Nebraska Staats-Anzeiger. (Lincoln, Nebraska) 1880-1901, January 17, 1895, Image 11

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Der i?bn des verrälbers.
.Und. a't v'.,! faaten 2tt, find (füre
TOti-,(i., in V I
Ifebti 4,, , ' V j
.iBuuntiroam'g, Erccllenz, n it mir !
selbst. Koch ich -'
.Sie brauchen ttuber feine Wsrte uu
vell'.nkn, 8 wird an Ihnen fein, sich
unseres Vertrauen? und der Gnade deZ
Czsren rrürdig zu zeigen.'
.Ich versichere, daß wir keine politi
schen Zwecke versolgten.'
.Ich kann daraus nicht echten, Haien
Sie die versprochene Lifte der Mitglieder
gebracht ?'
.Hier ist sie. Ercellenz.
Der Ehes der geheimen Polizei nahm
da Prxier, da! ihm gereicht wurde, und
vergltch desien Inhalt schweigend mit
einem Äkleiisiüe aus seinem '"ul?c.
,Bel,n?i,' las er und Hielte schs
aus den Mann vor ihm; .ist er auch einer
der (Juan?
.Er gehört zu unserer Gesellschaft,
aber ich sichere, wir kamen nur zusam
men, um Fouiier und Prcudhon zu
lesen.'
.Ich kann all' dem kein Gehör schen,
ken, wie ich Ihnen berei! sagte. Tchwei
gen Sie dktzhalb und antworten Sie nur
meinen gragen."
Hierauf überplüste der General noch
mal die Liste und murmelte vor sich hin:
.Bardin, Lubanow, Soboiin von die.
sen letzteren war mir nicht? bekannt.'
Dann tnbr er kort: .Sie baden recht ge
bandelt, Radowitsch und Sie werden sich
uöerzeugen, vag tue vttglerung viB za.
ren nicht undankbar gegen diejenigen ist,
die ihr dienen. Ihre lichte That wiid
nickt nur ibre srüberen thlex sühnen.
sondern Ihnen auch reichen Lohn eintra
gen.' .Dürste ich noch eine Bemerkung wa
gen, ure Erceuenze-
SorecKen Sie unaescheut. waS Ina
stigt Sie noch? Ich habe Ihnen gesagt,
da Sie nickt ,u beiOrckten badea. und
ich bin wohl in der Lage, meinem Worte
Geltung zu verschaslen.
. ,DaS ist richtig, und doch, und
doch'
.Nun?'
.Mein Leben ist keinen Nudel mehr
werth, wenn bekannt wird, daß ich eS
war, der diese Angaben gemacht hat.'
,DaS hätten Sie bedenken sollen, be
vor Sie in jene Gesellschaft eintraten.
Doch wa soll nun geschehen, um Sie zu
schätzen?'
.Wenn die Verhaftungen vorgenom
men werfen, soll man keinen Unterschied
zwischen mir und den Andern machen.'
.Sie wollen also mit denselben ver
hastet werden?'
.Und angeklagt.'
.Jl', und auch vermthiilt, wenn Sie
e wünschen. Und dann?'
.Dann möchte ich mit den minder
Schuldigen gleichieitiz begnadigt wer
den, um jeden Verdacht von mir oeju
lenken.'
.Ah, Ich verstehe Sie wohl. Nun,
Sie kZnne beruhigt fein, eS soll alles so
geschehen und Sie brauchen keine Furcht
mehr zu rjegen."
.Ich danke, Er. Erc:llevz. Haben
Sie keine witteren Ordres?'
.Nein, Sie können gehen.'
Der Poltzeichcs lächelte, als der Spion
sich entfernte.
.Wirklich schlau auZgedacht,' rnar
melke er vor sich hin. .Er w,ll ebenso
behandelt werden, wie seine Mitgefan.
(jenen, damit jene, die uns etwa ent,
wischen, ihm nicht an den Kragen gehen
Nun, sein Wille geschehe, er jvll haben,
wa er sich gewünscht.'
Am selben Abende fanden die Verhaf
tungen statt. Ueberrascht und keinen
Verrath ahnend, wurden die vollzählig
versammclien Mitzlieder der aus Stu
denten, Künstlern und jungen Doktoren
bestehenden Gesellschaft festgenommen.
Sie leugneten auf das Entschiedenste,
gegen die Regierung consxirirt, und 6t,
haupteten, nur soziale, aber nicht polt
tische Erörterungen gepflogen zu haben.
Die Schergen des GineralS Wladimirs
witsch zuckien nur ungläubig die Schul'
tern. Unter den zroeiundzwanzig besand
sich auch Radowusch, der am lautesten
seine Unschuld betheuerte. Nach einem
Monat fand die Verhandlung statt. Ra.
domitfch war nicht etwa als Zeuge beru
sen worden, sondern nahm den Plet) aus
der Anklagebank ein; alle Zweiundzuan'
zig wurden schultiz befunden. Zwöls
wurden nach Sibirien verbannt. Ralo
witsch schrak unwillkürlich zusammen, cl8
et sich mit den übrigen Neun zum Tode
verUrtheilen hörte, obgleich ti thu, be
wußt war, daß ja damit rur dem mit
General Wladimrowitsch getroffenen
Abkommen entsprechend gehandelt werde
.Zum Tode durch Pnloer und Vlei I'
sagte er mit klappernden Zähnen, die
Sentenz dkg Urtheils nachsprechend, da
am nächsten Morgen auf dem GlaciS vor
den FestungSmauern vollstreckt werden
sollte. Dabei wiederholte er sich fletS im
Geiste, daß ja diese Worte keinen Bezug
auf ihn hätten, weil der Ezar selbst Ver
röthern Wort halten müsse, da sich sonst
in Zukunft Niemand mehr finden würde,
der ihm in dieser Weise diente.
BelinSki und die Uedrigeg beruhigten
sich bald und nach einem eiiizen Lebewohl
aa ihre glücklichen Gesöhrten wurden sie
in ihre Zellen zurückgeführt.
Einige der Gefangenen schliefen so
ruhig, als ob sie die furchtbare Tragödie,
die sich am nächsten Morgen abspielen
sollte, gar nicht? anginge. Richt so Ra.
dowitsch. Er ging gleich einem wilden
Thiere im KSsig unablässig hin und her.
von Zeit zu Zeit ängstlich nach der Tlzür
horchend, ob er nicht die Schritte des Be
kreierS vernähme, welcher kommen sollte,
um ihn der Freiheit und den Freuden deS
LebenS zurückzugeben. Die lange Nacht
verrann nur allzu rasch für ihn, dessen
Befreiung sich so unbegreiflich verzögerte
Er hatte Gcneral Wlkdtmirowitjch im
kl!chik5sk roüh-end deZ Prsiessel tfej!
llch g.s btn, ü?b es hrüe li;:n durch j
tilidt Reiche g'ged:. C23 HitJ in
Cidnurg sei
Die zwei Aufseher. w:lch: Ridomitsch
z-z bemächen hatten, bemühten sich ver
edk, itjn zu veranlagen, vag er sein
Lager aufsuche.
.Er kann jeden Augen'.lick kommen,'
murmelte er vor sich hin, ,uud eS ist
bester, wenn ich noch wach bin, damit kein
MchvnslZndniß eintrete.'
Seine ehle war aukgetrocknet, seine
Zunge klebte am Säumen, doch wie? er
jede Elsrischung zurück und trank weder
Wasier noch Wem. er Ana 1 a)w.",g
trat ihm auf die Stirn, er zitierte vor der
drohenden Ve,n!ch!ung.
Endlich begann ein fahler Lichtschein
durch die erblindeten Fensterscheiben der
Zelle zu dringen. öS waren die ersten
Strahlen d:S Tage?, der das Leben der
Verurtheilten beenden sollte. Und nun
beginn Radowitsch in wilder Haft seinen
Wächtern zu erzählen, daß seine Verur,
theilung nur um Scheine geschehen sei.
Die bei,n Männer warfen sich bedeut,
same Blicke ,u, die zugleich Mitleid mit
dem armen G:fanenen auösprachen, sag,
len aber nicht ein Wort.
Nach Abiaus einiger Minuten waren
alle Zehn, deren Todesstunde geschlagen,
im Hosraume de Gefängnisses versam.
melt. Neun von ihnen waren ruhig und
gefaßt; für sie war die Bitterkeit deS
Tode bereits vorbei, einer davon war
jedoch die Beule der schrecklichsten Tode,
angst, die sich in seinem aschfahlen Ge
sicht mit den zitternden Lippen nur allzu
deutlich ausprägte. E war Rrtitfö,
an dem sich nun die Anderen mit auscr.un.
ternden Reden wendeten.
.Komm, Dimitri.' rief einer, .wir
alle schulden der Natur un'er Leven,
besser, wir zahlen die Schuld jetzt als
lväter.'
.Kcpf empor, Kamerad.' sagte ein
Anderer, mache diesen (sololUigen nicht
die reudk. dich betiüvt zu sehen!'
.ES ist nur ein MitzverstSndniß, eS
kann nicht fein,' murmelte stieren Blickes
der Unglückliche. .Wo ist General Wto
dimirowitsch?'
.Er ist nie bei EricIionen zugegen,'
antwortete der Soldat, an den s:ch Rado
witsch mit dieser Frage gewend.t, .Er
hat seine OrdieS bereits letzte Nacht er
tbeilt.'
Hieraus setzte sich der traurige Zug der
TodeSkandi!?aIen nach dem GlaciS vor
den Festungsivelken in Bewegung. Ein
Priester mit dem Cruziftr gmg voran,
die Be: urtheilten folgten einer nach dem
andeen in ihrem Tvdteurleive, einem
Kilkel auS weißem Leinen. Die Sonne
war noch nicht vsllic au gegangen, als
der Zug lang'am dem Orte der Ercation
zuschritt. VaS Leben der Verurtheilten
,,'hlie nur noch nach Minuten und näherte
sich mu furchibarer Raschheit mit jedem
Schulte, den sie thaten, mehr .mem
Ende. Endlich erreichten ,ie den be
stimmten Play. Ma halte zehn P'ilhle
in die Erde eingerammt, an welche u:
Verurlbeillen gefesselt wurden. Vor
ihnen marschirte eine Kompaznie Solba
im nus, deren ge?'N sie gerichtete Flin
tknlSnfe im ersten Glänze der aufgehen,
den Sonne funkelten. An der Spitze der
Truppe stand ein Ofsi'ec, der das Zei
cben für die ffünlade gebe ollke.
Und nun werd.'N die letzten TodeZvor,
bereitungen getroffen. Das Kreuz wurde
den Vnurtdeilten zum u, gereicht,
hierauf von einem Abgesandten deS Ge
richte? nochmals das Urtheil verlesen, so
dann der Vtad gebrochen und ven ;eitrt
quenten zu Füßen geworfen. Tiefe
Ruhe herrschte in diesem Momente, man
hätte daS Summen einer Fliege hören
können.
Da aeschah etaS ganz Unerwartetes
Der Osflier, welcher daS Zeichen zur
Vollstreckung deS Urtheils geben zollte,
komniandirte Kehrt und zog mit seiner
Truppe ab. Den Verurtheilten wurde
r , rr , . Ii fc. IT fl.t.
00ann miigeiyeiti, vag ver zur nc ve,
gnadigt habe. Sie wurden von den
Pfählen losael)ur,der!. ES war ihnen,
als od sie aus einem böfen Traum er
wachten, und sie schienen die Wendung
ihre Schicksals anfangs gar nicht zu ver
stehen. Dann umarmten und degluci!
wünschten sie sich, daß sie dem Leben wie,
nergegeben waren. Nur einer verhielt
m ,1 w r t irr r n ic
licz numm und 111913. man ijn ,os
band, siel er ach vorwärts auf fein An,
gesicht.
.Er ist ohnmächtig geworden', sagte
ein Soldat, ra ch Waner her."
Der Arzt trat hinzu und untersuchte
den Mann.
ES ist nichts mehr nöthig," sagte er
dann ruhig, ,,der Schreck hat ihn g:
tödtet."
Der Todte war Radowitsch. Er
brauchte nun die Rache seinrr Geaiffen
nicht mehr zu fürchten. Der Chef der
geheimen Polizei hatte sein Ve,sprechen
pünktlich gehauen, .uvapettr. Tagvl.)
Lin verhängniß.
Bou FranciSMagnard.
Ein junger Mann, eine Waise mit gu
ter SchuldilduSg, wird mit warmen Em
pfehlungeu an einen reichen Bankier ach
LariS gesandt. Dieser emvkänat ibn mit
offenen Armen (unsere Geschichte sängt
an uvwayriczeintich zu werven) unv gi'dt
ihm sofort eine Stellung in seinem Ge;
schäft.
Mitten in der Unterhaltung tritt ein
KommiS ein, der den Bankier adrust.
.Ich stehe sofort wieder zu Ihrer Ver,
fügung," sagte er zu seinem Protege und
läßt denselben in seinem Kabinet allein.
Der junge Mann sieht sich unwillkür
lich im Zimmer um und ei blickt auf dem
Tisch, vor dem er steht, zwei Packete mit
Banknoten, die unter einem Briefbe
schwerer liegen.
Auf jedem der Pcckete ist ein Zettelchen
mit einer Nadel befestigt, und auf dem
seiden stehen die maat'chen Werte: ,,H::a
rerttaused FrerkS!"
Den jungen Mann durchführt eS ciie
ii Blitzschlag, und ein tolle; Gedanke
fährt ihm durch den kkopf.
,,Mn wird e! wohl nicht merken,"
sazt er sich, ,,wenu ich wenigstens auf
eine Minute meine LebenS 200,000
FrarcZ bei mir h-.de."
Dabei xackt er in siebeihafier Aufre
gng die Banknoten; aber in demselben
Augenblick, da sie m der Tasche seines
Pslito! verschwinden, tr'.N der Bankier
wieder in'S Zimmer.
..Also me,n lieber Freund" sagte er,
,,die Sache ist abgemacht. Von morgen
ab sind Sie in meinen Diensten. Ihr
Änfanakehalt beträgt 1503 FrarcZ,
aber ich hoffe, daß Sie dabei nicht stehen
bleiben werde?'."
Der jun?e Mann sühlt, wie ihm die
Hzare zu Berge steigen. eS ist ihm, als
brennen ihm die 200,000 Francs auf der
Blust.
Aber was soll er thun?
Sie wieder unter den Briefbeschwerer
legen?
Sein Protektor würde eS bemerken.
Ihm seine Kinderei gestehen?
Wahrscheinlich wird er den Scherz sehr
geschmacklos finden und sich herzlich wenig
um einen KemmiS kümmein, der sich zu
solchen Thorheiten hinreißen laßt. . . .
Also wa? thuni
Eine Bewegung deS Bankier! deutet
ihm an, daß die Audienz beendet ist.
Der Unglückliche erhebt sich, stottert
einige DankeSworte und verläßt daS
Zimmer mit den zmeiinaihundert.
tausend Francs.
Zuerst bat er die Absicht, sich in'S
Wasser zu stürzen, dann, sich eine Kugel
in den Kops zu jagen, dann will er nach
Belgien entfliehen, und endlich nach einer
S'rnide voll Anest und Gewissensbisse,
entschließt er sich zu dem, ma? er gleich
hätte thun ollen.
Er geht nach Hause, macht ein Packet
aus den Banknoten. ad:ejsit dieselben
an Herrn Bankier X. ... in der Straße
V ..... und legt einen Brief bei, in dem
er seine Thorheit et''efl:ht und um Ver
zeihung bittet.
Dann geht er mit eiligen Schritten wie
ein Dieb wieder aus die Straße, wogt
weder vor noch hinter sich zu blicken, und
übergiebt daS Packet dem eisten besten
Dtenstmann, der ihm in den üiseg kommt
Kaum ist er ieder in sein Dachstübchen
lurückgekehrt, als mnn stark an seine
Thüre klop t.
DaS Herz schlägt ihm heftig, der
Bankier weiß Allee, man wtro ihn vtr
hasten 'er öffnet Der Dienst
mann, dem er daS Packet übergeben, steht
vor ihm und grinst iyn höhnisch an.
Schnell schließt er die Thür und fährt
ihn an:
.Du hc-st also GewissenLbiffe? Du
bist also ein feiger Lump? Eist führst
Du den Streich aus und dann bekommst
T,a Furcht? Aber ich. ich biu nicht so.
Ich könnte Alle! behalten, aber ich wollte
nicht und habe mir gesagt: Halbpart I
Hier ist Dem Theil, und des meine be,
dalte ich!'
Damit reicht ,r dem jungen Mann ein
Päckchen Banknoten.
Der Unglückliche bleibt betroffen stehen;
er will nicht, er wagt es nicht zu ver
stehen. Er fühlt sich vom Vechängniß
zu Boden geschmettert. Plötzlich aber
springt er auf und ruft:
.DaS wirft Du nicht thun, Elcnderl'
DicS Geld gehört Dir nicht. Ich will
eS und mu eS haben I'
Damit springt er dem Dienstmann an
die Kehle.
.Wie! WaS!' versetzte der kräftige
Auoergnat, der sich mit einem Faustschlag
von dem lunaen Manne losgemacht hat,
.mach' nicht solche Geschichten oder ich
nehme Alles.'
.Ja oder nein! Willst Du mir diese
Banknoten zurückgeben, elender Dieb?'
.Nein, gwiß nicht!'
Wahnsinnig, außer sich vor Wuth und
Verzweiflung erfaßt der junge Mann ein
Messer, da auf dem Starrn, lag, m,d
flößt ohne Besinnung zu
Der Auoergnat fallt todt zur Erde,
und als die Polizeibeamten. die der Ban,
f ter, welcher das Verschwinden der zwei,
malhundertkausend FrancZ sehr bald be
merkt, aus die richtige Fährte gewiesen,
in daS Dachstübchen treten, finden sie den
Unglücklichen an der Erde vor dem Le:ch
nam liegen und rehen ihm die Bank
noten.
Er wird verhaftet, vor Gericht gestellt
und als schuldig deS DiebftahIS und deS
Mordes, den er an seinem Helfershelfer,
dem Dienstmann, begangen, zum Tode
oerurtheilt.
Diese Geschichte ist buchstäblich wahr.
Der junge Mann wurde unschuldig von
der Justiz der Menschen zum Tode ver
lammt. Und sie mußte ihn verdam
menl'
Wie viel unbekannte Tragödien giebt
eS, zu denen allein der Allmachtige den
Schlüssel besitzt.
Per Maiiergein.
ES war in einer düsteren Nosember-
nacht des Jahres 1862, da hielten zwei
solvaten vor rem PalatS des Generals
Grafen M. in Dresden Wache. Lang
fam schritten sie auf und ab: der fiall
ihrer Tritte war das einzige Geräusch,
daS man auf der einsamen Straße
hörte. Finster, ohne irgend einen Licht,
sckiimmer. laa da WIai. lantn hh
angrenzenden Häuser da. Plötzlich tauchte
vor den erschrockenen Soldaten eine vcr
mummte Veflalt aus. Unheimliche
Augen blidlen aus einem durS den SSui
halboerdeckten Gesicht heivor. Doch
nur dtS zur Straßenecke. Dort machte
er Halt und sah sich noch einmal um.
Die Soldaten wurden neuaieria. &it
folgten der Gestalt. WS der Per
mummre vornahm, erZchten ihnen uner
klärlich. Vorwärts geneigt und langsam
ählend machte er Siiit vor Schritt,
Auf einmal blieb er stehen. olZ ob er g?
funden hätte, was er gesucht. Voisihieg
blickte er um sich. Seine Auge blieben
auf den beiden Soldaten iahen. Zr
winkte sie heran. Lvzsirn traten sie
näher.
.Dieser LouiZd orgehöit euch ' tu,iene
der Unbekannte, indem er ein Goldstück
hervorzog, mit verstellter Slimme. .wenn
ihr mir d:n Pflisterstein, auf dem ich
stehe, mit euren Bajonnetten heraus
grabt. Aöer seid verschwiegen wie daS
Grab, theilt Niemandem mit, aZ ihr
gesehen, waZ ihr gethin.
Die Soldaten gedoic;l:n. Mit sugll-
licher Sorgfalt, die ihen der Unheimliche
immer wieder en-.pfahl, machten sie mit
ihren Baionnetten den Stein locker.
Mit den Händen dursten sie ihn nicht be,
rühren. Endlich hatten sie ihn heraus
gegraben. Der Unbekannte betrachtete
ihn lange von allen Seiten, all ob er sich
überzeugen wolle, daß er auch den richli.
gen festhalte, dann wllelle er thn jorg
ällia in ein fchrrarzeZ Tuch, verrarg ihn
unter seinem Mantel, drückte einem der
Soldaten den versprochenen LoutZd or tn
die Hand, und verschwand ebenso ge
räuschloS, wie er aufgetaucht war.
Die beiden Soldaten sahen sich ver-
dutzt an. Sie glaubten zu träumen,
aber da war ja der Louisd'or, da war das
Loch im Slraßenxflaster. Sie schüttelten
die Köpfe und kehrten auf ihren Posten
zurück. Es dauerte nicht lange, so wur
den sie abgelöst. Auf der Wache entstand
ein Streit zwischen ihnen. Sie kannten
den Werth des LouiZd'or nicht und ver
mochten nicht, ihn zu theilen. Der Wort
Wechsel drang endlich zu den Ohren deS
wachthabenden OsstzierS. Zu seiner Ver
wunderung erfuhr er die Ursache deS
Streites. Er meldete am nächsten Mor-.
gen da? Dienstvergehen der beiden Schild,
wachen und ihre Erzählung. Die So!
baten wurden bestraft, weil sie ihren
Posten verlassen hatten. Man unter,
suchte daS Straßenxflafler an der ange
ebenen Stelle; das Loch war da und
nicht wegzuleugnen. War tn dem Stein
ein Schatz verborgen gewesen? Wer
konnte darüber Aufschluß geben? Ein
undurchdringlicher Schlier lag über dem
geheimnißvolle Vorfalle. Nachdem man
sich lange die Köpfe zerbrochen hatte, gab
man es endlich auf, die Losung deS Naty-.
sels zu finden.
Jahre vergingen. Jene beiden Sol
baten waren längst aus dem Dienst ent
lassen. Der eine von ihnen kam nach
Wien. Hier lernte er den Kammerdiener
deS Barcns W. kennen. Als sie eine?
Abend vergnügt bei einem GlaZ Wein
saßen, erzZ'lte der Kammerdiiner, den
der Wein redselig gemacht hatte, aller,
Hand lustige Stre'che, die sein Herr und
er verübt. .In Drekdcn,' hob er von
Neuem an, .war mein Herr ve.liebt in
die junge Kzmilne M., seine gegen
wältige Frau. V-rkzeberiS bat er sie
um ein Melldichem; sie schlug es ihm ab,
kenn zwei Schildüsachen vor dem Pslais
ihres Vaters machten e?e Zusammen
kunft unmöglich. Der Baron beschloß,
mit meiner Hilfe dieses Hinderuiß auS
dem Wege zu räumen. Mit einem
Louisd'or gelang eS mir, die beiden Sol
baten, die Posten flehen sollten, bei Seite
zu bringen und so lange hinzuhalten, bis
mein Herr die Komtene gesprochen hatte.
Ich verlangte nämlich von den dummen
Tölpeln '
.Halt, mein Herr Karnmerdiener,'
riet der Ersoldat, ,,der eine von diesen
Tölpeln war ich!"
Ich bin mehr!
Friedrich der Große pflegte in den
früheren Jahren feiner Regierungszcit
während des EarnevalS fast jedesmal die
sogenannten Redouten tn Berlin zu oe
suchen. ES wurden dann daselbst auf
seine Kosten mehiere Tafeln servirt, eine
sür ihn selbst und die königliche Familie,
eine andere für vornehme Personen und
dann noch einige für geringere Stände.
ES war aber Lorschrist, daß sich Jeder
an dicscn Tafeln entlarven mußte, damit
sich nicht ein Unberufener einfchllch.
Auf einer dieser Redouten, erzählt der
,Bür', wurde der König an seiner Tafel
einen Mann gewahr, der einen rothen
Domino trug. Neugierig geworden,
ließ der' Monarch den wachthabenden
Ossizier rufen und trug Ihm auf, sich zu
erkundigen, wer der Fremde sei. Der
Ojfijier näherte sich dem Unbekannten
und fragte:
.Mein Herr, wer sind Sie?'
.Und wer siad Sie?' entgeznete der
Fremde.
.Ich bin der Lieutenant von N.'
.Dann bin ich mehr wie Sie.'
Der Ofstztcr meldete sich bei dem Kö
nige und erzählte den Vorgang. Dieser
schickte nun seinen Adjutanten, einen
Major, mit derselben Frage ab. Aber
auch dieser erhielt dieselbe Antwort. Der
Major meldete, ehe er zum König ging,
die? dem Gouverneur.
Nun ging dieser hin und fragte:
.Sagen Sie mir, wer Sie sind?'
.Sagen Sie mir erst, wer Sie sind?'
.Ich bin der Gouverrieur vzn Berlin.'
.So bin ich mehr wie Sie.'
Das hörte der Prinz von Preußen, der
nicht weit davon entftrnt stand, und sagte
zu dem Gouverneur:
.Lassen Sie mich 'mal hingehen, hcf
feritltch wird der unverschämte Mensch
mir doch Rede stehen.'
Gesagt, gethan; der Prinz ging hin
und fragte:
.Hören Sie 'mal, mein Herr, Ich will
jetzt wissen, wer Sie sind?'
.Und ich will erst wissen, wer Sie
sind?'
.Ich bin der Prinz von Preußen.'
.So bin ich auch mehr, als Ew. Kö
nigliche Hoheit.'
Der Prinz meldete duS dem Könige.
Friedrich erhob sich, sah den Räthsel,
hasten mit seinen Flammenaugen an und
fragte hn scharfen Tone:
.Wer ist Er?'
.Ew. Ma-es:!t hal:tn zu Su-'-deu. ich
bin der Schlitze:?ö,,iz voi Be-.nau.'
Lci dieser divlllgeu Aniuioit verzog
sich giiedrich'z Miere zu einei leich'.en
Lächeln, und inl'im er sich wieder nieder
setzte, winkle er dem Schützenkönig, der
sich nun schleunigst aus dem Stande ma
chen woll e, freundlich mit der Hand und
rkf ihm zu:
.Bleib' Er hier ur.d ess' er sich eist
fatll'
?!eha!rung elektrisch betäubter.
Die Elsahrung hat gezeigt, daß Men
schen, wellle durch Blitzschlag oder starke
elektrische Entladung h den Zuflnr.d deß
Scheintodes r ersetzt worden sind, durch
künstliche Hervorrusung der Alhmung
ebenso wie El trunkene wieder zum Leben
geblacht werden können. Ueber einen
derartigen Fall hat kürzlich d'Arsonria!
der Pariser Akademie der Wissenschaslen
Bericht erstattet. In der eleknischen
Station von Saint-De,,iS zizte sich
durch Funkenbildung an der Maschine
ein Kurzschluß in der Leitung an,
woraus die Maschine angehalon viurde.
Der Strommesser ergab eine Spannung
von 4500 Volt. An der Stelle, wo der
Unfall stattgefunden hatte, wuvden die
drei Leitungen der Anlage von einer 6
Meter über dem Erdboden in einer
Mauer angebrachten Stütze getragen,
Auf der ur.teren Ouerstange der Stütze
saß ein Aibeiter, vom Schiag getroffen
und mit der Haud noch den eine Der
Drähte festhaltend. Er hatte einen Te,
legraphendreht befestigen wollen und war
damit an einen anleren der Eiarkstrom
drähte gekommen. Der auf diese Weise
geschlossene Strom war durch die Hand
und das Gefäß zur Erde gegangen. Der
Arbeiter hatte den Strom von 45C0 Volt
mit etwa 55 Wechseln in der Sekunde
wahrscheinlich einige Minuten lang auS
gehalten. BtS zur Aussindung an der
UnglückSflelle war mehr als eine Viertel
stunde verflossen. Eine weitere halbe
Stunde war vergangen, bS es mit vieler
Mühe gelungen war", den Mann von fei,
nem Sitz herunieizuholen. Obschori er
kein Lebenszeichen mehr von sich gib,
wurde dennoch durch abwechselndes Auf
und AbwärtSbewegen der Arme versucht,
eine Athmung hervorzubringen. Da
diese Bemühung ohne Erfolg blieb, off
nete man gemslisam den Mund des
ManncS und zog abwechselnd an der
Zunge. Nlkdann begannen die Lungen
deS Gcheinlodten ihre Thätigkeit und
nach zwei Stunden halte der Ver,
unglückie seine Sprache wieder erlangt
Außer LiandDunlc!'. an der Ein und
AuStriitkstelle deS Starkstroms hatte der
Mann keinen Schaden erlitten.
?er Zlutze dcs Schnurröartes.
Der .Nutzen?' fragt wohl so man
cher.. ..
.Gewiß! So sindcn es Reisende in
Syrien und Aerpten für rathsam. ich!
eher durch Wüsteneien zu ziehen, als bis
ihr schnurrbart gtürrig geweje ist,
um das Filidringen von Wüstenlavd i
den Mund zu verhü-en. In gleicher
Weise nutzt der Schnurrdart allen, die
eine stauderzeugende Arbeit haben, wie
den Müllern, Bäckern, Maurern, Stein,
Hauern u. s. w., da der taub durch die,
sen natürlichen Nespirator von den Lun,
gen abgehauen wird. Die Scppeure
und Mmeure des franzostschen Heerek,
die wegen der Größe und Schönheit ihres
BarieS bekannt sind, erfreuen sich einer
gewissen Jsimunität gegen Krankheiten
der Athemorgane. Wo diese Organe
sonst leicht durch Ueberanstrengung leiden,
wie bei Sängern, Geistlichen u. f. n,,
da ist der Bart und der Schnurrbart der
beste Helfer, derartige Störungen sein
zu halten.
Ammer im Arruf.
Der berühmte Tänzer Marcel erhielt
in feinen alten Tazen von der franzöft
schen Regierung ein Jchrgehalt. Die
Marquise 0. L , eine feiner Schülerin
neu, die ihm diese Gnade verschafft hatte,
eilte zu Maicel. um ihm das betreffende
Dzkumerit selbst zu überreichen. Heftix
warf Marcel das Schreiben auf die Erde
und rief wüthend: .Habe Ich Sie gelehrt,
etwas so zu überreichen? Heben Sie das
Papier auf und geben Sie mir dasselbe
auf gehörige Weise.'
c?Die Dame, welche ihn sofort virftind,
hob da Papier auf und überreichte is
dem Tanzmeifter mit lieft: Verbeugung
.Sehr gut, sehr?ut.' sagte Mlece,,
.jetzt werde ich e3 annehmen und dank,
Ihnen herzlich dafür, trrtzdem Ihr linke,
Ellenbogen noch ein wenig zu stgik gebo
gen war.'
Aukergewölinriches H'oftamt.
An dir Südküfte PatagonienS befindet
sich wohl daS fellsamste, Postbureau' der
Erde, das ohne jeden Beamten auS,
kommt. Dicht am User erhebt sich ein
hoher Signalmast mit einer Tafel .Post
Olfic:'. Unten an dem Meiste häng!
mit Ketten angeschlossen ein fester Kasten,
der schon feit vielen Jahren als Postamt,
Postmeister, Schtilterdeamter u. s. w. ge
dient hat. Die durch die Magellanstraße
führenden Schiffe senden hier Leute atit
Land zur Abholung von Briefen, die
nach Orten bestimmt sind, welche sie selbst
bei ihrer Fahrt berühren, und legen
gleichzeitig selbst riefe ein, die sie in
ähnlicher Weise von einem beliebiger! am
deren Schiffe befördert wünschen.
Selbstverständlich.
Putzmacherin: .Heule vor vierWochen
habe ich Dich kennen gelernt, meiu theu
rer Bodo, ich hake diezen Tag in meinem
Kalender roih unterstrichen.'
Lieutenant (selbstbewußt): .DaS dät,
test Du nicht nöthig gehabt, Schatz, die.
ser Tag wird Dir so wie so unvergcßilch
bleiben!'
Sch!uköxschk.
Gatte:. Hier, liebe ftr.ua, d.ingk ich
Tir lur Äuüa-ahl 3 Rinie tr.it: der eine
kostet 13 Mark, der ankere ü0 äJlarf
welche willst Da r.nn h'.in?'
ia:tm: .A.i. lieber ruuä. da ent
,ebn ine Una',ück?tahl ist. werde ich den
ZU S!Z Mark wählen!'
Sehr tri'ftüch.
Herr um Aankbeamien: .Kann ich
meine Gelder auf dieser Bank anlegen
und ist genügende Sicherheit vorhan
den?'
Beamter: .O ja. seit dem der Direk
tor und der Kassirer hinter Schloß und
Riegel gebracht sind.'
Erkannt.
Gerda: Ack. liebste Alma. denk' Dir.
in aller Kürze werde ich mich mit Sieg
sried verloben!'
Alma: .Bilde Dir o etwas nrzzi e.n.
Der ist fcdlau und fällt nicht b;i jeder
dummen GanS herein,'
Gerda: .So? Da weißt Du wohl
auS Erfahrung?'
Tr hat tecfct.
Schausvicler lmonologistrend): .Wenn
nur dieser velfl.xie Euienberz nicht die
Buchdruckcrkunft erfunden halle, vaun
könnten die Zeitungen jetzt nicht diese
elenden Kritiken über mich bringen!'
Triftiger Grund.
In einer deutschen Zeitung stand dieser
Tage folgende Anzeige:
.Adolf, kehre zurück zu Deiner un
tröstlichen Mathilde. DaS Piano ist ver-.
kaust.'
Fachmännisch.
Redakteur: .WaS bringen Sie mir?'
Schneidermeister (eine Rechnung über,
reichend: .Bitte, nehmen Sie fcu8 von
mir entgegen.'
Redakieur (in seiner Zerstreuung cu
Rechnung von beiden Seiten betrachtend) :
.Bedaure, lieber Herr, aber Manu,
lkiivte. die auf beiden Seiten beschrieben
sind, kann ich leider nicht verwenden!'
Gipfel der Zcrslreuthcit,
Frau: .Heinrich, ein Geldbrief ist an"
gekommen!'
Mann (Professor von seiner Arbeit
ausblickend): .Hm, von unserm Sohn,
den Studenten?'
Auch ein Grand.
Erster Strolch: .Du, weshalb seh'n
denn Deine Stiefel so roth auö?'
Zweiter Strolch: .Jedenfalls schämen
sie sich, daß sie zerrissen sind!'
Zeitnirzsxech.
(LuS einem Berichte über eine Fest
lichtest): ,,Der Eommers wurde ver
hurlicht durch den bittstimmigen Gesang
der Liedertafel."
(m nächsten Tage Berichtigung) :
Selbstverständlich muß es in der von
gen Nummer heigen: ,,Der CommerS
wurde verherrlicht durch den viersiim
migen Gesang der Lhdertcufel."
(Am dritten Tage) : Wir bi ten die
geehite Ludert ifel, den gestrigen Druck
fehlcr gütigst enlschulZigen zu woll:n."
Kindermund.
Mutier: Aber Kaclchen, i: kannst
D.J zu der Tante sagen, sie. sei eine
dumme GarS? Sofort fe)fiSul)in u.td
sagst, daß eZ Dir leid thut!"
Karlchen: ,, Tante, es thut mir leid,
daß Du eine dumme GanS bist I"
Unschuld no,n lande.
Kaeallerist: Mein Schätzchen. haben
Tie nichi bei äeind gesehen?"
Bue nmädchen (hübsch und ver.
''chiwt): ,,N:,,i, rmi mir waren'S Alle
freundlich!"
02i großmüthiger Man.
Sekretär deS HilfSse,
einS: Sink (je die Fru von d:m
Tügschreiber M2 U ? sben a Ui mir
der reich: He.r von Knick -r urd macht:
mich auf Ihre trarrige LZge aufmerk
sam. Er sagte mi da Sie leogirt
werden, da Sie den Mieth ,inö nicht be,
zahlen können!"
Frau: Leider n"H"
Sekretär: Wer ist d,nn Ihr
Hausherr?"
Frau: Eben der reiche Herr von
Knicker!"
Neues Wort.
Schriftstellerin (auf
Paxierkorb deutend): Das
ao.l....!"
den
ist
Redakteur: ..Gan, richtig.
mein Fröle'fher M u f e n k i n d e r,
3 a 1 1 e n I "
Ctin Franenkenner.
Johann. Se sind gewiß wieder so
betrunken, daß Sie mich doppelt
sehen...."
Gnädige Frau, solch' schöne Sack'.
wie Sie, kann man getrost zwei mal
sehen!"
Rindlich.
Lina (das Töcht:tchen einer Familie.
deren Dienstmädchen Marie kürzlich nach
.meiila ausgeu a oert lsl) : ,, Mla)t wahr,
Mama, wenn es bei uns Taa ist. dann
ist es in Amerika Nacht?"
Mutter: Ja mein Kind?"
Lma: Ach wie sonderbar muß
dies aber der Marie vorkommen!"
k'tzig.
Wasser - Doktor: ....Denken Si
nur, gestern gebe ich am Ufer des Fluf
feS entlang und falle plötzlich in'S
Wasser!"
Herr: Nun, daS dürfte Ihnen
wohl nichts geschadet haben I da
sind Sie ja nur in Ihren Arznei
kästen gefallen!"