LUL m t lM t .. iritmfT-ia oli oi-ltn StnaiM- Anzeiger. Tiden quälen och gorfleu vom früljeftcit Morgen Bis spät niüljl (jinciu in die Nachl? Xnfj alle verschwind,, wi-: Viauch vor den ävinden. ?at SANTA CLAUS seife vollbracht: a L-" ntrt nur nh:a Pl -3 ir f-o VuySU VIUUJ I - . sabnjlrt in N. K. FAIRBANK & CO., CHICAGO. PYHCM S B0WR1AN Monnt Zyorkst Addition. Geld zu verleiben u solide Leute, welche Häuser j bauen gedenken. 11 und O Strasse. chncidermeistcr. ' Die modernsten Anzügen irerde nach 5)la(t angefertigt. ?ch hat derselbe in ' seinem Lager f Zrine (5iarrcn und Tubak stkts vorräthi. ' 1 2 7 O g traft e, Livco'n. Neb. Ii.JMeyer C5o., . : un tt, ntrn u P G000S and GR0GEBIES. j Mcttc (ovcrumcnt Tqnarc, r T;rtT tw , lJi1.'VJjl' i- f" , ? E. R. GUTliRIE, 1540 0 ST., Händler in almmMtt uns 1 s)tit und Pfkrdkqkschirrcn. i. E. 9s. 0'ulljri versilgl über die prächtigste und reichste Zlusmahl von Wagen , in Lincoln, Kaufet nicht, bi ihr lein Wagenlager in Augenschein genommen habt. 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Mit einem leichte Bambnöfiöckchcn in der Hand, gut beschuht, sticg ich Stunden lang in der Vcgcild unsere Hauptquartier um Ijrr und eindeckte immer neue Reize einer Statur, welche im Ihalc eine p ige Pflan?k!ipracht, auf den Höhe fast einen alpinen Charakter entsallcte. Eine Zage gelangte ich, etwa Meter über der Ä1iccrc?fliiche. in eine vrrglaudschafl, die mich lebhaft an meine frül,erkn Particcn in Südlirol er innertc. ch kam auf einen zicmltch siril ansteigende !cg, der wischen den siclscii sich hinwand und so kunstvoll angclcgt war, daß man hätte glauben kvnnc. er sei in deutschen Alpen für Touristen gebaut. ?ln manchen tel lc war dieser Wca ziemlich breit, dann aber kamen wieder strecken, auf dcncn der Psad osicnbar in Felsen abgcrun. gen war, die ihn schroff überragten und zur Rca,lc,l t:: al,cni Vlbsturz sich ytnw Seite von Metern tief fortsetzten. Aber überall war der Wca durch einen wen! gcr kunstvollen als mühsamen Stein wall gegen die Gefahr de Herabstllr zrnS gesichert. Ich bewunderte die Ävrglalt und die ?Iu?daucr, womtt hier, in anscheinend stundenlanger AS dehnung. Tausende von ffclSblöcken aufgeschichtet und die Lücken mit kleine rcn Gelteindbrocken aufgefüllt waren. Dieser Wall war arwis, schon viele Jahrzehnte, vielleicht Jahrhunderte alt und die Verwitterung langer Zeiten iuuc u)ii iiiu ttlliiirllnein itinrnuu llberklcidet : nur hier und da zciatcn sich ?cachbcsscrungen einer neueren Zeit. Wohlgemut und begierig, die End bestinimuug dic'cS Wcgcd zu ergründen, waiidkrte ich auswärts, von Zeit zn Zeit zur Seite in die steilen Tiefen blickend. Einige Male eröffneten sich Ausblicke auf ein lief unten sich hinbreitende malerisches Panorama. Plvlilich tiand ich wie vom Blib ge troffen, lim eine scharfe FelSkante die end, sah ich mitten im Walde einen Tiger. Das voll aSgcvachs:ne, schon gezeichnete Thier kam ganz langsam den Weg herab und sowie es mich erblickte, blieb es stehen und richtete seine funkeln den Augen auf mich. Ich stand wie gelähmt und Entsetzen durchrieselte mei neu örpcr. Wer, wie ich, die Gefährlichkeit de Tigers in seiner Hciniath in Hunderten von ffällen kenne gelernt, wird meinen Schrecken begreiflich finden, da die Er kchcinnng ju ganz ungeahnt vor meine Blicke kam. Im sumpfioen Röhricht der Dschungel kann man in Indien Überall den Tiger treffen, wie aber kam diese Besti' hierher, auf das kahle Ge birge, das nur stellenweise kurze Ge strüpp darbot 'i Fclsenklüfte, waren ja allerdings vorhanden, aber noch nie hatte ich davon gehört, daß sie dem Tiger zum Aufenthalt dienten, und noch nicinalö wird wohl der erfahrene Tiger jägcr ein solches Nngcthum auf Berg Höhen angetroffen haben. Gerade da Unerhörte der Erscheinung erfüllte mich mit Schaudern, und ich war ganz hilf lv ; außer einem kleinen Taschenmes, ser besaß ich bin Mittel zur Abwehr. Meinen Stock ließ ich sofort fallen, er wurde die Bestie nur gcrciit baben. nxb konnte uiiimt Amdkste nützen. iSWaTd ich stehen blieb, setzte der Tiger mitte auf dein Wege sich nieder, er starrte auf mich und ich starrte auf ihn. Seine Kinnbacken knctschtcn, als hätte er mein Fleisch schon zwischen sei nen Zähnen, die ich nhciiniich aus ocr chnauzc hervorblicken sah. Ich fühlte mich unrctlbar verloren, liier mußte ich sterben. Im nächsten Moment mußte das gewaltige Tlzicr sich auf mich stUr zen und mir einem chlagc seiner Pranke mich zu Bvdc schmettern. Wenn es mich nur wcuigstkns mit diesem Schlage sofort tödtctc und nicht mit seinen Zäh nen und prallen Stück für Stück von meinem lebenden Körper riß ! Da war der nächste (cdanke. der durch mein Gehirn zuckte. Hu ! von einem Tiger bei lebendem Leibe gefressen zu werden, da ist eine yanzc Hölle von Vorsiel lung. Hätte ich wenigstens ein Gewehr bei mir gehabt, obschon mich auch dann da Thier, selbst tödtlich getroffen, noch mörderisch angesprungen haben würde, da es mir viel zu nahe war. Jetzt bewegte der Tiger, ganz nach Katzen Art, wedelnd seinen Schweif, richtete sich wieder auf und kam auf mich los. Ich wich, lautlos, unwillkürlich bis an den Rand des StcinwaUS zurück. Weiter konnte ich nun nicht ; selbst wenn ich den lebensgefährlichen Sprung Über den Wall i die Tiefe, die ich aa dieser Stelle nicht mit den Augen ge messen hatte, hätte wagen wollen, so würde der höchsten Wahrscheinlichkeit nach da Thier sofort auf mich gesprungen sein. E ist eine Eigen thümlichkeit wilder reißender Thiere, sich auf ihe Opfer zu stürzen, sobald diese sich bewegen, indem sie vielleicht annehmen, die Opfer würden ihnen durch die fflncht entgehen. Dem Mensche gegenüber ist die besonder dann der Fall, wenn er sich umwendet und ihnen den Rücken zukehrt. Einen gewissen Eindruck übt da menschliche Auae doch auf wilde Thiere au. obald ich au den Steinwall ange kommen war und mich auf diesen stützte, setzte sich der Tieger wieder vor mir nieder. Wir verwendeten keinen Blick von eincaider. Je länger Ich regung lv stand, desto deutlicher empfand ich den Mangel an Blutzirkulation ; e tvar, als ob ein kalter Strom mich durch rieselte, meine Hände und Fllße'tchlenen abzusterben, aber mein Herz pochte er nehmlicklaut. Die zene verlängerte sich, sie dünkte mir eine Ewigkeit. Wenn doch nur irgend ein Umstand eingetreten wäre, der einen Wechsel hätte herbeiführe können, etwa durch das Erscheinen eine anderen Wesen, eine Geier In der Luft, oder eine Menschen, eine Be kafwetcn aber nicht, nicht I Der Tiger schlug zeitweise mit dem Schweife den Boden und beleckte mit der langen rothen Zunge seine feuchten Lefzen. Warum zauderte er nur mit dem Sprunge? Hatte er überlegen den Verstand und weidete sich an meiner Oual ? Wollte er sich den Genuß, ein sichere Opfer in der Gewalt zu haben, verlängern ? Oder war er noch zu satt und sparte mich al seine nächste Mahl zeit auf? In meine Verzweiflung mischte sich eine Art von Wuth über die siegesgewisse Beharrlichkeit der ver ünschte Bestie und über die Hilflo sigkcit meiner Lacje. Meine Gedanken gingen sprungweise von einer Möglich kcit zur anderen über, aber alle diese iviöglichkcitcn bewegten sich nur im Kreie meine Verderben. Je länger ich den Tiger anstarrte, desto mehr ver wirrten sich meine naturwisscuschafk lichcn Begriffe. Ich kanntcdicse Bestien nur al blut gierige Geschöpfe, die, ungleich dem Lö wen. auch dann ohne Zögern auf ihre Opfer springen, wenn sie kein Nah rungsbcdürsuiß haben, während die Ken ner de Löwen behaupten, er morde nur. wenn er Hunger habe, auSgenom men wenn er angegriffen werde. Also welch' ei sonderbare Thier hatte ich hier vor mir l Es war mir unbegreif lich. Dennoch drängte sich mir immer wieder die entseklicde Vortelluna auli in der nächsten Minute wirst Dn nie dergcschmcltcrt, zerrissen und gefressen l Halte ich einen Mantel bei mir gehabt, ich würde uin, in der Verzweiflung siimmung in der ich mich befand, ohne Zögern uver die Bcllie geworfen hauen. Gab e denn gar keinen Ausweg, nicht das geringste Hilfsmittel ? Ha, wäre ich ein Herkules gewesen, ich würde einen der daliegenden ffelSblöcke gepackt und auf den Tiger geschleudert haben ! Oder wäre ich ein amson gewesen, der den Rachen de Löwen voneinander riß ! Ich suchte mit den Augen umher, , ick blickte auf mein winziges Stöckchen, ' ich fummelte an meinen Taschen herum e war ja Alle Unsinn, ich halte ja absolut nicht zur Wehr. Und doch etwas etwas, da vielleicht die Rata strophe beschleunigte, oder eine Verän derung herbeiführte! Eine Papierdüte fülilte ich i meiner Rocktasche, aber diese Dllke enthielt Pfeffer, gestoßenen Pfeffer. Ich hatte in meiner Angst gar nicht mehr daran gedacht, daß ich diese Pfeffer noch bei mir führte, den ich für unsere Menage in der Stadt bc sorgt hatte und bei meiner Heimkehr von der Erkursion abliefern wollte. Ein ganze Pfund gepulverten Pfeffer I Wie, wen ich ihn al Waffe gebrauchte und der Bestie in' Gesicht schlenderte? Wozu meine Todesqual noch verlän gern ? stört ließ mich die Bestie doch nicht. Der Gedanke erfante mich wie ein Fieberwahn und er trieb mich wie einen Wahnsinnigen zur That ! ,a griss. oime meine tcuung zu verändern, möglichst behutsam in die Tasche, zog die DUte heraus und öffnete sie, wobei meine Hände zitterten. Da Thier folgte mit seinen tückischen Augen jeder meiner Bewegungen. Die Diile schien seine Aufmerksamkeit zu erregen. Jetzt geschah e ich hob den Arm mit der Düte und schlenderte de ganzen In halt derselben Über den Kopf des Tigers ; e entstand eine förmliche Staubwolke zwischen ihm und mir. AJtr -4.ia.cr Begann z pusten und zu niese, beugte den Kops zu Boden und fuhr sich mit der Tatze über die Angcn und Rase. Der Boden war mit Pscs fcr bedeckt und da Pusten verstärkt sich, sobald das Thier die Nase dem Boden näherte. In diesen Augen blicken war da Thier so vollständig mit sich selbst beschäftigt, daß e alle Auf uiiiiiuimcii in cin pcr verlor. Jetzt galt e jetzt oder nie I Ich entrafske mich meiner Lähmung, ich wen vcke mich, immer die Augen aus den Tiaer crichtct. ur stluckit. Der Tiger folgte mir nicht, ich kam glücklich um die scharfe Felsecke herum und von da an lief ich mit großen Sätzen den Berg abwärt, wie ich noch nie im Leben gelaufen war ich hätte mit der Schnelligkeit einer Lokomotive Wettlaufen können. Eine halbe Stunde lang behielt ich d,cc Schnelligkeit bei. dann muhte ich athemlo anhalten, die Wirkung de schrecken machte sich jetzt mechanisch in meinen Gliedern geltend, sie zitterten vor Schwäche und ich war wie in Schweiß gebadet. Langsamer ging ich nun weiter, ich kam In bewohme Gegend ich fühlte mich gerettet I AI ich zu den Meinigen kam, sank ich erschövft auf eine Bank und erzählte in athcmlose Pausen mein Abenteuer Nun kommt aber das Uebcrra schendste, etwas, da mir eine namenlose Selbstbesthämung zuzog. Zwanzig bis dreißig Offiziere unsere Regiment bc schlössen, wohlbewaffnet aufzubrechen, um den Tiger zu jagen und zu erlege. Es war eine angenehme Aufregu.iig in dem Einerlei de Dircfie. T?a, in wilgnscrcrZurüstungcn, meldete sich ein Burmese, der in unserer Truppe diente, und sagte : der Fürst Amarn, tm Avkomhi.lina de Boa, tiave oben im Gebirge ein Schloß, in welchem er ganz zurückgezogen seine Tage verbringe. Der Fürst besitze zwei gezähmte Tiger, die ihn, gleich Hunden, begleiteten und den Zugang zum Schlosse bewachten. Wer sich dem Schlosse nähere, komme schwerlich an einem dieser Tiger vorbei, wenn er am Wege liege. Ich hatte e also mit einem dieser ge zähmten Tiger zu thun gehabt. Da war eine tZnttciuschung aber der Ge danke, daß diese Bestien kriegsgeüdten Männern Schrecken einzustoßen ver mochten, war den Offizieren doch so widerwärtig, daß man beschloß, sich ihrer zu entledigen. Zwei Tage nach meinem Abf '.euer machte sich eine Jagd Partie in' Gebirge auf und bei dieser Gelegenheit wurde einer der Tiger er schössen. Den zweiten bekam Sciemanö zu Gesicht ; der alte ergrimmte Son derling, der sich nur widerwillig der britischen Herrschaft fügte, ließ Kn wohl nicht mehr umherstrolchen; aber der Weg war seitdem für Jedermann frei. Verkehrte Hrdnung. Schreite e Gefreite ngnsi neschke sei,e Freud i der Provinz. Lieber Hugo ! Wie Du weißt, wohne ich mit mei nem General in der Dorothcenstraße. Nun ist kürzlich vU--vi von uns ein alte Fräulein eingezogen, welche einen entzückenden Dicnstbcfen mitgebracht hat. Dieser Besen hat es mir an gethan. Er heißt Anna. Ich habe selten so ei hübsche MadHen gesehen wie ihn. Er ist zu niedlich, wenn er nach der Markthalle trippelt, mit dem reizenden Häubchen auf dem Locken köpfchen. Natürlich bin ich sofort mit ihm bekannt geworden, und ich schmeichle mir, Eindruck auf ihn ge macht zu haben. Heute gestand e r mir seine Liede, worauf ich mich I h m mit einem herzhafte Kuß verlobte. Wenn ich Zeit habe, werde ich I h n sogar hei rathen. Dein August. . II. Schreibe tel Dlenfimiidchen Anna Plimpe ihre Schwester i Stetti. Wir sind jetzt nach der Dorothcen stratze gezogen. Uns gegenüber wohnt der alte General. Gleich bei meinem erste Ausgang fiel mir die O r d o n nanz de General auf. Diese Or donnanz firirte mich, ging mir nach und sprach mich an. Ich gab ihr Ant wort. S i e sagte mir. daß sie August hcie. Ihr Benehmen war derart, da ich Zutraue zu ihr faßte. Ich habe schon manchen hübschen Soldaten kennen gelernt, aber noch niemal einen so hübschen Kerl wie sie. Sie hat einen prächtigen Schnurrbart. Heute machte s t e mir ihre Liebeserklärung. S e umfaßte mich mit ihrem kräftigen ManncSarm und küßte mich. Ich hoffe, daß sie ihr Mannecwort halten und mich heirathen wird. Wir werden ge wiß ein hübsche Paar abgeben, ich und sie. Deme Anna. Schwache rede. Graf: Was, dieses Pferd empfehle, Sie mir ganz besonders feurig I E läßt ja den Kopf hängen. Pferdehändler: ,O, nur au Ehrfurcht vor Ihnen, Herr Graf.' Poesie und Prosa. Sie: .Wirst Du jemals unsere Hochzeitsreise ver gcsse, mein Schatz?" Er: Nie mal, niemals, mein Engel, die Rech rningen waren manchmal zu fürchte lich !" Geschäftsmäßig. Bankier : Ihre Schuld wächst aber so bedeutend an, Herr Lieutenant ; da ist schon beinahe eine halbe Tochter I" Die unljeimllche wMraije ach einer cchre egebeuheit. E war m die MitteruachtSstmide eine schönen, mondhelle November, abend, al ich mit Frau ud id. nach einem Besuche in traulichem Freu, deskrcise in ch,, i der Equipage mei. ncS Freunde denHcimweg nach ,ri. nem etwa zwei stunden tmtciiitc;i Wohnorte N. antrat. Der mit , thige Pferden bespannte Landanc brachte uns bald durch A. nd L. an die Höhe der Straße und nun gings i, raschem Tempo hinein in den Walk, von dein man immer gemunkelt hau e sei da nicht ganz richtig." iSiu Ränder halte in alter Zeit hier sein U wese getrieben, seine Räuberhöhle wild och gezeigt. Und nun sollie der Ge: de Unmenschen und die Geister der von ihm inge,nord,ten da noch allnachllii ihr piel treiben. Ich hatte die Tour auf dieser verrufene Waldstraßc schon oft gemacht, zu jeder Tage, und Nacht zeit, aber es war mir niemals etwas be gegnet, was dcrn abergläubischen Ge rede irgendwie hatte Vorschub leisten können. Bei der erwähnlen Nacht, tour jedoch ist auch mir etwa passirt. daS mich fast a da .Nichtrichtigsci?' glauben ließ. Wir Halle e unS recht bequem i unserem Wagen gemacht; unser Jun e schtief bereits den Schlaf des Gerechic,, und auch an un fuchle Gott Mor pheus feine Rechte geltend zu machcn. Da schreckte un an unserem Hall' schliimmer ein plötzlich losbrechender Lärm, ein Getöse kreischender und ra her Stimme, da den ganze '',ald durchtönte. Au welcher Richtung der HöllcnlalM kam, ließ sich nicht bestiiu nie, denn rechts und links, hinten ,,d vorn, oben in den Bäume uud nulcn am Boden schallle es heran? und das Getöse wirkte um so schrecklicher, als bis dahin förmliche Grabesruhe übcr dcm Wald gelegen war. Wir sahe us gegenseitig an, jedes mit dem Gedanken beschäftigt : Was mag da bedeuten d" Da ein langgezogener schriller Pfiff. Unsere Pferde griffen zur schnell sten Gangart aus und mit einem Male herrschte wieder TodtensliUe in den, Walde. Aber, was war das da auf der rechten Seite der Straße, auf der wir mit Windeseile dahinfuhrcn? Da stand ein großer, blendend weiß überspannter Wagen, bespannt mit vier schwarzen Pferden, je zwei derselben gehalten von einem Manne, aber regungslos standen die Rosse, regungs lo die Männer, un anstarrend. Zar seile des Gcsahrtcs eine Anzahl von ' 1215 Gestalten, theils auf der Straße, j theils unter den Waldbaume stehend, mit blendendweißen Tüchern die Häp ter umhüllt, sonst schwarz wie die Rosse am Wage, und da Alle wie äuge wurzelt, regungslos, starr, schauerlich still, geisterhaft. Das Ganze magisch beleuchte! vorn Monde, der hie und da einzelne strahlen seine Lichtes durch die Baumkronen sendete. Dumps rol led sauste unser Wagen an der gespen sterhaften Gruppe vorüber durch die Todtenstille hinein in den dunklen Wald, die Pferde griffen ans al gingen sie durch. Hast Tu's gesehen?" frugen wir un fast gleichzeitig. Kein von un Beide war einer Antwort mächtig. Da gräßliche Lärmen, der schrille Pfiff, die dargiissglgende Todtenstille, dcr unckwarteic, geheimiiißvolle Anblick, dcr rasende Lauf serer P'cde, da Alle hatte wie betäubend auf nn gewirkt ; e lag un wie ein Alp auf der Brust, wir konnte vorerst keine Worte finden. Wir flogen rasch dahin durch den dnnk len, dichten Wald. Die Straße ging jetzt etwas bergauf, die Pferde gingen ruhiger und wir kamen an einer Lich tung de Walde an. Wir athmeten wieder freier auf. Wa mag da gewesen sein?" Nun ging' an eine ruhigere Erörterung dir ser Frage. Der Kutscher wurde zu einer Erklärung herangezogen. Er schwieg zuerst hartnäckig aus unsere Fra ge ; ohne sich nach zurückzuwen den, sagte er endlich kurz : Ich Hab's gesehen." Als wir endlich au dem Walde heraus waren und nahe an nn serem Heimathorte, wendete er sich um. Sein Gesicht sah verstört an und er erklärte: Keine Gewalt bringt mich in dieser Nacht wieder durch den Wald zu rück." ,S' sind wohl Zigeuner ge wcsen," suchte ich ihn zu beruhigen ; die haben da ihr Nachtlager gehalten." Sahen Sie nicht die lcichcnstarrcn Gesichter, die Pserde regungslos, den Wagen mit dem Leichentuche und die geisterhaften Gestalten ringsumher ? Und die Todtenstille! Zigeuner? Gehe Sie I Ich weiß, was ich weiß. Ich bleibe, wo ich bin. Morgen ist auch och ei Tag." Damit spannte er seine Pserde vor dem Gasthos in N., wo wir mittlerweile agekoen. ab. Am andern Tage zogen wir die nö thigen Erkundigungen ein. Wetter a diesem Tage, noch a einem der vorher gehenden waren Zigeuner gesehen wor den, auch an dem folgenden Tage pas firten keine unsern Ort. Also von Zi genner stammte dcr puk. dessen Zcn gen wir gewesen waren, nicht her. Sie musste unscreu Ort passirt haben, denn es gibt blos die eine Straße zwi scheu L., resp. sch. und N., die wir ge fahren waren. Wir suchte allerhand Erklärungen, aber keine hellte da Tun kel des gehcimnißvoUen Ereignisses auf. Wichtigere Dinge verdrängten allmälig die Erinnerung an da merkwürdige Erlcbniß jener Novcmbernacht, das eben unerklärbar schien. Wir waren nahe daran, selbst zu glaube, es sei da nicht ganz richtig. Da sprach eine Tage, etwa ein Vierteljahr ach dem eben geschildenen Vorkommuiß.ine von denButterhönd leriiiuen an . bei un vor,' von dcr wir dann und wann unleren Bedars kauften, wenn unsere gewöhnliche Bc, zugSqnelle un im Stiche gelassen hatte. Bon S. au nämlich wird der Hohe Wald mit Butter versorgt. Eine große Anzahl von Frauen diese Orte kaufen die von den Waldbewohnern stark be gehrte Waare aus den Gütern und Bauernhöfen de Grundes" auf und führen sie allwöchentlich einmal ihren Kunden zu. Sie kommen ineislentheils karawanenweise mit ihren mit blendend weiße Tüchern überdeckte Franke, körben af dem Rücken in N. an, ver theilen sich dann, um hier und in den nächsten Fabrikorten ihren Kunden zu zueilen und ziehen am Nachmittage, nachdem sie sich auf der Höhe wieder ver sammelt haben, mit ihrem Erlös heim. Eine dieser Bntterhändlerinne also hatte in unserem Hanse vorgesprochen und ich traf sie, eben auch von einem Arntsweg heimkehrend, mit meiner Frau im Gespräche. Katharine. Sie kommen ja heute einmal viel spaler al gewöhnlich." jagte meine Frau, dir Weg ist wohl recht schlecht?" .Das net," ntgcguete die S.dörfcrin, aber wir machcn uns halt jetzt et mehr l früh auf den Weg. Wissen, i j,. nicht geheuer im Walde. Es ist vor einiger Zeit was passirt, jritdra bringt un Alle keine Gewalt mehr dco Nacht? durch den Wald und unsere Kunden müssen un halt warten. Wi, könne doch net da Leben aus' Spiel setzen und die Seligkeit?" Ja, wa ist Ihnen denn so Schreck Uche begegnet?" frugen wir fast ei stimmig, wieder an unser eigene Erleb iß aus der Waldstraße uns erinnernd, Hören Se nur. ' war im Ro vembcr vorigen Jahre ; 'ne schöne Nacht, den der Mond schien hell. Un, den anderen Tag rechtzeitig bet unseren Kunden zu sei, wollten wir das bc, nützen nud machte nn mit iiiifcrcn Korben noch vor Mitternacht aus du' -Weg. Se wissen ja, wir hallen irn,!,u j'samm' ' marsch, rt sich besser in Ge, jellschajt. Schon waren wir oben, wo' den .Grund" 'aufgeht ai, S.Burg, da kam nn ein großer Fuhr awagcn ach, mit einer uiciini Plane überdeckt und mit vier Pferden bespannt. Wen wir auch et schlecht zu Fuß sind, die Last, auf dem R'iitfeu und den Berg 'ans wird'S einem doch manchmal recht sauer, und wen rnci da zur Fuhre kommen kann, nü:l mer' gern mit. So frage wir Heim den Fuhrmann, ob er nn gegen Gelo und gute Worte ein Stückle wollt' ii nehmen. Meinetwegen," sagte der Fuhr mann ; der Andere, dem die beide Vor spannpferde gehörten. war'S auch ein verstanden und so setzte wir Weibslei,! uns lit unseren Körben den in den geräumigeu Wage, so gut hatte wir's lang et gehabt. Aber unterwegs kainen die Fuhrlenu in Streit, spräche immer heftiger aus einander los nd je tiefer hinein an, die Waldftraße. desto lauter wurden sie, sluchlen, drohten sich mit den Peitschen und hieben aus einander ei ; ja der Eine drohte dem Ander mit dem Mes ser. Da wurde es uu unheimlich auf dem Wagen ; sollten mir denn Zeuge sein von einem Mord? Mit Geschrei machien wir uns vom Wagen 'riinler und gingen hinter her. Da war gerade der Lärm der Männer am tollsten und unser Schreie machte ihn auch et ge ringer. Da hallle Se fürchterlich durch den Wald. Schon wollte eben der eine der wüthenden Fuhrlenle seinen Genossen packen und schrie ihn, zu : Verfluchter Kerl! Der Teuscl muß Dich holen I" Da mir zittern noch die Knie, wenn ich daran denke, da that'S mit einem Male einen snrcht baren Pfiff, daß US Hören uud ehe,, möcht vergehe, und rangesanst kam er, der leibhaft'ge Gottseibeiuns. Das ging, ein Schimmel und ein Schwarzer vor dem Wagen, wie ein Pfeil in der Luft sauste er heran ! Hö reu Se, die Haare standen uns zn Berge, starr wie die Leichen standen wir Alle, ich wollt' mich bekreuiige, aber ich konnt' kein Glied rühren. Uud die Fuhrleute waren wie vom Donner ge rührt, jeder hielt mit der eine Hand seine Pserde und starrte erschrocken nach dem Fürchterlichen. Aber er hat'S noch gnädig gemacht, der Leibhaft'ge. cr fuhr mit einem furchtbaren Gebrumm vorüber und auf der Straße fort weiter in den Waid 'nein. Mer hat daö Ge. brninin lang gehört nd als wir nach einiger Zeit nn etwas vom schrecken erholt hatte nd fiilljchweigeiid hinter den Fuhrleuten, die auch da sprechen verloren hatten, dreiiiglngcn, da roch noch weit ans auf der strecke nach Schwefel. Scheu Se, das war or 'nein Vierteljahre. Seit dcr Zeit bringt uns keine Gewalt mehr durch den er rnfenen Wald. Die Kunden müssen warten. D'S Leben und die Seligkeit kann mer net dran setze." Ich brauche nicht zu versichern, daß wir Beide, meine Frau und ich. gespannt insbesondere dem letzten Theil der Er zählung unserer Butterfrau gelauscht hatten.- Nun hatten wir die natürliche Erklärung -für unser Erlebniß. Wis sen Sie, gute Frau," sagte ich zu der Erzählerin, wer der Gottseibeiuns" war, der Sie so in Furcht nd schrc ckcii gesetzt hat ?" Starr vor Ver wunderung hörte sie die Ausklärung, die ich ihr geben konnte, wie wir beifte Theile nn grundlos vor einander ge ängstigt hatten. Mir fällt's," sagte sie endlich, wie ein Stein von der Brust." Ich habe dem Ganzen nur noch zuzufügen, daß der Pfiff, der in den Lärm hineingeschaut, von unserem Kutscher ausgegangen war, der damit feine Pferde zum schnellsten Lauf an treiben wollte und daß der schwefelge ruch natürlich EinbiUiina dcr furcht samcn Fraucn gcwcscn ist. Alle übrige Räthselhafte in den beiderseitigen Er lebuisscn hat durch die Erzählung selbst wohl seine Erklärung gesunden. Kaiser Franz und die Censur. Im Jahre 182ü, zur Blüthezeit der Metter. nich'schen Censur, gab die lithographische Anstalt von Trenlsensky in Wien aus Anregung de kaiserlichen Leibarztes Stifft einen Stammbanm der Habs burger heraus, auf dessen Schlußblatt Kaiser Franz mit seiner vierten und letzten Gemahlin dargestellt war, wäh rend seine drei früheren Frauen, Elis" beth, Theresia und Ludovika, in Medail lons an einer Pyramide des Hinter grnndcs erschienen. Der Censnrver merk zu diesem Blatte lautete: Ge nchmigt jedoch ist dem Herausgeber die Unbcscheidenheit zu verweisen, den Monarchen mit seinen vier Frauen dar zustellen." Empört Über diese Albern heit, legte Stifft das Blatt dem Kaisei vor. schaut's, schaut's," rief Franz lachend, das nenn' ich doch eine auf richtige Pol'zei. die mir unter die 3!asc reibt, daß vier Frauen zu haben unbe scheiden sei. Ich Hab's ja aber nur nacheinander gehabt und nicht nebenan ander." Castairs und die Taumschrauben. Der Kaplan Wilhelms III. von Eng land hieß Castairs und hatte unter der Regierung der Stuarts die Tortur der Daumschranben bestanden, ohne den Zweck seiner Verbindungen mit Wil Helm zu verrathen. Als die Revolution nun geglückt und Wilhelm König ge worden wo-, schenkte die Stadt Edi- bnrgh dem standhaften Geistliche die Marlcrinstnmente, deren man sich gegen ihn bedient hatte. Als der König die hörte, ließ er sich die Danrnschran den zeigen, legte die Finger hinein und befahl Eastair, die Kurbel zu drehen. Dieser that c vorsichtig. Fester!" befahl dcr Monarch. Eastair gehorchte zögernd. Plöklich schrie Wilhelm laut ans. Sogleich befreite der Geistliche den König. Castairs !" sagte der nun : Du bist ei Held ; ich hätte alle ans gesagt, wa man gewollt. Nie sollen unter meiner Regierung Daumschrau den angewendet werden. So geschah es auch. Mißglülkte Drohung. Der bekannte englische Geschichtsschreiber Oldys saß mehrere Jahre im Fleetgefängniß in Schuldhaft. Mit der Zeit wußte er sich die Gunst de Gefangcnwärtcr so zu erwerben, daß dieser ihm oft erlaubte, de Abends, ausgehen und seine Freunde besuchen zu dürfen. Oldys machte viel fach von dic,'er Vergünstigung Gebrauch und kehrte natürlich so spät al möglich in seine Zelle zurück. Einst kam er aber mitte in der Nacht ; er pochte den Gcfangenwärter aus dem Schlaf, dieser öffnete die Thüre und sagte, halb schlaf trunken : Sir Oldvs, wcnn Sie künf tighin noch einmal so spät kommen, so bleibt mW nicht übrig, al Sie gar nicht mehr einzulassen. Merken Sie sich da l" Guter Rath. Junge grausam Morgen nach der Hochzeit): Denk' Dir, mein Mann will mir keine Köchi ballen!" Mutter: Warte 'mal bt nachemMittagessen I" Opium im lönstle" einzu schmuggeln wurde kürzlich in San Franc, Sea perllirilt und llnnr hnn einem Manne. Derselbe hatte sich aber an dem leicht zu verrathenden Körpertheile doch zu voluminös ausgestopst, um nicht den Verdacht eines sleuerinspck tor zu erregen und fo wurde er denn sammt seinen fünf Kannen Opium in Beschlag genommen. X Hassenjungenrecht. einige Tage bevor Kaiser Wilhelin II. neulich als Gast der Königin, Rege tin von Holland nach Amsterdam kam. veröffentlichte der Senat der Snu1 einen höchst sonderbaren Erlaß. lr welchem die Gassenjunge daraus er, mcrksam gemacht wurde, daß i:i nicht gestattet sei. sich hintc an k Wage des dcntschcn Kaiser az, gen, wen dieser durch die Slraßc,, ; ladt fahre. Für de Uneingcwci,, warf dieser Erlaß ei eigenlhnrnli Licht auf da Gebahre der A,s,e mer Straßenjungen, in Wirklichkeit l delt e sich aber m ei alte Recht, v da man in Holland eifersüchtig i: Wahrung dcr ans alter Zeit st,,!,', den Rechte wacht, war es nothivc. eine solche Verfügung zu erlassen, da sich ja auch um eine juristische An,,, . genheil dabei handelte. Dcr Herrscher Holland sührtc fr, den Namen eineöGrafen vonHvlland. i durfte laut der Konstitution nur au i stimmte Tagen tu der Hauptstadt '.'I sterdan, erscheine, mußte aber dann i, allen Ehre empfange werden, Vi dannungen au der Stadt waren n damals an dcr Tagesordnung ; von d polilisckcn Parteien, die sich hcslig , tercinander wegen politischer Angeiegei, heilen befehdeten, kam bald die eine, in- ' die andere an das Ruder, nd die . reiche verfehlte nicht, ihre Gegner so,,.-,' aus der Stadt auszuweisen. Alliml, bildete sich jedoch da komische Recht ; " aus, daß diejenigen Verbannten, die si hinten au dcr Kutsche de Regenten a,i hielten, wieder in die Stadt hinein u,u, sich dort aushalten durste, wen o ihnen gelang, sich, hinten an die Kut; : angehängt, durch das Stadtthor hin durch zu schmuggeln. Dieses Re,hi wurde schließlich verbrieft, und da sic', die Zahl der Verbannlen vermehrn-, wurde hinlen am Wageu de Grafen von Holland ein Tau befestigt, an wcl chem sich die Verbannten festhielten, um sich durch da Stadtthor schleppen zu lasse ; aus einem Tan wurden im Laufe der Zeit sogar zwei. Als die politischen Verhaltnisse in Holland sich änderten, als das Verba,, neu der Parteien unter einander auf hörte, wollte man doch das alte, gine Recht der Bannlösnng durch da Ä hänge an den Wagen nicht aufgeben, und so behielte die Straßenjungen von Amsterdam bis heute da Recht, sich hinten an de Wagen des Regenten oder der Rcgentin anzuhängen, wenn diese da Stadtthor passircu. E war an zunehmen, daß an die Equipage Kaiser Wilhelm'S sich die biederen Straßen jungen anhängen würden, man erließ deshalb die obige Versttgnng, jedoch nicht etwa in der Absicht, die straßcn jungen in ihrem Rechte zu kränke, son deru vielmehr au juristischen Gründen. Wie holländische Zeitungen breitspurig auseinandersctzlen, besitzt ja der deutsche Kaiser in Holland nicht die Macht, einen Bann zu lösen, e dnrfte sich da her auch Niemand hinten an seinen Wa gen hängen, weil man dadurch iudirkt zugestanden hätte, daß er gewisse Rechte in Holland besitze. Man sieht, die Hol länder sind ein eigenlhürnliche Volk, das sehr am Althergebrachten klebt und eiscrsiichlig über ost sonderbaren Rechten wacht ; eines dcr sonderbarsten unter diesen sonderbaren aber ist jedenfalls das Recht" der Amsterdamer Gassen jungen. In der Dorfschule. Der Klan ist ein schlimmer Schüler allerhand dumme streiche stecken ihm im Kops und von den Lehrgegenständen will deshalb wenig in ihn hinein. Schon wieder einmal sieht sich der Lehrer ge nöthigt, dem Klans eine kleine Zuch tiguug zu geben uud er nimmt ihn des halb beim Ohr, als plötzlich Klan' Mutier wuthend zum Fenster herein ruft: Esel!" stimmt !" entgegnct schlagfertig der Lehrer. Ich mache ihm schon die langen hre ! Eine Mondfinstern iß in Sansibar. Bon seinem Spe;iallc richterstatter i Sansibar erhält dcu B. T." folgende Anfangs Juni dckkirtc, aber verspätet eingetroffen interessant, Schilderung : Mesi - ma - kamata - m Aila-Allah ill-al-laaa 1" schallte eS in ohren zerreißendem Lärm an, Abend de 23. Mai durch die Straße von Sansibar; da wüste Brüllen obiger Worte wurde nur durch ein betäuben des Trommeln ab und zu unterbrochen. E war eine totale Mondfinsterniß ein getreten und die liebe Negerjugend Sansibars. Maunlein wie Weibleiii, hatte sich auf die slraße begeben, um zu konstatiren, daß die böse Schlanqe den Mond gefaßt habe, und zu ver suchen, dieselbe durch möglichst großen Lärm wieder heransznjage. Wenn auch ei großer Theil der Neger, durch ihre arabische Brrdherrei, ansgeklart. schon längst nicht mehr au die schlänge im Monde glaubt, so ist da Eintrete einer Finsterniß immerhin eine will kommene Gelegenheit, während einiger Stunden auszukiieisen und unter dem Vorwande. den Feind, die Schlange, zum Verlassen de Mondeö zu bewegen, eine Heideiirada." wie sich der Bcr iiner ausdrücken würde, in szene zn setzen. A u f H e l g o l a d ist eine sehr wich tige Ertdeckung gemacht worden. Der Bauunternehmer G. Weiß, welcher mit der AuSsührunz der Befestignugear besten auf der Insel betraut ist, suchle und sand aus der Insel eine Süßwasser, quelle, und zwar in einer Tiefe von 150 Fuß. E soll nunmehr ein Hochrcser voir angelegt und ganz Helgoland mit Wasserleitung versehen werden. Ais Betriebskraft soll der auf Helgoland so reichlich vorhandene Wind benutzt wer den, der einen Windmotor betreiben und da Wasser aus einer Tiefe von 150 Fuß auf ein Hochreservoir, im Ganzen auf circa 200 Fuß Höhe beför dem wird. Die mit dcr Ausführung der ganze Anlage betraute Firma hat ihre Arbeiten bereit begönne. Dcr Windmotor wird auf einem 60 Fuß hohen eiserne Thurm errichtet, beson der stark gebaut uud mit einer eigenen RcgulirungSvorrichtttug versehe, die den Motor gegen die gewaltige,, Stürme, die über die Insel hinwegsc gen. schützen soll. Die Leistung dco Pumpwerke und de Motor ist an, 1&00 Gallonen ver Stunde berechnet, wofür die Erbauer Garantie leisten. Auf Umwegen. Dichterling: Run, Herr Doktor, wie urtheilen Sie über meine Versuche ?" K r i t i k e r : Ich möchte Sie mit Achill verglei chen " Dichterling: sie meinen, daß ich gleich ihm unsterblich werde?" Kritiker: Nein, das nicht, aber s.ie wissen, er litt viel an den Versen." Feiner Unterschied. A. : Siebe schäftigen sich doch so viel mit Humor und sind dabei so ernst ; mein Neffe, der sich auch darin übt, lacht den ganzen Tag!" B. : .Mein Lieber, bedeuten Sie auch Ihr Neffe lacht Über seine Witze selbst und ich überlasse e Ande ten !" Gute Empfehlung. Dame (ärger lich ): .Besorgen sie schnell diesen Brief! Aber sind Sie auch verschwie gen?" Packträger: O da fragen s' nur den Herrn Gemahl, ob ich dessen Heimlichkeiten schon verrathen bak'!" Ta Bettlergewttb in Klan. Rußland sicher allein in Europa eigenthümlich ist da benisiiiä;i,i' ; Bettlergcmerbe. Auch diese hat tu'.: I der Bauer zum Waudererwerb zu ge I stalten gewußt. Bei seiner Sctuldmtn wollen wir der interessanten Darlegn,,, j A. Ihn' folgen. Mit dein Bettler, ewerbe beschäm,,,',, j sich mehrere Aemter in der Provi" ' Mvsta, wie Wuschegorodskoja i i Simbuchowskaja. Im letzteren Bc. ' ! haben 5' Dörfer mit 4310 ntamiliaif: Rei,ciSsccle sich diesem Erwerb g, widmet. Die Bettler sind inner de, Rainen Schuwaliki bekannt, da sie !, Jahrhundert lang Leibeigene de Gn, se Schnwalow wäre. Nach der V'x sicinng erhielten sie den vollen Vanda.i theil, reichlich Wald uud Wiesen können die wüstlirgeiideu hcrrschafil!,,," Fcldcr al äijcide benutze, die 'e, zucht und Lauoiviiihschaft sind benc äl in den angrenzenden Omchanc,, einwickelt, die Zwiebelzncht gewährt ic deutende Einnahmen nd drei nahe g. legeue Slädlc biete eine vorlhcilhal tc Absatz. Zu Bettler machte e r Bauer das Jahr 1H12. Scho frühe, hatten sie sich in sen polnischen Pruni,; zeit, wohin sie als Zimmerleutc ;,u mit dcr daselbst enlwickcllen Bei,,,,, vertraut gcniachi, dann, als ihre Oo, ser niedergebrannt und ihre Felder i, besäet waren, wandte sie sich an Sir, der Bettelei zn und erhoben diese i zn ihrer beständigen Beschäftig,,,, selbst IS sie wieder zu geordnete,, Vc, hältiiiffe gelangt waren. Im Herbst sahre die Bauer i Zwiebel ans die Märkte und aluudcu bei den dortigen Getreidehändlern, in welchen Provinzen die Ernte gut cwt sen ist. Da bilden d,e Bauern Ar teli.Genossenschasten, von zehn bis zwan zig Personen mit 5 bis 10 Fnhiweil, n und nehmen Genossen von verschiede nein Geschleclit nd Aller niit sich. ': Letztere beruht auf ArbeitSlhcilnng i,:i Gewerbe : Die Greise begründen iliic Noth durch Alter und Hilflosigkeit, d,e Frauen die ihrige durch die kleinen , der und die erwachsenen Männer durch Feuerschaden. Ein jeder Artel wahll sich seine Gegend ans, damit sich nicht mehrere an einem Orte Abbruch thun n u d die Ungläiibigkeit der uiildherzigcn Geber erregen. Am meisten zichc sie nach Kleinriißland, in die baltischen Provinzen und nach Polen. Da in den baltische Provinzen die russische Sprache och immer nur wenig bekannt ist, so versorgen sich die dorthin Fah renden mit Klagcbriefcn" in deutscher Sprache über die Ursachen ihrer Nolh, Wenn die Bettler in Provinzen gehen, wo Pilger ziisammcnströnicn, so fertigen sie gefälschte Erlaubniß scheine dcr geistlichen Behörden an. um Gelder für Kirchcnbauteu, für Ocl zu wuudcrthätigcn Heiligenbildern zu sammeln. Nachdem sich der Artel derartig vor bereitet hat. begibt er sich mit dem ersten Schnee, Ende November, auf da Ge werbe. Am Orte ihrer Thätigkeit an gelangt, fahren die Genossen zn je zwei und drei in verschiedene Gegenden nud verabreden, nach einer oder zwei Wo chen wieder zusammenzutreffen, um die gesammelte Gaben zu verlausen. Wen die Bettler zu einem Dorseange fahren kommen, so lassen sie da Pferd mit einem Genosse außerhalb desselben stehen und gehen vo Hau zu Hans. Gewöhnlich betteln sie Brot, Getreide, Leinwand, alle Kleider und Geld. Zu größerer Ueberzeugung der Geber ver setzen sich die Künstler" unter den Bettlern Arme und FUßc, kleiden sich in angebrannte Pelze, ziehen keine Heut den an und geben dies als Folge des Brandschadens aus. Einige schlagen die Kinder mit der Peitsche, um ihnen Thränen zu entlocken und die Bauern zur Barmherzigkeit zn stimme. Die größere oder geringere Einträglichkeit des Gewerbes besteht in der Kni, st, Ar muth zu erheucheln, hierzu bedarf es großer Gewandtheit und erfinderischen sinneS. so fährt z. B. der Bettier I aus der großen Vandstraszc. A:a kon, I nie Fuhre entgegen, und flugs legen sie dc Greis in de Schlitten, bedeckcn ihn mit Matten und weinend nd jcui zcnd bitten fi: die Vorüberfahrendcn um ein Almosen zur Beerdigung" des unterwegs gestorbenen Vater oder Großvaler. Der Bettler Aleksis !ju gorow führseine Frau au der Keiie durch alle Hose und gab sie für verrück! ans. Die Frau ranule mit dem Kopf gegen die Wand, warf sich auf den Man, kroch in den Ofen, fing an ans dem Waschgesaß zu trinken und beging ähnliche tolle streiche. Das Resuliat waren so reiche Gaben, daß der ge nannte Bettler ei schöne HauS baute, eine große Zwiebelzncht einführte und Überhaupt auflebte." Auch behauptet man. daß einige Bettler von den Am men Findelkinder kaufen, sie versiiim mein und Almosen für die Siechen sammeln. Mit dem letzten Winterwcgc kehren die Arlcli vom Gewerbe heim, gewöhnlich im März zu Ostern. "Nur alte Leute, die zur Feldarbeit nicht mehr taugen und Familien, die aufgehört haben, Ackerbau zu lreiben, betteln das ganze Jahr hindurch, doch gibt es deren sehr wenige. Außer dieser genossenschaftlichen Or ganisation des Gewerbes erstarr noch eine kapitalistische, wobei ein Unternch nehmer mehrere Arbeiter beschäftigt. So nimmt ein Bauer für den Win, ei ln zu sechs Knaben als Lehrjnngen an, denen er je nach Alter und Fähigkeit ein Pensum festsetzt. Ter Knabe, der seine Ausgabe nicht erfüllt hat. niitci lic,'i gransamer Züchtigung. Der Unter nehmer selbst beschäftigt sich ausschlin lich mit dem Perkans der Waaren nach Moskau. Die Eltern geben ihre Kiu , der gern i die Lehre, da bei erfahrene,, Meistern die Kinder nicht nur einen guten Lohn, von 1020 Rubel, son betn auch gute Unterweisung in dcr Kunst de Betteln erhalten. Aber da ist sehr wichtig, denn an einen Bauern, der nicht zu betteln versteht, wird, wie da Sprichwort sagt, auch nicht eine Tochter an guter Familie verheirathct. In früheren Jahren brachte ein guter Bettler 100 bi 200 Rubel baar nach ach Hause, in dem letzten Iahrzcnt 50 bi 75 und in neuester Zeit nur 40 Rubel. Diese Verminderung der Ein ahmen hat nach Ansicht der Bauern seine Ursache darin, daß in letzter Zeit in alle Ende Rußland' die eigenen Bettler sehr zahlreich geworden find," Reben dem Erwerbe von Baargeld ist aber die Ernährung dcr Pferde von höchster Bedeutung, die durch da z sammengebeltelte Brod aufgefüttert werden und ach dcr Rückkehr eine doppelten Werth erhalten. Sie leinen im Sommer da Doppelte als andere Pferde und ermöglichen eine ansnierk sanie Bearbeitung der Felder und Zwie. belplantagen. Durch die Fortschritte der Technik, durch Eisenbahnen und Dampfschiffe und durch die Gründung vo Fabriken und Einführung des maschinelle Bc triebcS wird gegenwärtig dem Höhe, stehenden Wandertriebe bedeutende, Abbruch verursacht, so daß die Zeh nicht mehr fern ist, wo die Arbeiter zu Schwarzarbeiten,", ungelernten Fa briksarbcitcrn, herabgedrückt fei wc den. Bci ihnen wird dann auch di Landwirthschast zu Grunde gegangen sein und au ihnen werden sich 'd; Keime eine hin und herziehenden Pr- leiariatS bilden, da nicht mir o.r eigene Laiidwirthfchaft, sondern au ohne eigene Hau ist. Sin eigrntüu.lichc uSstellu ist in Petersburg erossiici wv,vc : um, Sammlung von gegen b"0 n;0a!',i Volksbilden, in grobem Farbe,:dr,:. die in Rußland überall für wenige pcke feilgcbolkil. aber von Banern ,,;& Soldaten immer gern ekrnift we, Für den nltiii Historiker Hai t" Sammlung al Produkt original-:! r , sifchen Votksgeistcs nicht geri lerefie. Sehr viele dieser Bil.'.v i religiöse Inhalt, nd das , , :, : G.'ticht mit den im Höiknpn,; i l'i neiideu Sünder und dem grinse:., ' Teufel, mit einem Munde, der r halbe Gesibt ausfüllt, spielt in i .! ; eine große Rolle. Daneben al er e nicht wenige Bilder, in denen . r: Russe sich selbst verspottet, nd t:::,cr Anderem seine viebe zum S!,ua;' '. So sieht mau z. B. einen Angler , Ufer sien. an dessen emporgcho, e, Angel eine Braieislas,1,e während an dein Wasser eine ga: Menge Fische mit bärtige Rnffenkrs, ,, springen. Die Unterschrift laute; : Der Wurm, ans den jeder Russe c t beißt I" Auch Bilder politischen In halt begegnet man unter den nisjiju i'u Vollbildern, aber vorwiegend tilic.T iipit ItnS nn.l iMnl s 'if-,i X M'itf-Il Vli' , , "", I sonders ich lim in kommen meist die ,!,-,' i gen Brüder" weg, die Franzose,,, c in den Bildern au dem Jahre IXI;J und später zusammen i den miniem dern in den Bildern des iii,, ,e,,cs von 1: 1:6 sehr wenig iiiit,,,,iu: behandelt werden. Ein nichi selm, wiederkehrende Moliv ist die Oarsiel lung der Franzosen als Sche in , den Bildern aus dem russischen Feldzug i RapolebU I. Manche dieser allere ! politischen Bilder, die sich in den seilen Händen einiger Sammler befinden, ! stehe gegenwärtig sehr hoch in, Preise. ' So ist kürzlich, wie das B. T." er fährt, eine Saninilnng von 7s ij fische Karikaturen aS den Jalnen i lHl'J ttd ISI.'t öiit lifiMnls-nn Nun einem Liebhaber in London für lt'on Rubel erstanden worden. In Petersburg besitzen die Herren RowinSki und Ja kowlew sehr werthvolle Sammlungen derartiger seltener, russischer Vollsbil der. , 3tr lfrfii.I hr IU.I Die Nadel, dieses überaus nützliche und weitverbreitete Werkzeug, von dem man glauben sollte, die erste Frau habe es erfunden, flammt aus dem I,',. ahr hundert. Um das Jahr um liegan neu die Nadel die Dornenstachel zu verdrängen, deren sich arme Leute zum Befestigen ihrer Kleider bedienten, und die silbernen und goldenen St, sie, wclclie die Reichen zu gleichem Zwecke au wandten. Ter Erfinder der Nadel ist ein Drahtzieher in Pari, Tourangeau mit Namen, der schnell reich werden wollte und Tag und Nacht daraus sanu, sein Handwerk zu vervollkommnen. ie Schwierigkeit der Herstellung iiuichit ansang die Nadeln zu seltenen und kostbaren Dingen und ihres hohen Prei ses halber waren sie eiit egeniia!, dem man damals nur ans s,ust!i,e Ankleidetischen begegnete. So besand sich eine Büchse mit Nadeln unter l.ii Gabe, welche die Tochter Ludwigs XI. von Frankreich (UHO) bei ihrer Ver mähliiug als Mitgist erhielt, nd der bis ans unsere Tage gekommene Ac druck .Nadelgeld" weist schon darauf hin, wie eins! dieser heule so gewöhn liche Gegenstand eine besondere und stets mit hohen Zahlen angeseilte 'Rubrik in den einer Frau ausgesetzten OieliUTii bildete. I England blieb die Nadel bis zur Regierung Heinrichs VII. . bekannt. Zu dieser Zeit (1 jii'.i) brachte sie die schöne und später so nnginelliie Anna Baleun mit ans Ftaiifmch, uns ohne Zweifel ist das heute noch int Vc,,ke verbreitete Vvrunheil, es bringe U glück, wenn man eine Nadel scheust, denn dieselbe steche die Vieüe durch," ans jene bejaninicruswcrthe Fürstin zu rückznfiihrcu. Die deutschen K o n o n i n l t r u p p e n in Ostasrika sind bewaffnet mit dem allen großtalibrigcn Mauser gewehr, dem alten insantericjeiten,ze wehr und einem Kavallerie-Revolver. AIS weitere Ausrüstung haben d,c Lerne Theekessel, Suvpeuhaieu und Trink ie ! schirr, ferner vier wollene Decken, einen : schwarzen Mantel und ein Mns!,tonetz. ! Die Uniform ist aus gelbe, u ?rill, -.',ts Uopsbedeelnng d,cnl der sogenannte englische Delm mit Schleier und c,j Kävvi. nieder der Anaewotbe hält bei der schutztrnppe fer'Cha, -i. e Aicniizcii zeilt e-ppett. v,.-..:. Zwei Jahren TniM,,,,,ig j Kolonien erhälSer Manu sreie RYef reife und is, Fic., nach vier In ,, freie, Rückreise und 7oo F,e.- -weißen Schutztruppen stehen in !: : , Abhängigkeitöverhältniß zn d,n ,, borenen Kolonialtruppen, und lial ..' Soldaten vor den schwarzen li:;a., ., keine Ehrenbezeugung ; mach.,: keine Befehl von diesen a;::::: ,:, Zu e i n e in P I e b i s c i k , ; B o n l a u g e r S elbüniv: S ein .: oder ein ritterlicher Alt gewesen, , der Pariser Figaro" seine Veser Leserinnen eingeladen. Es tie, c-si,:i licht eine Anzahl der eingelaufenen V'::t worten. Die Männer uci :;, (.;e;;, n Überwiegend die That Bottlanger.'. theils vom christlichen, theils vorn pe ,, tischen Standpunkte aus. anf's : . schiedenfie. während viele weiblul ' : Zuschriften sie rührend und U , ehreniverth finden. Die letzte ja';: : Ihm wird viel verziehen, weil er viel geliebt hat." Ans dem Meere v e r h n n g e r ten nenn Maltosen an Antwcrp.-n. deren Schiff infolge falscher Windrich tnng verschlagen worden war. i,r zehnte Matrose wurde durch einen Dampfer, der vorüberfuhr, gerettet. Der Leichnam soll ver b r a n n t und die Asche zerstreut wer den," hat Professor Moleschott in cvm in Bezug auf seine Frau angeordnet, die sich eigenhändig in'ö Jenseits bcsör dert hatte. Bei dem Erdbeben, das kürz lich die Insel Hondo, Japan, heimgc sucht, wurden nach einem Berichte vrn dort CM) Personen getödtei und verwundet. An (ebäuden sind 7:,.0 gänzlich und 12,000 thcilweise zerstört worden. Bei eine in Hochzeitsfeste g e t ö d t e t wurden '6b Frauen und Rinder in Tunis. Es war ein heftiger Sturm entstanden, welcher eine Mauer umstürzte, die ans da Haus, in welchem die Festgäste sich befanden, fiel, dasselbe zertrümmernd und die angezeigte Zahl Personen erschlagend. Der berüchtigste Wucherer in Pari. Namen Ollivicr, wurde vor einigen Tagen an Handen und Füßen gefesselt und mit dem Scidcnfoulard. da er zu tragen pflegte, erdrosselt in seiner Wohnung aufgefunden. Da Geld und alle Werthsachen waren ge raubt. Tit Thater sind noch uner mittclt. sein Kind und dann sich selbst tödtete ein bi Jahre aller Wittwcr in Wien. Da Mittel war Morphium, von dem er zuerst dem Kinde, einem neunjährigen Mädchen, und dann sich selbst gab. AI bei ihm die erwartete Wirkung ausblieb, echentie sich der lluglueklich mittelst einer Red schnür am Feusterkreuzc. Zerrüttete Vermöczeitsverhältnisse waren da Mo liv der entsetzlichen That. jstjtaj " .' 1 's PBV . i v ; . . lt . . " " 9k - 7 -, Jmm ' -- ) " ' ?C ' H f , ' Jx