mich iei!aih;t.
.Ich bin zu Ihren Diensten," er
widerte der Angeredete, indem er vor
dem Instrument Platz nahm. Fnr
welche komprjitio!i haben Sie fichenl
schieden?"
Bestimmen Sie selbst, was ich sin
gen soll, mir gilt es gleich und ie
kennen ja meine kleinen Viebhabereien."
Es bedürfte keiner weitere Berstan
digiing zwischen ihnen. Wenige Selun
den spater Hangen die ersten Alkeide
durch den hohen Raum, nd das leb
hafte Ztimmengefchwirr verstummte.
Äaud Ferguson halte eine nicht sehr
große, aber uugemein klangvolle und
edle Altstimme, und die Alt ihres
Boitrages ließ erkennen, daß sie von
vorzüglichen Vehrein geschult worden
war. Mit ihrer hohen, schlanken Ge
statt, deren herrliches Ebenmaß durch
die königliche Haltung z voller Wir
kuug kam. mit ihrem klassisch reinen
Profil, und in dem Schmucke der
schweren goldenen Flechten, die wie ein
schimmerndes Diadem ihren Scheitel
krönten, war sie letzt, wo das volle
Vicht des roiileuehteis auf sie fiel,
von wahlhaft hinreißender Schönheit.
Man konnte es ihrem Mieuenfpiel
ansehen, daß sie mit ganzer Seele in
der Tondichtung ausging, die sie da
wiedergab, und eS war sicherlich mehr
als eine bloße Nedcnoarl gewesen, daß
cS ihr bei ihrem Botlrage um etwas
Anderes zu thun sei, als um den Bei
fall der Hörer.
Bon ihrem jungen Begleiter aber
galt dasselbe vielleicht in noch heherem
Mase. Er war ohne Zweifel ein Künst
ler, denn er behandelte das Instrument
mit einer Meisterschaft, die ihm auch
die rückhaltlose Bewunderung eines
kunstverständigeren Publikums, als es
hier versammelt war. halte eintragen
müssen. Ur.d mit so feinem Geinhl
wußte er auf alle Absichten der San
gerin einzugehen, so innig schienen
durch seine Geschicklichleit Bortrag und
Begleitung mit einander verschmelzen,
daß nur laug-e gemeinsame unstübung
oder eine merkwürdige seelische Ueber
einstimmuug diese volllommcnc musi
kalische Harmonie erklären konnten.
Die Operettcndiva war die erste,
die nach Beendigung dcö VicdeS mit
einem freilich etwas sauersüßen Vächeln
der Sängerin ihre Bewunderung aus
sprach. Applaudirt wurde von Nie
mund, denn die Freunde des Haines
wußten, daß Fräulein Maud derartige
Bcisallsäußerungen nicht liebte. Alle
die jungen 'neuen aber, die sich in
hitzigem Weükarnpfe um die Gunst der
Millionenerbin bemühten, drängten
sich zu einer dichten Mauer um sie zu
fammen und bestürmte sie mit Bitten
um eine weitere Gabe.
Nein, ich singe nichts mehr," cr
widerte sie in der lähl bestimmten
Weise, die ihr solchen Huldigungen
gegenüber eigenthümlich war, ts sei
Senn, daß Mr. O'Eonnor geneigt wäre,
meinen Partner in einem Duell zu
machen. Versuchen Sie also, ob 5ie
ihn dazu bewege können, meine Her
ren!" Unter den jungen Gentlemen war
sicherlich keiner, der diesem so ausfällig
begünstigten Mr. CEcntior nicht lie
ber den Hals gebrochen hätte, statt
ihm gute Worte zu geben ; aber ach
einem solche Hinweis blieb ihnen
natiulieh nichts Anderes übrig, als ihn
sehr höflich und dringend zu bitten
ei Bemühen, dessen es übrigens allem
Anschein nach gar nicht eist bedurst
hätte, um ihn gefügig zu inachen. Er
wechselte wenige leise Worte mit
Maud, und da er am Flügel sitzen
blieb, 111:1 die Begleitung zu spielen,
.trat sie jetzt so nahe zu ihm heran, daß
ihr leid fast' seine Schulter stresste.
Sie fangen ein Mendelssohn'jcheS
Duett, und iii wundervollem Zusam
menklingen erfüllten ihre Stimmen
den Saal. Die anwesenden Damen,
denen O'Eonnor zumeist cinc völlig
neue Eischciuuug war. und die ihm bis
dabin nur wcnig Beachtung gescheit!!
halten, wohl weil sie ihn für einen
jener armen iinsilcr hielten, die häu
fig auf irgend eine Empfehlung hin die
Gastfreundschaft und die freigebige
Unterstützung des für sine eigene Per
sott so wenig kunstsinnigen Vineoln
Ferguson genossen die jungen und
die alten Damen fingen erst jetzt an.
fcin Acußereö einer genaueren Muste
rung zu unterziehe. Und daSErgebniß
dieser Prüfung fiel wohl bei den
meisten durchaus nicht zu seinen Un
gunstcn ans. Ohne gcrede von irnpo
nirender Schönheit zu sein, hatcc
O'Eonnor doch in seiner Eischcinnug
Alles, was den Frauen gesällt cinc
krastvoll und sehnig gebaute, eben
mäßige Gestalt, eine hohe, gewölbte
Stirn, blühende Gesichtsfarbe und
kluge, ausdrucksvolle braune Augen.
Seine Bewegungen waren lebhaft und
von natürlicher Anmuth; feine rege!
mäßigen Züge schiene mit ihrem
häufig wechselnde Ausdruck getreu
jede seiner Stimmungen widerzuspie
geln, und das Vächcn, das zuweilen
flüchtig um feine dunkelbartigc'i Vip
peil huschte, war von jener gewinne'
den Viebcnswüidigleit, die nur gut
miithig veranlagten 'Menschen eigen zu
fein pflegt.
Der rechte Typus eines hübschen
Isländer?," flüsterte cinc ältere Dame
ihrer Nachbarin zu. und daö treffende
Wort machte mit allerlei mehr oder
minder geistreichen Zuthaten alsbald
die N'niide durch den ganzen Saal.
Aber es waren nicht die. weiblichen
Gaste alliin. die it.!) trahrend dies-1
Duetts mit der Pennt des unbekann
ten ianatt bej.laui.'.leit. Ei aller
Herr mit weißem '.'i.ii'keeltnnbait und
kalten, fchaifblickendeit Augen trat z,t
dem Hansbeirii 1:1 je: e'ilferulesic
Ecke des Salons, die Vi,".eoln Ferguson
f in die Tauer der musikalischen Bor
trage auszusuchen p'Iegte. und sagte
in einem lt, der fiel mehr von Ge
lingichatzun.r. als ven Bewunderung
zeugte :
Eine neue Eroberung Deiner Toch
ter. wie es scheint dieser musilalische
Tauiendsassa! Peimuthlich einer von
s;. i ,Mt.
L'l II -i. Ullll 1 1 l'l ll, l'ii. lll uiiui:iii,
dem Namen eines linsilerS ans anderer
Veitlc ostei' leben zu diiifem
Vielleicht !" erwiderte Ferguso-i
phlegmatisch. Aber ich möchte Dir
nicht rathen. Andrew, etwas Derartiges
gegen Maud zu außer, ie hält ihn.
glaube ich. far (in Genie oder etwa
dergleichen."
Und wie ist sie zu dieser aller
neuesten Entdeckung gilnnineu?"
2ic hat ihn irgendwo spielen hören,
und darauflii wünschte jie durchaus,
ihn zum Vebrer zu haben. Ich mußte
ihm gut zuiedeu, ehe er sich dazu ver
stand, denn er Hai, wie er sagte, bereits
eine oiioieichende Anzahl von Sch
lern." Natürlich, er wollte den Preis in
die Höhe schrauben," fiel Mr. Andrew
spöttisch ein.
Vineoln Ferguson aber fuhr in fei
er gelassenen Weise fort: Ich bot
ihm zehn Dollars für die stunde; er
weigeite sich jedoch, mehr als zwei zu
nehmen. Daraus schließe ich. daß er
doch wohl ein wirklicher Künstler ist.'
Denn welcher vernünftige Mensch Ware
sonst einer solchen Narrheit fähig?"
Wohl ! Aber wenn ich Deiner
Stelle wäre, würde ich mich wohl
hüten, meiner Tochter einen hübschen
Bursche zum Vehrcr zu geben, der nur
um wenige Jahre älter ist als sie.
Wie nun, wenn sie sich in ihn ver
liebt?" Gerade um das zu verhindern, habe
ich mich beeilt, ihren Wunsch zu erfül
len. Ich denke, daß sie eine Heine
Schwärmerei für ihn halte, als sie mir
zueist von ihm sprach. Wen er ihr
jetzt noch vier Woche lang täglich eine
Stunde gibt, wird cr ihr sicherlich
genau sei gleiebgiltig sein wie alle An-
deren, "
Eine sonderbar: Tlieoiie! Mir
scheint das Experiment im Gegentheil
recht gewagt. Bemerle doch gefälligst,
wie vertraulich sie sich z ihm herab
neigt und wie sie ihn jetzt ansieht! Ich
welle lausend Dollars gegen hundert,
ihr Hetz sieht bereits lichterloh in
Flammen."
Vineoln Ferguson erachtete es nicht
einmal der Mühe werth, zu den Bei
den hinübeizusehc. Und wen cs so
wäre!" meinte er mit gleiche,iltigc,n
Achselzucken. Ich sage Dir doch.
Andrew: in längstens vier Wochen ist
Alles vorbei. Ich kenne sie. Sie hat
eine zu schaffen Blies. Man braucht
ihr die Mensche nur nahe genug zu
lir i t n r 11 i i ' ts'A rrfii rf n n o nnin i
1 i 1 ii, iim, . m 1 H) li,u u 1 1 1 )U 11 y
und gar. Warst Du nicht auch der Mci
f,ng, daß sic in Themas Afhton vcr
liebt sei? Und hast Du mich nicht hnn
deitmeck gedrängt, ihm mein Haus zu
verschließen? Erinnerst Du Dich wohl
noch, was ich Dir damals zur Antwort
gab?"
Du sagtest : Je eitriger cr ihr den
Hof macht und je geflissentlicher alle
Welt ihr srine Vorzüge lobt, desto
schneller w'id sic zu dem Entschluß
kommen, ihn abzuweisen. Damals
hast Du srcilich Necht behalten; aber
mir scheint, es war doch noch ein Unter
schied zwischen ihrem Benehmen e,ee,en
Thomas Ashton und der Alk. wie sie
diesen irischen Tastensehläger ver allen
anderen jungen Vcuten nuozeiehnct.
W'cun cr'sich auf seine Vertheil vcr
sieht und cr ficht ganz so aus, als ob
er sich daraus verstände so kannst Du
eitles Tagcö sehr unerfreuliche Ueber
rafckungcn erleben. Ohne Dich kränken
zu wollen, FcrgusvZi: aus der zweiten
Hand braucht mein Sohn feine Gattin
nicht zu nehmen."
Zwischen den weißen Brauen des
Millionärs zeigte sieh eine kleine
Falte; aber seine Stimme Hang doch
unverändert gleichiinitliig, als cr sagte :
Bin ich ein Betrüger, Andrew? Habe
ich Dir mein Wort gegeben, daß sie
Deinen Sohn heirothen wird, oder
habe ich es nicht gethan?"
Du hast mir Dein Wort gegeben,
und ich zweisle nicht, daß Du die Ab-
jiMl hau, es zu halten. Aber mit Du,
denn der eerr ihres Willens? omitc
sie nicht von jeher thun und lassen, was
ihr gcsiel? Und wird sic Dir gerade
dann gehorchen, wenn ti sich um die
wichtigste Angelegenheit ihres ganzen
Vcbcns Haudell?"
Nicht, sobald sie inne wird, daß
sie eben nur meinen Willen erfüllen
soll. Aber ich meine, Du müßtest mich
kennen, Andrew, und müßtest wissen,
daß ich keine Verpflichtung auf mich
nehme, die ich nicht einlösen kann.
Wenn JamcS nach einem halben Jahr
von seiner europäischen Reise zurück
kehrt, wild cS Zeit genug sein, des
Weiteren darüber zu reden. Weshalb
sollen wir uns vorher unnützes opfzer
brechen machen?"
Andrew zog verdrießlich die Schul
kern in die Höhe. Ich will Dir mei
neu Nalh nicht aufdrängen. Aber ich
habe Dich gewarnt. Und ich sage Dir.
diese Hungerleider, die alle ihre Hofs
ungcn auf eine reiche Hcirath gesetzt
haben, sind die Allcrgcsährlichftcn
zumal die sogenannten ünstlcr. Und
wie klug Maud immer sein mag,
schließlich ist sie doch auch nur ein
Weib."
koitsetzuiia l'olat.'i
- Die gröiszc Bibliothek der Welt ist
die Bibliolheque Nationale" in Paris.
Sic enthält Bände. 300.000
Flugschriften. 175,000 Handschriften.
300,000 Mcippcn und Karten und
130,000 Münzen und Medaillen. Die
Sammlung von 5?upfersiichen beträgt
l.W.0110 und die der Phokographicri
ngcsähr 100.000. .flj-fl.-;
V,