Nebraska Staats-Anzeiger. (Lincoln, Nebraska) 1880-1901, October 10, 1895, Image 10

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    Die luicbc Cvs Todten
91m ,". ''Jini Isis rangen die Ccfter-
Ttiict in dem hailiuirtniin Gefechte bei '
Santa Lima mit den italienischen ZniP
den , den Sieg. Tie Italiener ivni-
den geschlagen woran, die Oesterreicher
nach Süden marfchiite um bei Miinlua
üb den Mineid zu setzen und sich ans
diese Weise vorsichtig bem bei Eurtii
tone liegenden feinde zn ältern. Wal,-
rpnh Wir 5,,,', i mit bielem
MBnrMii' hi'imih murhf eine Abtiieilumi
i. .si., , :....,; ,,'
UUUUH, lltUllllll' IIII? l Jll'll ,'i,niui
nien aus drei verschiedene Aegime
itm in r vW,,'ii,iniiS,'ir, 111,1 i'lltlendi't. 11111
ntr d,', li,n,d des MninrS
Wien von Lattta das
Städtchen Bo:
olo zu beleben, in deise altem Schlosse
r-j. v .rr, i.,.-;..
sich die Aiiistandischeu niedergelaiien
habe sollte.
Und wirtlich wurden bie Oesterreicher
bei ihrer Annäherung an diesen Ort
mit zahlreiche Wemehrichiiiien begrüßt.
Es kam zu einem wnthenben Nainpse,
welcher mit der Riederlage der Ans
ständischen und der Beseining des
Städtchens und Schlosses durch das
österreichische Heer endete. Bei diesem
ßlefechte gerieth der Ausührer der Aus
standischen, ein noch junger Mann,
welcher hcldeninülhig an der Shilie sei
ner Genossen lämvsle, in die Gefangen
schnst der Sieger, (nmübet vom
Kampfe, in dem er den Tod vergebens
gesucht und ans einer schweren Wunde
auf der linken Hand blutend, wurde er
vor den eommandirenden Major ge
bracht. Als er nun vor dem Manne
stand, in dessen Händen jetzt sein Schick
sal lag, schien es, das; seine ganze Ohn
macht von ihm wich und neue Kräfte
seine Glieder durchdränge. 5r nahm
den ihm aiigebolenen Stahl nicht an,
sondern stand fest mit der blutenden
Hand vor dem Major und beantwor--tete
stehend seine a ihn gerichteten
Frage.
Ihr Name?" sragte der Major.
Niccolo Grissini."
Ist cs wahr, das; Sie noch vor
Kurzem Lieutenant waren in dem
Regiment SigiSiniiiid?"
,',!"
Sie sind also ein gemeiner Ueber
Zänfer, welcher bie Fahne feines Regi
ments schändlich verließ und den feinem
Kaiser geschworene (iö der Treue
brach."
bin Italiener, Herr Major!
Ich li.d.' mein Paterland und hasse die
Unterdrücker meiner Nation !"
Sie wisse wohl, welche Strafe Sie
dafür erwartet?"
Ja,-felr gut !"
(sine halbe Stunde später wurde ihm
das Urtheil des Kriegsgerichts verkündet
und der unglückliche Mann wurde neben
ein frisch nusgeworsenes Grad in den,
Schkoßgarten gestellt.
Er war blaß, doch sah er ruhig dein
Tode entgegen und ließ nicht zu, daß
ihm die Augen verbunden wurden.
Mnnnbait stand er an dem Rande sei. i
es Grabes, die linle Hand in einer i sitzutigen hinterließ, mit 'einen, reichen , .kf,rcritf j1"' be,r IcÖ M:I bic'cm
Binde, in der rechten eine Eigarre hal-, und schöne Mädchen. Nachdem aber, Neudenlolen -eben.
tend, welche er sich ans seinen letzten 1 die Braut Julia Perotli schon in ihrem ' Major Lanka war mit seiner ("zäh
Weg erbeten hatte. j Kinbesaller gänzlich verwaiste, sollte , i "dc, leerte sein Glas, welches
Jetzt blick! er zum ersten Male ans
den Ossizier, welcher das eine Corps
cominandirle, das bestimmt war, das!
Artheil an ihm z vollstrecke",.
Earletto!" rief jetzt der Perur
theilte, Bist Tu wirklich da? Hat
denn das Schicksal gerade Tich dazu be
stimmt, um das Eommaitbo zu meinem
Erschießen zn geben ?"
Ter Offizier, dem diese Worte gal-1
en, guv ,e,e .'iimuoii: mir ein ver-,
üchtliches Lächeln spielte tun seine Lip-'
, I
en, 1
Pordent stnb wir gute Kameraden
.f,.,' iili v M!av.iv11iiI1a (nrt
gewesen", sulir der PenirlHeilte fort.
uiiiinm iiijn in min,, 1111 ill,
mein Regiment verließ. Und siehe, ich,
betachte jetzt Tich, weil Ti, ei Per-)
tather bist: ein Italiener, welcher gegen
sein Baterland kämp't. Elender Per-,
rather !"
Schlagt an !" eommandirte der ;
Ofsizier. ) Kurzem sich von ihrer Gebieterin ent-
Trci Infanteristen, welche jetzt vor-sert, welche so vollständig glücklich uub
rückten, erhoben die Gewehre und zielten, zufrieden schien. Ein anderes Tienft
Evviva Jtalia !" rief der junge Mädchen erzählte, die junge Frau gefe-
Mann, als der Offizier den Säbel ' ken zu habe, wie letiterc im Braut-
schwingend das Weiche zum Feuer!"
gab. Trei Schusse krachten und mit
einem Lächeln ans den Lippen stürzte
der Perurtheilte in das Eirab,
Tie Soldaten wollte das Eirab w-
fort mit der ausgeworfenen Erde aus-.
füllen und decken, aber ene ne dazu
kamen, würbe ihre Aufmerksamkeit
plötzlich ans eine fonberbaren Zug ge
lenlt, welcher sich durch die große Baum
oO.ee direll zu dem Orte bewegte, wo die
Hinrichtung stattgefunden. Auf einem
kleinen Wagen von einem Esel gezogen,
lag ein schwarzer Sarg. An der Seite
des Wagens schritt ein Priester, gefolgt
von Zwei Tienern.
Aller Augen richtete sich ans den
Priester, welcher ein Papier in der
Hand dielt nd es ben Soldaten ent
gegen fchwenlte zum Zeichen, in ihrer
Arbeit niebt mehr sortznfahren. Hastig
trat er dann ZU dem Offizier, grüßte
und überreiebte ihm das Papier, wobei
n verstohlen einen Blick in das !rab
warf, wo die Leiche des erichtrten lag.
.Arnu; Nieeolo !" flüsterte er nd
faltete die Hände z einem kurzen E!c
det. indessen der Offizier das Sebn't
pack dnriiilas. welches die Unterschrift
des Majors Lanka trug und die Ans
sordernng enthielt, daß der Leichnam
dk Er'che'fenen dem Priester ausge
so'.gt werden solle. Ter Offizier tbe.I.
oie der Befehl l.u lete, !',,ß c:v: Sei-
taten antreten und führte jic in das
Schloß zurück,
'Jiiirt) einigen Minuten darauf be--;
wegle sich der ug mit dem Sarge nnb
, dem Priester an der -uike dermal
durch die arone Allee mich dem yst -
ninine des -chle'es. w er vor der
alten,
halbverfallenen Kapelle Halt
machte,
Tie beiben Tiener trugen dann den
Sarg in die Kapelle hinein und legten
"N, V1II0,1 II, e,e,i I,e,i 1,,, ,uu
1 t'idi '" der Mitte dieses dunklen
! Raumes bei
Raume befand. Ter Priester verricht I und den Eintretenden starrte ein Ichreck
tete noch ein kurzes Gebet vor dem Sarges lickies Schauspiel entgegen,
und lehrte hierauf zu der Familie des : Ans der lüde bor dem Altare lag die
ersechassenen
inngen Mannes zunm,
i fm Plajor liest er sagen, das; der l'eich-
j "äctjftt-n Morgen fortgeführt
lind hi'ilril IllMl ln,'i-b,'il lniirhp
und begraben werden würde.
Am Abend dieses Zages verfamiuel
teil sich die Offiziere bes ganzen Beluge
rungseorps zu einem gemeinschaftlichen
Abendessen. In dem Keller des allen
Schlosses, welches das Eigenthum eines
reiche Bürgers ans Mantua war, sand
sich ein reichlicher Porrath ausgezeichnet
teil Weines vor. mid auch für eine gute
Küche wurde Porforge getroffen.
An diesem gemeinschasllichen Abend
essen beiheiligte sich auch der Obkrlieu--!
teuant, welcher bei der Hinrichtung je- j
lies Flüchtlings eornuiaubirt hatte, 15s
war ein junger, auffallend schöner
Mann im Alter von etwa 2n Fahren,
Namens parlo Grimaldi, Sein Paler,
ein geborener Italiener, Halle ;!0 Fahre
lang linier österreichischer Fahne gedient
und auch den Sohn zog es mehr zu der
Armee, in welcher er diente, als z der
Ration, welcher er entstammte. ((r(l bor
einigen Tagen war er zum Oberlienle
ant besordert worden,
Tie Offiziere waren in der besten
Laune, wozu der treffliche Wein nicht
wenig beitrug. Als endlich die linier
Haltung zu stocken begann, nahm der
Obereominandant Major Lanka selbst
das Wort und erzählte einige interessante
Taten über das alte Schloß, wo die
Oesterreicher anfangs so schlecht bewill
toinmt wurden, jetzt aber sich '5 so güt
lich thaten beim SiVin.
Roch vor vierzig fahren." erzählte
der Major, war dieses Schloß das li i
genthnin einer Familie, welche ihre Ab-
staininung bon den, berühmten Friedrich z
von (ilonzaga herleitete. Ter alte va-
stellan, welcher mich in dem Schlosse I
herumgeführt, erzählte mir von einer j
huinniMiron ini i.v,.rfi i u..,i,,.f, i I
uiiiiviiiu .Hu iniiiiLui;i ti i m i,i iu)i ti, I
welche sick. Hier abaefviell und die llrfockie !
i. x.,r. iu'i i,i i:.. ,
ll'Ul, Ullhl'll iiljic .'ii'iuililliium uil tl i
Familie ehelos blieb und sein berühmtes
Geschlecht ansstarb.
Ich bitte, erzählen Sie, Herr Ma
jor," wurde jetzt mehrere Stimmen
gleichzeitig laut.
So hören Sie denn, meine Herren
Iwa zu Ende des verslostene
Hunderts verlobte sich Fnmreseo
salvi be Gonzaga, der einzige Sohn und
(nbe seines Paters, welcher ihm außer
Si,!,.,,, ?,1,,,',V ,',, ,(,l:, ,.. !
darnm die Hochzeit int Hani'e des Brau-,
tigams gefeiert werden. Tie Ebe wurde
m der hiesigen Ptarrlirche emgeiegnel, ,
worauf sich die Hochzeitsgaste liier in die
fes Schloß begaben, wo in dem großen
Saale eine großartige Hochzeitstafel
hergerichtet wurde.
Eine änßerst glänzende Gesellschaft
war veriaminelti der ganze Adel aus der
Umaebuua und die Vertreter der reirb
,ie Nlld vornelllll teil .iaillltien a
Manliin und den inliegenden Siäblen
. . . - i , . .....
nuttelt ZU aninienaetiinden dalelblt. i
Man wartete mir noch aus be Brati -
. V .11 1 .' r:..
ga, der Braut, dann wollten sie sich
Aue zur -iiiTci er,en. vnrim), II aq
längerer Weile erschien der Bräntigan ;
qaz enlfent und bleich und meldel ganz
aufgeregt, daß die Prallt plötzlich ver-
fch,onden und nirgends zu finde fei.
Tie
befragte Kammerfrau gab zur Ant-
-t. daß sie dic Kaiitmerfraul erst vor
wort, daß sie dic Kainmer'ran, erst
I leibe auf dem Schloßhose Herum ging.
Wahrscheinlich sei sie ans die Terrasse
gegangen, um sich an der schonen Ans
sich! zu erneuen, wie man sie von bort
:us zu sehe bekommt.
Sofort eilte nun alle a den bez.'ick-
nelen 'rt. ier iige Galle zitterte
vor Angst bei dem Gebauten, die junge
Frau, welche er über Alles liebte, lonue
am Enbe von der Terrasse gesturtt fein
und sich schwer verwundet haben. Aber
auf ber Zcrrasie nirgends eine Spur von
ibr. Noch einmal wurde das ganze
Schloß durchsucht. doch umsonst! Tie
junge Frau, welche vor einer Stunde
mit ihrem Gatte von dem Zranaltar
gekommen war, war nirgends zu im
den. Ter ganze Nachmittag verging,
der Abend brach an, nd von der jun-
gen ,,nni war nirgends eine -pnr.
Leute wurden ausge'chickt in d,e Hinge- ietr.es Mantels heraus, Ich wette
bung, in die Perlorene zu sticken, also, daß sich Niemand in biesein Äugen
der junge Gatte selbst suchte und forschte blick entschließt eS sind gerabe " Mi
au allen Orten, doch Alles umsonst, unten vor Mitternacht in die Kapelle
So suchte man zwei, drei, vier Zage zn gehen ohne Licht und biefen Tolch in
herum, dock ohne Erfolg. Ein Wun- den Sarg des erschoffenk 'Menschen zu
der. daß der junge Gatte nicht wabnnn- flecken!"
n,g würbe. .,e!es gedeimniiwolle Per-
schwinden der jungen Frau brachte die
ganze llmgebnng. ja das ganze Land in
orml:che:i Amnibr. Man rieth aller-
band hemm, die Einen bibanptilen, baß
sie von kiiv'Ni i!?r-. t i ruh, ren Pereiirer
kn:u!'rt wurde; Andere roi;Derum mein-
teil, sie fei iou Miaubcrn in das Gebirge
1 entsühn worden,
Etwa acht Wochen nach dieser traun
gen Begebenheit wollte ber alte tfastellan
in bie alte apellc gehen, um b.er den
, Altar bestchngim, welcher in Mc
! Pianlirche des Städtchens übertrugen
; werden sollte. Als er die foult nur an
gedruckte Zhür verfedlvffe fand, lies; er
,de chloiier Iiolen, da es z dieser
) Kapelle überhaupt leinen Schlüssel gab,
' Nach längerem Beiiiiihen würbe bie alte
; mit leisen beschlagene Zhü, ansgeinachk,
i wiaje der iiingen tvniu m nirem ,vwa)
i zeitsgewande.
Leichnam beiand
sich schon in Perwesiing und ein entieß
licher Zodtengeruch füllte den ganzen
Raum, Alles sprach dafür, daß die mußte der junge Ossizier den Weg durch
unglückliche Frau verzweifelte Anstreu-' den ganzen Schloßhof bis zu der verein
guugeii zu ihrer Rettung gemacht, ehe samten Kapsle im Finstern durchschrei
sie Hier zu Grunde ging. TaS Hoch- teil.
zeitstleid war an vielen Stellen zerris -
! seil. Wie aber kam die junge Frau an
diesen gespenstigen Ort? Tas konnte zurück, line gedrückte Stiiiimnng halle
freilich Niemand sagen. Allem ach zu sich der Ossiziere bemächtigt, welche uil
schließen, ging die junge Fran nach ! geduldig auf seine Ankunft warteten,
ihrer Anlunft ans ber Kirche in den ! Gehen wir ihm nach, " entschied end
Schloßhos hinaus, um sich hier in ihrer ! lich der Hanplmann, es ist ihm sicher
neuen Heimath einigermaßen zu orien-! etwas zugestoßen, denn sonst wäre er
tiren, kam auch zu der Kapelle iid trat
'in das Innere ein, nachdem die Zhür
wie Ichon erwähnt nur aiigelehul
; war. Möglicher Weife wollte sie ein
j Gebet in der Kapelle verrichten und
schlug die Zhiir zu, welche jetzt in das
, alte Thürschloß hineinfiel. Und als
ie dann, mit dem Gebete fettig, aber-
mais zn der hur tun, tonnte nc ,
diese nicht mehr aufmachen. Umsonst
i strengte sie ihre sämmtlichen Kräfte au,
nniont muhte ie sich ihre zarten Hände
ab und wund, das alle Thürschloß
! wollte nicht nachgeben.
Welche Oualen mochte sie erbulbet)war.
haben, als eine Stunde nach der ande- Pei nähererUntersuchungerkanntenian
ren verging, und die Nacht anbrach die Ursache dieser ominösen Begebenheit,
indeß sie sich vergeblich abmühte, das! Ter junge Ossizicr war in der Finster
alle verrostete Thürschloß ihres Gefäng-! K bis zu dem -arge gekommen, bei
niises zur Nachgiebigkeit ; zwingen ? ! weichein sich seiner eine große Ausreguug
Sie weinte, jammerte und ries urm vielleicht auch Angst bemächtigt
'vi'tK doch Alles umsonst! Nie-,
mstlI kam, in zu befreien, Niemand
Mle ihre Stimme. Tie apeile lag
cben in dem hintersten Theile des)
Schloßhoies und war vollständig verein-
i'. i daß ihre Rufe nicht gehört)
werden konnten. j
Als dem liiiiilürfliitii'it Oisltti'ii her'
älte Kastellan die Nachricht brachte, von
111 fn fillr.'rfffrli.Ml (fillv iriner inni,i
1 vl" ......
qeneoie oiiiiun, oü natte er
Thränen mehr im Auge, ja er jam -
inerte nicht einmal mehr, und es schien, !
als habe er ve diesem Auaenblickc an I
die Sprache verloren, einen Men-Z
scheu redete er mehr an, und seiner
,, "!Tienerschaft ertheilte er nur miltelst
' , Gcberden seine Besehle. wöls Jahre
von!,.... , k ... .r v:.n ..." : I
uiini oeriiei; er nieruii vie ."innern ,ei i
lies Schlosses nicht, in welchem er gleich
mieill stninine Eillliebier lebte, End-
bor , hin ant dem Tische stand, vcrab-l
wcdete sich treundlich von den übrigen ;
- .siie.en 110 ini,er,in ,iev.
Schicksal ber jungeiFrau blieb
dann noch lange nach feinem Enterkit
Gegenstand der Unterredung unb enb
lich würbe des erschossene Teserteurs
Erwähnung gethan, dessen Leichnam
gerade jetzt in jener erkangnißvollen
Kapelle lag. Einige lobten den Muth
und die Uiterschrockenheit, mit welchen
innge Mann mit der Eigarre im
lliimT hint -f nhi cntiti'iT.Mi t iti
" v 1
. Eine bloiie oinodle nur tagte oer
l, l1, i;,-,l (vitl Itn tr.v
Hauptniatin, t'iraf S. Ein loahrer
.,111,1,1 Iinin ,1111,1 ,1,, -11 ,1,11, " t
cs zu Wege gebracht hatte, ohne die EU
re in, Mude," '
Meiner Ansicht nach ist ein Snick
solchen Muths auch ;n einer solchen 0-
mobil notkinendig." la
dnng des Oberlieute
lautete die Einwen-
berlieuteiianls l'irimaldi,
leueuHu mii,ut, lueuner oie vuma,-,
tuuiz des ieierteurs leitete.
Hm, auch der Muth hat feine Nu
anien," sagte der Hanplmann, gewiß
wird '.einer von uns Angst haben vor
dem Tode in der Geniljr nd im Tienste
des Kaifers mid Palerlandes. Unser
Beruf legt uns die Pflicht auf, dem
Tode ebne Furcht in das Antlitz zu
feilen. Aber trotzdem giebt es Augen
blicke im Lebe, woselbst der tapferste
und beherzteste Mensch eine gewisse Angst
empfindet, die er selbst in den, befligflen
'lugelregeii vor dem Feinde nicht kennen
gelernt bat. Soinochteich dieWetteein-
cben. daß sich keiner von uns getraue
durfte, ach dem, was wir jetzt aus dem
Munde des Majors vernommen haben,
iili Finstern in die Kapelle zu gehen und
den erichoiieuen Teferlenr n, besuchen."
Warum nicht?" ries der Cberlieute
nant Grimaldi. Wenn es um eiiie
wirtliche Wette ginge "
('litt", fuhr der Hauptmati iert
und zog eine Tolch aus der Bniftta'che
Um was
Giiia!.:.
Uni zehn
tt
r.,g!e
Flaschen E luinpaar:, r" ,
entgegnen der vanpt:nann.
,.A",:en.'ii:'nen," v-rkundete der 'übir-
lieutenaiit.
W:e. T.i ? ir::nZ:r:e ich de utf.--
gen Offiziere. Hast ja doch bei seiner iieine achizelmjalirigen Mdchenkr,
Hiiuichtiiitil eommandirt!" hens!"
mag '.Milche nehmen an mir, bis; Tas war zu start gewesen!. .
; i
, be,
.
! y
ich in lemer Oiemalt sein werbe. Her
den .olch! die Welle gilt!"
.llniinii das", wendete einer der Ct
tete dagegen ein. Grimaldi, las; ab
von uneben fingen!"
Ter Oberlieulenant lief; sich nichts
sagen, nahm beu Lolch und wollte sich
sofort entfernen.
Nimm Tir kwch wenigstens den
Mantel mit es ist dort kalt", rieth
ihm ber Mauptiutinii, der Urheber dieser
Wette,
Oirinuilbi gehorchte, wars sich den
Mantel um, nahm den Tolch in die
, Hand und folgte dem Tiener hinaus
j welcher den Auftrag hatte, ihm mir bis
auf den Hof hiiiausziilenchten. Taun
; tine halbe Stunde verging und der
Oberlientenant kehrte noch immer nicht
, schon zurück,"
! Tie ganze Gesellschaft, begleitet von
zwei iieuein nni aiernen. vegav ,,!,?, ver iiai,,l,er war ,o viel lustiger Vtod-, 'j, wKm Uaf(iijm der Ritt
in die Kapelle, deren Thur nur äuge-! sinn ausgeschüttet worden, tnt"; sie öar , nuift.-r iljn tci Seite afvuin-it mit) Inicto
KW war. !,iber weggeloiumeu war und erst heule l,,, den, lieblichen Mädchen, die schöne
Pe, dein ichwachen Laterne,ische,ne er- Morgen vor dem -piegel wieder daran ' tncinc anb der das Unkraut der io-
blicNeu die OsNiiere in der Kapelle ein
schreckliches Bild: der Oberlientenant
wriiiiatbi tag todt aus ber rde, :cin
bleiches Anliitz war entstelll burch ben
AiiSdruck von Schrecken und Angst,
während feine Füße mit dem Sarge zur
Hälfte bedeckt waren, welcher von den,
allen halbmorschen Tische herabgefalle
anen, ,'jtir airte gegen den vtusgang
gelehrt zu schnellen, Fortgehen Halle er
von rückwärts mit großer OielMlt den
Tolch in den Sarg gestoßen.
Hieraus wollte er sich schnell entser
en, alier in dem Momente fühlte er,
daß Jemand seine Mantel festhielt . . ,
Or horte nickst einmal den Lärm, der
. . . ..
cn (V(Ul
des Tisches und des
arges verursacht wnrde. Vom Schlage
i gerührt sank er zu Boden. (5r hatte
amtich. ohne c-, zn merken, mit dem
solche auch feinen eigenen Mantel an
diesen seslgenagell, (rst als er fort-
cille, riß er den Sarg mit sich, welcher
!f den, Zische geruht. TaS Gefühl
einer unbeschreiblichen Angst hatte ihn
stetobtet.
l( lii.ir nXS. fcil. M i f,KH.
v i'"' " "m"
Tesertcnr a feinem gewesene Kamera-
den dasiir gerächt, daß er bei seiner!
Hinrichtung eommandirte.
Das beste lUittel.
1,,f uumai 1
Induc ooii .'lliuin :liöincr.
I.Aj hatte Zahnschmerzen jene heim-
tückisch wühlenden, und sah überhaupt)
ein wenig Übernächtig aus, die hübsche, sinnig den Anfang gemacht. Aber die , der Wissenschaften, dein Garten eine
Heine Margarethe, des Kommerzien-) Zahnschmerzen wollten nicht weichen, 'pgüig veränderte und verbesserte Einrich
'raths Erdmann einziges Zochtertein. Stöhnend zog sie eine größere Wolke ' ,q su cben, und im Jahre lso'l
, Aber der Ball hatte auch bis in die) des schaden 'Rauches in die zarte Kelste, , übernahm' die Leitung Karl Lnbiuig
Morgenfrühe gedauert, den der Paler verfiel aber gleich daraus in einen so Wildenolv, ber als der Begründer des
zur Feier ihres achtzehnten Geburls- entsetzlichen Husten, daß Onkel .feiiiriri) ! neuen Potanifchcn Gartens zu betrachten
tages gegeben. Und er war so schon ) erklärte, das Tings wäre doch wohl zu ' js,, seinem Tode im Vihre 181
geween wie noch niemals ein Bau in
ilm-m hnr.linns m,ilr mit
Taffi. bttigitt des Festes"
. . . '. ,'
atten die Herren te genannt und ihre :
biefen blonden sbt'fe die die Friseuse
,"cjn,m i,Cfonber5 tunstrtirtien Aufbau
auf dem entzückend eigensinnigen Köpf-
ä)m lufanniicnacf üiit' hatte mit einer
.-raliebcn er Referendar von
Siegland hatte sich sogar zu
der Pe!
die io-- ,
bauptung verstiegen, Zilania,
,ti i(t (f ljfn s,j mm sj qcradezu
.;. ,.!.,,.4... '
Nur der Rittmeister Faber, dieser
eigenthümliche Mensch, der sich sonst so
nett mit ihr unterhalten hatte, war
gestern Abend wie ausgewechselt ge
wesen. Angeselien hatte er sie oft ge
nug. Taruber Halle sie ihn mehr als
einmal ertappt, und es war ihr übe
avein gewesen, diesen ruhigen, stahl
raiien Augen zu begegnen, in deren
ralhfelhaftem Eirunde ein ganz seltsa
mes C'Kiuifrf) von Spott, Bedauern und
doch auch wieder Zuneigung zu liegen
schien. Einmal war es ihr sogar ge
weint, als habe er leise feinen männlich
ausdrucksvollen Kopf geschüttelt. Aber
sie hatte sofort weggesehen und sich um
so lebhafter mit den anberen Herren im-
terhalten. .
In einer Zanzpanse dann war er
plotzliai neben ihr gemeien.
Fräulein Margarethe, wo sind denn
Ihre schonen .pfe?" hatte er gefragt ,
und in einem jone. der last wie ei
Porwurf Hang. Selbstverständlich Halle
sie sich das nicht gefallen laven,
Wo sie immer waren!" balle sie
schnippisch geantwortit. Oder glati
be Sie, ich konnte sie ablegen wie einen
Hut oder ein Paar Handschuh ?"
C. gegen bie Echtheit Ihres Haares
habe ich nie den leisesten weiset ge
!,v,t!" halle er abscheulich ernstbiNt er
widert, Tas iit so eckst, wie die
ronSiamanten des russischen Kaisers
rder "
,N::n, cdr?
.. ider d:
Hinbe Thorheit eines
Ohne Zweifel balle er sich über die
i Joiiliiuiimaeii aeaiaert, die ibr von
allen Seilen erlisteten worden waren.
Aber wer gab ihm ein Recht dazu, ihre
iiiide an so viel Kundgebungen von ,
l'iebe und Belehrung zu verhöhnen?,
Run wollte sie sich erst recht mit den,
Herren beschäftigen, so anfsallend wie.
möglich, damit er falle, ivie gleichgültig
er ihr fei!
lind so war es beim gelouimeu. daß
sie alsbald in einer Korona von jungen
Herren und Tarnen, angesteckt von der
tollen -.'aiine des Augenblickes, sogar
die ig,nette nicht verschmäht hat, ob-
gleich sie sonst eine abgesagte Feindin
dS Weiberrauchens" war.
Und sie halte den Triumph gehabt,
; ihn mit finsterer
lirn in ber Thür bes
caio
stehen zu sehen, lr war dann '
ZU ihr getreten und balle ihr ein iioni-
sities Kompliment gemacht, wie schiiei
dig" sie aussähe --- ein Wort, das er
nicht leibe tonnte! uub ob sie nicht)
nächstens auch l'igarre und lange Pfeife
aeeeplireu würde,
Turnus hatte sie lächelnd Pielleichl",
gesagt, und er war gegangen, Ohne j
Abschied. Richt einmal eine Perbeugung
Halle er für sie gehabt, ' j
TiK, boUi' iliv rillen .firll ,1, ,1,'iien
l erinnert wurde. Tie Augen so slep-'
tisch, das Haar so verwirrt! Und wie'
sie es einflochl und dem Rittmeister zum
Trotz in einen Knoten aiiistecken wollte,
kam ihr das Spiegelbild so ausdriicks
los und schon vor, daß sie mil einem
plötzlichen Ruck die schöne lange bpse
wieder vom Haupte schüttelte und sie
wie ehedem über den Raeken hänge
ließ. Aber die abscheulichen aim
schmerzen! Alle Tintiiire halle sie
schon gebraucht, die aus ihrem Toilel
leitlifchche standen.
Bielleich! konnte Onkel Heinrich i fnr
iieiie, iecieme lommen in oer weit
herum. Weshalb sollte der alle See
bär nicht dabei ein Mittel gegen Zahn
schmerzen kennen gelernt haben? Bei
den Botoluden vielleicht! Sie ging
hinunter in den Park, wo er sicher saß
und rauchte und dazu las, und fragte
ihn,
Perd will ich fein, wenn's
nicht hilft, Kind!" betheuerte er; Tu
mußt eine ordentliche Habana rauchen!"
Pini!" entrüstete sie sich und tie
wurde roth bei dem Gedanken, obgleich
das eigentlich gar nicht zu motiviren
war, Rauchen als Heilmittel ist etwas
ganz Anderes als Rauchen zum Per
gütigen! Tas machte er ibr denn auch mit der
ganzen Sinnst seiner Ueberredung klar
und verschwor sich dabei in sämmtliche
eristirende Hollen des Weltalls hinein,
,vett die Schmerzen langer anhielten
als seine llpmann".
Ter Mensch in seiner Oual greift
schließlich noch zu ganz anderen Tingen,
als einer unheimlich langen, dicken und
ichwarzen Tabacksrolle, und so a; denn
anst) '(argatfttje alsbald eben bei
I " " " "V 1"
,iereit Entsetzen in der gräßlichen
! in,' niifi iibtr 11,11 'ii i ii, in rinciTfii i
Kunst, zu der sie gestern Abend so lciet)t- i
schwer, und er wolle gleich eine leichtere ,
-nrtf linlfiil
Tie junge Tarne, die wirklich schon
' . ' '. .
etwas wie idernug zu veripiiren
glaubte, rauchte nach dem .nustenaittall ) mehr durch direlle Herbeischassung von
schüchtern weiter und blätterte dabei in ' Pflanzen aus fernen Wellgegenden kolof
dem Roman herum, den der Kapitän ' ac Bereicherungen ersuhr. In, Jahre
zurückgelassen hatte. Sie ließ sich darin w befaß der Garten bereits IX Ge
auch nicht stören, als Schritte vorn ! wachshans-Ablkeilnnge. Als Bouche
Haufe her erichallle. Sicher war das ) 0ic technische Leitung übernahm, wurden
der Onkel, der mit einer neuen Sorte bereitsl l.'liü Arten von Pflanzen lala-
, von i'iiiiniioeiu wieoerieiirre, iiiiiu
I aber erfchral sie plötzlich bis ins Mari
hinein, Temi eine ihr sehr wohlbe-
lannle Stimine sagte in ihrem spöttisch
stcn Zonfalle: ,
Tarf ich vielleicht um etwas Feuer
bitten, gnädiges Fräulein ?" '
Tas Blut war ihr bis in bie Schlii
feit hinaufgestiegen und alle ihre filie-,
der zitierten. Aber fein Spoll sollte sie 1
nicht tintertriegen. ,
Bitte!" enlgegnete ste genteiieit und
reichte ihm die Eigarie so ungeschickt, ,
wie es lein u.iuirtiittft mehr macht, t-r
sah ihr in s Gesicht, und sie hielt seinen
Blick trotzig aus, Tarin ,var sie bem
Quartaner bedmgt bedeutend über.
Endlich sagte er Inlil
Ich war eigentlich gekommen, mich
ach hrem Betinben z ertundtaen
Wer indeß bei einer so starten Eigarre
,eine 10 gute renure ireivi. vem inii,: es
' ja ausgezeichnet gehen. Perzeihen Sie,
daß ich gestört habe!"
Bitte!" stöhnte sie und biß die -Zäkne
ziitaiiimeit. Er tollte durchaus nicht
triuniphiren!"
Tas Herz schlug ihr zum .ersprin
gen. als er ging: aber ibr Mund blieb
trotzig geschlossen. Ans einmal wurde
ihr bunt und s.bwar; bor den Augen,
die Baume im Parke singen an zn tun
zen ein leichter Au'Uirei und sie ianl
um ...
Als ihr die Bcfiiiünn g nn.'bfrlebrtc.
schlugen wie im Zrannie Winie an ihr
Chr.
Tas !o:n:ii! von ben verrii.klen A!
lernbeilen. b:e sich w:e die an'v.ck.nl :t
Krankheiten verbreiten!" horte sie den
Rittmeister erbittert reden. Wie kann
ein so zartes Wesen rauchen wollen!"
Sie nmsite nicht weshalb, aber die
Stimme des Rittmeisters tbat ihr ja
wohl wie nie, und sie balle den Onkel
Heinrich Hissen loimeii, als er ihm voller
Entrüstung antwortete:
?ie verrückten Albeinheilen lominen
ans meine Harnjc, Herr Rittmeister!
Also bitte! Wenn die Piädels nicht
, so bettiinbert wären heulzulage, würben
sie eine solche llpimiuu" ohne Mucken
vertragen: den die raucht schließlich ja
1 ein Wickellind, meint '4 draus iiiiloiiimt!
Natürlich ein Fnnge! Poe Allem
aber: das Mittel hilft, Tarauf loiinen
j Sie Plmifäine trinten, iib eine halbe
j Joime voll ! Passen Sie aus, wenn sie
aufwacht, ob die Zahnschmerzen ich!
weg sind,"
Zahnschmerzen ?" Hang es darauf
hoch verwundert und so weich, wie sie
des Rittmeisters Stimme noch niemals
vernommen,
Fn, was den sonst ? Teiilen Sie,
ich gnäle das Kind zu meinem Pergnii
geii mit dein schivarzen tliiumsteiigel ?"
So haben Sie sie erst dazu ge
nöthigt?" Und ob! Wenn ich den Orfolg frei
lich geahnt halte, wäre es mir nicht ii
Tran ine eingefallen, hier den Wunder
dnllni- in 1lii,'l,ni '
weiße Hiinb, der das Unkraut der Ha-
vannah endlich entglitten war, mil Küs
se bedeckend.
Jetzt schlug Margarethe die Auge
auf,
Liebste!" murmelte er, und sie lächelte
selig, Kannst Tu mir verzeihen?"
sragte er.
Hub Tu mir?" enlgegnete sie er
glühend,
Er richtete sie beglückt nus und zog sie
an sich,
Bernickles Polt!" murmelte der Ka
pitän und dampsle dazu wie ein Kriegs-
; fct)i ff.
das eben ,n ee stechen will.
,,ag mir blos eins, Margarethe ,
schrie er die Glückstninleue plötzlich an,
hat's geholfen oder nicht?"
15s giebt kein besseres Mittel", sagte
sie voller Ueberzeugung und sah den
Geliebten dabei an, worauf sich der Ka
pitän besriedigt umdrehte und i. Weg
liehen weiter passte. Gleich daraus be-
gegnete er lerne Bruder, beut Kom-
merzienralh, und wie der sich über die
schönen Rauchringe freute, die der See
bär, ab und z stehenbleibend, in die
if blies, knurrte der Kapitän:
Gut, daß Tu Ringe gern haft! Ta
um die Ecke werden, wenn ich nicht ganz
auf den Kopf gefallen bin, eben ein
Paar gewechselt,,,, Mhiti!"
Ttc Botanische arten in Berlin.
Ter Ursprung des Botanischen iiar
tens in Berlin fallt in das Jahr 1 Ti ,
in welchem ber Große Kurfürst bei
Aushebung der kurfürstlichen Brauerei
i der Potsdamerstniße den Garten für
Obftbänine lind Küchengewächse Herrich
ten und zu diesen, ,'Zweck aus Holland,
England und Franlreich Samen, aller-
ii. .... j," si, ;
lllllll l',l ll'Llll,l UHU I 1,1111 11,1,1,1 I)l'1-
beischassen ließ, .'! Beainn dieses
'Xalirliiinbert entschloß sich die Aladeinie
waren bereits 7 70ü Pfliiincitiirte Hör-
Handen. lMö erhielt Heinrich Friede.
Link, Proteiior der Botanik in Breslan,
die Leituna des t'iartens welcher nun-
logifirt, so daß sich br Garte als der
reichste ganz Europa erwies. Auf
Link folgte lS.M Professor Aler, Praun
aus Eüeßen, unter welchem die Bietoria
regia" am l'J. Juli ls,",2 zu,,, ersten
Mal blühte. 1.7 bis lS.ls wurde das
neue PalinenHaus erbaut, welches da
mais auf dein Festlande nicht feines
Gleichen hatte. Nach Brauns Zode,
7, führten Geheimer RegiernngsratH
iim ,,b Proiellor . ock, die Per
waltung, bis 1 Professor Eichler sein
Att antrat. In diesem .'.eilraum bat
der Garten große Peraiiberungen erfah
re. Außer der Auffuliruug des Bola
nitchen Museums erfolgte auch der Neu
bau des Piltoriahaities für tropische
Wasserpflanzen, einer Anzahl von Becken
für Wasser- und Moorpflanze ti. a. in.
Tie Anzahl der im Botanischen Garte:,
befindlichen Pflanzen betragt aeaenwar-
tig n.iiifli Arten. Unter ben :!'" Pal
men ist eine, welche vom t'iroßen Kur
siirsten aus Holland bezogen wurde
iv-Kiit.
Junge Fran: Henf Mittag werde
Ich lochen!"
Mann: Ach, laß T , b o dt nicht
so gegen mich aufhetzen!"
Ain.ickIZrl,
Nun. Fritz. Tu hast ja schon
, beißt es l 'u' oder ki
Aber Cnlel. es heißt doch
Onkel:
F'anzofi',1
...in-?"
Ar:v:
l;Ur!''