Nebraska Staats-Anzeiger. (Lincoln, Nebraska) 1880-1901, May 25, 1893, Image 12

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    Line Klippe.
iiou Ä, S o 1 il e i ii.
DuS fitine SchnlhauS von V. lag so
friedlich da im iStruMe der untergehen
den Sonne. aU ob eö nie den Lärm
non darekeinanderfchwirrerrden Kinder.
stimmen vernommen Hütte, der sich täglich
trotz der geringe,, Zahl der Schüler
in und um dasselbe erhob. Jetzt aber
waren die kleinen LSrmmacher schon
lange daheim und SchulhauS wie Lehrer
ballen rieben. Der Letztere trat so-
eben ans der Thüre, um einen Gang
durch dic stille bendlandschaft zu ma-.
chen, welche sich in einem seltenen Reiz
n,n ihn ausbreitete. Er schritt langsam,
mit gesenktem Haupte auf der Straße
weiter an den wenigen verstreuten SÖaih
ernhösen vorüber, die in der Umgegend
des Schulhause lagen, und nur, wenn
er den herzlichen Gruß einrS Begegnen
den freundlich ermidette, schaute er auf
und zeigte ein jungcS symvathischeS Ge
sicht, dessen milder Ausdruck aus den
ersten Blick erkennen ließ, daß er der
rechte Mann war sür die mühevolle, un-
dankbare Stellung eines Landchullehrcrs,
Immer geduldig und hingebend, erfüllte
er die für einen intelligenten Menschen
so schwere Pflicht in die unfähigen und
meistens auch unwilliaen Köpfe der
Bauernkinder das vorgeschriebene Maß
des Wissens einzutröpfeln, und er hatte
den seltenen Ersola errungen, daß nicht
nur die Kinder ihm anhingen, sondern
auch die gewöhnlich so schulfe, buchen
Bauern ihm die achtungsvollste Anen
kennung zollte,, und seine Sorgfalt und
reunöUchkeit gegen vie jiiitoer liicur ge
nua loben konnten.
Bei einem so jungen Manne sonnte es
doch nicht der erschöpfende Einfluß seiner
oft erfolglosen Mube ein, ter den treten
Schatte über ihn warf und seine Augen
so traurig blicken nichte vielleicht war
es Vnlmulhigung und Kummer uoer die
armselige Stelle, die er einnahm, als
Lehrer einer kleinen Landschule, welche
nicht einmal einem Marktflecken oder
einem Dorfe angehörte, sondern nur
sür die Kinder der Bauern, deren Höfe
stundenweit von jedem Orte entfernt
lagen, errichtet worden war vielleicht
die Abgeschlossenheit des Lebens, zu dem
er gezwungen, da die Schule über eine
Stunde Weges von dem nächste,, Markt
flecken entfernt lag und er nur mit den
Bauer verkehren konnte, die in der
Nähe wohnten.
Aber er dachte weder an die Mühe
seiner Thätigkeit, noch an die Entbeh
rungen seiner Stellung, wie er durch die
andächtige, erhebende Abendst,lle schritt,
der Dus! der Wiesen auf ihn einströmte,
die Bäume leise rauschten und die sei
ernde Natur zu weihevoller Zufriedenheit
aufzufordern schien. Er dachte an eine
jüngst vergangene Zeit, an ein junges,
aufblühendes 'Glück, das dann einen
jähen Abschluß fand. Mit welchen Ge
suhlen war er diesen Weg zum ersten
Male gegangen, auch an einem so schö
nen Sommeiabend wie heute mit
welch' jubelnder Andacht hatte er damals
die wunderbare Macht der Natur erfaßt
und auf sich wirken lassen, wie hatte er
die Schönheit der siiedlichen Gegend
empfunden mit der breiten Straße, die
sich am Waldesrand hinzog, hier und da
in idyllischer Ruhe ein Bauernhof und
zuletzt als Krone deS Weges die alte,
malerische Mühle, halb im Walde ver
steckt, deren Klappern an dem rauschenden
Bach, die Sinne von der Wirklichkeit in
ein Land der Märchen zog, Damals
war er aber nicht allchi gegangen; neben
ihn,, sein Entzücken Iheilend, ar sein
junges Weib, mit dem er glücklich und
lachend in das kleine Schulhaus einge
zogen und sich ein Feenland der Liebe ge
träumt hatte, sein von allen Menschen.
Und während einer kurzen Zeit hat e es
sich ja verwirklicht dieses Paradies, sie
hatten selig und zufrieden nur Eines dem
Andern gelebt.
Dann war langsam der Schatten ge
kommen und halte sich schleichend einge
drängt in das kleine Nest. Die Sorgen
singen bei seinem kleinen Gehalt bald an
sich geltend zu machen; wenn das Leben
auf dem Lande auch nicht theuer ist, so
fordert es doch viele Mühe und Arbeit
und viele tZnlbehrungen. Es ging
aber schwer und äimlich! Mazda verrich
tete alle Arbeiten nach wie uor, aber daö
Lachen, mit dem sie zuerst jede neue
Schwierigkeit begrüßt hatte, von der sie
in der SlabI nicht einmal geträumt, war
schon lange verstummt und ein ganz leiser
Schatten von trotziger 2chse:mu!h legte
sich nach und nach um ihre Lippen, wenn
sie den zrhllosen kleinen G.'jchäften der
Hausfrau nachging. Sie arbeitete un
ermüdlich vsm Morgen bis zum Abend,
aber sie that eS nicht froh und leicht, son
der mit dem Gefühl, sehr Großes zu
leisten und ein schweres Unrecht zu er
leiden. Der Mangel an Umzang drückte
das muntere Stadikind fast zu Boden
und rief immer wieder den gefährlichen
Vergleich mit ihrem sorgenlosen Mäd
chenleben hervor. Kam ein Brief aus
der Stadt, so war sie den ganzen Tag
trüb und still und statt Erheiterung sog
sie ans der Arbeit nur Bitterkeit. Ru
dolph merkte die Leiänderunz wohl und
litt darunter vielleicht mehr als die kleine
grau, aber er gab sich den Anschein nichis
zu sehen, weil er wußte, daß er nicht ab
helfen könne und auch aus der so vielen
Männern eigenen Scheu or .Scenen,"
wodurch sie sich oft, um einem unarige
nehmen Augenblicke ru entgehen, Jrhre
der n'tsreibendsten keidrießüchkeiten be
reiten. Er hoffte, daß die Zeit Hilfe
bringen, taß Magda sich an das dürftige
Leben ccivöir.en oixii; er überhäufte sie
mit Zärtlichkeiten, such! durch Liebe tu
ersetzen, was er ihr an äußerlichen An
nehmlichkeiten nicht bieten kannte, erhob
ihre Leistungen über Gebühr, um schließ
lich die alle und e,g neue Epahiunz zu
machen, daß man auch in der Gute zu
viel thun kann. Nur große Naturen
können grenzenlose Güte verstehen und
werden durch dieselbe entwaffnet, aber
schwache, kleinliche Eharakiere verlieren
die Achtung wo ste nie Widerstand finden.
Magda war eine schwache Natur, mit
dem geringen moralischen Ernst, den die
moderne Erziehung in allen Klassen der
Gesellschast hervorbringt. Die Zärt
lichkeit ihres Gatte schien ihr Schwäche
und wurde mit trotziger Geringschätzung
entgegengenommen. So wurde eö immer
düsterer in dem kleine Schulhaus und
die innere Unzufriedenheit begann zuletzt
Mazdas Gesundheit anzugreifen. Sie
wurde blaß und schmal und dieser Um
stand ergriff Rudolph so sehr, daß er
wenigstens Abhilfe suchen wollte. Eines
Abend?, als Magba wieder schweigsam
über ihre Arbeit saß, fragte er mit zart
lichem, fast schüchternem Tone:
Du bist so blaß und still, Magda,
was fehlt Dir?'
Die junge Frau blickte kurz auf und
dann brach die lang genährte Unzufrie,
denheit mit häßlicher Bitterkeit hervor.
Was mir fehlt Alles fehl, mir!
Die Luft zum Athmen, das Licht zum
Erwärmen! Ich gehe hier zu Grunde in
dieser Einöde, wo man nichts hat, um
stch zu erholen und auszuheitern."
Aber Magda, so schlimm ist's doch
nicht. Es ist ja hier so schön und Du
warst doch auch glücklich, als wir her
kamen." Ja, damals war mir Alles neu und
ich raupte nicht, daß es so kommen werde.
Ich wollte ja gerne arbeiten und mich
einschränken, aber daß ich mich lebendig
begiaben soll, kann Niemand verlangen.
Ich will einen Menschen sehen, mit dem
ich sprechen kann, ich will doch die Ein
psindung haben, daß ich lebe, daß ich ein
Mensch bin. Siehst Du denn nicht,
daß ich sterbe i dieser unerträglich schö
nen Natur?!"
Er hörte ihren erregten Worten stumm
zu und erwiderte nichts. Er warf ihr
nicht entgegen, wie mancher Andere ge
than hätte, daß sie Alles das wußte,
bevor sie ihm gefolgt war, daß er die
selben Entbehrungen auch ertragen mußte
und er nicht mehr Pflichten gegen sie
hatte, als sie gegen ihn. Er schmieg und
fuhr nur einen Augenblick mit beiden
Händen gegen den Hals, als ob ihm
etwas würge, und ein Ausdruck des
Schmerzes flog über fein Gesicht. Es
wurde kein Wort mehr gesprochen diesen
Abend und die Nacht verbrachten Beide
schlaflos. Am anderen Morgen sagte
Rudolph sehr ruhig, aber mit einem un
gewohnten, heiseren Klang der Stimme:
Es wird am besten fein, wenn Du
sür einige Zeit zu Deinen Eltern in die
ladt zurückgehll, 'TU rannst die ruft
hier nicht vertragen, sie greift Deine
Gesundheit an. Ich werde mittler-
weile mit dem Ausgebot meiner ganzen
Kiäste trachten, eine bessere Stellung zu
erreichen und dann "
Er brach ra ch ad und verlies! das
Zimmer, Magda erschrak wohl letzt
über den Eindruck ihres leblosen Be
tragens, und wenn sie den gestrigen
Abend hätte auslöschen können, sie hätte
dafür jedes Opfer gebracht; aber ihre
Worte zurücknehmen, eingistehen, daß
sie Unrecht gehabt hatte, daß ste einer
unüberlegten Laune gefolgt war, wie ein
Kind o nein! War es denn nicht
wahr, was sie gesagt hatte, war dieses
Leben nicht elend und unerträglich? Es
that ihr gewiß leid, Rudolph so weh ge
Ihan zu haben, aber eigentlich war's doch
gut. Es wird ihn etwas aufrütteln aus
feiner ewigen Zufriedenheit, er wird sich
Mühe geben, seine Lage zu verbessern.
Weniae iiaqe daraus war ste ifflon in
der Stadt bei ihrer Mutter, welche nichts
natürlicher fand, als daß das Leben auf
dem Lande für ihre Tochter nicht aus
zuhalten war, obwohl sie eine ähnliche
Handlungsweise bei jeder Anderen, auch
bei sich selbst, unverantwortlich gesunden
hätte.
An Alles dachte der junge Schullehrer,
als er auf der Straße fortschritt, und
ein tieser, ächzender Seufzer brach sich
Bahn durch die gewöhnliche Selbstbe
herrjchung. Er blieb stehen jetzt sah
ihn ja Niemand und preßte beide
Hände an die schmerzende Stirn zwei
Monate war sie schon fort und noch
immer hatte er den furchtbaren Gedanken
nicht überwunden, noch immer übersiel
ihn ein Gefühl des Erstickens, wenn er
daran dachte. Er hatte Magda so lieb
gehabt, das Glück, sie zu besitzen, halte
ihn belauscht und das ganze Leben schien
vor ihm zu liegen, wie ein blühender,
sonniger Garten. Wo waren Sorgen
und Leiden? Er hatte sie und seine
Liebe, was war da alles Andere? Und
jetzt! Jetzt stand er da einsam, nicht
nur ohne Gegenwart, sondern auch ohne
Lergangenheit und Zukunft ! Und doch,
trotz Allem, suchte er nie Linderung in
dem Tadel ihres Perhaltens, er vermied
ängstlich daran zu denken, daß sie Unrecht
geihan hatte, und kam der Gedanke doch,
o vertheidigte er sie mit allen Gründen,
die er finden konnte, Sie war so jung,
hatte nicht gewußt, was sie that, n
Kind der Großstadt kann dieses abge
ichloisene Leben nicht vertragen, das ist
ja so rnnalürl ch! Er hätte das bedenken
sollen und das jente Geschöpf nicht an
sich fesseln, da er ihr mchtü als Enl
behrungen zu bieten hatte. Dies war
das gewöhnliche Ende seiner Betrachtun
gen, und schmerzlich aufseufzend wandte
er sich seinem einsamen Heim zu, um den
immer erfolglosen Versuch zu machen, in
den Büchern Bergeisen ,u finden.
Magda hatte ihre Reise schlecht eingc
richtet. Sie wollte von der Psticht zum
ZZeignüzen entfliehen und statt des be
veglichen Leichtsinns, nechrn sie das
lastende Schulddewußiseln und die
schwere Reue mit Zueilt freute sie sich
c dem Liedersehen der Eltern und Ge
fchvister, ließ sich von ihnen in einen
lebhasten Verkehr mit Freunden und Be,
kannten hineinziehen und spiegelte sich
selbst vor, daß bieg Vergnügen sei. ES
war doch ganz dasselbe Leben, daS ihr als
Mädchen so viel unschuldige Freude be
reitet halte, warum ertappte sie sich jetzt
so oft bei einem überdrüssigen Wider
willen dagegen? Und was sie auch that,
immer lag ein Druck aus ihr, den sie
nicht abschütteln konnte. War eS viel
leicht ein blasses, überwachtes Männer
gesicht mit ein paar müden, traurige
Augen, das sie überall verfolgte und
einen Schatten über sie warf? Was er
mohl jetzt thun mochte, wie cr lebte?
Sie schrieben sich nalürlich, aber es
waren kurze, inhaltslose, verlegene
Briefe, die wenig mehr ausdrückten, als
Formalität, Je weniger die Briefe ihr
sagten, desto mehr dachte sie darüber
nach und jede Kleinigkeit in dem Schul
Hause in L. kam ihr wieder in den Sinn,
Dann schweiften ihre Gedanken zurück
nach der Zeit ihrer Ankunft, wie glücklich
und neugierig ste gewesen, wie ihr alles
reizend und schön erschienen und das
Spielen mit der Armuth ihr ein kindisches
Vergnügen machte. Es kam ihr jedes
Detail dieser Zeit in Erinnerung und
ganz selbstvergessen lachte sie leise auf,
als sie daran dachle, wie sie einmal einen
Eierkuchen nach allen Regeln der Kunst
bereilen wollte, ihn von der Pfanne in
die Luft warf und dann in'S Feuer fallen
ließ, wie sie darüber o närrisch lachten
und ganz vergaßen, daß der Spaß sie um
,hr Abendbrot gebracht hatte und ste sich
jetzt Mit einem stuck Butterbrod vcgnrr
ge mußte. Ach, was hätte ihnen da
mals nicht aenüat !
Und die Thränen traten ihr in die
Augen, wenn man sie aus den Trau
men an die Zeit, wo sie ,, lebendig be
graben" war, aufweckte. Trotz des an
regenden, erheiternden Lebens, dachte sie
doch immer an die Zeit ihrer Abwesenheit
vorn Elternhause, dachte an ihre Liebe,
wie gut Rudolph gewesen, wie engelsgul
und lieb! Er halte nie etwas schlecht
gefunden, was sie that, hatte nie auch
nur ein unfreundliches Wort gesprochen
und so glücklich, wie in den ersten Mo
naten ihrer Ehe, war sie doch nie ge
mesen, sie hatte ja gar nicht gewußt, daß
man so glücklich fein könne! Was
hatte sich eigentlich denn geändert; das
Leben war dasselbe geblieben Ru
dolph? Ja, er hatte stch geändert,
aber war nur noch zärtlicher und hin
gebender geworden! Also sie? Es
mußte wohl ste allein gewesen sein, die
diese Aenderung verschuldet hatte.
Das Grübeln und Denken breitete
langsam einen Schleier von Stille und
Traurigkeit über die junge Frau, den
sie vergebens abzuschütteln bemüht war.
Als einmal eine ihrer Schwestern miß
muthig ausrief:
Ich weiß nicht, Magda, was Du
hast, Du bist ganz stumm geworden in
der Einöde!" Da zuckle ste zusammen,
ihr eigenes Wort traf sie bis in's Herz
und sie errölhete bei dem plötzlich auf
flammenden Bewußtsein, daß ste stumm
sei, weil ste stch mit aller Kraft ihres
Herzens nach der Einöde zurück
sehne! Ihren Angehörigen kam diese
Schwermuih ebenso unbegreiflich vor,
als ste ihnen unwillkommen war, man
fragte, ob ste schlechte Nachrichten von
Rudolph habe, als sie dies verlegen ver
neinte hatte ste doch überhaupt keine
Nachrichten von ihm fand man ihre
Sentimentalität kindisch und zog sie nach
wie vor zu allen Besuchen und Zerstreu
ungen mit, Ein lang erwartetes und
besprochenes Ereigniß, die Hochzeit einer
Freundin, führte flc denn auch einmal in
die Kirche, in welcher sie getraut worden
war. Sie dachte nur an ihre eigene
Hochzeit und erinnerte sich, wie selig auf
geregt sie gewesen war. Ohne aus das
Geflüster der Anderen zu hören, die
über die Toiletten, über die Miene der
Braut und die linkische Haltung deS
Bräutigams glofstrten, versenkte sie sich
in den Gedanken an die Vergangenheit,
als die Stimme deS Priesters sie plötz
lich aufschreckte, welcher sich an die Braut
wandte und die bedeutungsschweren
Worte an ihr Ohr schlugen: bei ihm
aushalten in Leid und Freud, ihn nicht
verlassen, biS der Tod Euch scheidet."
Diese Frage war auch an sie einmal
gestellt worden vor nicht gar langer
Zeit, ernst und feierlich, wie jetzt. Was
hatie sie denn geantwortet? Ein be:
stimmleS, freudiges Ja", wie die
Braut, die dort vor dem Altare stand.
Mit diesem Ja" hatte sie einen Eid
geleistet, hatte ihn freiwillig geleistet.
Was halte ihn denn nun doch gelo, daß
Ein kluger Richter.
Bon Ulf l'i'O iolftoi.
dein
Wir sind
das
Ein orientalischer Emir, Namens
BauakaS, hörte erzähle, daß in einer
Stadt feines Landes ein Richter lebe,
welcher das Wahre vom Falschen in
merkwürdiger Weise zu unterscheiden
wisse. Alle Gauner überführe er, und
keinem gelinge es, ihn zu täuschen.
Der Emir beschloß, sich von der Wahr
heit dieser Gerüchte zu überzeugen.
Er legte die Kleider eines Kaufmanns
an und begab stch In diesem mische,
baren Gewände nach dem Orte, wo der
Richter lebte.
AIs er in die Stadt ritt, näherte sich
ihm ein Bettler und verlangte von ihm
ein Almosen,
Der Emir gab ihm ein kleines Geld
stück und wollte seinen Weg fortsetzen.
Doch der Bettler klammerte sich an seine
Kleider.
Was willst Du noch?" fragte der
Emir. Habe ich Dir nicht etwas ge
geben?" Du hast mir etwas gegeben, ja,"
sagte der Bettler, doch hätte ich noch
eine Gnade von Dir zu erflehen. Laß
mich rückwärts auf Dein Pferd aufsitzen
und bringe mich auf den großen Platz,
sdj muß dorthin und bin lahm; wenn ich
zu Fuß gehe, werden mich die Rosse und
Kameele niedertreten."
Gut," sagte der Emir und ließ den
Bettler hinten aussitzen. So gelangte
sie auf den großen Platz.
Hier angekommen, machte der ver
meintliche Kaufmann Halt, Aber der
Bettler rührte stch nicht vom Platze,
Warum bleibst Du denn auf
Pseidc?" fragte der Emir,
zur stelle, ste,ge herab.
Warum soll ich absteigen, da
Pferd mir gehört?" sagte der Bettler.
An Dir ist es, den Platz zu räumen.
Wenn Du nicht gutwillig gehst, fo er
klage ich Dich bei dem Richter."
Es entspann sich ein Streit und es
bildete sich ein großer Kreis Neugieriger
um sie.
Gehet zum Richter!" riefen die
Leute. Er wird den Streit schon
schlichten."
Und so begaben sich der Emir und der
Bettler zum Richter. Dem Ersteren
war das aus doppelten Gründen ganz
recht. Er wollte sein Pferd behalten
und konnte auch den Scharfsinn des be
iühmten Richters erproben.
Es waren viele Leute bei Gericht und
der Richter rief nacheinander die strei
tenden Parteien vor, wie sie stch melde
ten. Bis die Reihe an ihn kam, lauschte
und beobachtete der Emir. Der Richter
vernahm soeben einen Gelehrten und
einen Bauern, die sich um ein Weib strit
ten. Jeder der Beiden behauptete, diese
Frau gehöre ihm.
Der Richter hörte die Beiden an,
schwieg einen Augenblick und sagte dann:
Lasset die Frau hier und kommt mor
gen wieder,"
Die Reihe kam mm an einen Metzaer
und einen Oelhändler, Das Gewand
des Ersteren war mit Blut beschmutzt,
die Kleider des Anderen waren mit Oel
flecken bedeckt.
Ter Richter hielt fest eine Börse m
der Hand und der Oelhändler hielt die
Hand des Metzgers.
Ich kaufte Oel bei dem Manne,"
agtc der Metzger. Als ich jedoch die
Börse zog, um ihn zu bezahlen, erfaßte
er meine Hand, um mich zu berauben.
Ich widerstand, und nun behauptet er,
die Börse sei sein. Ich hielt ste fest, er
aber laßt meine Hand nicht los, und so
kommen wir zu Dir, daß Tu den treit
entscheidest. Das Geld gehört mir und
er will mich bestehlen."
Durchaus mär," erwiderte der Oel-
Händler. Dieser Mann kam zu mir,
um Oel zu kaufen und bat mich, ihm ein
Goldstück zu wechseln. Ich legte darauf
die Münze auf den Tisch, er strich ste
aber ein, ohne das Goldstück zu geben,
und wollte die Flucht ergreifen. Ich
habe ihn noch fass,n können und schleppe
ihn her, damit Tu Recht sprechen
solltest."
Der Richter HZrtc ste an, ichwieg einen
Augenblick und sagte dann zu den beiden
Klägern:
tastet das Geld hier und komme!
moigen beide wieder."
Run rief der Richter den Emil aus und
den Bettler, Der Emir legte die Sache
Richter z dem Metzger. Und Du,"
wandte er stch an den Oelhändler,
bekommst fünfzig Hiebe auf Deine
Sohlen,"
Der Metzger nahm das Geld und der
Andere bekam seine Strafe,
Zuletzt ka,n die Reihe an den Emir
und den Bettler,
Könntest Du Dein Pferd unter, man
zig andern erkennen?" fragte der Richter
den Emir,
Gewiß," erwiderte dieser.
Und Du?"
.Ich auch."
Komm mit mir," sagte der Richter
zum Emir.
Sie begaben stch ach dem Stall und
der Emir erkannte unter den anderen
Pferden sofort sein eigenes.
Dann ließ der Richter den Bettle,
kommen und wies ihn an, da Pferd her
auSzusinden, Auch der Bettler snd es sofort heraus
und Bezeichnete es.
Der R tchler nahm seinen Sitz wieder
ein und sagle zu dem Emir:
Führe das Pferd fort, eS gehört
Dir."
Dann wies er auf den Bettler und
fügte hinzu:
Man gebe diesem Meriin fünfzig auf
die Sohlen,"
Das geschah sofort.
Der Richter begab sich dann heim, aber
der Emir folgte ihm.
Was willst Du noch?" fraale der
Richter. Bist Du mit meinein Spinch
nicht zufrieden?"
Bollto innren zufrieden," erwidere
BanakuS, Ader ich möchte wissen, wie
Du eS herausgebracht hast, daß die Frai,
dem Gelehrten gehörte und nicht dem
Bauern, daS Geld dem Metzger und
nicht dem Oelhändler, das Pferd mir
und nicht dem Bettler."
Höre also, wie ich die Wahrheit er
gründet habe. Was die Frau anbe
langt, so ließ ich sie am Morgen zu mir
kommen, sprach mit ihr und sagte ihr
dann : Gieb mir in mein Tintenfaß
frische Tinte." Sie nahm da? Tinten
faß, reinigte es und goß sehr geschickt
frische Tinte hinein, die sie stch rasch z
verschlissen wußie: Beweis dafür, daß
sie mit dieser Arbeit veetraut war.
Wenn es die grau des Bauern gewesen
wäre, halte sie die Sache nicht zii Stande
gebrachl. Und darum habe ich entschie
den, daß der Gelehrte dic Wahlheit ge
spiochen halte,
Was das Geld anbelangt, so habe
ich Folgendes geihan: Ich nahm gestern
einen Becher leinen Wassers und gab die
Münzen hinein. Heute Morge,:s sah
ich nach, ob nicht Oel auf der Oderfläche
schwämme. Wenn der Oelhändler die
Münzen in der Hand gehabt hätte,
dic voll Oel war, hätte etwas an den ,
Geldstücken kleben bleiben nillssen. Aber j
das Wasser ist rein geblieben, nicht das j
kleinste Fettauge schwamm obenauf. Dar- ;
auf entschied ich, daß das EclddeinMeg
ger gehörte.
Was das Pferd betrifft, so war die
Wahrheit nicht so leicht zu ergründen.
Der Bettler brauchte nicht mehr Zeit als
Du, um das Pserd unter zwanzig an
deren herauszufinden, Ich habe Euch
übrigens weniger in den Stall geführt,
um zu sehen, ob ihr das Pserd erkennt.
Als Du herantratest, wandte das Roß
den Kops zu Dir und wieherte; es war
ihm aber ganz gleichgültig, als es von
dem Bettler berührt wurde. Und so
habe ich entschieden, daß das Pferd Dir
gehört."
BauakaS sagte daraus zum Richter :
Ich bin lein Kaufmann, wie Tu
glaubst, sondern der Emir BauakaS,
Ich bin gekommen, um selbst zu sehen,
ob Aues wahr ei, waS man von Teurer
Klugheit und Gerechtigkeit erzählt. Ich
sehe letzt, daß Tu wirklich ein mei er
Richter bist. Verlange von mir, was
Du willst, Du sollst es haben,"
Ich kenne kein größeres Glück als ein
solches Lob aus dem Munde des Emir, "
sagte der Richter, und ich brauche keine
andere Belohnung,"
lü IS Gänse ans der Straße durch
Schnattern zu unterhalt,,, schienen, Jetzt
kam au einer Seite,:ge.sse eine einzelne
GanS, lief zu obigen hin, schnatterte sie
stark aber ganz vergnügt an, und wollte
ihnen offenbar damit sagen, sie sollten
mit ihr gehen, denn alle übrige folgten
ihr wie auf Eonimando.
DieS Benehmen erregte meine Neu
gier und trotz deS Regen schlich ich ihnen
nach. Sie niarschirten durch zwei Höfe
etwa 130 Schritte weil und kamen dann
an einem Fruchtfasten an, vor dem ein
Wagen mit Hafersäcken ohne alle Aus,
sich! stand; einer du Säcke hatte ein Loch,
aus dem die Gänse stch ach Belieben
fältigen sonnten, was die eiste Gang
ohne Zweifel vor ihrer Einladung hin
länglich benutzt hatte, und eist nachdem
sie fält war, scheint sie ihre Kameraden
auch eingeladen zu haben.
oieKiie Regeln sstr ttcmdmifr.
Ein gi,l8 Weib, bieg merke fein,
Will mit Vernunft beHandel! jem;
Ihr biegsam Herz mißbrauche Nicht,
Weil schwaches Werkzeug leicht zerbricht.
Sanft sei Dein Will' und Dein Gebot,
Fer Man ist Herr, doch nicht Despot.
Macht irgend was den Kops Dir kraus,
So laß eö nicht am Weibchen aus.
Verlang' nicht Alles zu genau,
Dii fehlst, warum nicht auch die Frau.
Treib' nicht mit Andern Mmnefpiel,
Dein Wib nur lieben fei Dein Ziel,
Wer.' Weibchen Dich um Geld an
spricht. Und ne bedars's, so knurre nicht.
Im Aufwand schränke Dich zwar ein,
Docb mußt Dii auch kein Knauser sein.
Geh' nicht zum Trank und Spiele aus,
Hast Zeitvertreib genug zu Hang.
Für Weib und Kind leg' 'was zurück
Sorg' auch im Tode für ihr Glück,
Nnwiderstchlieb,
Run, Herr Lieutenant, Sie beschäss,
tiale sich j beim gestrigen Balle auf'sal
leiid mit der Eonitejjc... Sie lieben
weh! die Kleine?"
Habe nicht nöthig, Jemanden zu lies
ben man I i e b i mir!"
Nur.
Hct der Rath denn keine Connerio
nen?" Nein, nur Verdienste!"
?ie verliebte Köchin,
Mali: Warum kaufst Du denn jetzt
auf dem Markt so viel Petersilie?"
Eenzi: Ach, Er heißt Peter!"
Gelehrter Zweifel,
Professor: Ich habe gemeint, wir be
kommen schlechtes Wetter, weil mich das
linke Bein so schmerzt, und heute ist wieder
blauer Himmel, , , oder sollte am Ende
tcch der Schmerz im linken Beine nur
daher kommen, daß ich gestern von mei
ner 'Bibliothekleiter heiunter gefallen
bin?!"
Abkühlung,
.Fräulein Olga, wenn Sie meine
Liede nicht erhören, springe ich wirklich
heute noch zum Fenster hinaus ! "
Ach, Sie wohnen gewiß Parterre!"
Ganz klar,
Weiß er schon, wie der Lieutenant
heißt, der dort geht?"
Schmidt heißt er, Herr Wacht
meistei !"
Schafskopf, erstens heißt er von
Schmidt und zweitens ist er's gar nicht."
Ueber zwei Dinge soll man stch nicht
ärgern: nicht über solche, die nicht
mehr zu ändern sind und nicht über solche,
die noch zu ändern sind.
sie allein hier stand, weit fm, von dem ! u ; dann vurve der eitler amgefor
Manne, mit dem sie Eins" fern sollte? ( den, ste? zu aunein,
Ihn nicht verlassen, bi? der Tod l Die Sache hat sich nicht so zugktra
Such scheidet!" O mein Gott!" : ?. r ann oelzauxitt," ,agtc er. ,
flüsterte Magda, indem sie den Kopf in Ich war es, der in die Stadt ritt, als !
die Mnit sinken ließ und der letzte Rest ! dieser Mann nch nur näherte und mich j
von Trotz und Eigenwillen wurde weg- bat, ihn ruf Ui Pferd zu nehmen. Er ;
aelchwemm, aus ihrem Herzen durch! habe au, cem grazen H.atze zu lyun.
einen Strom von heiß Thränen. tö I"! ufl'(n und führte ihn
i dorthin, raoh'N er kommen wollte; hier
aber wollte er nicht absteigen und behanx
Die Schulkinder von L , welche l!z- i te!e, das Pferd fei fein. Das ist indessen
lich die n.üheoolle Wanderung in die falsch."
Schule ui.terncnrmen, horchten einmal! Der R.ch :r. ' '-tte Beide ruhig c.nge
hoch auf, als sie den Herrn Lehrer" hö,t, schanz u einen Augenblick und
laut lochen hö.ten, das war lange nicht ! sagte dann:
geschehen ! Und als sie das Lehr, immer Lasset IzS Pieid hier und U-zimt
verließe, sahe sie im Garten die kleine , morgen Beide wieder,"
blonde Frau, die srübe, hier gewesen und Am nächsten Tage liefen die Leute in
auf einmal cbze!i: war, eil sie die ! Menge herbei, un: die Lntscheidrrngen des
Luft nicht vernagen konnte," Sehr gnt ' Richter zu hören.
sah fi, auch jetzt ich! aus, aber fo frch, Ter Gelehrte und der Lauer wurden
und lächelnd, sie sprach fast jedes der in, j zuerst ausgerufen,
der freundlich an und unlei'm Lachen Die Frau gehört Tir," sagte der
standen ihr die Thränen in den uzen. Richter zum Gelehrten. ,U,:d Tu,'
Nachdem d,e Kinder sich entfernt hatten, jagte er ru dem Bauern, indem er sich :u
kam der junge Lhug.hi in den Garten' dieiem wandte, bekommst fünfzig Stock-
und IS ei m,t leuchtenden Augen zu hiebe auf !ie Sohlen,"
Magda trat und den im um filjfe, j Der Gelrh,ie 'nhrie feine Fr,ru eg
faltete sie die Hände über seiner Schulter und der taun besam sofort oi der eer-
unl sagte zu ihm aufblickend rntl drollig sammelten Menge fe.r.e fünfzig Stcck-
rührendem KinierairSdruck : ! h,ebe aus die Sohlen.
.Nicht wahr, Ztudolph, wir gehen etzt ti,u traten :er ??zer un. e c
Bielleichi, vielleicht auch nid."
Eine artige Geschichte wird von einer
jungen Kentuckuerin erzählt, die neulich
mit ihrem Liebhaber übereinkam, stch
entführen zu lassen. Die Eltern ver
schlössen alle Thüren des Hausis, damit
ste nicht entwischen sollte. Sie stieg aber
in einer dunklen Nacht aus einer Leiter
aus dem Fenster und fetzte sich zu ihrem
unten wartenden Liebhaber cuf's Pferd,
woraus beide selbander daoonrrllen. Als
ste eine Strecke weit gekommen waren,
sagte das Mädchen zu ihrem liebsten:
Ta hast Du un den Beweis, wie sehr
ich D,ch liebe. Wirst Du mir auch
immer ein treuer und liebevoller Gatte
sein?"
Er antwortete etwas frostig: Viel
leicht, vielleicht auch nicht!"
DaS Gespräch stockte und ste ritten
ichmeigsan, eine Strecke weiter. Ta rief
das Märchen ans: Mein Gott, ich habe
all' mein Geld und meine Schaiuckfachen
aus meinem Zimmer zu, iickgelassen. Was
soll ich rs.w thunr"
Dann müssen wir eben umkehren
und Teine Weilhsache holen", anrwor
!te er.
Sie traten den Rückweg an. Am
Hause aüekoinmen, stellten ste wieder
::e Lei'e: unk die f inge Kenin ernenn
tiez wieder in ihr Z:ma;er ljnie.il, iäh-r-.::5
ihr Liebhaber auf feinem P'eite
unten artete. Da sie wider Eim:en
la:,ge ob.n weilte, rief er c. hellblau:,,
jene hu: au': Run, kommst Tu bald?"
Sr streckt! ihren Kars aui de:n Fenster
nik antu: rietet .i;:eJeicht, lellerchi a.:ch
cidu!" fei Zer.'ter 'uhr derb in und der
Liebesrcman war aus.
Ein neun van Vyt.
Bater (die Malerei feines Sohnes
Siegfried betrachtend): Gott, wag for
e' fein's Portiaii!... Tu bist ja der
reine van T y k e l e s!"
Zwei pünktliche.
Frau: Das muß ich sagen, mein
Mann ist wie die Nbr, V u n k t sin
ben Uhr kommt cr nach Hause!'
Freundin: Dann ist meiner auch wie
, die Uhr d er geht Punkt sieben
I 1 1 e. .-' ,tr:..i!L...,i.
u ij i i ii v -eeiee)iullv.
3'ti Zweiiel.
Bürcauchef (im Nebenzimmer): Tap
permenl! Ist's aber heul' strll im Büreau!
Jetzt weih ich saktisch nicht, sind die Her-
ren heute ?o fleißig, oder schla
ffen sie alle?!"
j i;ci".c Verwendung,
i Ich weiß nicht, ich könnte mir gar
! nicht vorstellen, w o iu dieser übermäßig
j dicke Rentier Schwankn! eigentlich auf
eer Well gut wäre!"
I ,, O doch, luiri Haupttreffer in
einer M e n f ch e n f r e f s er-L o I t er ie!"
i :-nrl!Z!e Gelegenbeit.
Herr (7,:.r Stammn, ch lau! erzählend):
, . , Wie' gesaai, ich schviurme in
e I i g k e ! , , ! "
Hau'Uer (iurnUig eintretend):
, ch w i m in h o f e n gefällig
(:
nüt fort, nur bleiben d:er in tie'er ein- bändler heran.
zig schönen Emode!" j ,Xii Geld g,d?rt Dir," sag
'iieiaeilfraelie.
lenzen i:r.nrtr ''.!
e der , Nezen:: zum Fenster hinaus, wo sich 1 1' e i f 3 tj st 5 S '. "
F.i'jTi.Vut'.r.
i:::'neiet ur.t etü ä"C(r Hai
ti!! km, nrche:i,,:ndee an einen: defann
ten vs:Le.:er ein Gastspiel adsolii'.N.
Ter kiiKvir.mtjt Füllt beschenkte ten
i.'. iv..:t ni'.! e;:ier. Cttin, der jiniere
ert.il; tuen k.-stkaren Brillant, mg.
Bei tUer nächsten ezeeinuiig leig! der
ijc.e tri 'tcU enj iei;: Sncj'icch,
! au er Ändere ,e!,-..r Brillanriing sun-:-.::
!üv! und lafrnrich .merk: ' Ja,
i ic Pechen eine Tete,
'Hirnen, ich aber ein
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