Nebraska Staats-Anzeiger. (Lincoln, Nebraska) 1880-1901, March 31, 1898, Image 4

Below is the OCR text representation for this newspapers page. It is also available as plain text as well as XML.

    rrai'RASKA STAATS - ANZTOR. L'nmtn.
ntbxtite Ä22tS. Anzeigt.
13 Erücn jede Woche.
tffler A: Schaal, Herausgeber.
129 südliche 10. Streß'.
' I
&mterl t tho Puet Ofrice ftt Lincoln,
W.J. M tlvsa mtr. I
Avu (M wviasuv
DerktrSka Etaatk'.'tnzerner" scheint
Ich,ntli TvN"kN!a, und sottet tRCU für
b Jatziaang. Nach TctitjJtilarD teilet Mf
t tiott t-i.00 und truö dasiit xoncfrei
wDchemlut) tfptCtri.
Toi Abonnement ir.u& tut CornuSitjetjU
rden
etaUotüet 10 llret x ßetle
Oanncrftafl, den 31. März 1898.
f jf- Der .Nedraska Staats Anzei
acf ist bie größte deutsche Zeitung im
Staate und tieserl jede Woche
lr 12 Zeiten
.ediegenen Lesestoff. Un, er .Sonntags
gast dars den besten deutschen Sonntags
KiMcm des Landes ebenbürtig an die
Kette gestellt werden.
CN hat den Anschein, als ob Spanien
im l.tztcn fluizenMiet zu Kreuze kllechen
wird. Soll u,,ö recht sein. !
Las erste Pcp Gcnn, welches inPa
ris gesehen winde, ist von Buffaiu's söill
zgzild t)oio dahingebracht worden.
JJltt Indianer-Territorium harschte
am Samstag Abend ein surchlbaikr
Stuim, trelcher bciMcAUcfler tu Hau
ser wegfegte und die Bewohner todtne.
Iolttt S. J;opfi:;8, äassircr der
PevpleS B!k von Philadelphia, hat sich
erschossen, weil kr den bttwi stehenden
Öaiikuoitj'iiuniüüuf nicht erleben wvll.e.
atser Iran; Joscs von Oesterreich
hat den i-apst Leo sucht, die Elje der
Prinzessin von Sachsen-Kebvrg Gotln
(Tochlcr des Kör.iö Leopold vonBclgien)
zu löien. Letzte ist Ikfanrtlich jüngst
mit ihrem Galen durchgebrannt und soll
sich vuf dem Wegc nach Amerika besin
dcn. Das Peben Ui zum icfee verurtheil
ten Hemy innner, dessen Hinrichtung
aus letzten Freitag i Seattle, Wash.,
festgesetzt war, ist fteicltct. Der &cu
v.nieur hat die Todeöstrasi, nachde'i, er
Wochen lang widki strebt halte, endlich
in lebeiislänglichc Zuchthansstrase umg '
wandelt.
ffttnfunsdreiszig Staaten und
Territorien haben bikl,kro,sijicll?heiriah:
liiern der TranS'Mississippi AusstcUunz
erklärt und, gleichfalls ossiiikll.sich Raum
in dknocrlckiedciien Nuistevungsgcdüudcn
,,w,isen lasst, um die Resonrcen der
lttrefsenden Staaten zur 'Ansieht auszu
stellen. NichloisizieU sind sast sämmtliche
Staaten der Union durch eine größere
oder kleinere Zahl individueller Äiisstel
ler vertreten,
7 it Westiiiinstu Gazette äußert sich
über Gladston's Gesundheitszustand foU
gendermaßen: Qi ist. wie wir befürch
ten, nichts Neues. dakGladstone's Krank
heit in veihältnißinäbig kurzer Zeit, den
Tod zur Folge haben muß. Glandstone
ist über seinen Anstand völlig aufgeklärt
mordet;; er hat die Aerzte gebeten, ihm die
Wahrheit zu sagen, und war dankbar, als
ihm mitgetheilt wurde, daß seine Wie
derhl'istkllung ein, Unmöglichkeit sei. ?r
ist völlig gefaßt und sucbt und sindet sei
nen Trost hauptsächlich in der Musik, mo
durch seine Schmerzen gelindert werden.
Ein starkes Stück bat Kansas wie
der einmal geleistet. Tiefer Staat hat
ein Gesetz zur Regelung der ärztlichen
Praxis erlassen, und der Sekretär der
staatliche Gesundheitsbehörde, Dr. Gill,
schickt sich an, auf Grund desselben den
Quacksalbern zu Leibe zu gehen, erbat
sich aber vorher vom General-taats-Än-walt
ein Gutachten, ob auch göttliche"
Heiler, Magneiiseure und Hyunolisten
unter das Ges.tz fielen. Und der ha!
nun erklärt, daß Magiieiiseure und Hyp-.
nettsten allerdings den Bestimmungen
des Gesetzes unterworfen seien, nicht
aber die .aöltlichen" Heiler, da sie ihre
Kunst direkt von Gott Kälten. ($8 ist
kein Wunder,daß die Lebcneversichcrungs
Gcfellichasien ihre Geschäfte in Kansas
aufgeben.
Tie Zurückziehung der Schlachtschif
fe .Tcros" und .Massachusetts" von
der Flotie bei Key West geschah nicht auf
Veranlassung von Spanien, wie von
verschiedenen Seiten spotusch bemerkt
wurde, Es cieschah auf Veranlassung
einer Anzahl höherer Marine Beamten,
welche seit einiger Zeie einen Plan für
e!nen etwaige,, Kiicg ouSarbcilelcn. (4 in
solcher Plan war schon vor einem Jzh,e
entm,"rsen, jedoch da sich Spani'Ns See.
krast um nahezu 50 Prozent gesteigert
hat, sino radikale Aenderungen nöihig
geworden. Tit 'ehöide bat jetzt einen
neuen Hlan ei,tworfcn.
Drei See-Geschwader sollen formirt
werden. Eines unter Sicard soll bei
Key West liegen ; das zweite bei Port
Neyal, S. C-, und das drille bei Hamv
tou Roads. Die New York'. Iowa"
und Judiana" werden dcn Kern des
KeschroaiZers bei Key West bilden. Jh.
nen werden eine Anzahl Kreuzer, Kano
nen und Torpedoboote beigefügt sein.
Der Broollyn, Massachusetts, Texas,
Columbia und Minneapolio werden
das zweite Geschoder bei Hampton Noads
bilden und die Monitors find sür das
Geschwader bei Port Royal bestimmt.
Tos Hampton Roaks - Geschwader
wirk, bereit sein, ohne Verzug noch Bel
fast, Me,, oder dazwischenlikgendei,
Punkten zu dampfen, um eine feindlich?
Floltc, die nach einem nördlichen Hafen
gehe w,g. on,ugreisen, oder es kann mit
q!eich?rTchnelligkeit nachKey Wcst vamp!
fen, um Sicards ofiensioe vpe alionen
gegen Cuba zu verstärken. Die Moni
lors sind zur Verlheioigung für die süd
lichen Häfen bestimmt.
Nach dem alten Plane war eine große
Flotte an einem Punkte, Key 7Jest. vor
gesehen und alle die nördlichen Hasen
würden dadurch für den Angriff eines
FeindeS offen gewesen sein. Bei dem
neuen Plane ober sieht unsere ganze
Lüste thatsächlich unter dem Schul?; un (
jerer Kriegsschiffe.
ihre
man
groß
ai.ch
Pittgice tt,d Sie (orporz
tioucu.
In i'ainlna, in Ä'.chiqan hrt .,tzt die
Special 5l..ung d,r Veuielaiur ihren
iifaniz tjentmiiun, welche vzn Gouver
neut Piilaiee berufen w?lken i""t. um sine
Reform der Besteuerung dr östenilichcn
Privat-Eorvoia'.iouen rorzunehuic.
-Gouvern.ur Pingree's Berlai'gen ist,
daß die Gefetzgldung den Gouoerneur
crmächiige. t'.t Behörde vcii vier Män
nern unter Poisil des Slratk- Luditors
zu ernknnkn. welche mit voller Äu!oiiat
bekleidet weiden soll. Zeugen vorzuladen,
Einsicht in die Bucher zu nrhmen unö
beschworene Ausweise zu veilangen.und
die von den Corporalionen zu erhlbend.n
Steuern zu bestimmen. Diese Steuern
sollen vier nich' höher nd nicht geringer
sein, als tut von oi'derem Eigenthum sür
Staats- und 3innicipal tiXe durch'
fchniillich erhodene Steuern. Toch
sind die Freibriefe der Eorporationen
auch als Eigenthum zu belrichlen und
be, der Äbichäuiig des Werthes in Ncch
nung ,u ziehen.
An und für sich ist das Verlangen deö
GonuerneuiS durchaus keinunberechtigteS.
Tie Eisenbahnen sollten genau in dem
selben Verhältniß zu den allgemeine
Unkosten der Vcr,i allung beitragen, wie
jedes andere Eigenthum. Die illgemci
e Annahme, nicht nur in Michigan,
sonderr. so ziemlich im ganzen anve ist,
da s,e es nicht Ibun Wenn die von
Pinqree verlangte Commission
Pflicht gewissendafl thut, so wird
über diesen Punkt llaier sthen, als
he'! und vielleitt Wird sich bei der
icifuchung auch herausstellen, wie
die Ungleichheiten der Besteuerung
vc! anderem Eigenthum ino.
Einen vernünftigen Grund, das ?ia
langen des Gouverneurs zu bekämpfen,
haben die Eisenbahn-, Telegraphen ,
Expreß' und Telpehn Gesellschafliil
also nichl. Aber sie b,hauvcn zu sürch
ten, daß bei der aurgesprochen'n Gegner
schaft deö lövuoerneurS gegen sie d,e von
ihm ernannten Eommisiare sich nicht von
der Billigkeit leiten lrsseir werden,
und bieten deshalb alles aus, um die be
absichtigle Gesetzgebung zu vereiteln, D.
zu giebt das Haus freilich wenig Aussicht.
Denn schou im ersten Wasse,'gange über
dentzÄusschuß, an den die Vorlage zu
leiideu sei, siegten Pingree's freunde mit
großer M,h,heit. Dagegen ist es sthl
wahrscheinlich, daß der vki'at, dessen
Mehrheit dem Gouverneur feindlich ge
genübersteht, die Vorlage gutheiLt.
Da zivei der Anii t Pinree Senatoren
ihr Sitze nicht behalten töunen, weil si?
',!ii',d.,iit,'i' n n n tvi niit fitihi'n. in ifi
bereilS der Antrag gestellt worden, dcn
Pingree Senator Hugyes seiner es
sür verlustig zu erklären, weil er aus sei
nem Bezirk sortgezogeu ist, um so. einer
Möglichkeit des Sieges Pi"grces auch
für den Fall vorzubeugen, daß ein
paar seiner sonstigen Gegner bei dieser
Gelegenheit zu ihm übergehen.
Der Befelzlshaber kcs atlan
tischen Geschwaders.
Indem unsere Regierung den Befehl
über das atlantische Geschwader, welches
sich nun großenlheils in den Hamplon
Nvads befindet, dem Eon!iiodrre Schley
übertrug, that sie einen vortrefflichen
Griff.
Im Oktober 1 830 in einer pe'rnsyl
vanifchdeuischen Familie im westlichen
Moryland geboren, in der Flottenakade
mie der Ver. Staaten ausgebildet, zeich'
nete sich Schien als jugendlicher Flotten
oifizier im Bürgerkriege besonders auf
dem Mifsiisippi Geschwader der Union
höchlich aus. Seither diente er ebenso
vorlresflich auf den verschiedensten Flot
tenstaUoiicn. Während seines Dienstes bei der csia
tischen Station nahm er rühmlichen An
theil an der Züchtigung Eorea's, nach
dem dort die Mannschaft cincs gi strande
ten amerikanischen Schooners e mordet
worden war; er war es. ta damals ein
cureanischeS Fort zur Uebergabe zwang.
Ebenso trefflich bewährte er sich auf an
deren Stationen durch kräftige Beschütz
ung omerikanischer Bürger. Rettung von
Schiffbrüchigen u.s. w. Mehrere Jahre
war er, Tank seiner hohen seemännischen
Bildung, Profrssor an der Floilenakamie
in Annapolis.
WeUbciühmt wurde er als Leiter der
Schissserped,iio:, welche im I. 188 4 dcn
anierikanischen tiordpotfahrer Grceley
und seine noch übrigen sechs Genossen
beim Cap Sabine im Grinnell-Land weit
draußen im arktischen Ozean auffand und
rettete, wobei vier:chnhur,derl Meilen
durch arktisches Es zurckzeleat weiden
mußien. Schlei, hat de Fahrten ai'ch
in einem anziehenden Buche beschrieben.
Und seither hat er in Geschwadern, in
Sch'ffrbauhöfen u. f. Iv immer höhere
Stellungen eingknommen.
Schlcy verbindet mit der Tapferkeit
und Ausoauer seiner deutsch-vennjuloani'
schen Ahnen deren Ruhe, Besonnenheit
und Gewissenhaftigkeit. Von ihm ist
nicht zu füichtcn. daß er die jetzige spa
nisch cubanische Frage durch Uebereilun
gen, wie die JingoS es so gerne sehen
würden, noch schmieriger macht Ebenso
sehr könnte man sich aber im Ernstfälle
auf ihn verlassen.
"
A .
M --r
fr Jl iW-'i
Mj-'f ?V-w
rv
. . 2 - f
i'x,l -iHVH
?s4
-" W ' t-T
Vw -V
tf
ftuü&k .
iv ssr
mr-:m
v
jwa-9&& asm
ö-MSÄF
VJ -.iVv? ::
' I ' ,i " t
ütft Biimarck.
Aorgen ist der Geburtstag Bicmarcks,
welcher am I. April IIS daZ Licht der
Welt erblickte. Der Gesundheiiszustand
deS greisen Staatsmannes läßt, ach
den Nachrichten auS Friedrichsruh zu
uüheilen, Bieles zu wünschen übrig.
Bismarck unterscheidet sich von anderen
Staatsmännkrn seiner Zeit dadurch, dah
er das Volk niemals hinier's Licht führ
te. Die Teutsche auf dem gankiiErden
ruude richten morgen ihre Blicke ach
Frildichsru?, wo der Wohlthäter sei
reg Volkes Ar. Wiegenfest feiert. Kein
Volk der Welt hat ,m IS. Jahrhundert
einen Staatsmann auszuweisen, der sei
ner Dynastie solche Dienste geleistet hat,
wie Bsi'.iark dem Hause Hohenzollern.
Dem Teutschen und ganz be'onocrs der
deutschen Arbcilerwe,t. hat der Gcfeier?
te durch die Einführung der Unsill:Vet
sicherung eine sichere Existenz verschafit,
wie sie die Arbiter keines anderen !u
deS kennen. Wir find sonach überzeugt,
daß heuic dieDeutschen, in allenLändern
der Erde desManneS gedenken, der dem
alten Vaterlande, das zur Ohnmacht t -uith''ilt
zu sein schien, eine nie geakn
t.n Glanz und eine Machtfülle verliehen
yat, um die es heute von den i!6i iqe'i
Völkern bemidct uiiid. Wöge es Otto
dem Groß',, belchieden sein, noch meh
xere ifRaU die Wiederkehr sei es Wie
gensestes zu feiern!
Gelbsucht kurirt.
Die leidende Menschheit sollte mit jedem
Lciderungs-Millel versehen sein. Mit
Freuden publiziren wie Folgendes:
Dies zur Nachricht, daß ich sechs Mo"ate
an der Gelbluch litt und von dem besten
Aerzten es Landes behandelt wurde, aber
ohne Erfolg. Dr. Bell, unser Äpothe
ker, ewpsahl Electric Bittees und wurde
nach zwei Flaschen vollständig kurirt.
Es freut mich diese Meoizin jedem, der
an dieser Kriinkheit leidet empfehlen zu
können. Achtungsvoll, M. A. Hogarty,
Lexington. ,i'y Verkauft in I. H. Har
leu's Apotheke.
Welch I,errltcher deutscher
Kaffee.
Gar oft kostete ich in Deutschland und
i der Schmtiz, cls ich drüben war, ttaf
fee von dieser Balme zubereitet und Herr
Goodman,Will,amson Co.,Jll-, schreib!:
.Von einem 5cPackel zog ich :i0vPfund
Salzer Kaffee, schmackhafter als Store
Kaffee zu 30c pro Pfund!' Schneide
diese Notiz aus und slndc mit I5c Porto
an John A. Ealzer Seed Eo.. LaErosse,
WiS,, und bekomme ein Packet herrlichen
Kaffee's und deutschen Katalog.
Wie die Z?!tle.ge sich gcindcrt hat!
Auch in Nebiaska weiß man dav:':r iiu
sagen, stinken von dort, welche noch nur
zwei Jahren von Landwirtben angestimmt
würd,?., kom nen jetzt van Le!c, deren
Geschäst es 'rüher war, Gelder an di:
Farmer auSzuleihen. Eine Depesche von
Ouiaha zeigt auf die Thatsache hin. daß
in Nebraska Hypotheken im Be'ragc von
einer Million Dollars pro Monat abge
tragen werden. Am Schlüsse sagt die
Depesche: .Es liegen ungeheure Sum
uien Geldes nicht allein in Banken und
anderen Geld-Instituten Omaha's, son
dern auch in allen gioßen Städten ds
Staates zum Ausleihen gegen angcmes
sene S'chirheit zn 3 Prozent Zinsen.
Noch nichl ganz zwei Jahre zurück kvnnle
man nur unter Schwierigkeiten Gelder
zu l Procent leihen. Heute dikliren
aber die Landwirthe ihre eigenen Der
nlinc in dem Geldmarkt in diesem Stca
te und den angreiizenden Staaten."
W. P.
Die Verwilligung von iii) Millionen
Dollars sür bie- Landes Verlhe.digilnq
ist selbst nach der Behauptung des Vaters
der Borlaqc mit dem iriegeriiche Na
mcn "Cannon" nichts als eine Friedens
Maßregel. Wenn damit wirklich der
Frieden erhalte werden kann, selbstaer
ständlich rchne daß der nationalen Ehre
auch nur daS Geringste vergebe wird, so
wird das amerikanische Volk daö Opfer
bald verschmerzen. Der beste Paliict
in einer Republik ist nicht Derjenige, der,
ohne Rücksicht aus die Folgen, uiibevacht
zur "ultiiiiu rat io rojjuni" zum Kriege
dräugt und die schlimmsten Leidenschaften
des Menschen reizt und entfesselt, sondern
Derjenige, der seinem Baterlande die
Segnungen deö Friedens mit Schren zu
erhalten bestrebt ist. Der Friedfertige
ist deshalb kein Fiigling. Er weiß so
gut, als sein kriegerischer Nachbar, daß
dieses große La:S mit seinen uncrschöpf
lichen Hil'smitteln vor keine, Kriegezu
rückuiichrecken braucht rd oaß über den
Au:gang eines Wasrcnqangcs ein Zwei
fcl überhaupt nicht bestehen kc,nn, aber
er läßt auch nicht die bluide Leidenschaft
über sein besseres Urtheil Herr werde,,.
Noch anerkennt er keinen Grund zm
Kriege, ohne indessen ziilsugiien, daß
derselbe über Nacht komme kann, meß
halb er es auch in der Ordnung findet,
daß man sich auf alle Eventualitäten
vorbereitet, um den Friede zu erhalten,
wenn möglich ; ihn zu erzwingen, wenn
nöthig.
Aus der unrechten Seit? gestützt.
Neitzmittel sind nicht hinreichend, wenn
das System geschwächt ist. Man muß
e:wzs reelercs, dauernderes haben und
sollte daher dem Rathe des Herin Hey
Farbach. Navara, Ohio folgen: Ihr
werlkeS Schreiben gelaugte in meine
Hände. Ich wünsche Jlrnen viel Gnade
und Erkenntniß Gottes zuvor, denn ohne
und dieselben können Sie der leidenden
Menschen nicht so viel Gutes thun mit
Ihrer werlhvollen Medizin ; denn goiut's
Älpenkräutcr Blutbeleber ist über
Irefflicht, denn er hat mich vom Rheuma
tismus und schrecklicher Prickelhitze befreit.
Ich bin nun schon IS Jahre in Ohio und
im Sommer nie frei gewesen von letzteren
Uebel bis jetzt. Nun da ich 1 Flaschen
Form's Alpenkräuter Blnlbeleber Blut,
belcber genommen fühlte ich wieder wie
neu gkbrireni ich bin 55 Jahre alt. aber
es ist mir als wäre ich eist :0, feit ich
Ihre weilhvelle Medizin genommen.
Zuvor kouiiie ich kaum vom Stuhl auf
stehen, aber jetzt kann ich wieder Arbeit
thu. Ich empfehle diese Medizin einem
Jeden.
Auch das löeil-Oil führt den rechten
Namen un ist unübertrefsiich lim Schnitt
wunden, Geschwülste oder Schmeizen ir
gend welcher Ait zu heilen." Hcmy
garbach.
Zum Schutze des Käfr und Favri
kamen i'"t jede Flasche von Form's Aspen
fräiitcr Btutbetcber mit einer registrier'
ten Nummer, welche sich oben a der
,ülse besiiidce, versetz, n. Man sehe gc
nau daians, daß dieselbe weder aura
diert, noch sonst veräiider! ist. Man
fixdet diese Medizin nicht in Apotheke.
Nur von speciellen Agenten zu beiiehen
oder direkt von Dr. Peter Fahrncy, 11.'.
114 So. Hoync Ave., Chicago, Jll.
Krieg odcr Fricdcn.1
Fs'gendes wuide gestern Mittag in
Wai'k'ng'on ausgegeben:
.Die diiiinistiattcn ha! eine en?aül
lige Preposilioii für die abselvle Unao
hä,,gizke,I von Cuba geuiacht. E Ant
werk, Ja oder Nein, wird in emize
lagen erarlet. Wenn dr Eongreß
und das Bolk sich roch einige Tage ge
ulden, mag Euba frei sein. TerS Nesul
tat wird morgen oder Samstag erwartet.
Ter Senat von i)o
Erwählt den achtb. John E
S m i l e y zum C l e r k.
Das bistinguirte.Mitglied des Ohioer
Senn's, der achld. John E. Smiley,
sprach leine Ansicht in Bezug auf Pe ru
na dahin aus, daß es das größte Heil
mittet des Zeitalters sei. Damit wie
derholt er natürlich nur das, was Tau.
sende von andern Leuten sagen, doch be
ruht das hauptsächlichste Gewicht seines
Zeugnissen aus der Autorität, welche ihm
seine Stellung gibt. Solche Leute wür
den solche Dinge nicht scheiden, wenn
ie nicht voll und ganz daran alaubten.
Er fährt fort und sagt, daß Pe ru na
ein auöaezeichnkies Heilmittel sür Katarrh
und beiondlis katarihalische Krankheiten
des Magens ist. Da dies im Frühjahr
eine sehr verbreitete Krankheit ist, sa ist
diese Bemelkuiiq wohl angebracht. E
ist Magenkatarrh, der die Unverdaulich-
keit im Frühjahr herbeiführt und für
welche man dann allgemein eine Frühjahr
Medicin nimmt. Peru a gibt nicht
nur temporäre Erleichterung, sondern
kurirt, indem es die Ursache des Uebeln
beseitigt. Pe ru na ist kein Absührmit
te!, oder nur ein Siimulanzmitlcl, soi.
dein ein natürliche.,? StärkgungSmiüel
des ganzen Systems. Herr Smiley sagt
weiter, daß nach se:::er Ansicht Peru na
als Tonic seinesgleichen nicht hat. Sei
ne Bemerkung ist vollsiä.idig wahr. Pe,
ru-na ist eine großartige Frühjahrsionic
und wiid an iZl.sem Grund ichncll z::r
populärsten Medicin der Welt.
The Pe-ru-na Drug Manufacturing
Company von Eoliiiubus, Ohio, ver
schickt jrei einen Band ähnlicher Zeua
Nisse beuaiiut ,,The National Witneß".
Schickt sür ein Exemplar, ehe die Ausla-
ge vergriffen tst.
?ie gaii!,e Nation bewundert die
altblüiigkett dcö Präsidenten McKin,
ley in diesem kritijcden Slugenblick.
Berichte von Krieg lind Frieden
jagen einander täglich und wird das Ende
spätestens an'a.igS nächster Woche erwar
tet. Tättemark will uns zwei Kreuze
und drei Torpedoboot-Zerstöier für lo,
00v,j00 verkaufe und die drei däni'
fchen Inseln rn den West Indus, St.
Thomas, St John und St. Crvir, ab
trete. TUt seinen in Cuba gestohlen Mil
lionen ist Wcyler einer von dcn wenigen
Leuten, die in Spanien noch bei Nasse
sind. Das macht diesen unermüdlichen
Jntliguanten gefährlich. Die spanische
Regierung viinüht sich deshalb, ihn wie.
der nach Cuba abzuschieben.
5;Ct Man, welcher bet amtlichen
Bericht über die betresss des Unglücks
des .Mainc" geführte Untersuchung per
sönlich nach Washington brachte, ist ei
Deutsch-Amerikaner, Lieutenant Com
mander Adolf Marix, gebürtig aus dem
Königreich Sachsen.
Im Knabenalter mit seinen Eltern
nach den Ver. Staaten gekommen, erhnlt
Adolf Marix seine Ausbildung in der
Flo.teuschule zu Annapolis, wo er im
Jahre 1868 die OsfizierSprLfung glän
zenb bestand, Seither hat er auf vei
schiedenen Geschwadern der amerikanischen
Kriegsflotte gedient. In Seerechlsfra
gen ebenso gut beschlagen wie in See;
kriegösragcn, wurde er eine Zeit lang
dem Bureau des .Judge Adoccaie Ge
neral" der Flotte beie,egebcn, der an der
Spitze des Ncchtswesens der Kriegsflotte
steht. Dort erweiterten sich seine seerecht
lichen und völke, rechtlichen Kenntnisse
och bedeutend. Er wurde aber nicht:
zum gewohnheitsmäßig,, Bureaumen.
schen, sondern man verwendete ihn auch
immer iedcr zur See. Aber seiner
Nechlskenntnisse halber mnrde er bei der
amilichen Un!c:suchi,g des Unglücks des
Muine" zit .Judgl Aboocate" berfet
be:i beiiirr.iiit.
Seine Reise nach Washington mit dem
wichtige Schris!st,icke ist kein Vot.'n
dienst; sondern er, der mit der ganzen
Unleisuchilg un den einschlägigen Fra
ge so genau vertraut ist, hat zugleich
dem Präsidenten alle nöthige Auskunft
über die einzelnen Punkte zu ertheile!,,
um ihm das giündliche V.rständniß der
selben und die Abfassung der Botschaft,
welche der Präsident voraussichtlich vem
Schriftstück bei Ueberscndiiiig an dcn
Eongrcß beigeben wird, zu erleichtern.
'ran-Mississippi und Jlitcrilatiottale
H XuoolcllunQ.
1. juni-'l. !)!o?cmbtr 18!)S. Ouialia,Neb-
fX $&r$.
TiTj- . i jrt-j
jjTTiircs,
lpVNV
ßkl:f&&JH
H h ,-
i X.-y Xt
r-e?
irö v i U '!'yi:KV
m Äi
Mü' lllllM,
' m k "
m
ZLVlW-
i r
,
'W
Vfc; . rrr -5 ' . ' iJiA.üvjJtt 'At-.ia z.i vi-
&mmmmmmfflm
ri-. . r-. - r7KT-..u -
" r-:-u fli'
r - rv-j-
-
Taö ttebättvc der fchönett .knftk.
linier de an architektonischen
Zchiinheile reichen .Hauptgebäuden der
in diesem Jahre in Omaha, Neb., stall
findenden Trans-Mississippi und Jnler
nationalen Ausstellung wird sich das
Gebäude für schone Künste besonders
hervorthun. Die vorstehende Abbildung
erhebt sich ans einer Terrasse, umgeben
von einer Balustrade und zn demselben
fuhren breite steinerne Treppen, über
welche man durch einen hübsch cntworsc
nen Porlico in eine gciäumige Säulen
Halle tritt, zu deren Nechlen und vinken
V"'' . iv vvi inir uvi, u'i'mmim . . . . ,
gibt rinen Begriff davon, daß die Archi- ' Wn ""l!''"'l Ilch pra'eutiren.
teile:, Raines r.' Icmng in l. Louis.
Mo., ivelchc den Plan zu dem (Gebäude
entwarfen, Tüchtiges in ihrem Fache zu
leiste rermogen.
Das in Frage stehende (Gebäude ist
ein Doppelbau in Gestalt eincsParallelo
gramS, Ili Fuß lang und l.'MFuß tief,
die Längsseite desselben parallel lausend
mir dem großen künstlichenKanal aus dem
Ausstellliiiacplatze. Tie beide Gebäu
de, jedes abgeschlossen sür sich, sind
durch einen fäuiengcschmücktcn Peristul
miteinander verbunden. Das Gebäude
ein Zweck und Eharalter des Gebäudes
einsprechend, werden die Gebäude durch
sogenanntes Oberlicht leuchtet weiden.
Dadurch ist gleichzeitig ein bedeutendes
Ersparnis; im Nauni erzielt und ein grö
ßeres Ausmaß an Wandstachc bleibt zur
Berfligung. Für bülliantc clelmjche
Beleuchtung im Innern, wie nicht min
der der Außenseiten und der Umgebung,
wird selbstverständlich ausreichend Sorge
getragen.
Das Arrangement der Ausstellung der
Abtheilung der schönen Künste wird sich
bester und übersichtlicher bewerkstelligen
lassen, in dem geplanten Doppel l'ie
bände, als cs in einem eiiisachen Ge
lande möglich gewesen ivare nd gleich
zeilig wird sich dutch diese bauliche An
vrdnuug ein :u großes Gedränge deS
Publikums leichter vermeide lasse.
Der i Anwendung gcbrachle B,ii,s!I
ist der frei llasnsche, dabei ist die ge
wohnliche schwere Einfachheit derAußen
linie genügend modisizilt, um dieselben
mit de: 0'harakicr des Gebäudes inEin
klang zu bringe.
Der zandfchaslsgäitner wird seiner
seits durch Schaifung einer hubfckicn Hin
gebnug und de, Auge wohlthuender An
lagen, da! beitragen, den Eindruck des
Gebäude auf den Beschauer zu erhöhe.
Die Herstellung des (Gebäudes wird aus
K75,iu zu stehe lvmiiien.
DaS dZntsÄamcri!inische
Ncchtsburcau und Nota: ist
von
vt
trr.pe,
Die Küsteuliefestignugeu.
Noch vor Ablauf des Jahres i9S
werden die mc deinen Kanonen, Mörser
und Verschanziingen zur Halste an Ort
und Stelle in vorgesch, iebencr Weise pla
zilt seiu. Die Artillerickommission ist
unermüdlich in der Ausnahme von prakti
schen Plänen, sofern solche auf die Arm?e
Bezug haben, und die Herstellung eines
angemessenen militärischen Schutzes un
serer Seelüfte, welche von den Handes
kommen, unserer Seestädte so häufig und
dringend der Regierung empfohlen wur
de, erhält von dieser Seite starken Nach
druck Inzwischen giebt eS schon ein
Bertheidigungsinittel gegen größere kör
sterliche Noth, welches Niemand, der an
Nervosität oder Dyspepsie leid't, unbe
achiet lassen sollte, und das ist Hostettcrs
Magenbitters, dessen Anwendung die
Spannkraft der Nerven und des Magens
wieder herstellt und somit daö ganze Sy
stem beruhigt. Es heilt ud verhütet
Malaria-, Niereu und rheumatische Lei
den und beseitigt Gallenvergisluug und
Verstcpfuiiq. Es reg! den Appetit in be
ster Weie on und verschärft gesunden
Schlaf. Alle, welche dadurch geheilt
: ... r i -i .f. a j.. .. v
ivuiven, ivrecue lhiiic ouiueymi vvn vcr
Wirkfamkeit dieser berühmten Arzenei in
Krankheitssällen nnd ulz eines medizini
schcn NeizmittelS.
532 und 534 Vine, füdl. der C
i5tneinn.itt, COiö.
ist anelkannt das älteste, weilverbreileste
undzuverläfsigste in Amer.fa tiiidDeiitfch
land und alle Ansprüche ans
rvschafteu und L! echte
kann man vei trauenvoll in seine Hände
legen v,d versichert sein, daß die kleinsten
wie die größten
Äollmachts-Attsträge
mit gleichem Eifer, und genauer Nechts
kenntnig prompt und gew ssenhaft eile
digt werden.
Die offizielle Liste Vermißter Erben
wird wöchentlich in dicsemBlalle erneuert.
Bermtkte (5'bcn.
Die nachfolgenden ausgeforderten
Personen oder deren Erben wollen sich
direkt an Hermann Marckworth, Rechts,
annzalt und Notar, 224 und 226 Vine
Straße, Emcinnoti, Ohio, wenden, da
Niemand außer lam Auftchluß geben
kann. Hermann Marckworth besorgt
die Einziehu.ig von nachbcnannten und
allen Erbschaften prompt und billig,
stellt die nöthigen Vollmachten aus, und
erlangt alle erforderlichen gerichtlichen
und kirchlichen Documcntc. ' Herr
Marckworth ist durch seinen 40jähr,gen
persönlich?,, und schriftlichen Verkehr mit
dcn deutschen Erbschafksgerichke:, und
Banken, sowie durch seine solide Stel
lu::g, als der erfahrenste und zuverläs
sigste Bertreter in deutschen Erofchafts
sachcn anerkannt und nur sie befähigt
ihn diese gerichtlichen Aufforderungen
vermißter Erben zu erlangen, und ' in
allen bedeutenden Blättern Amerika's
zu veröffentliche.
Ahles, Ich und Joh Georg auö Bie.
tiglzeim,
Ahreus, Anna Eatharina aus Neue?!
kirchen, Aigengruber, Ludwig aus Altötling,
Bach, Maria Sofse, Joh ud Fneb'
rich Wilhelm auS Edersbach,
Blödt, Franz Joses aus Oöcresse,,-
dorf.
Beutcr. Rosine, Thcrcs, Hilaria, Em
ma und Wilhelmine aus Bieterhausen,
Bertsche, Jakob, Joh und Adam aus
Neuhausen oo Eck,
Burkhardt, Christine aus Fichlingen,
Böhme, Joh Carl aus Neu Jcßnitz,
Bulmayer, August auö Kempen i P
Dahms, Joa Hermann aus Elking,
Dücke, Eugen Georg Otto auö Kulm,
Drasdo, Wilhelm aus Wohrcnbrück,
Eitle Christine auS Göppingen.
Eger, Leonhard aus Mllibreit,
Faller, Ernst aus Gütenbach,
Feber, Cäcilie und Marie aus Waas-
sturst, angebl in Mi. Healthy. Ohio.
Flamin, Gcttlieb Heinrich auS Met)-
iiigcn,
Grüner, Karl ous Ulm,
Günzer, Maria Margarctha ans
Mark!bie,t.
Gerne.-, Juh Thomas aus Obernbreit,
Greulich, Andreas aus Hütten heiin,
Herterich, Gustav Maximilian aus
Bronubach,
HLs!e, Gustav Adolf und Pauline Er-
nefline auS Albershaufen.
Haueisen, Karl aus Riedlinzen, an-
gebl i San Francisco,
Hcpscr, Joh Georg aus Ncuhauicn
ob Eck,
Herbst. Babclie ais Bullenheim.
Hoßfelder, Anna Gertraud aus Gröt
heim, Jäger, Andreas aus ycimerbi,igen,
Jäger, Ernst Eolthelf aus Neudieh
mcn, Je;, Pauline aus Sekarurotteuzka
Jaworski, Erben von Easimir,
Kühn, Leopold aus Langei'brücken,
Killiiis, Ja'kob aus Fiicscnhcim,
Kiesser. Friederike Christine, Christine
Elifabclhe Kalhstrine und Leonhard Jo
ses Friedrich aus Künzclsau,
Keller, Joh Martin aus Ulm,
King, Katharina aus Lauterbach,
Klinglcr geb Schott, ausErlenbrechlö-
weiler,
Kühl geb Kipp, Negine Luise aus Ba-fingen,
Kauß. Karl Heinrich Wilhelm aus
Gottliebsthal.
Keil, Joh Philipp und Joh TebiaZ
aus Aiieibach,
Lössler. Andreas aus Aidlingen,
'st, Fiiedrich aus iiepe,
' Lisewski. Ich Carl ous .lm a W
ichteuedert. Jrlius und Joh Adam
aus Marltbreit,
Lödleiu, Joh Birtholamäi!s aus
Gnodstadt.
Lindcabauer, Moxil) aus Wingerode,
Lorenz c,cb Kiefer, Joha'-.ne ausOber
dorla, Müllerfchön, Joh Gottflicd aus Mit
tclstadt. o Molitor glb Schmid, Frinziska
Amalie aus Lorch, avgebl in Dctivit.
Mich'gan,
Mayer, Joh Jakob aus Eßüngen.
Milolta, Karl Ernst Franz aus Bau
tzen. Malhies (genannt Landre) Conrad
Heinrich aus Hannover,
Müller, Joh aus Neunkirchen.
Mohs, Auguste aus Nonndorf,
Mittenzwei, Joh Michael auö Tiefen-stockheim,
Meyer, iZoltlieb und Ncsina aus
Krzuszkowo mola,
Macke, Joh Z!eorg Ludwig und Ehr,
stian Ludwig Wilhelm aus Ellierode.
Unosfer, Sr,fani,e Toroihea ausGöp
pingen, Ncnmeister, Joh Hei.rricy Friedrich
aus Kießlmz.
Nnzesse, Joh Christian aus Auer
bach. Ofzkv, Christiane Karoline aus Al
pirsbach, Oppermann, Thcophil und N.chard
aus Nicolai,
Pfeüschrifter, Wilhelm aus Wien,
Pohl, Robert aus Bromberg,
Rag ged Burckbardt, Elisabeth Ja-
Hanna aus Gondelshcim, angebt in Ro-
chcster. New Z)ork,
Rebmllnn. Zoh ans Hai?mgen,
Rathgeb, Joh Georg aus Noyrau,
Rollo, Vnr,ch Jot) Ehristi.ru Fried-
rich aus T emmiu,
Stehle, Adolf aus B.uren,
Seiter, Simon (genannt Karl) auS
Niederbühl,
Schlimm geb Nahcl, ZLilhelmina Ka-
tharia aus Gondeleheim,
Schaal, Anna Katharina, Anna Ma-
ria nerehl Klotz Joh Jakob. Rosine Ma-
rie, Rosine Katyarine, Friederike und
Gottlob Wilheli aus Miedelöbach und
Maeie Magdlene und Chrillian Gott
lieb aus Schoriidorf.
Schmidt, Goti!l,b aus Erpsingen
Scharpf, Jvy Ehlistian, ChristiiieRo
sine und Sopfie vereh Schmid aus
Ebusdach,
Schürlci geb Sch Uer. Dorothea Frie
derike Cürist'ane aus Künzelsau,
ichü.id, Joh aus Dalkinged.
kpäth geb Weidcaman,,, Elifabethe
Barbara aus Neckargartach,
Schillinger, Joh auö Bach Altenberg.
, Sentner. Karl aus Schirgiswalde,
Schiöter, Carl Hermann auöah ne,
Schäfer, Friedrich Wilhelm aus Held
cuuqen, Schuster, Franziskus aus Burg-Geln-hzuien.
schenk, Georg Joseph aus Ob rn
breit, Steinmetz, Joh Georg Marktbreit
Sagstetler. Atois aus WiffelöSorf,
Specht. Erl Heinrich Theodor, alias
Cyarles Zmilh, aus Stralsund,
Dhiim. Julius Jeh aas Wiesbaden.
Tiedemann, Joh Heinrich und Karl
August aus Stuttgart,
Wendliiig, Jakob aus NheiubischofS-
heim,
Wicdmann, Josef Anton ans Biberach
Wa,öe!, TbomaS aus Kupferzell, an-
gebl ir New Jark,
W?llcr,Nicolaus Eduard aus Koll-
mae,
Windsti-uth, Gotllicb Gottfried auS
Hciligenstadt.
Wols, Eiben von Christiane Karolinc
geb Hällcl.
Wrnn Jljr ein gutes Mittel
habeii iviilll Eer zu reinigen, die Ner
vk zu fläiken nnd d'e Crnllitution zu
kräjligen, braucht Hood's Sarfaparilla'
Gebraucht nur Hood's.
Bl,c?!kn's Arntea Salve.
Tie bnte Salbe in der f.tabt für Stun
d'v, Scffl rcv.re, Cuetittunefn, täubt
Hände, v'obetac'ctnrhte, Hiiknetaua?
und nVt Ar.'c nen Lar.taiZchIaa,: fer
ner ist 'ieselbe ein sicheres Heilmittel ae
?en Hämorrt.viden, wein nicht, so wird
da? aufae''ndele i-!eid zuruckerstatici.
liZ r.'ird volllouimeiik ,'jiifriek'enbkit gi
ranlivt otn das (Äcld zrückzaeben w t
den. Pr-is 2.r. fSentS per Schachtet. Ze
erkaufen dei I. i. Haiieu.
Hood.S Pillen Keilen Brechreiz. Kopf
schmerz auS dem Magen und Unvcidau-lichkcil.
Turch Nacht zum Licht.
Schon schall?,, frohe Frühlingslieder
lim cwiggrüiien Dichleiwald,
Weil wir im Festgewande wieder
Seh'n Mutter Eide sicher beld;
Denn lange kam, nicht aus mehr bleiben
Der holde Lenz, und neue Lust
Sieht schon dcrHvsfnung Knospen treiben
Gar manche wintermüde Brust.
Kaum kommt der Lenz dahergcschritten,
Dann lebt auch auf die ga zeWelt,
Wie schnell vergißt, was er gelitten,
Der Mensch, wenn Frühling ein sich stellt;
Aus Wmters Oede hak errettet
Der Lenz manch' Herz und sinst're Nacht,
Was starres E,s hielt fest umkettet,
Ersteht durch ihn zu neuer Pracht.
Sicht erst das Auge neu erstanden
In Blülhcnpracht'das weite All,
Streift ob der Schwcrmuth feste Banden
Die Brust des Menschen überall,
Und hell dem Lenz cntgegentöi'.en
Dar,,, Jubistictcr allerwäns;
Der Blick sich weidet an dem Schönen,
Und höh?r schlägt gar manchcs Herz.
Wir wanten, s Schlich durch die Lande,
Wo Blumenkelä e, zart und licht,
Wir sehen, zierlich im Gewände,
Zeigt eist ker Lenz sein Aligesicht;
Ein jedes Blatt scheint ,iS zu sagen,
Wenn leise es im Wind sich regt:
Du Me"sch n?::,d, stell' ein dein 5irsla,eit,
Auch dir d,s Glückes Stunde schlägt!
Mag roch so lang der Winter wüth',,,
Der Lez sich Bag doch siegreich bricht.
Dann freue dich der schönen Blüthen,
Laß' sei: daS zinm-rn, klare nicht!
Aedeiise, daß u.'nn hich getroffen
Das Unheil hat auch lies in' Herz
Es komm! der Lenz, und neues Hoffen
Wird Balsam teuen deinem Schmerz.
Wir sehen nach der Winiersstarre
Das Leben langsam neu gedeih';
So heff' im Leid der Mensch und harre.
Bis ihn wird wieder Lenz erfreu',
Es wird auch ihn nach dunkelü Tagen
Erfreuen wieder Sonnenschein,
Das,rVr wird doppelt froh ihm schlagen,
Die O.ual wird dann vorüber sein.
D'rum wie auch unsre Loose fallen,
Nüt nicht vrzsaei! Frisch voran
Voll Mulh zu thakenfrohem Wallen
Dem Winier schließt der Lenz sich a!
Und wenn ivir auch im ganzen Leben
Den rechten Frühling sehen icht.
Wi-d urs der Trost doch mitg-'geben
Alö Scheidegruß: Durch Nacht zum Licht.'
Durcheilte ff-rau entdeckt.
Es wurde ei große Entdeckung von
eiiur grau dieses Landes gemacht. Krank
heit hatte sie in ihre,, Klauen und sieben
Jahren hatte sie geduldet, bis schließlich
ihre Organe nach gaben und der Tod
unvermeidlich schien. Drei Monate
lang hustete sie stai k uiid konnte nicht
schlasen. Schließlich entkeekte sie den
Weg zur Genesung und kaufte eine v lasche
vor Dr. King' New Diseocery für
Schwindsucht von uns Sie wurde
durch die eiste Dk-sis so erleichtert, daß
sie die ganze Nacht schli's und durch zmet
Flasche vollständig kurirt wurde. Sie
heißt Frau Luther Lul). Eo schreiben
C. Homiiick & Co., von Shelle,
ll. C. Probcsiaschen gratis in I. H.
Harlky'S Apotheke Ncguläie Giöße üuc
und l00. Jede Flasche garantirt.
Fraiiklin. Am Miltwech Abcd
brannten bie Stalli:gen des A. B.
Goiy ni,dcr nd kamen fürs Pferde und
we,,ühc in dei'Flaii'mr um, Die Blut
Hunde von Bcatriee wurden geholt und
in kuizer ,cit hatten dieselben den Brand
stistir entdeckt. ES herrscht hier eine
sehr üble Stimmung und wird der Aitfi
gang der Sache von de Bürgern mit
Spannung erwartet.