Nebraska Staats-Anzeiger. (Lincoln, Nebraska) 1880-1901, June 09, 1898, Image 8

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    rreBRASKA STAAT? - ANZEIGER. Lincoln. Ife
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zu (ringen.
Tie iiauiHiaiihiliiu'n (jatdiMten und :
Piuee iWliullodi, Xüüio Anttivson, Da
fruljtu- Postmeister Oilawon, Oienc
1luii)!icl3, der l)Ui"iAC Peineier deo
S'.'iulö .vcwlt, und unter teiuüiyt
l'undornnnn cit C'tia, fen.
aiiimit)mc K'i Heim Lütcr find
sämmtliche (.intuoiuen mit ten tarnen
nach :Hei'uMit,ner, haben mit allen Mraf--ten
und Mitteln im Atulijalii daS repub
I, konische Votaüiict bek.impil und hecen
wir üuiiotbcm drof.cn meifcl, bin"; dte
fcllu-n ihre stimmen f.;. furlKiinlcii
abgegeben haben, OiljJ.ioiu und Menef
fen haben unseres lisens nid)t4 gellen,
nrns sie berechtigte diePostmeisterstelle zu
erhalten. Collie jedoch Arrt ivicvcer uch
herbeilassen einen dieser Hcmn nomu
sä,I,i,i,'. wird an den randenien cm
Prolest eingereicht merden.
Herr Ettcr hat sich als ein treuer Ne
puMikaner bewiese, hat den cld',uq
ISiio il mitgemacht und wäre vor a!
Icn Änderen berechtigt, zum Postmeister
ernannt zu werden, Herr Glasgow
setzte im Frühjahr die Nominirung des
Herrn Darling, als Kandidat für Stadt
fchatzmcisler durch, um denselben spater
z,,tunsten seines demokratische. Tchwic
gcrsohneS, Proadioell, aus die Schlacht
dank zu führen. Herr Gene Mayfield
war öffentlich der Freund Richter'S
(jl)iifliimnn, ließ ihn kurz vor der Wahl
aber schmählich im Stich und steuerte in
das Fahrwasser der Ensor-Baeleock (Jörn
binalion. Dave Anderson hat sich schon
seit Jahren um ein öffentliches Amt be
worben, hat aber bis jetzt noch immer
das Nachsehen gehabt. Seine Fähigkeit
ist in Zweifel zu ziehen. Bruce Me
lulloch, ja, von dem wissen wir gar
ichtS, als daß derselbe hier wohnt und
die Teutschen ganz besonders liebt,
Allem in allein genommen, haben diese
Herren nicht o viel Einfluß, daß sie eine
Katze hinter dem Cfcn weglocken könn
ten. Weder Präsident McKinley noch
Herr Dave Mercer würden sich Freunde
erwerben, sollte einer der vorbefchriebe-
neu Herren zum Pojtmeistcr ernannt
werden.
Eine Ernennung des Herrn Eiter zum
Postmeister in Süd-Omaha würden wir
nd die größere Majorität der Bürger
inil Freuden begrüßen.
,
In der letzten StadtrathS,itzung
wurde beschlossen, die Straßenbahngesell
fchaft darum anzugehen, eine besferePer
bindung zwischen Süd-maha und Al
bright herzustellen. Präsident Barrett
ernannte zu diesem Zweck ein aus den
Stadtrüthen Elingen. Kelle und Trai
ner bestehendes Comite.
Es ist eine Bewegung im Gange,
in der letzten Hälfte dieses' Monats eine
dreitägige Feier behufs Eröffnung des
Armour'schen Packinghauses hier zu rer
anstellten. Sämmtliche Managers der
hiesigen Schlachthäuser sollen zur Theil
nahme an dieser Feier eingeladen werden,
wie auch Industrielle. Viehzüchter'. A.
us dem Westen bewogen werden sollen
während der Feier anwesend zu sein.
Ein derartiges Vorgehen kann für un
sere Stadt mir von Nutzen sein und
würde viele Viehzüchter, wenn erst mit
den hiesigen Marktverhältnisfen bekannt,
bewegen ihr Vieh, statt nach Chicago
und ansas City, nach hier zu schicken.
Die Gründung eines Commereial
Clubs bildet feit der Eröffnung derAus
stellung wieder das Tagesgespräch der
leitende Geschäftsleute.
Der Milchinspektor Carroll wird
von einigen englischen Zeitungen so ge
lobhudelt, daß man fast glauben sollte,
daß die Milchhändler lauter Engel ge
worden seien.
TerVersuch des Mayor's, die 9.:).
Straße bis zur Victorstraße eröffnen zu
laffen, kann dem Gefchäflötheile der
Stadt nur zum Schaden gereichen. Es
ist bis jetzt noch kein Grund vorhanden,
weshalb diese Straße eröffnet werden
sollte, aber da Tr. Ensor's Wohnung
sich ander 23. Straße befindet, läßt sich
leicht begreifen, weshalb der Herr Mayor
einen solchen Eröffnungsplan befürwor
tet. Schatzmeister Broadwell hat end
lich damit begonnen, an die Brauer und
Wirthe dir zuviel einbezahlten 300 zurückzuzahlen.
Gte Gesundheit
und gut'r Appetit gehen Hand in Hand.
Mit dem Vsrlust d s AppetilS kann das
System sich richt lange aufrecht erhalten.
So wenn die Grundlage der guten Ge
sundheit nieder gebrochen ist und das
System Krankheits-Ansällen usgesetzt.
zeigt sich in solchen Fällen die heilsame
Kraft von Hood's Sarsapirilla. Tau
sende die Hood's Sarsaparilla genom
men haben bezeugen seine großen 23er
dienste als BlutreinigungZ Mittel, seine
Wirksamkeit den Appetit zurückzugeben
und zu erhöhen und eine gesurde Verdau
ung zu befördern. ist es, nicht was
wir sagen, sondern waZ Hood'S Sarsa
parilla thut, was von Einfluß ist, und
die beste Empsehlung, welche einer Me
dizin aus, gestellt werden kann Wa
rum wollen Sie nicht jetzt Hood's Sar
saparilla nehmen?
Herr Ernst Paetom. ein ebema
lizer Lincolner, der jetzt in Toledo. Ohio,
wohnt, th?ilt uns mit.vnß er nebst Fami
lie am verfleffenen Sonntag durch einen
Besuch von Ewald G. Abel, welche- hier
in musikalischen Kreisen vortheilhast bc
kannt ist. angenehm überrascht Marke.
Es würde Herrn Paktom freue,', wenn
seine Freunde undBekannten. welche eine
Reise nck dem Osten antreten, ihm einen
Besuch abstatten wellm.
Western Washer und Ringers
Fred. Schmidt & Bro.
bei
te'
I 5;at-'j t: Jir.jr'ti v?
i V'.uv in l;i-'.r. H,i:'.i:;
j sHi o;!,aiDi"c u: d
i VtliT4T.;t!iJ in tti a!i.': UU d:inqk.
' ,?:Ufri am u.ia Blick out tif wi,"
g.'ülkn U'ilUifdelJ.r, ee riiisciicen
CtUJüritii. d e izikende Kiesen und fcic
fi'ten : ZUi V.jtciten Jieblsiska'3 et hub n.
ii;i f:r. l in tti g,i! ollen Zc I, eile
Wfjf nai ;Kei:i 'ähile.', fa fihun jfft
alle .'3f r.ück) Jubraika, aü?ze,!ou:m,n
b:t;r.n, iitl.te unsi,ie eig'eb'gcn (?r:,--ifs:
nach S'ih-.en WflilHfilsrj übrin, 123
tie Biwodner ä,beist bcdüisliz sind.
er NedraSkalr Farmer reist nifti
inthr zurück zu seinen Verwandten und
der we,ßc.Prail-.eSchooner" zieht aber
mal gen Wrster. Tie Emigration nach
den mit üppigem Wachsthum gesegneten
k'ilden Nibraöka's 'st in oollemAange,
die Spuren der Mißernten in den Iah
ren von aus 'üü sind verwischt und
miid eine dnslti.ie Katastrophe unseren
Staat während der jachsten 25 Jahre
tbenso wenig wieder treffen, wie dieselbe
un in den 2r Jahren vr dem lin
lltssen der Trockinhkit betiossen hat.
Tie einst verlassenen Farmen weiden
wieder und zwar mit größrrer Umsicht
besltllt, Zufriedenheit und Wohlstand
siek,t :nan überall und die Banken des
Staates sind mit Geld überfüllt, welches
von den fteißzi'N und spacsamenFarmern,
die ihre Hizvoiheken löschen oder gkliehe
nes Geld zulückbezahlen, dahin gebracht
wird.' Die reichlichen Niederschläge,
wllch: wir in den verslosienenMonalen zu
verzeichnen halten und der dem Wachs
thun, des Getreides ersordcrlich.' Son
nenschein, deuten daraus hin, daß die
diesjährige Ernte sehr reich ausfallen
und daß'lcebraska in der Lage fein wird,
diesen Herbst eine Unmasse Weizen und
Korn nach den fandet n, wo jetzt Brod
kiawalle und Theuerung herrschen, zu
entsenden.
Dieses kleine Scharmützel, denn ein
Krieg ist es nicht zu nennen, zwischen
den Per. Staaten und Spanien, hat den
Beweis geliesert, wie sehr des Ausland
auf unsere Pisdukle angemiesen ist und
kann man sich einen Begriff davon ma?
chen. we allgemein Europa in Mitlei.
denschaft gezogen werden würde, sollte ein
langjähriger Krieg zwischen den Ver.
Staaten und einer übeifceischen Macht
jemals ausbrechen.
u:
j.
. ? . :c.iii 2fii;u:r m.'tdiN in V 1 r
crl c:e!e k,ubaukt:, ttr.;-:
; j, ;lu,c, c.ir ui:r!!-.:r,.'n.
. t;t u'.Iijar,
aux Knabe, i;i in Hacl.
titiü iU:in 3-
i! l!
i am pnr.tij
liie.f, ir!iur!cn
u?r ,ni
tt, i't
trsijeti.
V. L. kikidsey. wacher rom Ma
Sia.'!,i,nfp!k,cr ernannt wr
vom tadtrs'.y nicht rcitäiij
Ertrunken.
Harvey Waite, ein Knabe im Al!er
Von IS Jahren, ist am verflossenen Frei
tag in dem neen Nanol des Salt Creeks,
urmiitelbar westlich von de Brücke an
dem Milsord Zweig der B. d.M. Bahn
beim Baden ertrunken. Der Ertrunken
ne war der einzige Sohn, des seit dem
Streik an der B. k W. Bahn erblinde
ten Lokomotivsühiers Charles Waite und
der einzige Ernährer der Familie. Die
Knaben, welche sich mit ihin im Wasser
befanden, sagen.dagHaroey einenKrampf
anfall bekommen haben muß, denn er soll
ein guter Schwimmer gewesen sein. Die
Waue'sche Familie wohnt an der 3. und
K. Straße.
Als die Polizei, welche von dem Vor
fell benachrichtigt worden war. mit der
Aufsuchung der Leiche beschäftigt war,
scheuten die Pferde vor dem Patrolmagen
vor einem vorbeifahrenden Zug und lie
fen davon. Dieselben mansten sich der
Stadt zu und suchten ihtuartier in dr
Polizeistation auf, wo ste von den Feuer
wehileuten No, 1. abgefangen wurden.
Auch das Pferd des Sanitätsbeamten
Wm. Rohde riß sich los und brannte
durch und ist es ein Wunder, daß kein
Unglück pajsirte. Die Pferde und Wa
qen blieben ebenfalls unversehrt.
Blue Hill.
Am Donnerstag, den 2$. Mai, wur
de die irdische Hülle d?s verstorbenen
Friedlich Krüger w letzten Ruhe bestat
tet. Es halten sich viele Freunre und
Bekannte eingesunken, um dem Verstor
benen die letzte Ehre zu erweise. Der
Verblichene war Präsident des Deutschen
Farmer-VereinS und der Gegenseitigen
ffeuerversicherungsGesellschaft von Blue
Hill. und führte dieselben mit großer
Umsicht und Gemissenhastigkeit. Der
Verein drückt bezgl. des Herden Verlus.
tes, den derselbe und die Bürgerschaft im
Allgemeinen durch das Dahinscheiden sei
nes Präsidenten erlitten hat, den Hinter:
dliebcnen sein aufrichtiges Beileid aus
Wm. Töpser
A. Kopiich,
Comite.
biUa liuorit wurde von
sttujier CJU ch.ioenenag ,n H:l;e ?zn
f ll '.öO gegen die Stadt .coln zuze
sprechen.
OT" Der hiesige ..Call" wird binnen
Kurzem veikaust werden. Es ruht eine
Schuldenlast in Hzhe von ll,(x0 auf
dem Blatt.
l-if Wer an Verrenkungen und
Quetschungen leidet, sollte St. JalcbS
Oel sosoit gebrauchen und man wild von
be,dei Uebeln in kurzer Zeit acheilt sein
IW Winsto Taylor, ein Arbeiter
wuide am Samstag von len Eeheimpo
lizisten verhastet. weil er unanständig
geschriebene Briese turch die Post be'ör
den hat.
7V" Am Sonntag Abend kamen zwei
Bataillone der Jvwa Freiwilligen hier
durch. Dieselben wurde von dcnDamen
mit Kaffee und Kuchen bewirthet.
jdf W. S. Hamilton, ein langjäh
riger Bürger Lincoln's, wird nach gort
Madison. Sa., liehen, um die Skelle ei
ne Hülfs-Änwalls einer Ei'enbahn zu
übernehmen.
Z&s Wir verweisen andurch auf die
Annonce der Dieiks'schen Holz- und
Zkohlenhandlunq, in welcher dia Deut-
scheu der Stadt und des Eounty's stets
in der reellsten Wee bedient werden,
I3f Shetiff Slrong von Johnson
Couniy, welcher am Donnerstag mit ei
riem Irrsinnigen in der Jrrenaristalt hier
eintraf, wurde vom Vorsteher. Dr. Ab
bott, abgewiesen.
ZSVieut. Dorolhy Maurer, von
der Heilsarmee, welche vor einigen Ta
gen die Statuen auf dem Gebäude für
schöne Künste auf der Ausstellung zu
maha mit eine: Beil zertrümmerte,
wurde aus der Haft entlaffcn.
ZW Der populäre Wirth, John
Bauer, hat in der verflossenen Woche eine
große Sendung Wem, direkt von Cob-
lenz am Rhein, erhalten. Dieses Ge
tlünk wird an Reinheit und Geschmack
von keinem anderen in der Stadt über
troffen. 3W Die Western Glass & Pai it
Co. hat in der verflossenen Woche oer
schieden? Waggonladungen Oel, Terpen-
ti, GlaS usm. erhalten. Die Nachfrage
nach diesen Artikeln ist gegenwärtig so
stark, daß die einlaufenden Aufträge nur
mit der größten Mühe ausgeführt werden
können.
ISf Herr Fred. Beckmann weilte mit
mehreren Lineolnern ' am Dienstag
vekwichener Woche in Omaha, um geeig
nete Vorkehrungen zn treffen begl. der
Abhaltung der republikanischen Staats
Convention in Lincrln, Die Lincolner
haben bei dieser Gelegenheit eine große
Thätigkeit entfaltet und auch thr Ziel er
reicht.
Z3T Die Herren Geo. Reif undWal
ter Steinmetz, welche an der 10. und
Jackson Straße zu Omaha die Durstigen
während der wannen Sis"N laben, wer
den es sich während der Ausstellung ganz
besonders angelegen fein lassen, die ihre
prächtigen Lokale besuchenden Fremden
in der coukantesten Weise zu bedienen.
Die berühmten Metz'schen und 5e'rug'schen
Biere werden dort verabreicht.
WiW
v fi. i I !
P !
innfinLn
u ta rt a
AM
Jk. .! 'S
tt ti K t K
, I S I jj SO $
,Zcrichmcttcrt, nicht nur um Jhic 'AttZmcrtfamlcit aus
nnut ofvoicv $caaxciUicx zu lrutcu, soudoru auch
ttku unsere schönen und neuen Mustern bei Ihnen
einzuführen.
Kasch-:lcidelwaaren.
5pecial verkauf
v'0 Stücke Scoich Lawns, regulärer
P,eis öt, tiefe Woche a;c
18 Ki.icke Eordontt Jmpnme und
Mol.no Dimi.ies, regulär 7c,
djse Woche
2b Stücke Medina Crgandi ?Ar
tigzn Carreau Dorqandie und
Satin Timitii, regulär Kc, dusc
Wo.!)! 6 ipc
lt Stück Medina Organdie und
Royal Jrish Dimiiu, reg. U'U
diese Woche 10c
10 Stücke seine frrzöüsche Dimity,
regulär 1 5c, die'e Woche iiic
10 Stücke üirgandi St, Germain
und Jmperiill Dotled SwißMull
regulär lc. diese Woche löc
Arveitshemdkn, d'qtton
ade Hosen und Overalls.
10 Dutzend Hemden für Männer
regulär 1'-. diese Woch? ISc
12 Dugens Hemden fiir Mariner,
regulär 35c, diese Woch'
Eine Anzahl ausgc'uljtcc Must.'r
Eottznade Pants zu 30 Prozent
Rabatt
ö Dutz'nd geslreiiie, schwarz und
braun gemischte Oberhosen, enra
schwer, das Paar 42c
Rhei matismuS im Rücken, in
den Schultern, Hüften, Aenkeln, Elbo
gen oder Handgelenken entsteht durch zu
yiel Saure tm Blut. Hood's Sarsapa
rilla heilt RhsumatismuS.
Hood's Pillen sind die beste Abfuhr
und Leber Medizin fürFamiliengebrauch.
25
Herr John Bauer, der allgemein be
kannte Wirth, gegenüber der Postofsice,
welcher nur hochfeine Getränke führt,
hat die folgeuden Weine stets vorräthig:
Gomez Romans Sherry,
De Müllers Old Tawney Port,
Tncoche B. & Co. 1890 Cognac,
5 Flaschen Ponlet Canet,
4 Ohm Rheinwein direkt von Herrn F.
Kröte, Coblenz.
1J2 Ohm Äßmannöhäuser.
Diese Getränke eignen sich vorzüglich
für schmachlichePersonen uns Genesende,
welche durch Krankheit ihrer Kräfte be
raubt wurden. Aerzte empfehlen diese!
den tagtäglich. Die besten Weiß- und
Rothweine, sowie Liqueure, für Familien
gebrauch zu annehmbaren Preisen.
P Für guten, frisch gebrannten,
ohlschmeckendenKafseeund
'einen Thee, geht nach Beith'S
G r 0 c r y, 9(j9 D Straße.
Xie besten Gänsefedern bei
S ch m i dt & Bro.
Fred.
(Stprüsti (Zkkbttvtshel
ferin.
Die Unterzeichnete emxsiehlt sich den
deutschen Domen von SUbi und Land
als deutsche Geburtshelferin. Auf Wunsch
werde ich Allen vor der Entbindung
ein Besuch abstatten.
titau Friedrich Sedul,,
1015 B Straße
Am verflossenen Sonntag gingen
in der hiesigen deutsch-kalhvlischeGemein-de
die ziinder zur ersten Communion.
Die Kirche war prachtvoll zeschmückt und
richtete Herr Pater Leonhardk an die
zahlreich: Gemeinde Worte, welche auch
auf Denjenigen, der keiner Religions
genossenschast angehört, zweifelsohne ei
nen mächtigen Eindruck ausübte.
Zu unserem Bedauern erfahren
wir, daß Herr Jvh Ellenburg von Wal,
ton vor Kurzem von seinem Gespann
aus dem Wagen geworfen und an der
Seite erheblich verledi wurde. Die jun
gen Thiere wurden durch ein Loch am
Brückenausgang scheu, zertrümmerten
die D.'ichiel nnd liefen davon. Derar
tige Schäden aus den Fahrwegen sollten
usverzüglich ausgebesseit werden, um
Verlusten an Eigenthum nndMenschenle
ben vorzubeugen.
ZW Herr Ed. Janesch, welcher an
der südlichen 9. Straße eine sehr erfolg
reiche Thätigkeit als Cornice Fabrikant
entfaltet, hat in der letzten Zeit eine gro
ße Zahl neuer Aufträge erhalten, welche
in einer Weise auSgeiühit werden, die
hinsichtlich dcr künstlerischen Vollkommen,
heit nichts zu wünschen übrig läßt. Hrn.
J,nesch stedt eine so langjährige Ersah
rung zur Seite, daß seine Fabrikate t)in
sichtlich des Geschmacks und der Eleganz,
wie Solidität im ganzen Westen sich ei
nes beneidcnswerthen Rufes erfreuen
und von denen einer anderen Firma
nicht übcrtroffen werden können'
ZW Am velwichenen Samstag halte
sich eine stattliche Zahl von Herren und
Damen, einer Einladung der Bealrice
Creomery Eo. folgend, in den umfang
reichen Räumen dieser Firma (Ecke '7.
und P Straße) eingefüllten, um die
Creamerv in Augenschein zu nehmen.
Herr Morris Friend, der GeschäfiSsüh
rer dieses blühenden, einheimischen Un
ternehmens, hatte sür Erfrischungen. De,
corslionen des Locales und Musik in ei
ner Weise gesorgt, daß die vielen hiesigen
und auswärtigen Besucher in den gastli
chen Räumen sich äußerst wohl fühlten.
Die Butter der Bcatnce Creamery Co.
sollte von allen Lincolnern wegen ihrer
Reinheit und wegen des feinen Ge
schmacks den fremden Fabrikaten ent
schieden vorgezogen erden. JederBür
ger, der LökalpatriotiSmus besitzt, mird
dies schon aus freiem Antrieb thun. Daß
es im Allgemeinen in Lincoln wie in
ganz ebras'a.zmit dem Patriotismus,
sobald es sich um die Protektion deS ein
heimischen Marktes handelt, noch sehr
hapert, ist eine bekannte Thatsache' Die
Buller der BeatriceEreamcty Co. ist bei
ollsn GrocerS u kaufen. Fraget nach
Lincoln Purily Butter."
Unterzeug
50 Dutzend schöre dalbrizzon Hem
den und Unterhosen, regulär 30 c,
diese Woche, das Stück
10 Dutzend B.'rmick Unterhosen für
Männer, regulär iOc, das Paar
24c
32c
Druckstoffe.
tO Stücke B'lTüi'.t Druckstoff, re
gt'Iär .'c. dic'e Woche '
0 Stücke Siu'vfon? ick;rr.itz und
tvcip. geu und s'ncics. regulärer
Preis ic, dise Woche ' 5c
Schnhc zn sehr
niedrigen Preisen.
(50 Paa, Tan Schniirschuhe für ?)a
men. regulärcr Preis 2, speciell
diese Woche t.C5
3 Paar Ta Schnürschube sür Ta
men regulär 15(). diese Woche $'j.i'0
34 Paar Tan Schnürschuhe, regu
lär 3, diese Woche 8 2.49
53 Paar Lici Kid Ki'öpischuhe. re
gular 1 . 7 5, um Qujjuvfifaii:
fen 51,50
Eine Anzrbl Pantoffeln un Ox
foide, regulär 90c und $1.00, um
ousjuveikaufen '.i 00c
Oifords und Pantoffeln für Mäs
chen. Reste, regulär tzl.lv und
1 25, um auszuverkaufen fSc
Kid Crfotds für Damen, schwarz,
regulär 1,00, tz 1.25 und 1.5Ü,
sie gehe zu 98c
Eire schöne Auswahl von wachen
Schuhen für Säuglinge, 3tc bii
50c das Paar.
T
trobbuk
Eine große Auswahl für Kin
de,, Mädchen, Knaben und Män
ner zu annehmbaren preisen.
Fred.
Gegenüber der Postofsice,
Schmidt u.
9ttnp
921 O Strasse.
Lincoln, Nebraska
Die in yoma City, Ja., heraus
gegebene Post", welche von Herrn Herrn.
Mahraun trefflich redigirt wird, schreibt
Folgendes:
Der in Lincoln, Nebr.. erscheinende
Staats-Anzeiger" begann rn voriger
Woche seinen 19. Jahrgang. Das Blatt
ist eines der besten und am weitesten vcr
mieten deutschen Zeitungen in Ncdras
ka und erfreut sich uuter der Herausgabe
durch die Herren lksser & Schaal einer
allgemeinen Beliebtheit. Indem wir
den Herausgebern oon Herzen Glück
wünschen, wollen mir hier noch erwähnen,
daß Herr Esser früher an der Post
thätig war, während der jetzigeNeoakteur
der Post" auch an dem Staats' Änzei
ger" beschäftigt war."
ZSs Generaladjutant Bacrn hat von
Kriegssekretär Alger sin Telegramm er
halten, ankündigend, daß das dritte Nc
braskaer Freiwilligen Rtgiment Jnfan
terie, organisirt von W. I. Bryan, von
der Regierung angenommen wurde, und
daß es der nach den Philippinen gehen
den Invasionsarmee einberleibt werde.
Äls diese Neuigkeit eintraf, wurde
Herr Bryan benachrichtizt, der sich nach
Eov. H-lcomb's Bureau begab, wo eine
Konferenz abgehalten wurde. Das Re
sultat derselbe war.obwohl es och nicht
öffentlich angekündigt wurde, daß Bruan
zum Oberst des Regiments ernannt mur
de. und sein Ossilietspalent in Empfang
nahm. Gencraladjulant Bariy erließ
dann sofort den ersten Generalbefehl in
der Geschichte des neuen Äegrments. Dcr
selbe war an die Mitglieder und Ofsiije
re gerichtet, sie aneisernd fleißig zu exer
zinn und bereit zu sein, wenn der Auf
ruf zur Mobilmachung in dieser Stadt
ergeht.
Später kam die Nachricht von Wash
inzton, daß in der nächsten Zukunft An
werbeoffizicre Hieher gesandt würden,
worauf das Regiment eingeschmoren und
nach San Francisco beordert wird, wo
sich das erste Regiment von hier unter
Obeist Bratt bereits befindet.
Was eine Mutter ist!
Was eine Mutler ist, ich will's Euch
sagenl
Ein Name nur für alle Erdenplagen,
Ein Ding, so unfrei, als ih'r deuken
könnt,
Das sich nicht Schlaf, nicht Ruh', nicht
Freude gönnt.
Ihr Kind ist Allis Weltlauf und Ge-
schick,
Sein Lächeln ist ihr Lohn, Befehl fein
tick,
Laß betteln sie es wird ihr froh ge
nügen. Släfl nur ihr Kind mit linden Athem
zügen. Doch wird es krank und sichert seine
Stirn'.
Dann siecht ihr Herz und Wohnsinn faßt
ihr Hirn.
Und hat sie eö gesund und lachend wieder
So fällt sie betend aus die Kniee nieder,
Und jauchzt und stammelt, weiß sich kaum
zu fassen.
Kann nichts beginnen, kann nicht grol-
len, hassen.
Weiß uur das Eine, daß es froh genesen
Und taucht in Seligkeit ihr tiefstes We
fen!
Laßt untreu sein der Mann, vnkehrt die
Welt.
Nehmt Schönheit ibr und Ruhm und
Gut und Geld,
Versagt ihr Alles, was ihr Herz begehrt,
Laßt nur ihr Kindlein hold und unver
sehet.
Sie wird es dankbar drücken an t ie Brust
Und jnbelno preisen ihres Dafeiri L ist!
Trotz ihrer Neutralitätserklärung
und wiederholten Freundschaktsoersiche
rungen für die Bereinigten Staaten ha
den die Engländer in gegenwärtigen
Krieg bereiis zu wiederholten Malen
Kohlen an spanische Kriegsschiffe zu ver
kaufen versucht. Geschäft ist Geschäft.
Wer sich erinnert, wie englische Geschäfts'
leute während des Aufstandes in Indien
sogir den feindlichen Gedirgsstämmen
der Asridis Waffen verkauften, der mird
sich über diesen neuesten Treubruch nicht
wunder. W.
Anm. d. Red. Wir haben zu wiederhol
len Malen unseren Bekannten, die sich so
sehr sür England begeifterteik und in dem
Wahne befangen waren, daß dos peisie
Abion den er. Staaten Alles Gute
wünsche, deu Staar zu stechen versucht,
jedoch vergebens. England hat seit
Jahrhunderten eine Schachervolitik ge
trieben und die Berträq, die es mit an
dcrn Völkern geschlossen, sofort gebro
chen. wenn ihm der Augenblick günstig
schien und ein ordentliches Profitchen
winkte. Daß durch solche Treulongkeit
clleRationen des europäischen Continents
England den Rücken kehrten und das I;
selrnch heute vollständig jsolirt dasteht,
kann durchaus nicht befremden. Eng
lands Macht und Ansehen sind im Nie
dcrgange begriffen und wird es einst
ebenso um sein Besitzthum kämpfen müs.
fen. wie heute Spanien. Die Kolonien
in Afrika, ganz besonders aber das reiche
Indien, sind von den englischen Lords,
unter dem Schutze der .'kegierung, in ei
ner ebenso schamlosen Weise ausgksoqen
morden, wie einst die Colonien in Süd
Amerika durch die Spaniolen. Wer
heute noch immer von der Milde der eng
lischen Machthaber faselt, wie dies die
anglo - amerikanischen Zeitungen und
einige Deutschamerikaner thun, kennt
die Geschichte Englands nicht oder isi ein
gesllhlsduseligerMonsieur, der durch eine
gefärbte Brille siebt und sich kein klares
Urtheil zu bemzl r.'n verstanden hat.
Aus den Schlachtfeldern deS Sudan la
sen riesiaeMcnzen enzlilcher Säbel. Ge
wehle usw., welche dem Mahdi für schnö
den Mammon velschrchert wurden, um
mit diesen Mordinstruinenten die Söhne
Englands, welche gegen den Messias des
Islams ausgezogen waren, zu ermorden.
Ein solches Volk hat mahrlich keine Ur
sache, über das degenerirte Spanlen die
Nase zu rümpfen. Mög? diese Pille den
Anglophilen recht wohl bekommen!
In der Schule.
Lehrer: Jetzt. Kinder, will ich euch
einmal ein Räiliscl ausgeben. Was ist
das: Wenn man jung ist, so wünscht man
es, und wenn mas hat. so wünscht man
es gar nicht n.ehr?" - Peter. Ich weis;
es, Herr Lchicr!" Lcbrer: Nun,
sag cs Peter!" - Pctcr: Eine Frau!"
Lehrer betroffen): Wer hat Dir des
gesagt?" - Pcter: Mein Vater." -Lehrer
(verlegen): ,.,Hm! Es ist nun nicht
ganz richtig, es ist wahr, es paßt aber
eigentlich hatte ich das Alter gemeint."
H7
1 . . :
Je nach dem.
Nichicr (zur Angeklagten): Sind Tie
vcrhcirathet?" - Angckl.: Nein." -Mich,:
..Verlobt?" - Angckl.: Ich
weiß nicht." Richter: Drücken Sie
sich bestimmter aus." Angckl.: Ja,
sehen Sie Herr Gerichtshof, das ist niim
lich so: krieg ich nicht mehr wie ein hal
bes Jahr, da nimmt er mich; lricg ich
aber mehr, hat cr gesagt, dann daucrts
ihm zu a jetzt weiß ich nicht, soll ich
V oder Nein" sagen."
DerEvangelistLanevon
Larned, jlans., hat sich dem Präsiden
ten zur Bildung eines ausschließlich
ous Kirchenmitglicdcrn zu bestehenden
Freiwilligcnrcgimcnts angeboten.
KidMcCo y,der Faustkämpfer,
hat seit seiner Hcirath die Ptcisborcrci
an den Nagel gehängt und studirt jcht
Medizin. Das spricht sehr zu Gunstc
seiner Frau. , - v j
Der verstorbene Dr. Eor
nelius Hoogland von Brookllin, der durch
Dackpulversabrikation ein reicher Mann
geworden war.hat 5230.000 sürerziche-
tische und wohlthätige Zwecke hinter-lassen.
-ZurHer stellung von Federn
wird mehr Stahl verbraucht, als in all
den Schwert- und Geschützsabrilen der
Welt.
Der öffentliche Schulrath
von Philadelphia hat ein: eigne Schule
für solche Kinder errichtet, die mit den
andern nicht vorankommen können.
Paul Marshall von Pitt
sylvania Eounty, und Saul Marshall
von Polo. Ark.. find Zwillingsörüder
und stehen im Ulsien Lebensjahre.
Beide find gesund und kräftig und sehen
sich sehr ähnlich. Wenn es in deu
Wer. Staaten ein älteres Paar Zwil
lingsbrüder gibt, sa ist der Presse davon
nichts bekannt.
Dr. Emma Sutro, die äl
teste Tochter des San Francisco' Mil
lionärs und Philanthropen Adolpf
Sutro, ist als Präsidentin der Sutro
Electric Railmaq auscrschen. Sie
ist eine Graduirte von Vassar College
und besitzt großes Geschick in Wer
waltungssachcv.
Verzkraiillheit geheilt.
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lernt ein wcchlliklannler Prcdizkr zch ja!)rt
' langem Lcibcn an pcrj!r!hk,!, gkhcill Irird,
ruuimt c3 uns niljt icunli'-i. lttsi er diese Thatsache
zum Nuyki, adc?cr bekannt nizcht, Ehrw. I, P,
e,!,iih, 1045 ffniion 2lr Biiiimori. M . schreilil
un: JahreKnz lill ich an ner wtti.zm herzkrank.
Iieit. JH (c'iit,iutte Tr. Mürs' New Heart Cure
nd nttin Her, vl jefet in bcslcr Ordnung, ürziill'
Wurde ich von andern ranktieilkn I,c,m,,c!nc!,I, Ich
dersrüric ein Kumnien. ein Ichn,erz!,c!Ies ?,ei,!t an
memkm cder und Hinicilovl, Wenn ich fl!,cl?
Dr, Miles' Minulen In w.irse ich schicr
WM; IN meinen BN?N i'ir
sviirie ich ein ZicKkn und
Jickcn, n bah ich n:rt;t sulic
j , . , (H"'t mntiic. vit:-u vh-
neaittl .... imfle belorgk ich ,,r und
gel,rai,chie Tr, WiUs' Krstorative Ncrvlne imt.
die Rnliitn waren uuinSeitiat. Ich lmpschie Ofirt
Siitltl allen Leidenden,
Tr, 9!lit?8' Uonipdlos werden von aüm ZIi'oihe??rn
imler gewisser Savanne verkavil, !Kkl die erste
fllaschc g,r keine ksirrung, so N"id bai wrid r.txui
erslaii'I, Teiitichi Biich iiut iHt'itircibun bt(j .itr.
jriu und der Aerven wd ans verlange si z.ige
ich,!,
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Heart Cure
Restores
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,tn u;:fi-t(i:t .vi:a'.!cr des ramp5 1
Kirrer P !. k:i: v'.rr. der i'e ibilinen,
t'.l.iiupljen und C;L-!.-3Kiie, t'l nun
u 1 ,g iütiie Ktn?nflag T ut g,,
n oü'i!, da nun j .: citu-it tn ;: teichleu
n tat tu '"liui ven f:i.gtt;!,inilnj
r.irseii ei watlt.
So l).:t rna;i .r.sji dem ,i,r nniljubj
beim eziml mit pul zu gr.tn l.cmuu
t:;nini enlfifznKtfb'iJt. ' i'hn lilautlf,
de, selbe minie lich nrlS;i,eJrunqiii nicht
minder !"!.!. Schlag auf S.t)li$ nU
Wickeln wie die großen wettzelchtchilichen
jfrieue, ivelche yurcpi in bin leh'ei,
I.lhi zehnten eiledt ha,, M'N übersah
,cdoch dabei vollständig. d tie MitiiZr
mächte iLuropa'ö beständig für bei Hui-.
bi uch eines Äi'iiie g riiitet fein müssen,
während die erkiniglen Staate sar
einen tiez nur sehr wenig voibereilet
waren.
?azu kommt, dai) ein Teekiiez, der
sich über beide Hemisphären et steckt. nolh
gcdruiigcn einen langsameren Berlaus
nehmen must, wie ei ttriez auf dem
Zestlände. der sich auf einem verhältnifz
mäßiz kleinen (Gebiet abspielt. Die
Kiiezkflotten siilden auf einem Meere hin.
reichend Spielraum, sich einander aui'
zuweichen. bis sie durch geschicktes Mi.
liooriren glauben, Vortheile gewonnen
zu haben.
Wenn man sich vergegenwärtigt, waZ
in dem kurzen Zeitraum von weniz mehr
als sechs Wochen geschahen ist, sz wird
man notgedrungen die bedeutenden i'ei
ttungen, die erzielt worden sind, aner
kennen müssen. Seit am politische,,
Horizont die Wahrscheinlichkeit eines
UiiegeS gegen Spanien wie ein drohen
ves Unwetter emporgestiegen war, hatte
die Administration mit Anstrengung
aller strafte für den strieg gerüstet.
Trohdem war, als der strieg fchlichlich
erklärt wurde, och ungemein viel zu oer.
vol!,tändigen, um Heer und Flotte kriegz.
tüchtig zu machen. Die Flotte war ohne
die hinreichende Menge onn Proviant
n Munition. Im Heer sowohl, wie
in die Marine waren Massen von neuen
Leuten eingereiht worden, die vom akti.
oen Dienst nach keine Aanung halten und
für denselben vorbereitet weiden mussten.
Die Aufrüstung für dieselben mußte be
schafft werden. Schiffe, die angekauft
worden waien, mußten theilweis: umge
baut und Transvortschisse mubien
beschafft werden. Tie Verpflegung
schnell oergröjjerten Truppenmassen eilte
ebenfalls an , die Lcistunazsähiakei!
der Regierungsbehörden ungewöhnlich
zroße Anforderungen.
Man erwartete beun Beginn de3 strie;
gcs. daß derselbe durch wenige rasche
Schläge würde beendet werden können.
Man übersah aber dabei, welche Schwie
rigkeiten schon allein die ungehcuren'Snl
fernungen boten.
Man ist seitdem zu besserer Einsicht
gekommen. Wenn man zurückblickt, was
,n dem Zeitraum von wenigen Wochen
erreicht worden ist, so wird man sich nicht
der Ueberzeugung verschließen, daß von
Seiten der Bereinigten Staaten die Krieg
führung eine ebenso erfolgreiche, wie cn
crgische war. Wenige Wochen erst ma
ren seit Ausbruch des Kriege vergangen,
als Dewey in der Bucht von Manila sei
nen gewaltigen Sieg crsocht. der nicht
nur die große Überlegenheit der Kriegs'
führung und der Machtmittel der Per
einigten Staaten in dem Krieg um guba
erkennen ließ, sondern auch den Mächten
der alten Welt eine sehr veränderte An
sicht beibrachte von der Bolkskrast in der
großen nordamerikanischen giepublik,
mit deren Concurrenz die Völker der al
ten WcltAuf allen Gebieten menschlichen
Strebens immer mehr zu rechnen haben
werden. Dewey hat nicht nur das cld
behauptet. Die ersten Verstärkungen
nahen ihm auch bereits, die es ihm ermög.
lichen sollen, Manila und die Philipp,
nen Inseln zu besetzen.
Wenn der Kriegsschauplatz in den West"
indischen Meeren bisher och keine ähnli
chen weltgeschichtlichen Eifolge dcrame.
lkanischen Kriegführung gesehen hat, so
Nnd doch auch dort die wichtigen l5,eig
Nisse rasch aus einander gefolgt. Wäh
rend Sampion's Geschwader die Hafen,
bcfestigungen von San Juan aufPoitg
Rico rstörte. legten di? Geschütze von
Kchley's Geschwader die Sverriorts bei
Santiago de Cuba in Trümmer. Die
spanische Flotte, lie es länacre Reit so
gut verstand, dem verfolgenden Geschwa
der Sampsok'z auszuweichen, ist im Ha'
fen von Santigo in die Falle gegangen.
Bor dem ßafen lieat as Öjef.mnivr
Schley's und durch die Heldenthat ome
rikanischer Seeleute, welche unter dem
Feuer oller feindlichen Gifchütze den
Kr'egsdampfer ..Merrimac" in dem en.
gen Hafeneingang von Santiago senk
ten, ist die Flucht des spanischen Ge-
icvioaoers unmöglich giworden. Die
Heldenthat der Vemznnung des ,,Merri
mac" war eine so glänzende, daß sie in
allen Ländern der Erde Bewunderung
erregen wird. Sie läßt deutlicher as
je erkennen, welcher patriotische und op.
'erfreudige Geist in den Etreitkrästen der
Ver. Siaaten lebt. Gegen denselben
werden olle Anstrengungen, die von spa
nischer Seite noch gemacht werden, nicht
auskommen können.
Bucklen'ö Arntta Slve.
Tie beste Salbe in der Stadt für Stun.
den, Geschwüre, Quetschungen, raubt
Hände, iederaeichmüre. Hüdnera'taen
und alle Arten von HantauZschlaz: fer
ner ist lieselbe ein sichere Heilmittel ae
gen Hämorrdoiden, wenn nicht, so mr?
da aufaemendete Geld zuruckerttatiel.
ES wird vollkommene iusriedendeit gi
rantirt ode: da Geld zurülkeaeben m?c
den. Preis SS Cents per Spachtel. Zg
erkaufen bei I. H. Harlcv.
Teutsche Specialitäten.
Neue Deutsche Linsen,
Llechter Schwciclsäse.
ZZktkcht Cervetalmurst,
Neue holländische häringe.
Zfeine Marinierte Härinze,
Akchtt Französijche Sardine.
Magdeburger Till-Gurken.
NkNt Etocksische,
LtollwerkS Vanjlla Chvkolate,
.Hamburger Aale,
Aechter Ruisischcn Caviar,
Zu den b i l l i g st e n P r e i s e n zu
haben in P e i t h's E r 0 c e r i e, 90g
O Stra-ße.